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Til ungdommen (Nordahl Grieg, 1936)

2011-09-26 19:42:50

Habe mal versucht, das Gedicht von Nordahl Grieg, das seit 22. Juli in Norwegen im Gottesdienst, bei Beerdigungen, Versammlungen und Gedenkstunden so gern gesungen wird, so daß es sogar als neue Nationalhymne vorgeschlagen worden ist, zunächst eher wortgetreu zu übersetzen. Bin dankbar für Korrekturen/Verbesserungen.

Ein englischer Wikipedia-Artikel bietet Informationen über das Gedicht und verschiedene englische Übersetzungen und auf youtube kann man verschiedene Aufführungen sehen und hören. Über den Dichter Nordahl Grieg (1902-1943) kann man in der deutschen Wikipedia nachlesen.

Kringsatt av fiender, gå inn i din tid! Under en blodig storm - vi deg til strid!

Kanskje du spør i angst, udekket, åpen: hva skal jeg kjempe med hva er mitt våpen?

Her er ditt vern mot vold, her er ditt sverd: troen på livet vårt, menneskets verd.

For all vår fremtids skyld, søk det og dyrk det, dø om du må - men: øk det og styrk det!

Stilt går granatenes glidende bånd Stans deres drift mot død stans dem med ånd!

Krig er forakt for liv. Fred er å skape. Kast dine krefter inn: døden skal tape!

Elsk og berik med drøm alt stort som var! Gå mot det ukjente fravrist det svar.

Ubygde kraftverker, ukjente stjerner. Skap dem, med skånet livs dristige hjerner!

Edelt er mennesket, jorden er rik! Finnes her nød og sult skyldes det svik.

Knus det! I livets navn skal urett falle. Solskinn og brød og ånd eies av alle.

Da synker våpnene maktesløs ned! Skaper vi menneskeverd skaper vi fred.

Den som med høyre arm bærer en byrde, dyr og umistelig, kan ikke myrde.

Dette er løftet vårt fra bror til bror: vi vil bli gode mot menskenes jord.

Vi vil ta vare på skjønnheten, varmen som om vi bar et barn varsomt på armen!

Umzingelt von Feinden, tritt ein in deine Zeit! Unter einem blutigen Sturm weih dich dem Streit!

Mag sein, du fragst in Angst - ungedeckt, offen -: womit soll ich denn kämpfen, was ist meine Waffe?

Dies ist dein Schutz vor Gewalt, dies ist dein Schwert: Der Glaube an unser Leben, des Menschen Wert.

Um all unsrer Zukunft willen, such ihn und förder ihn, stirb, wenn du mußt - doch vermehr ihn und stärk ihn!

Still wie am laufenden Band fliegen Granaten. Stop ihren Todestrieb, stop ihn mit Geist!

Krieg ist Leben verachten, Frieden ist schaffen. Setz deine Kräfte ein, der Tod soll verlieren!

All das Große, das war, lieb es und bereicher's durch Träume! Geh auf das Unbekannte zu, entringe ihm Antworten.

Noch ungebaute Kraftwerke, noch unbekannte Sterne, schaff sie mit mutigen Köpfen mit Leben derer, die bewahrt wurden!

Edel ist der Mensch, die Erde ist reich! Gibt es hier Not und Hunger, liegt's an Verrat.

Weg damit! Im Namen des Lebens muß das Unrecht fallen. Sonne und Brot und Geist, das gehört allen.

Die Waffen sinken dann kraftlos zu Boden. Schaffen wir Menschenwert, schaffen wir Frieden.

Wer auf dem rechten Arm eine Last trägt, die ihm teuer ist und nicht verlorengehen darf, der kann nicht morden.

Dies ist unser Versprechen von Bruder zu Bruder: Wir wollen gut werden/bleiben zur Erde der Menschen.

Wir wollen achtgeben auf die Schönheit, die Wärme, als ob wir trügen ein Kind achtsam im Arm!

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: (15.06.2011) ©Foto links: Bernhard Höpfner, © rosenwelten, D-65199 Wiesbaden, Erich-Ollenhauer-Straße 116, www.rosenwelten.de

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Foto: Bernhard Höpfner, © rosenwelten, D-65199 Wiesbaden, Erich-Ollenhauer-Straße 116, www.rosenwelten.de, Text: © rosenwelten ·

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