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mit rosen gärtnern : schneiden

Absolutes Richtig und Falsch gibt es nicht. Jede Sorte wächst anders, jeder Standort wirkt sich anders auf das Wachstum aus, und nicht zuletzt möchte jeder seine Rose anders wachsen sehen. Also heißt es, verstehen lernen, wie sie sich auf den Schnitt hin entwickelt, und mit der Zeit von ihr selbst in Erfahrung zu bringen, wie sie gern geschnitten werden möchte. Doch kann man 6 wirklich wichtige allgemeine Schnittregeln festhalten:

1. Immer totes Holz ausputzen

Totes Holz muß immer restlos weg. Es öffnet holzzerstörenden Pilzen die Tür.

2. "auf Augen schneiden"

Den Schnitt immer über einem Auge (einer Knospe) führen. Austreiben können nur Augen, augenlose (blinde) Zapfen trocknen ein und werden zu gefährlichem Totholz (s.o.). Schneiden Sie ca 1/2 cm über einem Auge, bleibt es auf jeden Fall kräftig und bildet einen starken Neutrieb, der wiederum nötig ist, damit die Schnittwunde schnell und gut verheilt. Die dafür nötigen Baustoffe produzieren nämlich die Blätter oberhalb der Wunde.

3. Die Folgen vorhersehen

Augen zeigen bereits die Richtung an, in die später die aus ihnen entstehenden Triebe wachsen werden. Nutzen Sie diese Vorhersage und "lenken" Sie Triebe, indem Sie über entsprechenden Augen schneiden, immer nach außen. Überkreuz und nach innen wachsende Triebe sind nicht nur unschön, sie verdichten auch das Zentrum einer Pflanze unnötig und sollten deshalb je eher desto besser ganz beseitigt werden. Je mehr Licht an die Basis des Strauchs gelangt, desto besser funktioniert nämlich die natürliche Verjüngung. Und je mehr Wind durch die Pflanze streichen kann, desto schneller trocknet das Laub nach Regen und Tau und desto weniger ist es den Angriffen von Schadpilzen ausgesetzt.

4. Den Unterschied zwischen flachen und steilen Trieben nutzen

Je flacher Triebe stehen, desto reicher blühen sie. Senkrechte Triebe blühen nur an der Spitze und werden unten bald kahl. Bei steiftriebigen kletternden Rosen muß man daher die Spitzen der Langtriebe zur Seite biegen.

5. Wieviel Augen stehenbleiben sollen

Je mehr Augen man der Pflanze läßt, desto mehr Triebe bildet sie aus. Die Gesamt-Triebkraft einer Pflanze wird begrenzt durch ihre Wurzelmasse, Sorteneigenschaften und Wachstumsbedingungen. Das so begrenzte Potenzial verteilt sich nun je nach Schnitt auf viele oder wenige Augen. Starker Rückschnitt läßt wenige Augen stehen und bringt somit starke Triebe mit wenigen großen Blüten. Geringer Rückschnitt bringt schwächere Triebe und mehr aber kleinere Blüten. Und was nun die eine Sorte zu voller Schönheit bringt, könnte eine andere leicht verunstalten.

6. Das richtige Werkzeug

Verwenden Sie eine gute, saubere, ganz scharf geschliffene Rosenschere. Mit schlechtem Werkzeug quälen Sie die Rose, indem Sie schlecht heilende Quetsch- oder ausgefranste Wunden verursachen, und Ihre Hände. Wir nennen Ihnen gern gute Fachgeschäfte für Gartenwerkzeug und helfen Ihnen auch beim Schleifen.

Bei den Porträts der einzelnen Sorten finden Sie spezielle Schnitt-Hinweise. Alljährlich im Frühjahr gibt es bei rosenwelten einen halbtägigen Kurs zum Schneiden und anderen Rosen-Fragen. Das dazu gehörige Arbeitsblatt gibt eingehendere Hinweise besonders zu den allgemeinen Wuchsgesetzen.

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