Industrielle Arbeitswelt und Nationalsozialismus. Der Betrieb als Laboratorium der „Volksgemeinschaft“ 1920-1960

Frank Becker in HSozUKult, 23.02.17

Insbesondere sollen dabei überdies Kontinuitäten im Zeitraum zwischen 1920 und 1960 Berücksichtigung finden. Es sollten also beispielsweise die Interessenlage der Ruhrindustrie in den 1920er Jahren und deren Experimente mit neuen Formen der Betriebsführung ebenso zur Sprache kommen wie die Konsequenzen, die die „Volksgemeinschafts“-Ideologie und die mit ihr verbundenen Visionen für die Industriepolitik in den Jahren des „Wirtschaftswunders“ zeitigten.
Der Fragehorizont der Tagung orientiert sich gleichzeitig an der „neuen Geschichte der Arbeit“, die sich seit der Jahrtausendwende als Forschungsparadigma etabliert hat.