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mit rosen gärtnern : düngen

eigentlich unnötig

Optimal für Rosen sind tief durchwurzelbare, lehmhaltige Böden. Dort strecken sie ihre Wurzeln schon im ersten Jahr nach der Pflanzung über m und mit der Zeit bis in gut 2 m Tiefe hinunter. Dort werden aus dem nährstoffreichen Lehm durch natürliche Verwitterung langsam und gleichmäßig Nährstoffe freigesetzt, die die Rose bestens ernähren, was sie mit kräftigen, langen Jahrestrieben oberirdisch anzeigt.

In der unberührten Natur sorgt ein ständiger Stoffkreislauf dafür, daß aus abgestorbenen Pflanzen wieder Nährstoffe werden, von denen neue Pflanzen leben können, durch die Arbeit von Regenwürmern, Asseln, Pilzen und unzähligen anderen Kleinlebewesen. So gesehen, ist es eigentlich nur nötig, Nährstoffe in einen solchen Kreislauf hinzuzufügen, wenn wir etwas herausnehmen, etwa indem wir Obst oder Gemüse aus dem Garten oder beispielsweise Getreide vom Feld ernten. Das kommt aber bei Rosen kaum in betracht.

außer in bestimmten Fällen

Nun kommt es aber vor, daß wir mal einer Rose, die wir neu zwischen fest eingewurzelte Nachbarn eingepflanzt haben, einen schnelleren Start ermöglichen wollen. Oder wir haben keinen so fetten Lehmboden sondern einen recht sandigen, der wenig Nährstoffe freisetzt. Oder wir halten unsere Rose in einem Topf, wo sie nicht in die Tiefe wurzeln kann und wo trotz bestmöglicher Substratmischung immer zuwenig Lehm vorhanden ist und der natürliche Stoffkreislauf sich nicht voll entwickeln kann. Da ist es gut, wenn man Dünger zur Hand hat.

Dünger-Arten

Mineralische Dünger werden im Bergbau gewonnen, wie Kali, Phosphor, und industriell hergestellt, wie Stickstoff. Sie sind pure, mehr oder weniger sofort verfügbare Nährstoffe. Das ist ihr Vorteil, wenn man die schnelle Wirkung betrachtet, aber auch ihr Nachteil, weil man leicht überdüngen kann und schon bald danach nichts mehr da ist.

Organische Dünger sind Stoffe aus der Natur. Sie werden eigentlich erst pflanzenverfügbare Dünger, wenn Bodenlebewesen sie verdauen und die Nährstoffe aus ihnen freisetzen.

Wir haben selbst vieles im Garten, vom Rasenschnitt über das Herbstlaub und das gehäckselte Holz vom Baumschnitt bis zu den Küchenabfällen und der Holzasche aus dem Kamin (sehr guter Kalidünger, stärkt Rosen gegen Pilzkrankheiten). Mancher kommt vielleicht sogar an Mist. Jeder dieser Stoffe hat seine speziellen Wirkungen, seine Vor- und Nachteile. Sie wirken am besten, wenn sie ein Jahr lang gut gemischt in einem Komposthaufen gelegen haben.

Käufliche organische Dünger sind meist aus Horn- (Stickstoff), Blut- (Phosphor) und Knochenmehl (Kali) hergestellt. Sie haben den Vorteil, daß eine bestimmte Menge Dünger immer genau eine bestimmte, ausgewogen zusdammengestellte Menge Nährstoffe enthält.

Ausbringung

Mineralische Dünger streut man im März zu Beginn des Wurzelwachstums und noch einmal im Juni gegen Ende der ersten Hauptblüte. Danach nicht mehr, um das Ausreifen des Holzes nicht zu gefährden.

Organische Dünger braucht man nur einmal im Frühjahr zu geben, und zwar wenn der Boden sich erwärmt und das Bodenleben erwacht.

Alle Dünger streut man am besten vor einem Regen und arbeitet sie mit einer Hacke oder einem Krail oder Handgrubber leicht in die oberste Bodenschicht ein, damit sie von Feuchtigkeit umgeben sind. In einer langen Trockenperiode löst sich der Dünger nicht, dann müßte man eine Zeitlang kräftig gießen.

bei Neupflanzung nie

Wenn viele Nährstoffe im Wurzelraum der Pflanze sind, sieht die Pflanze keinen Grund, wirklich zu wachsen. Die Wurzeln müssen nicht lange suchen um die Nährstoffe zu finden, wachsen daher auch kaum. Man sollte dies beachten, wenn man die Erde für die Pflanzen zusammenstellt.

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