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rosenwelten-blog

Willkommen im Frühling

2014-02-28 11:39:30

im Winterschlaf war die Rosenschule diesen Winter gar nicht, fast jeden Tag konnte ich draußen etwas machen. Ab jetzt ist aber wieder regelmäßig jeden Werktag von 9 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Die Stauden und Gräser hier im Garten stehen bereits fertig geputzt in Reih und Glied und wachsen ins neue Jahr hinein. Die Rosen drüben auf dem Feld wollen auch, ab nächste Woche will ich sie nach der Winterruhe auf dem Rasen zurück auf die Beete stellen und fein herausputzen zum Verkauf. Mit dem Schnitt hat es keine Eile. Aber mit dem Auslichten bei großen, starken Sträuchern könnte man allmählich anfangen. An einem trockenen Tag und mit frisch geschärfter Schere: Totholz sorgfältig ausputzen, so viele der ältesten Äste ganz unten heraussägen, daß wieder Licht an die Basis kommt und die Rose sich von dort verjüngt. Das reicht meist schon. Ich habe hier etwas und hier eine ganze Menge dazu geschrieben und helfe gern bei spezielleren Fragen. Mit dem eigentlichen Rückschnitt, besonders bei schwachen und empfindlichen Rosen würde ich aber noch bis April warten. Denn es gibt kein 'zu spät' - aber wenn der Saft nicht bald nach dem Schnitt in Wallung kommt und die Schnittwunden schließt, können Pilze in die Rinde eindringen und ganze Äste umbringen. Noch nicht tief verwurzelte Pflanzen bekommen nach dem Schnitt einen Happen Dünger, am besten einen langsam wirkenden, bodenverbessernden organischen Volldünger, ich hab den von Oscorna, das Kilo zu 5,50 €. An einem der nächsten Samstagnachmittage können wir das Schneiden und Düngen und was sonst bei Rosen wichtig ist, wieder hier im Garten und auf dem Feld besprechen und üben, den Termin dafür können wir unter denen, die dabeisein möchten, ausmachen. Wenn es dann mit den Rosen so leicht von der Hand geht und so gut gelingt, will natürlich jedefrau und jedermann immer mehr unerfreuliche Ecken in seinem Garten zu Rosenwelten umgestalten. Pflanzen ging ja den ganzen Winter hindurch, es wird aber jetzt immer angenehmer, je schöner der Boden krümelt, die Sonne den Rücken wärmt und die Vögel dazu tirillieren. Wenn ich dazu etwas vorschlagen dürfte, wären es ja Rosen, die auch "den Winter über da sind". Jetzt ist das noch gut im Gedächtnis. Nur ein paar Beispiele von vielen:

Stellen Sie sich jetzt noch die rote Rinde von virginiana 'Plena', 'Marguerite Hilling' oder majalis 'Foecundissima', und daneben die silbergraue von Perovskia vor oder die wuscheligen Samenstände des Chinaschilfs 'Silberfeder', die die tiefstehende Wintersonne einfangen, so werden Sie mir zustimmen: Rosen im Garten verschönern auch ganz ohne Blüten den Winter. Nach so viel Farbe genießen Sie zum Schluß noch diese wunderschönen Silhouetten gegen den blassen Winterhimmel: die elegante Zweighaltung von 'William Lobb', die abenteuerliche Bestachelung von 'Agnes' oder der 'Stacheldrahtrose', um nur ein paar beim Namen zu nennen ... Ich wünsche Ihnen die nächsten Wochen viel Freude in Ihrem Garten. Vielleicht sehen wir uns zwischendurch in der Rosenschule? Und der Ordnung halber: wenn Sie keine Rundbriefe mehr erhalten möchten, genügt selbstverständlich eine kurze Nachricht.

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: (25.08.2010) ©Foto links: Bernhard Höpfner, © rosenwelten, D-65199 Wiesbaden, Erich-Ollenhauer-Straße 116, www.rosenwelten.de

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Foto: Bernhard Höpfner, © rosenwelten, D-65199 Wiesbaden, Erich-Ollenhauer-Straße 116, www.rosenwelten.de, Text: © rosenwelten ·

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