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mit rosen gärtnern : pflanzen

zuvor

planen

Den Standort überlegt man sich am besten lang im voraus, denn verpflanzen lassen sich Rosen nur schwer. m Zweifelsfall wartet man mit dem festen Einpflanzen und probiert die Rose erst im Topf an verschiedenen Plätzen, bis der beste gefunden ist. Wo in den letzten zehn Jahren lange Zeit Rosen standen, ist wegen der Bodenmüdigkeit immer der schlechteste Platz für neue.

pflanzen lagern

Wenn Sie nicht gleich pflanzen können oder möchten, sind Pflanzen im Topf unproblematisch auch über Jahre "haltbar". Sie sparen Gießarbeit, wenn sie Töpfe in den Boden einsenken. Alle 1-2 Jahre müssen sie in einen größeren Topf umsetzen.

Pflanzen ohne Topf, mit blanker Wurzel, sind sehr empfindlich und dürfen noch nicht einmal 5 Minuten offen in Wind und Sonne herumliegen!. Die Natur hat Wurzeln, besonders den lebenswichtigen feinen Haarwurzeln, die allein Wasser saugen können, nicht wie Blätter und Triebe mit einem Schutz gegen Austrocknen durch Wind und Sonne versehen. Aufheben können Sie solche wurzelnackten Pflanzen nur, wenn Sie sie irgendwo im Garten "einschlagen". Also die Wurzeln in ein Loch setzen und provisorisch mit normaler, lockerer ungedüngter Erde abdecken. So sind sie gegen Austrocknen geschützt, ohne unter Luftmangel zu leiden wie in einer Plastiktüte.

nochmal wässern?

Containerpflanzen bekommen in der Baumschule täglich ausreichend Wasser, so daß sie sie ohne weiteres einfplanzen können, wie sie sind. Wenn sie sich nach langem Transport oder am Nachmittag eines heißen Tages doch einmal zu leicht anfühlen sollten, gießen Sie sie einfach im Topf nochmals an, bis der Wurzelballen sich vollgesogen hat und sie das richtige Gewicht haben.

Wurzelnackte Pflanzen werden nur in der kühlen Jahreszeit versandt und zum Transport gut verpackt. Vorsichtshalber legen Sie sie am besten gleich für ein, zwei Stunden ganz in Wasser. Sie länger als über Nacht darin liegen zu lassen würde nichts bringen, eher schaden.

einpflanzen

loch ausheben

Das Pflanzloch muß tiefer sein, als der Topfballen hoch ist (bzw. die blanken Wurzeln lang sind), damit die Rose 5 cm tiefer gesetzt werden kann, als sie vorher stand (ohne daß die Wurzelspitzen blanker Wurzeln etwa nach oben gebogen werden).. Die Sohle des Lochs muß locker und leicht durchwurzelbar sein, denn Rosen wollen hauptsächlich nach unten wurzeln und werden bei Staunässe anfällig für Sternrußtau. Man sticht ein paarmal mit dem Spaten in die Tiefe, um den Untergrund zu lockern. Eine Bodenverdichtung muß man auf jeden Fall durchbrechen. Steine im Boden sind dagegen an sich kein Nachteil.

Pflanzen, deren Wurzelspitzen beim Einpflanzen nach oben gebogen wurden, wachsen zeitlebens schwach. Also lieber tiefer ausheben. Nur im Notfall die Wurzeln passend zurückschneiden.

Die Breite des Pflanzlochs richtet sich ganz nach der Güte des Bodens: Je weniger der zuvor gärtnerisch kultiviert worden ist, desto breiter sollte man das Pflanzloch ausheben und mit verbesserter Erde füllen, damit die Wurzeln einen allmählichen Übergang von ihrem gewohnten Topfsubstrat zum Gartenboden erleben.

einsetzen, erde beifüllen

Über die ausgehobene Erde wirft man 1-2 Schaufeln abgelagerten Kompost und niemals irgendwelchen Dünger. Die Rose setzt man so, daß die Veredlungsstelle später, wenn die Erde sich wieder gesetzt hat, mindestens 5 cm unter der Erdoberfläche bleiben wird, auf einen Hügel aus lockerer Erde. Dann füllt man die Hohlräume rund um den Wurzelballen sorgfältig mit der Mischung von ausgehobener Erde und Kompost.

Zu hoch gepflanzte Rosen kümmern unweigerlich zeitlebens!

Gekaufte Pflanzerde braucht kein Mensch.

Beim Einsetzen wurzelnackter Pflanzen halten Sie die Pflanze mit einer Hand lieber etwas zu tief als zu hoch und rütteln immer wieder daran, so daß zwischen alle Wurzeln Erde hineinrieselt und keine Hohlräume bleiben. Zuletzt ziehen sie sie noch einmal ein wenig nach oben, damit auf keinen Fall Wurzelspitzen umgebogen bleiben.

Dünger hat im Pflanzloch nichts verloren! Die Pflanze muß mit ihren Wurzeln nach Nährstoffen suchen. Nur so verankert sie sich breit und gut im Boden und kommt später mit Mangelsituationen zurecht.

antreten, angießen

Die locker beigefüllte Erde tritt man dann von zwei Seiten je einmal mit der Ferse mit Kraft aber ohne Gewalt fest.

Dann gießt man so lange mit kräftigem, aber nicht scharfen Strahl an, bis das Wasser anfängt stehenzubleiben, eine große Gießkanne oder einen großen Eimer Wasser pro Pflanze. Das ist auch bei regnerischem Wetter unerläßlich. Durch Antreten und Angießen bekommen die Wurzelspitzen satten Kontakt zur neuen Umgebungserde und wachsen munter weiter. Wurzelspitzen in Hohlräumen würden, wenn überhaupt, nur zögerlich weiterwachsen.

Pflanzen mit blanker Wurzel müssen Sie, wenn das Wasser abgezogen ist, mit lockerer Gartenerde (nicht mit Torf, Sackerde oder Mulch) mind. 20 cm hoch anhäufeln, bei Herbstpflanzung als Frostschutz, bei Frühjahrspflanzung als Verdunstungsschutz in der Anwachsphase. Im April-Mai, nicht eher als 3 Wochen nach dem Pflanzen, warten Sie einen trüben, windstillen Tag ab, um die angehäufelte Erde vorsichtig mit den Fingern zwischen den frischen Trieben herauszupuhlen, ohne diese zu beschädigen.

und dann

einen Pflanzschnitt?

Früher hat man Rosen nur wurzelnackt meist im Herbst gepflanzt und dabei generell scharf zurückgeschnitten. Bei Containerpflanzen haben diesen Lebensabschnitt schon in der Rosenschule beim Eintopfen erlebt und brauchen bei der Pflanzung nicht mehr zurückgeschnitten werden.

Anders ist es bei Rosen mit blanker Wurzel. Sie verdunsten in Sonne und Wind über die grüne Rinde Wasser, das die Wurzeln, solange sie nicht angewachsen sind, nicht nachliefern können und würden bald welken. Sobald sie gepflanzt sind, regt der Wasserbedarf bei mildem, feuchtem Winterwetter andererseits auch die Wurzelneubildung an.

Bei trockenem, windigem, sonnigem und kaltem Wetter können dagegen noch nicht angewachsene Pflanzen verdursten, wenn zuviel grüne Rinde aus dem Boden herausschaut. Wann und wie tief sie die nach dem Anhäufeln noch aus der Erde herausragenden Triebe zurückschneiden, hängt von den Temperaturen und dem Wetter ab. Ich würde sie so lange wie möglich dran lassen, bei Dauerfrost und Sonne aber bis knapp über der Anhäufelung zurückschneiden. Dann kann der Rose fast nicht mehr passieren. Immer wenn Sie merken, daß Triebe/Blätter von oben her welk werden, die Rinde ihren Glanz verliert, rauh und fahlgrün wird, ist der Streß bedrohlich. Dann müssen Sie sofort die Verdunstung reduzieren, indem Sie die Triebe zurückschneiden, bis das Welken aufhört.

gießen

Nach dem Pflanzen machen Sie aus Erde einen 10-20 cm hohen Wall um die Pflanzstelle und lassen ihn so lange voll Wasser laufen, bis das Wasser anfängt, stehenzubleiben. Das sollten Sie evtl. im Lauf des Winters und vor allem im Frühjahr und im nächsten Sommer bei Trockenheit wiederholen. Im Sommer macht man es ca. 1x/Woche mit ca. 20 l Wasser/Pflanze. aber stark abhängig von der Wasser-Speicherfähigkeit des Bodens und dem Wetter.

Erste Düngung

Eine erste Gabe organischen Düngers können neugepflanzte Rosen im Juni nach der Pflanzung bekommen, wenn sie gut angewachsen sind und zeigen, daß sie nun oberirdisch in die Länge wachsen wollen.

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