Hello Antideutschland!

Mohamed Amjahid in Mamjahid Miniblog, 17.03.17

Nachträge zu seinem Artikel im Zeit-Magazin: http://t.umblr.com/redirect?z=http§3A§2F§2Fwww.zeit.de§2Fzeit-magazin§2F2017§2F12§2Fantideutsche-israel-linke-deutschland&t=YmI3NmE5YWJhMjM4NTY1N2VjMWM2ZDgwMGY5NzcxOWNhY2JhOTUyMSxmTHlBOGRvUg§3D§3D&b=t§3AveFRYC6AtklWF3jGuph7gw&p=https§3A§2F§2Fmamjahid.tumblr.com§2Fpost§2F158506750541§2Fhello-antideutschland&m=1

Warum Wähler abwandern: Die da oben machen einfach alles falsch

Fabienne Hurst in Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.01.17

In Haßloch, dem deutschen Durchschnitts-Ort schlechthin, laufen die Wähler den Volksparteien davon. Zwei Lokalpolitiker von SPD und CDU verstehen die Welt nicht mehr – und suchen nach dem Grund.

dieser Überbietungswettbewerb mittlerweile aller Parteien, wer die ’schärferen Regeln‘ gegen prinzipiell verdächtige Ausländer vorzuweisen hat,

Ulrich Kasparick in Facebook, 08.01.17

ist nicht nur abstrus, sondern auch ein Anzeichen dafür, wie sich die veröffentlichte Debatte von rechtem Vokabular das Hirn vernebeln lässt. Merkt eigentlich niemand mehr, dass und wie sehr die Völkischen mittlerweile diese Debatte bestimmen? Bleibt der sogenannten ‚freien Gesellschaft‘ wirklich nichts andres mehr an Substanz übrig, als den Völkischen und ihren Worten nachzulaufen?

Demokratiet i krise: Stadig mindre rom for å involvera befolkninga

Dag Jørund Lønning in Aftenbladet, 2016-12-11

[hab Auszüge übersetzt:] …Eine Untersuchung an britischen Wahlberechtigten ergab voriges Jahr, daß mehr als die Hälfte denkt, daß Großbritannien, obwohl es formal gesehen eine Demokratie ist, von einer kleinen, reichen Elite regiert wird. Entsprechende Untersuchungen in der EU ergeben, daß Millionen Menschen den Abstand zur Macht spüren und daß die eigene Stimme nicht gehört wird. …
Als Einwohner hat man das Recht, angehört zu werden. Aber Beteiligung ist zeitaufwendig, und Zeit ist Geld, während immer mehr öffentliche Aufgaben nach Stückkosten finanziert werden sollen.
Wenn der einzelne Mensch für nichts verantwortlich sein darf, will er auch keine Verantwortung übernehmen. Man wird „Verbraucher“, der in erster Linie Forderungen stellt und Unzufriedenheit äußert, wenn die Forderungen nicht erfüllt werden. …
Politisch ist der Tisch gedeckt für den Populisten. Ihn oder sie, der/die das Recht des Verbrauchers zu fordern unterstützt und die einfachen Lösungen mit Ausrufezeichen präsentiert: „Sperrt sie aus!“, „Billigeres Benzin!“ …
Viele der Herausforderungen, vor denen wir in Zukunft stehen, werden nur Sektoren, Interessengruppen- und das Staatliche und das Private übergreifend gelöst werden können. Ohne reelle Beteiligung der Einwohner werden keine effektiven und tragfähigen Lösungen zu erreichen sein. …

Tobinsteuer-Petition

Als sie im Herbst 2008 Unsummen zur Stützung der Wirtschaft ausgeben mußten, versprachen die Regierungen, nie wieder zuzulassen, daß Finanzspekulanten solchen Schaden anrichten können.

Seit einigen Wochen liest man nun immer öfter (z.B. taz vom 10.11., bei ver.di am 27.11. und umfassend in junge welt vom 30.11.), daß das Geld, das seither zur Stützung der Wirtschaft ausgegeben wird, eine neue Blase aufbläht, die im kommenden Jahr „reif“ sein dürfte zum Platzen. Das als Hilfe gedachte „billige Geld“ wird zur riesigen Bedrohung für die Wirtschaft.

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