Wozu all die alten Links?

Zu Anfang meiner Zeit mit Twitter dachte man, man könne etwas bewirken, an der Bildung der öffentlichen Meinung teilnehmen. Das war noch so bei der Petition für eine Finanztransaktionssteuer und zu Anfang des S21-Protests. Dann wurde der Begriff „Wutbürger“ erfunden, und komischerweise vermehrten sich dieselben bald so massiv, daß sie die Mutbürger übertönten und man der öffentlichen Meinung jedenfalls in den „Sozialen Medien“ nun besser nicht mehr zuhört.
Später hoffte man immerhin noch, man käme an Nachrichten und Artikel, die helfen, sich selbst ein besseres Weltbild zu machen als mit Hilfe der traditionellen Medien.
Aus einem gewissen Gefühl, daß sich dieses nun nicht mehr so sehr verändert (Merkel bleibt eben Merkel), kam mir nun die Idee, aus den vom Browser aufgespeicherten Lesezeichen diejenigen Artikel zusammenzustellen, die im Gedächtnis hängengeblieben sind. Sie mit Kategorien und Schlagwörter zu verbinden, ist eine schöne, den Geist erhebende Beschäftigung, jedenfalls besser als den ganzen Wust tagein tagaus zu konsumieren und sich ständig folgenlos aufzuregen, und vielleicht kmmt dabei ja auch irgendwie etwas Nützliches heraus. Der Dank dafür gebührt diesen fleißigen Twitterern!
Bin von August ’16 nun bis ungefähr Januar ’16 gekommen, und der Name sowie das Layout des Blogs sind noch nicht das Gelbe vom Ei, naja, Baustelle halt.