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mit rosen gärtnern

im Mai (Frühling)

Den endgültigen Frühjahrs-Gang mit der Schere, um Winterschäden auszuputzen und eventuell Triebe zur Verzweigung zurückzuschneiden, schiebt man am besten bis Mitte April auf, wenn bei wärmerem Wetter merklich größere Blätter austreiben und klar erkennen lassen, daß diese Treibe wirklich wachsen, während andere zunächst vielleicht auch aus der Reserve ein bißchen zu treiben versucht haben, aber bei wärmerem Wetter infolge eines Winterschadens nicht genügend Saft ziehen können und nun leider doch aufgeben.

Manchmal kommen um Mitte April noch kräftige Nachtfröste. Frisches Grün, das zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgehärtet wäre, müßte dagegen geschützt werden. Ein paar Zweige vom Winterschutz hat man für diesen Zweck in greifbarer Nähe liegen lassen.

Die weichen, glasigen Jungtriebe mit zwei Fingernägeln zu entspitzen, bewirkt, daß sie direkt drei neue Spitzen treiben. Die Blüten kommen dann etwas später, aber reicher. Eine eleganterer, schnellerer und die Kräfte der Pflanze schonender Weg zu schönen Büschen als erst im nächsten Frühjahr wieder zurückzuschneiden,

Eine große Handvoll organischen Volldüngers pro Pflanze bzw. pro m², idealerweise vor dem ersten milden Frühjahrsregen beim Bodenlockern flach eingearbeitet, sorgt für gute Ernährung der Rosen in der ganzen Vegetationsperiode. Darauf sind vor allem jüngere Rosensträucher und solche in Töpfen angewiesen; starke, tief im Boden eingewurzelte brauchen oft gar keinen mehr.

Feuchtwarmes "Wachswetter" Ende April macht den Pflanzensaft nun so nahrhaft, daß die Blattläuse Festgelage halten. Doch bevor sie schaden, kommen Marienkäfer samt ihren Larven, den "Blattlauslöwen", Ohrwürmer und Schwebfliegen und verspeisen sie ihrerseits.

Auf dauerfeuchtem Laub bei Wärme wachsen bei bestimmten Sorten die Blattpilze Sternrußtau, Rost, Mehltau rasant. Will man sie chemisch bekämpfen, muß man vor dem 1. Gewitterregen anfangen, bis zum Herbst konsequent 14täglich zu spritzen.

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Rosa xanthina 'fo. hugonis'Rosa xanthina 'fo. hugonis':
Blüht schon zur Tulpenzeit, treibt schräg und dann weit überhängend, sehr fein belaubt, im Hochsommer kleine Hagebutten und im Spätherbst gelb bis dunkelviolette Färbung, im Winter elegante dunkelrotbraune Silhouette
(20.05.2009) ©Foto links: Bernhard Höpfner, © rosenwelten, D-65199 Wiesbaden, Erich-Ollenhauer-Straße 116, www.rosenwelten.de

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Foto: Bernhard Höpfner, © rosenwelten, D-65199 Wiesbaden, Erich-Ollenhauer-Straße 116, www.rosenwelten.de, Text: © rosenwelten ·

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