WillkommenPLANENHier geht es um Ihren Garten und wie Sie sie darin neue Rosenwelten wachsen lassen.
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rosenwelten im garten gestalten

Am Anfang steht immer ein Traum: plötzlich sieht man eine neue Welt in der gewohnten.

Dann fängt man an zu "malen", erst im Kopf, dann mehr und mehr draußen. Man arrangiert Treffen von Farben und Formen und beobachtet die Wirkung.

Es entsteht ein lebendes Gemälde. Im Morgenlicht sieht es anders aus als mittags und wieder anders in der Abenddämmerung. Mit den Jahreszeiten ändert es sich von Woche zu Woche, und mit dem Wachstum der Pflanzen von Jahr zu Jahr, teils nach Plan, teils ungeplant. Und man lebt darin, täglich.

Wenn man dann den Traum verwirklicht sieht, wie schön! Wo die Natur aber ihren eigenen Kopf durchgesetzt hat: nicht verärgert zu Machtmitteln greifen, besser anders planen und dabei noch mehr auf die Wünsche der Pflanzen achten.

Vielleicht wird man nie "fertig" — aber will man das? Und wenn doch, hilft bestimmt, Gewohntes wieder mit neuen Augen anzusehen. Sich, kaum daß der alte verwirklicht ist, neue Träume zu erlauben …

Blütenmeere ohne Arbeit

Glaubt man, keine Zeit für Träume zu haben, "weil doch alles soo viel Arbeit macht" — könnte man einmal dort, wo die meiste Arbeit steckt, mit neuen Augen hinsehen. "Blütenmeere ohne Arbeit" sind nämlich möglich! Es braucht vielleicht eine Portion Mut, wird einen kurzen Trennungsschmerz geben. Aber mutige Investitionen lohnen gerade an solchen Stellen am allermeisten, weil sie Hände und Kopf endlich dazu frei machen, Neues zu schaffen, einen der alten Träume zu verwirklichen, im Garten zu leben … .

Ruhepunkte

Schon bleibt zum Beispiel Zeit, sich an seinem "Ruhepunkt" einzurichten. Der ist von den Welten im Garten die kleinste. Aber die am wenigsten fehlen darf. Ganz kleine Gärten bestehen nur aus dieser einen. Menschen ohne Garten schaffen sie sich auf Terrasse oder Balkon. Nur wenig Investitionen braucht es hier, nicht auf viele Pflanzen, auch nicht auf teure Möbel kommt es an, nur darauf daß der Ort einem guttut, wenn man dort ist.

Blickt man dann von dort aus über sein Reich, braucht das Auge einerseits Ruhe, andererseits möchte es Spannung und Abwechslung erleben.

Akzente vs. Flächen

In jedem Gartenraum gehören an bestimmte Stellen Akzente. Sie geben der Melodie den Rhythmus. Ohne sie zerfließt alles wie zäher Brei, man sucht vergeblich nach Halt. Sitzen sie falsch, ist der Rhythmus gestört, findet man keine Ruhe. Auf einem neuen Grundstück, wenn man diese Punkte erspürt und die richtigen Pflanzen dafür gefunden hat, ist der Raum schon geschaffen, ergibt sich der Rest fast von selbst. In einem alten Garten sind oft die früheren Akzente, weil ihr Temperament unterschätzt wurde, der Harmonie entwachsen. Gezielte Korrekturen tun nur kurz weh, schnell folgt tiefes Aufatmen und das Wohlgefühl eines stimmigen Rhythmus.

Akzente kommen zur Wirkung durch ruhige Flächen davor, dahinter und dazwischen. Zu viele auf einmal würden sich gegenseitig die Schau stehlen. Eine Pflanze mit auffallender, Gestalt, wie eine Säule, Hängeform, geschnittene Kugel oder einfach eine durch ihre Größe herausragende, setzt einen Akzent – Ruhe verbreiten feine Muster aus Zweig- und Blatt-Texturen; eine Blüte in strahlender Farbe vor dunklem Hintergrund setzt einen Akzent – Ruhe entsteht durch flächig aufgetragene, ineinander übergehende Töne.

Grenzen und Mauern

Freundliche Grenzen um den Garten, sehen von innen und außen am erfreulichsten aus. Wäre um Dornröschens Schloß eine 100-jährige Thuja- oder Kirschlorbeer-Hecke gewachsen, ob der Königssohn dann auch zum Wachküssen durch gekommen wäre? Die dornigen Rosen hielten die falschen draußen und ließen den richtigen passieren. Eine Hecke aus Rosen spart außerdem gerade in kleinen Gartenräumen viel Platz, verglichen mit einer Sichtschutzhecke plus Blumenbeet extra davor. Noch sparsamer im Platzverbrauch und von nicht weniger großartiger Wirkung ist, den Zaun oder ein Spalier direkt mit geeigneten Rosen beranken zu lassen. Verschiedene "Zimmer" im Garten lassen sich nicht schöner abteilen als mit niedrigen oder hüfthohen Rosenhecken, und auf dem häufigen schmalen Pflanzstreifen am Weg vom Gartentor zum Haus, wo nie so recht etwas dauerhaft passen will, sind sie auch die schönste Begrüßung für Bewohner und Besucher. Rosen schaffen je nach Sorte absolut undurchdringliche oder zart angedeutete Grenzen, die immer von beiden Seiten freundlich wirken

Dornröschens Schloßmauern erweitern den Garten in die Vertikale. Auch das eine herrliche Chance für allzu enge Gärten. Die Auswahl, die heute hierfür zur Verfügung steht, ist viel größer und meist viel besser geeignet als das landläufige Kletterrosen-Spektrum.

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Unser Haus ist auch von einer "Dornröschens-Schloßmauer"-Rose bewachsen, Die Blüte ist kurz; aber die Hagebuttenpracht hält bis ins Frühjahr.

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SeagullSeagull:
Im Sommer erobern spitzblättrige Langtriebe neue Höhen. Im Frühjahr entspringen blütenübersäte Kurztriebe aus ihnen und schmücken sie bis über den Winter mit leuchtendroten Hagebüttchen.
, am Haus (15.01.2009) ©Foto links: Bernhard Höpfner, © rosenwelten

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Foto: Bernhard Höpfner, Bild und Text: © rosenwelten ·

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