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rosenwelten-blog Thema: rosenwelten

Nur nregelmäßig habe ich ins Firmen-Tagebuch geschrieben oder zu Gartenkultur, Naturbeobachtungen oder über Politik und Gesellschaft geblogt. Neuerdings beschäftige ich mich in Mußestunden auch wieder mit geschichtlichen Themen, aus meinem Studium im vorigen Jahrtausend habe ich noch Schreibtischschubladen voll unbearbeiteten Stoffen ...

"Kurznachrichten", habe ich mir seit 2009, als dort noch lauter normale Leute und kaum PR-Profis waren, angewöhnt, auf Twitter zu schreiben und bin dabei geblieben, Facebook ist mir nämlich zu aufdringlich.


Veredeln "aufs treibende Auge"

18. 06. 2018, Kategorie: rosenwelten

Dieses Jahr will ich endlich wieder einige Stammrosen veredeln. Als Wildstämme habe ich vor drei Jahren Rosa pollmeriana 'Schreibers' gepflanzt und voriges Jahr endgültig hochgezogen. Edelreiser will ich mir beim bevorstehenden Johannistrieb-Rückschnitt aus den Containerrosen und beim Pinzieren von den vorjährigen Veredlungen schneiden. Diese öffnen jetzt die ersten Blüten, und gleich wenn die verblühen, sind die Reiser "reif". Womöglich treiben die Stamm-Veredlungen dann dieses Jahr noch aus, dann könnte ich sie nächsten Winter schon mit kleiner Krone roden und nächstes Frühjahr eintopfen.

zul. bearbeitet 0000-00-00 00:00:00

Gräser zu den Rosen

05. 06. 2018, Kategorie: rosenwelten

Die Gräser ziehen in diesen Tagen von der kleinen Stauden-Containerfläche im Garten aufs Feld um. Dort kommen sie in doppelt so große (7,5-Liter-)Töpfen zwischen die beiden Außenreihen mit Solitär-Rosen in 15- und 26-Liter-Containern.

Strauchrosen und Staudengräser gehören zusammen, die einen steigern die Wirkung der andern und umgekehrt. Ich denke, dies kann ich nun endlich nicht nur behaupten sondern zeigen und augenfällig machen. In 4-Liter-Töpfen wurden sie auf dem Feld zu leicht umgeweht und bekamen auch nicht genug Wasser - jetzt kann ich sie an die Tropfleitungen anschließen und die Äste der großen Strauchrosen halten sie fest; umgekehrt gingen Rosen-Verkaufspflanzen auf der Stellfläche im Garten zwischen den in viel kürzerer Zeit hochwachsenden Stauden und den fest eingepflanzten Rosen rundherum optisch unter und kümmerten nach einigen Wochen aus Lichtmangel.

In 3-4 Wochen schätze ich, haben sie die größeren Töpfe soweit durchwurzelt, daß sie verkäuflich sind.

Die Blütenstauden haben dann die kleine Stellfläche im Garten für sich allein, und weil da sowieso kein irgendwie abgerundetes Sortiment Platz hat, lasse ich es künftig bewußt bunt zugehen, füge lieber öfter mal etwas neues Interessantes hinzu, als diese Kleinstmengen-Sorterei aufwendig im Internet zu bebildern und zu beschreiben. Wer herschaut, soll immer wieder mal was Hübsches finden, ähnlich zufällig wie vorm Supermarkt, aber in fetter Qualität - sucht jemand Stauden in großer Auswahl, sollte er/sie eine gute Staudengärtnerei aufsuchen.

zul. bearbeitet 0000-00-00 00:00:00

Tschüß Wordpress!

28. 05. 2018, Kategorie: rosenwelten

Seit langem fand ich es irgendwie wichtig, daß man sich auf rosenwelten.de registrieren und anmelden könne. Vielleicht aus der Hoffnung, daß Besucher sich dann enger mit der Website verbunden fühlen, öfter und länger darin lesen würden. Ein bißchen auch, um gewisse Dinge nicht aller Welt sondern nur geladenen Gästen servieren zu können. Eine sichere Benutzerverwaltung selbst zu programmieren, habe ich mir aber nie zugetraut. Zuletzt hatte ich rosenwelten.de daher mit einem Wordpress-blog verknüpft, da gibt es eine solche Benutzerverwaltung und die Möglichkeit, die für eine übergeordnete Website erweitert gelten zu lassen. Hacker kennen sich damit aber auch ganz gut aus, und so mußte ich immer strengere Zutrittsschranken aufrichten, die dann nicht immer richtig funktioniert und leider auch manchen ehrlichen Kunden abgeschreckt haben.

Dabei ist der einzige Zweck, daß ein Besucher sich beim Surfen Pflanzen in einer eigenen Wunschliste merken kann, auch ohne Registrierung und Anmeldung zu erreichen, indem die Nummern der zu merkenden Rosen einfach als Zeichenkette als Cookie auf dem eigenen Computer gespeichert werden. Zum Einkaufen oder Bestellen bitte ich Sie sowieso hierher oder ans Telefon, weil ein Online-Shop mir zu gefährlich ist wegen der nur auf irgendwelche winzige Formfehlerchen lauernden Abmahnanwälte, denen ich mein weniges Sauerverdientes nicht vorwerfen möchte.

Nun ist es endlich soweit, die Merkliste funktioniert, soweit ich bisher sehe, mittels Cookie, und die ganze Benutzerverwaltung sowie der dazu eingebundene Wordpress-Blog können weg. Fü4 das bißchen, was ich vielleicht ab und zu zu erzählen habe, ist ein Wordpress-Blog viel zu wuchtig, dieses Eckchen hier schnell eingerichtet und völlig ausreichend. Ich fühle mich erleichtert und weine dem kein Tränchen nach, denn es hat immer viel Arbeit und Nerven gekostet, das am Laufen zu halten, und kaum je fühlte ich mich richtig zufrieden. Genutzt wurde es nur anfangs mehr, zuletzt immer weniger. Nur noch die allerwenigsten bleiben länger auf einer anderen Website als dem eigenen Social-Media-Portal, man guckt höchstens mal flüchtig etwas nach und wenn es nicht gerade ist, was man lange gesucht hat, ist man auch gleich wieder weg.

zul. bearbeitet 0000-00-00 00:00:00

Ein wenig zu den neuen Rosen dieses Frühjahr

02. 06. 2016, Kategorie: rosenwelten

Außer 1483 älteren gibt es dieses Jahr 529 Rosen aus frischer Ernte. Rosen sind Gehölze und werden mit den Jahren größer und reicher an Blüten und an Charakter; und dieses Jahr dank Regen und Sonne zur rechten Zeit und im rechten Maß ganz besonders, wobei sie im Topf weniger zulegen als im gewachsenen Boden. Die Neuen sind 2014 aufgeschult und veredelt, Ende 2015 vom Feld geerntet, in der ersten Aprilwoche eingetopft worden und nun gut bewurzelt und kräftig ausgetrieben und füllen so manche Lücke, die im Sortiment entstanden war:

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:45:24

Nach der Hitze

23. 08. 2015, Kategorie: rosenwelten

Duft - so leicht er verfliegt, so tief kann er sich im Gedächtnis festsetzen. Die warme Sonne entfaltet die Düfte von ein paar Blüten in einer Vase hier auf dem Fensterbrett, und ein leichter Wind trägt sie mir ins Zimmer und versetzt bei der Sonntags-Siesta ins Paradies ... Der Duft von ein paar kleinen 1jährigen Veredlungen der Rose 'Souvenir de St. Anne's', der an den heißen Tagen beim Veredeln bestimmt zehn Meter weit über dem Feld lag, wird für mich die Erinnerung an den Sommer 2015 bleiben. Dann, wie starke, schwarzrote Neutriebe bei 'Mme Ernest Calvat', einer bisher nie groß aufgefallenen Sorte, mir in der Juli-Hitze plötzlich über den Kopf gewachsen sind. Und noch mehrere Rosen, deren Schönheits-Entfaltung in der Wärme dieses Sommers überrascht hat. Endlich hat es nun ja voriges Wochenende einmal geregnet, heute könnte auch noch ein wenig kommen. Alles noch viel zu wenig für den Boden, der hier schon seit Anfang April austrocknet, aber die Dürre ist nicht mehr alternativlos, es gibt immerhin Hoffnung, anders als in der Europa-Politik, wo unser großes Land das kleine Griechenland in endlose Schuldknechtschaft drückt und das "Hilfe" nennt. Alteingewachsene Rosen auf unseren lehmigen Böden finden mit ihren tiefen Wurzeln wohl im allgemeinen trotzdem immer noch genug Wasser, um nicht nur zu überleben sondern kräftig zu wachsen, uns das will was heißen! Und spricht für mehr Rosen im Garten, wenn das Wetter bei uns immer öfter mediterran wird. Der Gärtner mit seinen per dato 2313 Rosen in Töpfen mußte sich diesen Sommer was einfallen lassen und den Bewässerungsrhythmus eisern durchhalten, und das hat den Pflanzen gutgetan. Bei wechselhaftem Wetter kann man sich beim Wasserbedarf schon mal zugunsten der eigenen Bequemlichkeit verschätzen; bei anhaltender Trockenheit hingegen muß je nach Verdunstung ein Mal täglich (jetzt) bis alle 3 Stunden (bei >35°) Wasser durch die Vließmatte sickern, auf der die Töpfe stehen und saugen, bzw durch die Leitungen tropfen, sonst hat man wenig später von unten heraus gelbe Blätter oder gar Rosentabak. Das Thema Gärtnereien und Gießen schaffte es kürzlich sogar in unsere Zeitung, wo rosenwelten an vorderster Stelle genannt wurde. So verging der Juli, in dem die Firma zehn Jahre alt geworden ist, doch für Feiern oder Sentimentalität war bei über 30° keine Muße. Dann habe ich den Rosen gar noch Kopftücher aufgebunden. Bedroht die Islamisierung jetzt schon die deutsche Scholle? Nein, aber die Amseln scharren neuerdings dermaßen heftig nach irgendetwas in den Rosentöpfen, daß die ganze obere, wenig durchwurzelten Erdschicht mitsamt dem organischen Dünger herausgewirbelt wird. Mit den "Kopftüchern", zugeschnitten aus altem weißem Winterabdeckvließ, ist dieses Problem nun gelöst, zugleich das der herausfallenden Erde bei Windwurf, und außerdem die Verdunstung verringert, also Wasser gespart, und es werden die hohen Temperaturen an den Wurzeln gemildert. Schon nach zwei, drei Wochen mit Kopftuch war den Pflanzen anzusehen, wie sie sie schätzen, größere Blätter, schönere Blüten und kräftigere Triebe entwickeln. Und schön sieht es auch noch aus! Also, wenn Sie schon wieder graben können, und vielleicht haben Sie sogar ganz gut Zeit, noch Ferien? - jetzt ist die beste Zeit, sowohl zum Auswählen, denn Sie sehen die Pflanzen im schönsten Wachstumszustand und die mehrmalsblühenden noch blühend - und zum Pflanzen, denn sie wachsen im warmen Boden schnell an und sind dann schon eingewachsen, bevor der Winter kommt. Die erwähnte 'Souvenir du St. Anne's' gibt es nächstes Frühjahr im Topf. Beim diesjährigen Veredeln sind durch Augentausch mit Kollegen @omiobio in der Schweiz, ein paar Alte Rosen neu ins Sortiment gekommen, die es ab 2017 dann als Containerpflanzen gibt, wenn alles gutgeht. Die von mir sehr empfohlenen und von Ihnen hoch geschätzten Rosen von Noack dagegen veredle ich seit 2011 nicht mehr selbst, da Noack zu große Mindestveredlungsmengen verlangt. Ich habe aber noch einen ansehnlichen Bestand und will sie künftig bei Noack zukaufen, um sie weiter anbieten zu können. Bei dem Stauden und Gräsern hier im Garten war die Auswahl nie größer und die Qualität noch nie kräftiger. Erstmals gibt es zwei wunderschön blaue Herbst-Salbei, uliginosa und azurea in einiger Stückzahl, die Federgräser stehen in schönster Blüte, und erstmals habe ich Mönchspfeffer und richtig rote Tränende Herzen. Alles dieses Jahr neu eingetopft und groß und stark. Die wunderbare Rispenhortensie 'Vanille Fraise' und alle drei bisherigen Lavendel-Sorten sind wieder da und der Provence-Lavendel 'Grosso' ist vom Lavendel-Spezialisten Bastin neu dazugekommen.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:50:52

Ja, ich mache das beruflich.

15. 03. 2015, Kategorie: rosenwelten

zul. bearbeitet 2015-03-15 15:05:43

Willkommen im Frühling

28. 02. 2014, Kategorie: rosenwelten

im Winterschlaf war die Rosenschule diesen Winter gar nicht, fast jeden Tag konnte ich draußen etwas machen. Ab jetzt ist aber wieder regelmäßig jeden Werktag von 9 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Die Stauden und Gräser hier im Garten stehen bereits fertig geputzt in Reih und Glied und wachsen ins neue Jahr hinein. Die Rosen drüben auf dem Feld wollen auch, ab nächste Woche will ich sie nach der Winterruhe auf dem Rasen zurück auf die Beete stellen und fein herausputzen zum Verkauf. Mit dem Schnitt hat es keine Eile. Aber mit dem Auslichten bei großen, starken Sträuchern könnte man allmählich anfangen. An einem trockenen Tag und mit frisch geschärfter Schere: Totholz sorgfältig ausputzen, so viele der ältesten Äste ganz unten heraussägen, daß wieder Licht an die Basis kommt und die Rose sich von dort verjüngt. Das reicht meist schon. Ich habe hier etwas und hier eine ganze Menge dazu geschrieben und helfe gern bei spezielleren Fragen. Mit dem eigentlichen Rückschnitt, besonders bei schwachen und empfindlichen Rosen würde ich aber noch bis April warten. Denn es gibt kein 'zu spät' - aber wenn der Saft nicht bald nach dem Schnitt in Wallung kommt und die Schnittwunden schließt, können Pilze in die Rinde eindringen und ganze Äste umbringen. Noch nicht tief verwurzelte Pflanzen bekommen nach dem Schnitt einen Happen Dünger, am besten einen langsam wirkenden, bodenverbessernden organischen Volldünger, ich hab den von Oscorna, das Kilo zu 5,50 €. An einem der nächsten Samstagnachmittage können wir das Schneiden und Düngen und was sonst bei Rosen wichtig ist, wieder hier im Garten und auf dem Feld besprechen und üben, den Termin dafür können wir unter denen, die dabeisein möchten, ausmachen. Wenn es dann mit den Rosen so leicht von der Hand geht und so gut gelingt, will natürlich jedefrau und jedermann immer mehr unerfreuliche Ecken in seinem Garten zu Rosenwelten umgestalten. Pflanzen ging ja den ganzen Winter hindurch, es wird aber jetzt immer angenehmer, je schöner der Boden krümelt, die Sonne den Rücken wärmt und die Vögel dazu tirillieren. Wenn ich dazu etwas vorschlagen dürfte, wären es ja Rosen, die auch "den Winter über da sind". Jetzt ist das noch gut im Gedächtnis. Nur ein paar Beispiele von vielen:

Stellen Sie sich jetzt noch die rote Rinde von virginiana 'Plena', 'Marguerite Hilling' oder majalis 'Foecundissima', und daneben die silbergraue von Perovskia vor oder die wuscheligen Samenstände des Chinaschilfs 'Silberfeder', die die tiefstehende Wintersonne einfangen, so werden Sie mir zustimmen: Rosen im Garten verschönern auch ganz ohne Blüten den Winter. Nach so viel Farbe genießen Sie zum Schluß noch diese wunderschönen Silhouetten gegen den blassen Winterhimmel: die elegante Zweighaltung von 'William Lobb', die abenteuerliche Bestachelung von 'Agnes' oder der 'Stacheldrahtrose', um nur ein paar beim Namen zu nennen ... Ich wünsche Ihnen die nächsten Wochen viel Freude in Ihrem Garten. Vielleicht sehen wir uns zwischendurch in der Rosenschule? Und der Ordnung halber: wenn Sie keine Rundbriefe mehr erhalten möchten, genügt selbstverständlich eine kurze Nachricht.

zul. bearbeitet 2014-02-28 14:17:49

Industrieproduktion eignet sich gut für Schrauben.

23. 02. 2014, Kategorie: rosenwelten

Um exakt gleiche Schrauben für den Weltmarkt zu fertigen, eignen sich Fabriken mit computergesteuerten Maschinen. Einmal erdacht, finanziert und eingerichtet, brauchen sie nur noch von wenigen Menschen überwacht werden. Lebensmittel sowie die Dinge, mit denen wir uns im Leben gern umgeben, kann ein Mensch von Hand viel besser herstellen, mit dem Wissen und der Erfahrung von Generationen im Kopf und im Handwerkzeug, mit Lust an seiner Arbeit und Befriedigung durch ein schönes Ergebnis. Lebensmittel, die hergestellt werden, als wären sie Schrauben, sind zwar billig, aber ihnen fehlen Geruch und Geschmack. Damit das nicht auffällt und sie trotzdem gekauft werden, müssen von Werbeagenturen künstliche Emotionen erzeugt werden. Die lassen sich ihre Arbeit viel höher bezahlen als die ursprünglichen Erzeuger von Lebensmitteln mit Geruch und Geschmack. Nun liegen zwischen einer Fabrik und den Kochtöpfen der Verbraucher viel größere Abstände als bei lauter lokalen Erzeugern in der Nähe ihrer Kunden. So kommen enorme Kosten für Frischhaltung, Transport und Zwischenhandel hinzu. Viele weitere Unternehmen möchten an der Distribution verdienen. Bei lokaler Erzeugung entstehen nur geringe Fahrkosten und evtl Standgebühren für Wochenmärkte. Für die Eigner der Fabriken ist Lebensmittel-Industrie trotz der hohen Nebenkosten offenbar lukrativ. Einige versuchen sogar, die verbliebenen natürlichen Rohstoffe durch selbstgebaute GVOs zu ersetzen, um den industriellen Prozeß zu vervollkommnen. Jeder Industrie-Arbeitsplatz ersetzt eine Menge Existenzen kleiner, selbstvermarktender Erzeuger. Richtig, die Arbeit ist leichter, das Einkommen zunächst einmal besser, Arbeits- und Freizeit geregelter, die Existenz besser gesichert. Aber je mehr produziert wird, desto schlechtere Preise sind dafür zu bekommen. Und das Ausland hat selbst genug, warum sollte es uns die Überproduktion abkaufen? Also senkt man die Kosten, vor allem die Löhne, weniger die derer, die alles vom Schreibtisch aus steuern, mehr die derer, die die Arbeit machen. Zunächst geht das, weil die Preise auch niedrig sind. Aber es wird ein Teufelskreis. Je weniger Geld ausgegeben wird, desto weniger wird eingenommen. Und es sinken nicht nur die Löhne, sondern die Qualität der Arbeitsbedingungen insgesamt. Auch die Sicherheit der Arbeitsplätze. Mit dem Abbau des Kündigungsschutzes fällt das Unternehmerrisiko auf die Arbeitnehmer zurück. Die Gewerkschaften hat man, als es allen gut ging, vernachlässigt, sie können nicht mehr viel helfen. Wie soll das enden? Was wäre eigentlich so schlecht daran, wieder mehr im kleinen zu produzieren? Auch mit einfacheren Maschinen, gar auch von Hand? Schuften wie die Großeltern muß das bestimmt nicht heißen, denn vieles wird sich auf einfache Art erleichtern lassen, wenn gewitzte Köpfe erst einmal das zu ihrer Aufgabe machen statt der Konstruktion von Massenproduktionsmaschinen. Und was wäre so schlecht daran, wieder mehr in der Nachbarschaft zu verkaufen und zu kaufen? Angst vor Menschen ist sowieso eine Unart, die man ablegen sollte. Und teurer wird es auch nicht, weil ja der ganze Wust an Zwischenhandel samt Verwaltung, Finanzierung und Marketing nichts dabei abkriegt. Die müßten sich dann nämlich echt nach anderen Verdienstmöglichkeiten umschauen, so leid mirs tut (nicht allzu sehr, gebe ich zu).

zul. bearbeitet 2014-02-23 22:09:58

Das Internet hat auch gute Seiten.

08. 10. 2013, Kategorie: rosenwelten

Wenn Sie bisher zwecks Anregungen oder zum Rosen aussuchen lieber direkt hier hergekommen sind oder bei mir angerufen haben, machen Sie das selbstverständlich auch so weiter ... Das Internet stiehlt uns allen viel Zeit und Nerven! Aber es hat auch ein paar Vorteile: Wenn Sie das nächste Mal Rosensehnsucht befällt, versuchen Sie doch einfach mal im Internet http://rosenwelten.de/kunden mit dem treffenden Seitentitel «Meine Rosen». Hab die Seite jetzt endlich so, wie ich sie mir schon lang vorgestellt hatte. Ihr Rosen-Zentrum mit Öffnungszeit Montag-Sonntag, 0-24 Uhr, hilft Ihnen, den Überblick zu behalten: von den zuletzt angeschauten Sortenproträts über die Sorten, die Sie sich unterwegs merken, Reservierungs- und Bestellmöglichkeiten bis zu einer Chronik all Ihrer bisherigen Rosenkäufe. Ein Nutzerkonto wär halt schon die Voraussetzung, damit die Seite dermaßen Ihre Rosen-Seite werden kann. Ich lege gern eins für Sie an. Oder Sie machen es selbst, den Link finden Sie überall ganz oben rechts in der Ecke. Bei Fragen und Verbesserungs-Ideen helfe ich natürlich gern. Ich wünsche schon mal schöne Herbstabende auf rosenwelten.de, eine Seite im Netz, auf der man wirklich noch stundenlang mit Genuß verweilen kann. Behaupte ich jetzt einfach mal so ... :D

zul. bearbeitet 2013-10-08 14:16:57

Liebe Besucher von damals, die lange nicht mehr hier waren, ...

24. 09. 2013, Kategorie: rosenwelten

ich hoffe, Ihre Rosen gefallen Ihnen nach 4 Jahren noch so gut, daß ich wieder einmal anklopfen darf? 2009 kam der erste von mehreren Horrorwintern nacheinander. Den Teil des Sortiments, den er am schlimmsten dahingerafft hat, die Englischen und Delbard-Rosen, wollte ich danach nicht mehr Sortiment haben. Außerdem kaufe ich seither keine Veredlungen mehr zu und mache alles selbst. Und ich dünge nur noch organisch und habe mit dem Spritzen aufgehört, denn mein jetziges Sortiment, die Alten Rosen und die von Noack kommen ohne das zurecht. Einige Kunden haben danach pompöse Blüten in ausgefallenen Farben wie bei den Englischen oder Delbard-Rosen vermißt. Aber die zuvor solche Rosen gekauft hatten, haben damit, nach allem, was ich weiß, ähnlich schlechte Erfahrungen gemacht wie ich - mit den robusteren Pflanzen aus meinem jetzigen Sortiment gab es dagegen nur gute bis beste Erfahrungen. Ging es Ihnen ebenso? Wenn ja, könnte es sich ja vielleicht lohnen, wieder einmal hier vorbei zu schauen, um eine weitere Gartenecke zu verschönern. Seit 2007 wachsen meine eingetopften Rosen auf dem Feld. Beide je 8x50 m großen Beete mit Vließmattenbewässerung sind neu, seit vorigem Jahr fertig und nun ganz gefüllt. Sie sind so schön geworden wie Verkaufsbeete, und die Kunden gehen gern mit dort hinüber (seit 2009 auf einer schönen Brücke über den Bach), wo sie das ganze große Angebot zur Auswahl haben. Mein Rosenfeld: http://rosenwelten.de/portraet/feld.php Auf dem linken Beet die modernen Rosensorten, viele mit ADR-Prädikat, fast alles Sorten von Noack. Auf dem rechten Beet die Alten Rosen, jede anders im Charakter, fast alle von betörendem Duft. An den oberen Enden der Beete links die Kletter- und rechts eine besonders große Auswahl an Rambler-Rosen. Linkes Beet: http://rosenwelten.de/dateien/beet_links.pdf Rechtes Beet: http://rosenwelten.de/dateien/beet_rechts.pdf Hier im Garten auf der kleinen Topf-Stellfläche habe ich nun ein feines kleines Sortiment Stauden und Gräser zur Begleitung Ihrer Rosen stehen, alle in sehr kräftiger Qualität.

zul. bearbeitet 2016-08-24 06:02:27

Vom Nutzen der Pilze für die Rosen (Herbst-Newsletter)

10. 09. 2013, Kategorie: rosenwelten

Liebe Pflanzenbegeisterte, dieses Frühjahr, das vielen Leuten gar nicht gefiel, hat den Rosen wirklich gutgetan. "Mairegen bringt Segen" stimmt, wie wir gesehen haben, nicht? Als die Blüte Anfang Juni, genau zur rechten Zeit, begann, war nämlich eine gute Grundlage an Trieben und Zweigen gewachsen und ließ sie prächtiger strahlen als so manche verfrühte Hungerblüte Afang Mai in vergangenen Jahren. Hier in der Rosenschule waren erstmals beide großen Containerbeete, zusammen etwa 800 m², voll blühender Rosen. Die Anfangsjahre, in denen immer dies und jenes noch nicht fertig gewesen war, sind damit überwunden. Die Stauden stehen jetzt alle im Garten und können sich in diesem Jahr auch mehr als je zuvor sehen lassen, was Auswahl, Menge und Qualität angeht. Sie können also überall nach Herzenslust zugreifen. Allerdings kam schon wenige Tage nach dem allgemeinen Blütenhöhepunkt heftiger Wind (der böse Feind aller Pflanzen in Töpfen) und dann eine Hitzewelle nach der anderen. Der Boden wurde hart und härter und das Graben im Garten beschwerlich, so daß den Sommer über weniger Rosen als sonst aus ihren "Mobilheimen" in Gärten umziehen konnten. Die Rosen haben sich im Juli wohl gedacht: "Genug geblüht! Es kommt noch viel Sonne, laßt uns Hagebutten bilden, dann können wir uns aussäen." Wenn man das gleich verstanden hätte, hätte man einen Teil des Fruchtansatzes ausschneiden und sie zu neuen Blüten überlisten können. Hätte! Aber auch die Hitze hat den Sommer-Trieb dieses Jahr gebremst, der die zweite Blüte bringt. Besonders die Topfpflanzen mit ihrer doch relativ kleinen Wurzel wollten wohl erst einmal besseres Wetter abwarten. Von den vielen saftigen Blättern, gewachsen im regenreichen Frühjahr, haben sie nur die jüngsten behalten und sind ein bißchen in einen Sommerschlaf gefallen. Da hat sich übrigens gezeigt, was mir immer mehr einleuchtet, seit ich es vor ein paar Jahren im Rosen-Forum auf planten.de gelesen hatte (ich glaube, der Moderator des Forums, Giuseppe, hatte es geschrieben): Pilzinfektionen sind keine sinnlosen "Krankheiten", sie dienen der Pflanze, ein Zuviel an Verdunstungsfläche unter trockenen Bedingungen loszuwerden um weniger leicht zu welken. Ich würde wetten, die ältesten Blätter wären auch dann gelb geworden und abgefallen, wenn ich alle Blattpilze durch Spritzen mit Fungiziden hätte verhindern können. Man sollte sich nicht zu Panik beim kleinsten Anzeichen von "Krankheit" verleiten lassen von all den Bildern, deren wir bald mehr zu sehen bekommen als echte Rosen und die die ganze Welt Photoshop-"rein" zeigen. Jetzt bekommen wir den lang vermißten Regen und angenehmere Temperaturen zum draußen arbeiten, und Sie können wahrscheinlich bald wieder leicht mit dem Spaten in den Boden. Das Gras wird wieder grün, die Rosen treiben noch einmal und werden noch viele Blüten bringen, bevor sie, gut angewachsen, in den Winter gehen und im nächsten Frühjahr bereits voll "da sind" - der unüberschätzbare Vorteil einer Herbstpflanzung. Nutzen Sie doch die Spätsommerwochen, um lang gehegte Träume wahr zu machen, fassen Sie sich ein Herz und trennen Sie sich von ausdruckslosen Verlegenheitspflanzen, setzen Sie kräftige Akzente mit charaktervollen Alten und farbstarken Modernen Rosen und phantasievollem "Beiwerk" oder lassen Sie einen Baum von einer Ramblerrose erklettern. Verglichen mit all dem was Ihnen die Werbung für Ihren Garten andrehen will, um ihren Garten "repräsentativ" zu machen, ist eigenes Gestalten mit Pflanzen wirklich billig, selbst mit den feinsten, aber vor allem macht es viel mehr Freude, an Gemälden mit lebenden Pflanzen zu malen, die sich über Jahre und Jahrzehnte immer weiter fortentwickeln, als irgendwelchen importierten Gartenausstattungkrempel zusammenzuschrauben und über die Jahre verrosten zu sehen.

zul. bearbeitet 2016-08-24 06:00:52

Frühjahr wird kommen

15. 02. 2013, Kategorie: rosenwelten

Es bleibt zwar vorerst noch winterlich, aber in Katastrophenfröste münden wie der vorige um diese Zeit, wird dieser Winter wohl nicht mehr. Uns Pflanzenliebhabern wäre es ja recht, wenn nach drei Räuberwintern dieser wieder einmal friedlich zuendegehen wollte. Meine 2932 Rosen liegen noch dicht an dicht, aber bei diesen Temperaturen unter freiem Himmel, nur im Januar war der Folientunnel darüber mal für 14 Tage geschlossen. Von der Wärme bis nach Neujahr gefährlich vorwitzig geworden, haben sie sich dann wohl doch wieder soweit beruhigt, daß ihnen anscheinend nichts passiert ist. Muß nur noch der März mitmachen und sie zügig ins Wachsen bringen, daß sich keine Rindenpilze in kleine Frostrisse einnisten, die eventuell doch hier und da entstanden sind. Zur Sicherheit werde ich wieder mit Kupfer spritzen. Pflanzzeit ist immer, wenn der Spaten in die Erde kann und unser lehmiger Boden nicht so naß ist, daß wir ihn durchs Betreten verschmieren würden, aber das weißt Du ja. Kurzum, auch jetzt schon ist fast das ganze Sortiment verfügbar und kann bei nicht zu strengem Frost auch versendet werden. Wenn Du also schon Pläne fertig hast - je früher gepflanzt, desto besser! Ab übernächster Woche will ich die Pflanzen dann wieder auf die beiden großen Flächen stellen, geputzt und etikettiert, damit Du Dir bei einem Besuch hier die Schönsten der Schönen aussuchen kannst. So unglaublich es klingt, in 8 Wochen dürfte Rosa hugonis ja schon wieder den Blütenreigen eröffnen. Auch dieses Frühjahr lade ich Interessierte zu einem Schnittkurs ein. Das wird wahrscheinlich am 3. Samstag im März, nachmittags ab 15 Uhr, sein. Für gewöhnlich führen die Fragen der Teilnehmer sehr schnell vom bloßen Schnitt, der meiner Meinung nach ein Dialog mit der Pflanze ist, zu all dem, was noch zu gutem Gedeihen wichtig ist, und alle gehen mit der befreienden Erkenntnis nach hause, daß Rosen gar nicht kompliziert sind. Bitte melde Dich bei Interesse vorher an, so daß wir den genauen Termin miteinander ausmachen können. Für die Frühjahrsdüngung empfehle ich rein organischen Oscorna Volldünger und in schwierigen Fällen sowie in Kübeln Oscorna Bodenaktivator, die ich beide auch selbst verwende und gern in größeren und kleineren Mengen verkaufe.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:23:01

Der Wintertunnel füllt sich ...

28. 11. 2012, Kategorie: rosenwelten

Die Fläche, die bei Bedarf übertunnelt werden kann, ist jetzt gut zur Hälfte belegt. In den nächsten tagen müssen noch die Rosen mit Jahreszeiten, die Einmalblühenden, die Rambler und die großen Töpfe dazukommen.

Alle Containerrosen liegen in einem 3,20 m breiten und am Ende etwa 40 m langen Streifen auf dem Rasen zwischen den Beeten dicht aneinander und leicht schräg, so daß die Zweige ein dichtes, vor Wind und Sonne schützendes Gestrüpp über den Töpfen bilden und sich in diesen auf keinen Fall Nässe stauen kann.

Hoffentlich werden nicht zu viele Mäuse angelockt. Die haben in den letzten Jahren manche Töpfe regelrecht ausgeräumt und Wurzeln sowie die Rinde an der Basis der Triebe abgenagt. Die Gräser, die sie besonders gern mochten, habe ich aus diesem Grund alle in den Garten gefahren und dort unter ein Tunnelgerüst gelegt.

  1. Rosa 'Bambino®'
  2. Rosa 'Viridiflora'
  3. Rosa 'Charmi'
  4. Rosa 'White Wings'
  5. Rosa 'Alberich'
  6. Rosa 'Verschuren'
  7. Rosa 'Souvenir d Adolphe Turc'
  8. Rosa 'Danaë'
  9. Rosa 'Marie Pavié'
  10. Rosa 'Francis Dubreuil'
  11. Rosa 'Merveille des Rouges'
  12. Rosa 'Felicia'
  13. Rosa 'Canzonetta®'
  14. Rosa 'Gruß an Aachen'
  15. Rosa 'Homère'
  16. Rosa 'Jacques Cartier'
  17. Rosa 'La Reine'
  18. Rosa 'Mme Ernest Calvat'
  19. Rosa 'Kronjuwel®'
  20. Rosa 'Mme Knorr'
  21. Rosa 'Ambiente®'
  22. Rosa rugosa 'Dagmar Hastrup®'
  23. Rosa 'Flashlight®'
  24. Rosa 'Mme Pierre Oger'
  25. Rosa 'Tascaria®'
  26. Rosa moyesii 'Marguerite Hilling'
  27. Rosa 'Saremo®'
  28. Rosa rugosa 'Blanc double de Coubert'
  29. Rosa 'Nur Mahal'
  30. Rosa 'Tornella®'
  31. Rosa rugosa 'C. F. Meyer'
  32. Rosa 'Westzeit®'
  33. Rosa rugosa 'Hansa'
  34. Rosa 'Vinesse®'
  35. Rosa 'Salet'
  36. Rosa rugosa 'Roseraie de l'Haÿ'
  37. Rosa 'Soupert et Notting'
  38. Rosa 'Viridiflora'
  39. Rosa 'Souvenir du Docteur Jamain'
  40. Rosa rugosa 'Blanc double de Coubert'
  41. Rosa 'Souvenir de la Malmaison'
  42. Rosa 'Deuil de Paul Fontaine'
  43. Rosa 'Honorine de Brabant'
  44. Rosa 'Eugenie Guinoisseau'
  45. Rosa 'Compassion'
  46. Rosa '?Hewel2'
  47. Rosa 'Rubin'
  48. Rosa 'Gruß an Teplitz'
  49. Rosa 'Calapuno®'
  50. Rosa 'Louise Odier'
  51. Rosa 'Flashlight®'
  52. Rosa 'Inspiration®'
  53. Rosa 'Mme Ernest Calvat'
  54. Rosa 'Maid Marion'
  55. Rosa 'Mme Isaac Pereire'
  56. Rosa 'Johannes Rau®'
  57. Rosa 'Mme Knorr'
  58. Rosa 'Dortmunder Kaiserhain®'
  59. Rosa pimpinellifolia 'Stanwell Perpetual'
  60. Rosa 'Münsterland®'
  61. Rosa 'Rose de Resht'
  62. Rosa 'Rose de Resht'
  63. Rosa 'Rotfassade®'
  64. Rosa rugosa 'C. F. Meyer'
  65. Rosa rugosa 'Blanc double de Coubert'
  66. Rosa rugosa 'Blanc double de Coubert'
  67. Rosa 'Saremo®'
  68. Rosa rugosa 'à Parfum de l'Haÿ'
  69. Rosa rugosa 'à Parfum de l'Haÿ'
  70. Rosa 'Tascaria®'
  71. Rosa 'Simply®'
  72. Rosa 'Souvenir de la Malmaison'
  73. Rosa 'Souvenir de la Malmaison'
  74. Rosa 'Souvenir de la Malmaison'
  75. Rosa 'Tornella®'
  76. Rosa 'The Portland'
  77. Rosa 'Flashlight®'
  78. Rosa 'Flashlight®'
  79. Rosa 'Flashlight®'
  80. Rosa 'Alberich'
  81. Rosa 'Fassadenzauber®'
  82. Rosa 'Rotfassade®'
  83. Rosa 'New Dawn'
  84. Rosa 'Gruß an Aachen'
  85. Rosa 'Sophies Perpetual'
  86. Rosa 'Nur Mahal'
  87. Rosa 'The Portland'
  88. Rosa 'Louise Odier'
  89. Rosa 'Ferdinand de Lesseps'
  90. Rosa alba 'Celeste'
  91. Rosa alba 'Suaveolens'
  92. Rosa 'Nuits de Young'
  93. Rosa 'Fenja'
  94. Rosa 'Fritz Nobis'
  95. Rosa 'Kathleen'

zul. bearbeitet 2016-08-24 06:07:52

Johannistriebe, überquellende Blüte und der letzte Schnitt (Newsletter)

26. 07. 2012, Kategorie: rosenwelten

Lang ist's her seit dem letzten Rundbrief. Vom März bis zum Juni geht hier eine Arbeit in die andere über, bis alle Pflanzen alles haben, was sie zum Gedeihen brauchen - die in den Töpfen, die Veredlungen auf dem Feld und die Wildlinge zum Veredeln jetzt im Sommer. Da blieb einfach keine Muße zum Schreiben. Das Gießen hat dieses Jahr meist ein anderer gemacht, der das viel besser kann als ich, so sehr ich mir Mühe gebe. Das sieht man den Pflanzen dieses Jahr wirklich an: Sie waren noch nie so üppig. Und es gab auch noch nie so viele: Beide großen Container-Stellflächen sind fast randvoll, und die zweite Blüte ist in vollem Gang. Nun ist Mittag im Jahr, die Zeit mit den ganz langen Tagen. Früh morgens, solang es noch kühl ist und abends bis zum Dunkelwerden arbeitet sich's am schönsten draußen auf dem Feld, und dazwischen ergibt sich endlich wieder etwas Muße zum Schreiben. Für das Wachstum ist jetzt Hochsaison. Gegen Ende der ersten Blüte haben alle Rosen sich wieder auf ihre Basis besonnen und dort die Knospen ausgebildet, aus denen der starke Johannistrieb wächst. Er soll das ältere Holz mitsamt der Blütentriebe des Frühjahrs überragen und die Pflanzen erst wirklich größer werden lassen. Es begann bei einigen Sorten recht schwungvoll durch den vielen Regen schon Mitte Juni, doch das kühle Wetter und nun auch der austrocknende Wind haben den Schwung erst einmal gedämpft. Diese Woche treibt die Knallhitze erst einmal Blüten über Blüten hervor, doch wird sie wohl auch den Johannistrieb wieder anschieben. Viele Leute haben wohl dieses Jahr eingesehen, daß das alte Vorurteil, Rosen würden keinen Regen vertragen, nicht stimmt. Zum Glück war es für den Sternrußtau meist zu kühl, er verbreitet sich bei schwülwarmem Wetter ab 7 Stunden Dauer-Blattfeuchte. Andere Pilze, die kleinere dunkle Flecken auf den Blättern hinterlassen, haben wir dagegen schon bekommen. Aber ein Pilz kommt und geht, wie es eine Kundin treffend formuliert hat. Er bringt keine Pflanze um, auch wenn die Werbung der Chemie-Industrie Angst davor schürt und ängstliche Leute gerne darauf hereinfallen. Manchen Pflanzen scheint der Pilz sogar dbei zu helfen, mitten im Sommer die kleinen hellen Blättchen des Frühjahrs loszuwerden und neues, sattes Sommerlaub an frischen Trieben aus der Basis zu entfalten. Helle Blättchen gibt es auch aus anderen Gründen, wie Hitze, Düngermangel - und hier und da auch als sehr späte Folge von Frostschäden an der Rinde. Dann hat das Laub eines ganzen Astes eine ungesunde Farbe und stockt im Wachstum. Den Rindenschaden sieht man bei näherem Hinschauen. Solche Äste sind hier und da innerhalb von ein paar Tagen abgestorben, besonders an Pflanzen, die zusätzlich unter Trockenheit litten. Heimtückische Winterschäden durch in Frostwunden eindringende Rindenpilze werden seit 2008/2009 immer mehr. Ich versuche als Vorbeugung, nur noch während der Wachstumszeit, von April bis Anfang August, zu schneiden, so daß die Rinde im Winter möglichst heil bleibt und lückenlos vor Infektionen schützen kann. Jetzt im Sommer schließen sich nicht nur Schnittwunden viel schneller. Es ist auch ganz leicht zu erkennen, wo Rosen geschnitten werden wollen. Der Schnitt soll ja die natürliche Verjüngung einer Rose unterstützen. Jetzt sieht man, wo sie sich von unten verjüngen will und kann oberhalb davon altes, schwach gewordenes Geäst entfernen, so dem neuen Trieb Licht und Raum geben. Einen gar zu langen, unverzweigten Neutrieb kann man zwischen zwei Fingernägeln über einem nach außen gerichteten Blattansatz entspitzen ("pinzieren"), er wird sich dann innerhalb weniger Wochen dort verzweigen. Diese und evtl. nächste Woche ist noch eine gute Zeit, um alle Rosen ein letztes Mail in diesem Jahr gründlich durchzusehen, was (besser jetzt als im Frühjahr) zu verjüngen wäre und welche toten Stummel auszuputzen sind. Dann sollten auch in einem feuchten und warmen Herbst alle Schnittstellen vor dem Winter gut verheilen und alles junge Holz gut ausreift. Die Schere hat dann bis April 2013 Winterpause. Wenn Du den Schnitt im Dialog mit der Pflanze einmal konkret sehen oder eine Schnupper-Runde über das Rosenfeld machen möchtest, um neue Sorten für Deinen Garten zu entdecken und gleich mitzunehmen: willkommen in Wiesbaden. Denn jetzt gepflanzt, ist im Herbst schon gut etabliert - und somit für den Winter bestens gerüstet. Weiterhin viele schöne Sommertage voll Rosenduft im Garten wünscht Dir

zul. bearbeitet 2016-08-24 06:00:52

Daumen drücken

20. 02. 2012, Kategorie: rosenwelten

Die Winterabdeckung ist jetzt entfernt, wenn kein starker Frost droht, brauchen die Rosentriebe vor allem frische Luft. Reisig oder Vließ bleiben aber griffbereit, falls das Wetter doch wieder umschlägt. Angehäufelt sollten die Rosen auch noch bleiben, das schadet nichts und sichert das "Herz" der Pflanze vor Totalschaden. In meinem Garten und in der Nachbarschaft sind da, wo bei bis zu -14° die Morgensonne auf die gefrorenen Triebe scheinen konnte, wieder die Knospen erfroren. Je weiter sie im milden Januar schon angeschwollen, zum Teil gar aus den schützenden Hüllblättchen hervorgebrochen waren, desto fahler, farbloser sehen sie aus. Noch sieht man den Schaden nur bei genauem Hinsehen aus der Nähe; von weiter weg wird er erst auffallen, wenn er sich wie 2009 durch Pilzinfektionen auf die Rinde ausdehnt und irgendwann im Mai ganze Triebe absterben - aber so schlimm muß es nicht kommen. In diesen kühlen Vorfrühlingstagen müssen nun die Rosen diverse Schadpilze abwehren, deren Sporen darauf lauern, über die erfrorenen Knospen in die Leitungsbahnen der Rinde hineinzuwachsen. und dort ein bequemes Leben zu führen. Bei warmem "Wachswetter" ist die Rose im Vorteil dann strömt der Saft wohl einfach zu ungestüm, als daß die Pilze Fuß fassen könnten. Wenn bei kaltem, nassem Wetter der Saftfluß stockt, gelingt es jedoch den Pilzen, sich auszubreiten. Währenddessen versucht die Rose, unter dem abgestorbenen Gewebe schlafende Ersatzaugen zu aktivieren. Wenn Sonne und starke Wurzeln ihr Kraft verleihen, überhaupt kein Problem, bei wurzelgeschädigten Topfpflanzen dagegen manchmal ein allzu großes. Wenn die neuen Augen schwellen und Farbe zeigen, wird das abgestorbene Gewebe abgestoßen und die Wunde geschlossen und die Gefahr ist erst einmal gebannt. Das ist Schwerstarbeit, und schon beeindruckend zu beobachten, wie schnell die Rosen das schaffen, wenn erst einmal das Wetter paßt. Hauptsächlich müssen wir also nun auf gutes Wetter hoffen (im Moment sieht es auch danach aus) und uns zusätzlich ein Päckchen Kupferspritzmittel kaufen. Das Kupfer, nach Anweisung verdünnt und mit einer Spritze gleichmäßig über die Rinde verteilt, tötet Pilzsporen ab, bevor sie einwachsen können. Je mehr erfrorene Knospen, desto wichtiger ist jetzt sehr bald diese einzige Spritzung im Jahr. Wenn bei einer besonders empfindlichen Sorte wie meiner 'Maréchal Niel' die Rinde bereits lilafleckig wird, ist es allerhöchste Zeit. Wo die Triebe vor Sonne bei Frost geschützt waren oder ihre Knospen sich von der Januar-Wärme nicht zu unvorsichtigem Austreiben hatten verführen lassen, dürfte nichts passiert sein. Die Knospen und die Rinde müßten ihre normale, frische Farbe und ihren Glanz behalten haben und jetzt mit steigenden Temperaturen normal austreiben können. Schneiden würde ich geschädigte wie auch heile Triebe erst, wenn wirklich starker Saftfluß herrscht und die Knospen deutlich schwellen. Jede Schnittwunde ist ein offenes Tor für Rindenpilze. Nur alte, starke Pflanzen auslichten kann man schon eher. Am Samstagnachmittag, 10. März besprechen wir hier den Frühajhrsschnitt der Rosen ganz ausführlich, wenn Sie teilnehmen möchten (es kostet 10 Euro), geben Sie bitte vorher Bescheid.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:24:19

Newsletter 2012-1

31. 01. 2012, Kategorie: rosenwelten

Wiesbaden, 31. Januar 2012

Liebe Freunde guter Rosen,

seit drei Jahren lernen wir wieder, mit dem in unseren Breiten eigentlich normalen Winter zu leben, nachdem davor 13 Jahre lang fast nichts mehr erfroren war. Diesmal kommt er spät; mal sehen, wie lang er bleibt.

Die Rosen auf dem Feld liegen seit Dezember dicht an dicht und schützen sich so schon gegenseitig. Im Dezember waren sie mal kurz dick eingeschneit. Seit dem Wochenende sind sie, als Ersatz für isolierenden Schnee, mit weißem Vließ abgedeckt. Für die kältesten Nächte habe ich jetzt noch zusätzlich über die Federstahlstäbe weiße Folie gespannt. Sie reflektiert die Sonnenwärme am Tag, so daß die Luft darunter ziemlich konstant kühl bleibt und die Pflanzen gegen die Wetterextreme draußen isoliert.

Auf den ersten echten Winter vor 3 Jahren waren die Rosen nicht gut vorbereitet gewesen, er hat mehr als einen ganzen Jahrgang umgebracht, in einer halben Stunde, als die Morgensonne die Triebe von der Ostseite her taute, die von plötzlichem Frost in der Nacht zuvor auf -15° schockgefrostet waren. Das war ein großer Verlust, aber auch ein deutliches Zeichen zum Umdenken.

Seither mache ich das meiste etwas anders, als wir es in der Ausbildung gelernt hatten. Düngung, Bewässerung, Schnitt, das muß alles viel mehr im richtigen Maß und zur richtigen Zeit geschehen. Ab Hochsommer schon müssen die Pflanzen wirklich in Ruhe ausreifen können; und im Winter muß die Rinde unbedingt intakt sein, um die Pflanzen vor diesen fatalen Pilzinfektionen zu bewahren (die sich stark ausbreiten und aussehen wie Frostschäden). Viele beliebte Sorten waren nicht ohne Chemie zu kultivieren; die vermisse ich nicht.

In den letzten drei Jahren habe ich dafür nach Herzenslust weniger bekannte, aber viel schönere und robustere Sorten veredelt. Zwei Jahrgänge sind nun mit satten Stückzahlen fertig herangewachsen. Jetzt kann ich wieder über 150 Sorten anbieten. Nur sind es alles eigene und es sind keine Blender-Sorten mehr dabei, wie Sie sie im Gartencenter bekommen: makellos und stets knospig, weil direkt aus dem Gewächshaus, schnell gekauft, kurz toll geblüht und das war's. Bei mir bekommen Sie Rosen von draußen für draußen, für Jahrzehnte.

In den vergangenen Wochen seit Weihnachten habe ich meinen Katalog im Internet, www.rosenwelten.de, überarbeitet. Jetzt sind Sie herzlich eingeladen: Lernen Sie die neuen, besseren Sorten kennen, lassen Sie sich inspirieren zu Plänen neuer Rosenwelten in Ihrem Garten 2012 und setzen Sie sie beizeiten in die Wirklichkeit um, wenn der Boden wieder offen ist.

Und wenn Sie bereits Rosen von mir haben, teilen Sie Ihre Erfahrungen anderen Lesern mit, jedes Pflanzenporträt hat dafür jetzt eine Registerkarte "Kommentare" bekommen. Sind Sie auf rosenwelten.de angemeldet, finden Sie Ihre Rosen mit Links zum Kommentieren unter "meineRosen"→"früher geliefert"

Drei Hinweise zum Schluß:

Auch wenn es jetzt erst einmal kalt wird, das Frühjahr ist nicht mehr weit!

Viele Grüße

Bernhard Höpfner

Noch mehr zum Thema Winterschutz auf rosenwelten.de

zul. bearbeitet 2016-08-24 06:00:52

Jetzt besonders günstig

22. 12. 2011, Kategorie: rosenwelten

der neue Jahrgang ist jetzt geerntet und bis März bei frostfreiem Wetter aus dem Einschlag "mit blanker Wurzel" im Angebot. Günstig zu versenden wegen des geringen Gewichts und günstig für Leute, die größere Stückzahlen brauchen wegen des Preises.

zul. bearbeitet 2016-08-23 21:13:40

Neue Ernte

30. 10. 2011, Kategorie: rosenwelten

Für den, der einen leeren Garten oder ein großes Pflanzprojekt hat, ist ab November einfach die günstigste Pflanzzeit. Die Rosenveredlungen des Vorjahres sind jetzt soweit ausgereift, daß ich sie in den nächsten Wochen vom Feld ernten kann. Über Winter schlage ich sie geschützt in meinem Garten ein, und im zeitigen Frühjahr werde ich sie wieder eintopfen. [Mehr darüber im Kultur-Porträt am Ende des 2. Jahres] Diese Rosen kann ich bis ca. Mitte/Ende März, bevor der Austrieb einsetzt, “mit blanker Wurzel” verkaufen. Die Kosten und Mühen der Kultur im Topf stecken noch nicht darin, deshalb kann ich sie zum Preis von 12 €/St, mit Mengenrabatten bis zu 10 €/St. anbieten. Da sie leicht sind, sind sie auch leicht und billig zu versenden. Für ein gutes Anwachsen sind einige besondere Regeln zu beachten. Die Erfolgsaussichten sind ziemlich gut, nehmen erst ab, je länger man bis ins Frühjahr hinein wartet. Wenn Sie mit solchen Rosen aus anderen Quellen schlechte Erfahrungen gemacht haben, kann es an der Art gelegen haben, wie sie dort gelagert worden waren, in Kühlhäusern werden sie z.B. oft trocken und von Schimmelpilzen befallen. Bis vor 30 Jahren, bevor es die Containerkultur gab, hat man alle Rosen und Obstbäume im Winter in der Baumschule aus dem Einschlag gekauft und mit blanker Wurzel gepflanzt. Die Übersicht der verfügbaren Sorten wird jetzt täglich auf den neuesten Stand der Ernte gebracht. Es werden im Lauf der nächsten 2-3 Wochen alle Sorten hinzukommen, die im Hauptkatalog für "ab Mai 2012" als Rosen im 4-l-Container angezeigt werden. Fragen Sie bei Interesse einfach an, ob Ihre Wunsch-Sorte dabei sein wird. Um auch größere Pflanzungen mit kleinem Budget zu verwirklichen, sind Rosen mit blanker Wurzel eine günstige Alternative. Gleichwohl bleiben zwei Vorteile von Rosen im Container: ein bereits gut entwickelter Wurzelballen, der den Start sichtbar beschleunigt, und die unbeschränkte Pflanzbarkeit während des ganzen Jahres, auch in voller Blüte. Auch mit Rosen im Container ist es aber möglich, größere Projekte günstig umzusetzen, denn bei Sorten, von denen größere Stückzahlen vorhanden sind, gibt es Mengenrabatte bis zu 66%. Bitte fragen Sie bei Interesse einfach an.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:56:12

twitter-Follower sind jetzt automatisch Rosenwelten-Insider

01. 10. 2011, Kategorie: rosenwelten

Für einige Funktionen muß eine Website den Benutzer wiedererkennen, zum Beispiel damit der eine Liste seiner Favoriten anlegen und aus den verschiedenen Größen die passenden Pflanzen zum Abholen oder Zuschicken reservieren kann.

Anderes möchte ich gern guten Kunden und Freunden vorbehalten, zum Beispiel das gesamte Angebot zu überblicken, inklusive Sahnestückchen in kleinsten Stückzahlen und was derzeit noch in Kultur ist und nächstes oder übernächstes Jahr fertig wird. Und Erfahrungen mit gekauften Sorten anderen mitteilen.

Meine Follower auf twitter sind ja nun alles andere als Fremde. Vom Blick aufs Wetter in aller Frühe über den Blick in die Zeitungen, Kommentare zu Livestreams von wichtigen Debatten, bis zu den Stoßseufzern zu Feierabend und den bissigen Bemerkungen zu den Talkshows im Fernsehen verbringen wir Tage miteinander. Endlich habe nun auch ich ein Plugin, twitconnect, gefunden, das die twitter-Identität an das Wordpress-Anmeldesystem, das rosenwelten.de nutzt, weitergibt.

Liebe twitter-Follower, Ihr klickt also bei der rosenwelten-Anmeldung einfach auf "sign in with twitter" und bestätigt beim ersten Mal in einem Popup-Fenster, daß rosenwelten Eure twitter-Anmeldung wissen darf. Damit seid Ihr automatisch auch auf rosenwelten.de keine Fremden mehr sondern Stammgäste, registriert unter Eurem twitter-Namem mit angehängtem "@twitter". Herzlich willkommen zum Pflanzen aussuchen, merken, reservieren, bestellen und kommentieren! Ich freue mich auf Euch und bin gespannt, wie Ihr es findet.

zul. bearbeitet 2016-08-23 21:16:14

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen

15. 09. 2011, Kategorie: rosenwelten

Neu auf rosenwelten.de: Bei jedem Sortenporträt gibt es jetzt ein Tab "Kommentare". Hier können Sie als registrierte Besucher Ihre Erfahrungen mit den Rosen von rosenwelten mitteilen. Steht im Moment natülich noch nicht viel drin, wird aber hoffentlich bald mehr.

zul. bearbeitet 2016-08-23 21:16:32

Rosen mit blanker Wurzel im Angebot

02. 11. 2010, Kategorie: rosenwelten

Jetzt sind die Rosenveredlungen des Vorjahres soweit ausgereift, daß ich sie im Lauf des Monats vom Feld ernten kann. Ich werde sie über den Winter in meinem Garten geschützt einschlagen und im zeitigen Frühjahr eintopfen. Das bedeutet für Sie, daß Sie alle Sorten, die ab Mai 2011 eingetopft zu 18 € zum Verkauf kommen, auch jetzt im Winter ungetopft "mit blanker Wurzel" zum ermäßigten Preis von 12 € kaufen können. Die Übersicht der bereits geernteten und verfügbaren Sorten wird jetzt täglich aktualisiert. Der Anwachserfolg ist nicht ganz so sicher wie bei im Topf gewachsenen Rosen, aber wenn man die Grundregeln beachtet, durchaus sicher genug. Früher, bevor es die Containerkultur gab, hat man alle Rosen so gepflanzt. Was beim Pflanzen wichtig ist, habe ich in einer kleinen Anleitung zusammengefaßt.

zul. bearbeitet 2016-08-20 04:44:29

Enttäuschung

02. 08. 2010, Kategorie: rosenwelten

Frau Siemers aus Wiesbaden hat ins Gästebuch geschrieben:

ich war dieses Jahr bei Ihnen, weil mir Ihre Homepage gefällt, ich einige positive Kritiken gelesen hatte und als Anfängerin auf Ihren Rat gebaut habe. Leider bin ich enttäuscht. Sie haben mir eine stark verlauste Rose und eine Rose mit reichlich Sternrußtau und Rosenrost verkauft. Schon bei Ihnen im Garten/Feld habe ich die Schadbilder gesehen und Sie darauf hingewiesen bzw. darüber befragt. Sie hatten mir versichert, dass die Beeinträchtigungen unproblematisch seien. Die Rosen seien kräftig, robust und gesund und würden mit diesen Krankheiten keine Probleme haben. Leider kümmern beide Rosen vor sich hin. Ich habe mit den beiden Pflanzen viel Arbeit und wenig Freude. Über Rosenrost und Sternrußtau habe ich mich zwischenzeitlich informiert und erfahren, dass stark befallene Pflanzen meist den nächsten Winter nicht überleben. Es sei denn, man rückt ihnen mit viel Gift zu Leibe, was ich nicht möchte. Dass Sie Ihre Sorgenkinder einer erklärten Rosen-Anfängerin verkauft haben, verstehe ich nicht.
Daß Sie mit den Rosen wenig Freude und viel Arbeit haben, sollte nicht sein und tut mir leid. Wenn Ihnen die Pflanzen von Anfang nicht gefallen haben, frage ich mich allerdings, warum Sie sie gekauft haben. Andere Verkäufer drängen manchmal dem mißtrauischen Kunden etwas auf, das ist aber gar nicht meine Art, weil ich genau die Situation vermeiden möchte, die wir jetzt haben, daß Sie sich jeden Tag über mich ärgern. Viele Verkäufersprüche sind auch, obwohl sie wahr sind, so abgegriffen, daß sie keiner mehr glaubt und ich sie nicht in den Mund nehme. Aber "Wird schon noch, nur Geduld" ist gar nicht immer so falsch. Wie lange haben sie die beiden denn schon? Sorgenkinder verkaufe ich grundsätzlich nicht sondern kultiviere sie, bis sie selbständig sind oder auf den Kompost kommen. Grundsätzlich gibt es immer zwei Möglichkeiten: Mit Ihrer Erde, dem Standort bei Ihnen, Ihrer Behandlung der Pflanzen ist irgendetwas nicht in Ordnung - oder es ist ein massiver Schaden aufgetreten, den man nicht voraussehen konnte. Ersteres passiert zB in Kübeln mit billiger Pflanzerde, zuviel/zuwenig Wasser, zu windstillem/schattigem Standort oder wenn jemand eine Containerpflanze stundenlang untertaucht vor dem Pflanzen, so daß die Wurzeln ersaufen. Letzteres könnte ein Pilz an der Rinde sein, der den Saftfluß bremst, dann ist die Pflanze nicht mehr robust und in der Lage, sich gegen Schädlinge zu wehren. Den sieht man besonders im Frühjahr manchmal nicht vor dem Verkaufen. Sie sehen, es gibt viele offene Fragen. Ihnen und Ihren Rosen wäre am besten geholfen, wenn wir darüber sprechen könnten. Als Gärtner verkaufen wir Lebewesen, die sind nicht berechenbar wie Maschinen. Unsere Erfahrung läßt uns vieles vorhersehen, aber nie alles. Vieles hängt übrigens auch davon ab, ob man selbst seinen Pflanzen etwas zutraut oder von vornherein erwartet, daß sie kaputtgehen. Ich würde mich freuen von Ihnen zu hören.

zul. bearbeitet 2013-06-01 21:53:52

Rosenschnittkurs 2010

06. 03. 2010, Kategorie: rosenwelten

Auch in diesem Jahr lade ich zum Frühjahrsbeginn alle Interessierten ein, sich in einem zweistündigen Kurs auf dem Rosenfeld intensiv mit Theorie und Praxis sinvollen Rosenschnitts zu befassen, Erinnerungen aufzufrischen, Vorurteile infragezustellen, Hemmungen abzubauen, um dann daheim gezielt und sicher die Schere anzusetzen. Dieses Jahr erweitern wir das Thema erstmals vom sinnvollen Schnitt auf die Pflege des Bodens, den anderen entscheidenden Faktor für gutes Gedeihen der Rosen. Ein Berater von der Fa. Oscorna, dem führenden Hersteller organischer Dünger und Bodenverbesserungsmittel, Herr v. Schrenck, berät und hilft bei Boden- und Ernährungsfragen zu Rosen und anderen Gartengewächsen. Wir treffen uns Samstag, dem 6. März., diesmal nachmittags um 15 Uhr im rosenwelten-Garten, besprechen kurz das Schneidwerkzeug und gehen dann hinüber aufs Feld. Ende wird gegen 17 Uhr wieder im Garten sein.[weiter]

Magere Jahre

16. 02. 2010, Kategorie: rosenwelten

Es ging nur bis Ende 2007 zu zweit, seither schaukele ich das Ding alleine. Mein ehemaliger Mitarbeiter sucht sich in norddeutschen Baumschulen eigene Wege und mein einstiger Mit-Ideenerfinder hat gleich ganz den Beruf gewechselt. Unser vereinter Enthusiasmus konnte die Kundschaft zwar von Anfang an ganz schön begeistern, genau wie es ja auch gedacht gewesen war. Aber das Wenige, was man einem Mitarbeiter selbst in der Niedriglohnbranche Gartenbau schuldet, kam dabei doch auf die Dauer einfach nicht heraus. Man lockt am Anfang durch die Werbung, für die man viel Geld ausgibt, doch wohl zu viele an, die bloß mal kurz neugierig waren und schon zufrieden sind, nachdem sie sich die neuen Nasen einmal aus der Nähe betrachtet hatten, um sich daraus eine Meinung darüber abzuleiten, wie lange sich denn nun dieses neue Geschäft wohl "werde halten können". Anstandshalber kauften sie ja sogar irgendetwas, sofern es nicht zu teuer war. Aber es ging ihnen nie um Pflanzen und Garten, und es hat keinerlei Nachwirkungen. Dazu kam, daß wir anfangs natürlich noch nicht alles wußten, was mir inzwischen klargeworden ist. Wir hatten von früheren Arbeitsplätzen zwar eine Menge Erfahrung mit Rosensorten, die wir nicht mochten und riskierten in der eigenen Firma, wagemutig, lauter, wie wir dachten, bessere anzubieten, mit denen wir jedoch noch keine Erfahrung hatten. Daß "tolle" Blüten in der Regel auf dürftigen Pflanzen wachsen, war uns nicht klar, gibt ja auch niemand von den Züchterfirmen freiwillig zu. Als es mir allmählich klar wurde und ich anfing, umzusteuern, war es allerdings mit dem Grundkonsens, auf dem die kollegiale Betriebsführung beruhte, vorbei. Die Jugend von heute hat keine Lust mehr, die Augenblicks-Blendwirkung des schönen Scheins mit kritischen Fragen zu entzaubern. Kaufmännisches Denken, kurzfristiges jedenfalls, scheint ihr Recht zu geben, denn die Kunden wollen sich wirklich verführen lassen: muß man die allermeisten fast gewaltsam von den Blender-Blüten losreißen, will man ihnen vernünftige Rosen verkaufen, so stark ist die Wirkung der Drogen. Weiter voraus denkend hat man aber keine andere Wahl als genau dieses Marketing-Sakrileg zu begehen, denn wenn die Leute nach drei Jahren ihre traurigen Gestalten im Garten wiedersehen, denken sie wohl nicht mit freundlichen Gefühlen an uns zurück, die wir ihnen mit naivem Enthusiasmus das Zeug auch noch empfohlen hatten. Niemand von diesen kam wieder und wollte mehr kaufen, doch genau darauf ist die Firma angewiesen. Der grimmige Winter 08/09 hat dann die Streitfrage denn auch zugunsten der robusten Rosen entschieden, alle anderen landeten auf dem Komposthaufen. Die Selbstdarstellung der Firma umzustellen, war ein Prozeß, der bis jetzt angedauert hat. Das neue Bild in die Öffentlichkeit zu vermitteln und endlich eine zufriedene Stammkundschaft zu gewinnen, wird noch lang dauern. Immerhin ist rosenwelten nun, seit ich allein bin, ganz meine Firma, das genieße ich schon. Es gibt auch schon viele Routinen, nicht mehr alles muß improvisiert werden und ich bin kein "böser" Arbeitgeber mehr, dem Telefonterror der kleinen Sachbearbeiterinnen von der Krankenkasse wegen irgendwelcher Fristüberschreitungen ausgesetzt, das spart sehr viele Nerven. Für den Boden und das Kleinklima auf dem Feld habe ich ein Gefühl bekommen und kann besser damit umgehen. In meinem Garten, der 2006 eine Topfwüste war, fühle ich mich wieder wohl, wenn die Nachbarschaft nicht gerade Fußballmeisterschaft, Grillorgien oder Kinderfeste feiert. In solchen Fälle weiche ich auf das beschaulichere Rosenfeld. 2007 war es noch eine Unkrautbaustelle, jetzt kann ich mit Stolz darüber hinschauen. Das tut der Seele gut. An der nagt inzwischen anderes. Mögen die offiziellen Branchenvertreter noch so zweckoptimistisch tönen, in Krisenzeiten gehe es den Gärtnern immer besonders gut, weil die Leute sich Primeln kauften als Trost, ich kenne es anders. Ab Juli 2008 wurden die Leute plötzlich immer mißtrauischer, bekamen Angst, etwas auszugeben, auch für realen Gegenwert, und verloren den Mut, noch Veränderungen vorzunehmen. Denn eine Rosenpflanzung ist nicht wie ein Primel, das man mal für ein paar Tage aufs Fensterbrett stellen kann. Meist bedeutet sie, den Garten ein Stück weit umzugestalten. Dazu hätte man wohl schon oft Lust, aber man traut sich nicht mehr. Man kann ja auch alles so lassen und sich Mühe und Geld sparen. Beratungen ziehen sich dann endlos hin und drehen sich im Kreis, weil Kundin oder Kunde insgeheim nicht nach einer noch besser geeigneten Pflanze suchen sondern nach einer Gelegenheit, ganz ohne Geldausgeben davonzukommen. Als kundenorientierter Verkäufer soll man natürlich grundsätzlich selbst schuld sein, wenn Geschäfte mißlingen. Man war vielleicht nicht freundlich genug, hätte das Geschäft auch mittags, ja am besten Tag und Nacht offen halten sollen, müßte in der Werbung einfach lauter überschreien, mit immer größeren Firmenschildern protzen, dürfte nicht so ehrlich auch über Nachteile seiner Produkte informieren, müßte ständig die Preise senken, ja geradezu Geschenke anbieten - aber damit hat das Ganze ja gar nichts zu tun, so würde man sich nicht nur wirtschaftlich sondern auch seelisch ruinieren. Man müßte den Leuten irgendwie Mut machen, ihr Umfeld schöner zu gestalten. Zeigen, daß es nicht so schwer ist und sicher gelingt. Vielleicht werden die Rosen, die ich jetzt am Rande des Feldes und im Garten als Mutterpflanzen gepflanzt habe, wenn sie einmal groß und stattlich dastehen, genau das vermitteln. Vielleicht wird aber auch die Umverteilung des Geldes von unten nach oben, der Kahlschlag der sozialen Sicherungen, so weitergehen, bis nur noch ganz wenige sich Rosengärten leisten können und wir kleinen und normalen Leute nur noch als deren Dienstboten eventuell ein Auskommen finden. Man wird einiges tun müssen, damit es dazu nicht kommt.

zul. bearbeitet 2016-08-23 21:04:04

Marketing-Frage

15. 11. 2009, Kategorie: rosenwelten

Wenn man wie am Anfang einer neuen Baum- oder Rosenschule noch nicht so viel wirklich gut gewachsene Pflanzen hat, weil bei der Kultur das eine oder andere danebengegangen ist, finden die Kunden trotzdem meistens etwas und kaufen es. Hat man dann nach vier Jahren bessere Routinen und 95% schöne Pflanzen, schärft die geübte Kundin ihren Blick für die feinen Unterschiede. Wenn dann die Pflanze, die ihr am besten gefällt, gerade nicht in der Farbe blüht, die sie sich an diesem Morgen ausgedacht hatte, kauft sie weder die mit der richtigen Farbe, weil ihr diese Pflanze ja nicht so gut gefällt, noch die schönste Pflanze, weil deren Farbe ja falsch ist, sondern gar nichts. Dazu nun meine bescheidene Frage an die Marketing-Weisen, die immer so genau wissen, wie man sich verhalten muß, um mit seinem Geschäft einen Haufen Geld zu verdienen: Ist das Kundenverhalten erklärbar? Was mache ich falsch? War es unklug, alle Pflanzen zu schönen heranzuziehen? Wenn die Marketing-Experten zu der Frage keine Antwort wissen, dann sagt mir mein einfacher Menschenverstand als Zeitzeuge der Wirtschaftskrise: angefangen hat das ziemlich genau im Juli 2008. Als ob seither, wer in ein Geschäft hineingeht, immer einen Plan B im Hinterkopf mitbringt, den er im Grunde seines Herzens viel lieber mag als den Kauf-Plan A: nichts zu kaufen, mit vollem Geldbeutel wieder heimzufahren und beim Blick aus dem Fenster festzustellen, daß der Garten eigentlich auch so bleiben kann, wie er ist?

zul. bearbeitet 2016-08-23 20:42:47

Ertrag

06. 09. 2009, Kategorie: rosenwelten

Die Rosenzeit ist zwar noch lange nicht vorüber - ein paar kühle Tage sind noch kein Winter, auf zwei Monate mit Blüten wollen wir uns schon noch freuen, und dann kommt ja noch die Hagebuttenpracht ... Doch der Ertrag des Sommers steht uns jetzt schon vor Augen. September und Oktober werden kaum noch Zuwachs bringen, sie sollen es auch nicht, denn das Holz, das im Juli-August gewachsen ist, muß vor dem Winter gründlich ausreifen, damit es frostfest wird. Auf dem Rosenfeld nahe der Kahlemühle zeigt sich in diesen Septemberwochen der Ertrag des Rosensommers 2009 gerade zur idealen früherbstlichen Pflanzzeit. Jetzt schon gepflanzt, etablieren sich die in Töpfen kultivierten und nun bestens bewurzelten Pflanzen sehr schnell im warmen Gartenboden, gehen dem Winter bereits mit tiefen Wurzeln entgegen und werden diese frühe Pflanzung im nächsten Jahr mit erstaunlichem Wachstum und Blütenfülle danken. Die Beetfläche für die Containerrosen haben wir dieses Jahr komplett erneuert und dabei noch einmal um ein Viertel vergrößert. Knapp 3200 Rosen und Rosenbegleiter in über 200 Arten und Sorten profitierten von gleichmäßigerer Wasserversorgung und reichlich Raum zur Entfaltung, und das sieht man ihnen jetzt an: dichte, starke Büsche, voll gesundem Laub sind es geworden, größtenteils noch jetzt in voller Blüte, und die Rambler haben meterlang getrieben. Der nächste Jahrgang steht ein paar Meter weiter ein Jahr nach der Veredlung noch im Boden, läßt aber jetzt schon seine Blüten sehen. Noch ein Stück weiter haben wir im August bereits den übernächsten Jahrgang veredelt. Der scheint, wenn alles gutgeht, an Wuchskraft und Sortenvielfalt alle vorigen noch übertreffen zu wollen. Der vorige grimmige Winter hat uns leider einen sehr großen Komposthaufen beschert. Die schmerzlichen Verluste haben wir aber zum Anlaß genommen, konsequent auf Sorten zu verzichten, die spektakuläre Blüten bringen, aber als Pflanze dünn und schwach bleiben. Auch wenn das Rosen waren, die infolge geschickter Werbung derzeit "im Trend" liegen. Die Erfahrungen unserer Kunden deckten sich nach den ersten drei Jahren mit unseren eigenen, und die sprachen gegen diese Sorten. Statt "alles" im Angebot haben zu wollen, richten wir unseren Ehrgeiz jetzt lieber darauf, auf Schatzsuche zu gehen im Reich der Alten Rosen, also der Original-Züchtungen des romantischen 19. Jahrhunderts. Was wir an derartigen Schätzen bisher in Kultur haben, ist den trendigen "Romantikrosen" englischer und französischer Provenienz sowohl an Eleganz als auch in der Substanz ganz augenscheinlich klar überlegen! Moderne Rosen in starken Farben mögen wir auch, aber die sollen bitteschön ihre Blüten über schönem Laub präsentieren und intelligent genug sein, sich buschig zu verzweigen und neue Blütentriebe auch ohne viel Schnitt zu bilden. Wer schon einmal an einem Schnittkurs bei uns teilgenommen hat, kennt sich damit aus. Der nächste Winter kommt übrigens bestimmt, und wir haben gelernt, ihn wieder ernstzunehmen. Jetzt schon sollte man auf tote Stummel im Geäst der Rosen achten und sie glatt und ohne Rest herausschneiden. Seit einigen Jahren scheinen Rinden-Pilzkrankheiten in der kalten Jahreszeit immer mehr überhandzunehmen. Sie können von solchem Totholz ausgehen und im zeitigen Frühjahr ganze Triebe mit braunen oder violetten Flecken überziehen und zum Absterben bringen; selbst große starke Pflanzen erholen sich davon oft nicht mehr.

zul. bearbeitet 2016-08-23 20:56:15

Innen-Einrichtung

06. 02. 2009, Kategorie: rosenwelten

Das Baumschul-Büro war bisher ein "Mehrzweckraum" mit Eck-Steh-Schreibtisch.

Das hat sich jetzt geändert. An naßkalten Tagen kann ich endlich 3 Sitzplätze im Trockenen anbieten. Die Stühle kriegen noch hübsche Polster. Dahinter die Bücher- und Zeitschriften-Ecke mit den jeweils neuesten Heften von "Gartenpraxis", "Grüner Anzeiger" und "Staudengarten". Leise Musik auf Wunsch. Ein gemütlicher Ofen, mit Holz beheizt. Kaffee, handgefiltert.

Innen-Einrichtung

zul. bearbeitet 2016-08-24 06:07:52

Brückenbau

06. 02. 2009, Kategorie: rosenwelten

Die Überquerung des Ochsenbachs auf dem Weg von unserem Garten zu unserem Rosenfeld war noch vor anderthalb Jahren richtig mühselig. Dann kam eine Behelfsbrücke, die hatte einen ordentlichen Schuß Abenteuer-Effekt. Manche fanden das toll, andere waren froh, wenn sie drüber waren.

Seit kurzem gibt es da nun etwas Neues, kaum noch abenteuerlich, fast schon komfortabel, auch für Transporte von Erde, Töpfen, Pflanzen. Sobald der Boden frostfrei wird, kommt noch ein Geländer dran. Die zwei Längshölzer sind 20x10 cm, die zwei Querhölzer auch, darauf liegen die Traghölzer (10x10), darauf die Dielen (4 cm), müßte also selbst größere Besuchergruppen aushalten.

Neue Brücke über den Ochsenbach

zul. bearbeitet 2016-08-24 06:07:52

Runderneuert

27. 12. 2008, Kategorie: rosenwelten

Willkommen im rosenwelten-blog in einem neuen Outfit! Der alte hatte ja zuletzt hinten und vorne nicht funktioniert ;-( Jetzt aber viel Spaß beim Schreiben und Lesen und Diskutieren!

zul. bearbeitet 2016-08-16 15:03:32

Anfahrtsskizze

15. 08. 2008, Kategorie: rosenwelten

Übrigens, hat je irgendjemand bemerkt, daß wir hinter dem Link "Wegbeschreibung" auf unserer Kontaktseite eine Anfahrtsskizze versteckt hatten? Ein kompetenter Kartograph hat ermittelt, daß darin ein winziger Ausschnitt aus einem 25 Jahre alten Stadtplan steckte. Damals druckte noch niemand ein Copyright-Zeichen auf sowas. Heute hat eine Firma die Rechte jenes weiland Kartenverlags geerbt, die sich die Mühe macht, 766 Euro Lizenzgebühr für jeden im WWW versteckten DIN A6 großen Ausschnitt jenes uralten Plans abzukassieren. man wolle die Arbeitsplätze bei den Kartographie-Verlagen schützen. Wer wie wir immer noch versucht, sein Geld durch eigener Hände Arbeit zu verdienen, macht wahrscheinlich was falsch. Wer braucht heute noch Stadtpläne, wo jeder seine Wegbeschreibung als Link auf seinen kostenlosen Eintrag bei Google-Maps haben kann? Die Kartographie ist keine 25 Jahre alt, zoombar von europaweit bis zu Einzelbäumen, und als Zugabe gibts noch ein hübsches rosenwelten-Foto und unsere Öffnungszeiten. Sollte auch mal gesagt sein.

zul. bearbeitet 2016-08-16 14:52:58

Sommer in der Rosenschule

01. 08. 2008, Kategorie: rosenwelten

Sommer in der Rosenschule: Im Juli und August werden die Sorten fürs übernächste Jahr veredelt. In dieser Zeit treffen Sie mich oft statt im Verkaufsgarten auf dem Feld, der kurze Fußweg ist dann beschildert - und auf jeden Fall lohnend! Haben Sie alte Rosenschätze, von denen Sie sich Nachkommen wünschen, können Sie mir jetzt Reiser zum Veredeln bringen. Auf dem Feld gibt es wieder unsere sehr beliebten bunten Rosensträuße, taufrisch!

zul. bearbeitet 2016-08-24 06:07:52

Schnittkurs

01. 03. 2008, Kategorie: rosenwelten

der Rosenschnittkurs am 23.2.2008 hat mir sehr gut gefallen und ich habe eine Menge dazugelernt. Das ist eben doch etwas ganz anderes, als darüber in Büchern zu lesen. Ich bin im nächsten Jahr sicher wieder mit dabei. Toll fände ich, wenn Sie eine Art Forum einrichten könnten, wo Besucher Kommentare abgeben können. Vielleicht wäre es ja, zumindest im Winter, auch möglich, dass die Fachleute von Rosenwelten Fragen zum Thema Rosen beantworten.

zul. bearbeitet 2016-08-16 14:58:42

Geschenk-Gutschein

22. 12. 2007, Kategorie: rosenwelten

Ein Geschenk-Gutschein von rosenwelten ist ein Weihnachtsgeschenk, in dem schon der nächste Sommer steckt. Und nicht nur der nächste sondern zig weitere. Sie wissen bestimmt jemanden, dem Sie damit eine riesige Freude machen würden. Pflanzen zu Weihnachten: endlich mal eine neue, andere Geschenkidee! - Jetzt gleich einen Geschenk-Gutschein bestellen!

zul. bearbeitet 2016-08-16 15:02:19

Unser Schnittkurs am 23. Februar 2008

11. 11. 2007, Kategorie: rosenwelten

Möchten Sie sich im zeitigen Frühjahr einmal intensiv in den Rosen- (und Obstgehölz-)Schnitt einführen lassen? Wir planen am Samstag, 23. 2. 2008, einen Schnittkurs in dem großen und anregenden Garten von Frau Kretschmer am Chausseehaus bei Wiesbaden. Unkostenbeitrag 15,00 Euro; auf Ihre Anmeldung freuen wir uns schon! Wir haben vor, in zwei Gruppen, vormittags und nachmittags, zu üben. Dazwischen, gegen 12 bis 1 Uhr, wird eine kleine Stärkung angeboten. Wenn Sie möchten, können Sie freilich auch den ganzen Tag bleiben. Um Ihnen bereits im voraus ein bißchen Lesestoff zuschicken und um Sie benachrichtigen zu können, falls wir den Termin wegen starken Frosts oder Dauerregens verschieben müssen, bitten wir, sich anzumelden. Die Grundregeln. Jetzt anmelden

zul. bearbeitet 2016-08-16 15:02:59

Auch 2007 Tomatenspezialitäten bei rosenwelten

15. 04. 2007, Kategorie: rosenwelten

Wir haben rechtzeitig zum Auspflanzen ab Mitte Mai wieder viele ausgefallene Tomatensorten. Diesmal alle in extra starker Qualität im 2-l-Tieftopf zu 2,25 Euro/St.

zul. bearbeitet 2016-08-16 14:48:37

Rosentreffen in unserem Garten am 21. April

04. 04. 2007, Kategorie: rosenwelten

Bei einem ersten Rosentreffen im Garten am Samstag, den 21. April ab 18 Uhr soll es um ungewohnte Rosenkompositionen im Garten gehen. Wir würden uns freuen, wenn Sie an diesem Abend Zeit und Lust hätten, Ihre Erfahrungen und Ideen zu diesem spannenden Thema mit anderen Gästen auszutauschen und heißen Sie jetzt schon herzlich willkommen! Genaueres demnächst an dieser Stelle. Geben Sie uns doch bitte kurz Nachricht, wenn wir mit Ihnen rechnen dürfen.

zul. bearbeitet 2016-08-16 14:50:11

Materialien zum Rosenschnitt

11. 01. 2007, Kategorie: rosenwelten

Zur Vorbereitung auf unseren Schnittkurs am 23.2. haben wir zwei Arbeitsblätter mit einigen Tatsachen und Überlegungen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammengestellt, das in unserem Download-Bereich als pdf heruntergeladen werden kann.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:28:54

Tomaten bei rosenwelten

11. 05. 2006, Kategorie: rosenwelten

Holger Ennulat hat uns ein Sortiment ausgesucht exotischer Tomatensorten aus biologischem Anbau zur Verfügung gestellt. Alle diese Sorten schmecken viiiiel besser als die normalen. Das haben wir in den Vorjahren von ihm bereits demonstriert bekommen.

zul. bearbeitet 2016-08-16 14:48:01

Wildlinge pflanzen

30. 04. 2006, Kategorie: rosenwelten

Zur Zeit pflanzen wir unsere Wildrosen (Veredlungsunterlagen) auf den neuen Acker im Belzbachtal. Wir pflanzen die 5200 Stück von Hand mit einer speziellen Pflanzhacke, die eine geniale Form hat, so daß sie schon durch ihr Eigengewicht tief in den Boden eindringt. Nachher häufeln wir sie an, damit die Wurzelhälse von Erde umgeben sind und bis zum Veredeln im Sommer nicht holzig und hart werden. Im Sommer veredeln wir auf diese Wildrosen die Sorten, die wir im Jahr 2008 verkaufen möchten. Baumschule ist eben kein schnelles Geschäft, der Baumschuler braucht einen laaangen Atem! A propos: Wenn Sie eine spezielle Sorte besitzen, von der Sie gern Nachkommenschaft hätten und die keinem Sortenschutz mehr unterliegt, wenden Sie sich einfach im Lauf der nächsten zwei Monate an uns!

zul. bearbeitet 2016-08-24 06:07:52

Alles eingetopft

18. 04. 2006, Kategorie: rosenwelten

Jetzt stehen um 4500 Rosen in 4-Liter-Töpfen in unserem Garten! Aus diesem Anlaß haben wir der Lokalredaktion des Wiesbadener Kurier folgende Zeilen zugeschickt: Vermutlich ist der Garten in der Erich-Ollenhauer-Straße 116 derzeit das rosenreichste Grundstück in Wiesbaden: Wo früher Wäsche getrocknet und Blumenkohl angebaut wurde, lassen Bernhard Höpfner und Giuseppe Kahn mit ihrer Gärtnerei "rosenwelten" jetzt Hunderte von Rosen wachsen und blühen. Die zwei begeisterten Profigärtner haben sich im Sommer des vergangenen Jahres selbstständig gemacht und konzentrieren sich ganz auf die Anzucht von Rosen. Die werden von den beiden Rosengärtnern auf althergebrachte Art auf einem Acker im Belzbachtal veredelt, nach zwei Jahren eingetopft und im Sommer blühend an Gartenfreunde verkauft. Insgesamt 4.500 eingetopfte Rosen stehen nun seit Ostern in Reih und Glied im Verkaufsgarten von "rosenwelten". Aus dem Grundstück haben die beiden Profigärtner ein wahres Rosenparadies für Gartenliebhaber geschaffen. Die Rosensorten, die Kahn und Höpfner mit Erlaubnis von Züchter Noack aus Gütersloh veredeln, sind noch wenig bekannt, aber enorm blühfreudig und vor allem krankheitsresistent: Das Laub bekommt keine Pilzkrankheiten mehr, so dass Hobbygärtner ihre Spritzen im Schrank stehen lassen können. Zum umfangreichen Sortiment von „rosenwelten“ zählen aber auch die besten Duftrosen aus Frankreich von Delbard, sowie eine Menge Raritäten aus deutschen Spezial-Rosenschulen. In dieser Woche pflanzen die Rosengärtner ihre Wildrosen, die sie im Sommer veredeln werden. Das wird dann der Jahrgang 2008. Der Jahrgang 2006 wird den Garten an der Erich-Ollenhauer-Straße aber bereits nächsten Monat in Wolken von Rosendüften hüllen.

zul. bearbeitet 2016-08-24 06:07:52

Endlich können wir anfangen!

17. 03. 2006, Kategorie: rosenwelten

Der Gründungskredit von der Landwirtschaftlichen Rentenbank ist uns zur Verfügung gestellt worden.

zul. bearbeitet 2016-08-18 11:20:26

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Kultur: (02.04.2011) ©Foto links: Bernhard Höpfner, © rosenwelten, D-65199 Wiesbaden, Erich-Ollenhauer-Straße 116, www.rosenwelten.de

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Foto: Bernhard Höpfner, © rosenwelten, D-65199 Wiesbaden, Erich-Ollenhauer-Straße 116, www.rosenwelten.de, Text: © rosenwelten ·

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