WillkommenPLANENRosen sind an sich schon schön. Doch wenn man ihnen den richtigen Platz gibt, entstehen Welten voll Harmonie im Garten.KATALOGMein Katalog zum Stöbern, Anschauen und gezielten Suchen nach Kriterien. Lauter Sorten, die es noch selten gibt.EinkaufHier geht es um Sie und Ihre Rosen.GÄRTNERNHier steht Monat für Monat worauf es im Leben mit Rosen ankommt.
Ich hoffe, es hilft
hier Wo Ihre Rosen herkommen.blogAufgelesenes und Gezwitschertes. Weblog vom RosenfeldkontaktWie Sie mich erreichen und wo Sie mich finden. Und das Gästebuch für Sie.

mit rosen gärtnern : läuse und andere viecher

Blattläuse

Blattläuse gehören zu den Übeln, die man am schnellsten los wird, wenn man aufhört, sie zu bekämpfen. Immer im fortgeschrittenen Frühjahr versetzen Massen ungebetener Gäste auf ihrer Rose die auf Sauberkeit erpichte Hausfrau in Angst und Schrecken. Hektisch wird nach Mitteln gesucht, die "das weg" machen, worüber die chemische Industrie sehr glücklich ist und diesen Unsinn aus Eigeninteresse fördert.

Wieviel klüger war der gute alte Wilhelm Busch, der es genoß, dem "hübschen Ungeziefer" pfeiferauchend zuzusehen, wie es, friedlich an den Rosen saugend, von seinen Feinden innerlich und äußerlich aufgefressen wird. "Kein Röslein ohne Läuschen".

Eingegangen ist an Blattläusen noch keine Rose, die nicht auch ohne sie an eigener Schwäche eingegangen wäre.

Andere Viecher

Spinnmilben sind winzig kleine Pflanzensaftsauger, die sich bei trockener Luft und hohen Temperaturen sehr schnell ausbreiten. Man erkennt sie an feinen Gespinsten um Blätter, die plötzlich nicht mehr weiterwachsen und von oben mit hellsilbrigen, durchscheinenden Punkten überzogen scheinen. Das sind die Zellen, die sie schon ausgesaugt haben. Die Blätter werden schließlich spröde und trocknen ein. Am gefährlichsten ist es, wenn sie sich in einem zu warmen, trockenen April über die austreibenden Knospen hermachen. Man wundert sich, warum die nicht einfach nicht aufgehen wollen. Gegen Spinnmilben hilft zunächst viel Gießen, von oben, über die Blätter, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Schlimmstenfalls die ganze Pflanze einige Tage mit einer Folie überziehen, unter der ein feuchtwarmes Klima entsteht (aber nicht bei greller Sonne, dann würde es darunter zu heiß für die Rose). Muß man zur chemischen Keule greifen, hilft kein Insekten-Spritzmittel, es muß ein spezielles Spinnmilben-Mittel sein. Oder man spritzt mit dem relativ ungiftigen Neem-Öl.

Blattrollwespen legen alljährlich während einiger Frühjahrswochen Eier an frische Rosenblätter, die sich daraufhin nach unten einrollen. Das Ganze sieht momentan gefährlich aus, ist aber um diese Jahreszeit ganz schnell durch neu zugewachsene Blätter überdeckt. An schattigen, windstillen Plätzen tritt es massiver auf als in Sonne und Wind. Spritzen hat wenig Sinn, weil die eierlegenden Wespen schon längst weg sind, wenn man den Befall sieht und das ganze sowieso nur kurze Zeit andauert. Schatten verursachende Gehölze auslichten bzw. die Rosen an einen sonnigeren Platz bringen, wäre dagegen eine Maßnahme mit nachhaltiger Wirkung.

Blattschneiderbienen sind bewundernswerte Tiere, die sich hin und wieder eine unserer Rosen als Materiallieferant für ihren kunstvollen Hausbau ausersehen. Sie schneiden äußerst exakt runde Stücke aus Blättern aus und bauen daraus Röhren zur Ablage ihrer Eier.

Rosen-Triebbohrer sind echt gemein, denn sie legen Eier gerade in die hoffnungsvollsten, stärksten Neutriebe unserer Rosen, auf die wir am meisten stolz sind. Die sich aus dem Ei entwickelnde Raupe frißt dann das Mark des Triebes auf, den sie bewohnt, woraufhin dieser dramatisch dahinwelkt und stirbt. Schneiden Sie so etwas gleich mitsamt dem ungebetenen Bewohner weg, bevor sie sich lang an dem Anblick ärgern.

Firmenlogo

rosenwelten, Wiesbaden, Erich-Ollenhauer-Straße 116 · Mo–Sa, 9–12+15–18 · Tel. (0611) 84 62 58 · post at rosenwelten.de

Bild zurück

: ©Foto links: , ©

Bild vor

Foto: , © , Text: © rosenwelten ·

Datenschutz | Impressum | 3.2.2016. | HTML4.01strict CSS JS-frei | Spamgift | webmaster at rosenwelten.deWenn Sie Fehler bemerken, bin ich für einen Hinweis dankbar.