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zeitungsausschnitte 2009—2021

Von Ende 2009 an war ich m.o.w. 10 Jahre lang intensiver Twitter-Nutzer. Meine Timeline hat mich mit Links zu interessanten Artikeln in Zeitungen und Zeitschriften geradezu überhäuft. Als ehemaliger Geschichts-Student konnte ich nicht anders, als die mir am wichtigsten scheinenden aufzubewahren. Als Datenbank-Enthusiast nicht wie meine Zeitungsausschnitt-Sammlung von früher auf dem Dachboden, sondern als Datenbank voller Links, die nun hier von jedermann mit ähnlichen Interessen von zuhause aus mitbenutzt werden kann. Als Gutes in der Presse hinter Bezahlschranken verschwand, Klickmagneten und Propaganda übrigblieben, die "Debatte" in den "Social Media" zum Davonlaufen wurde, erlahmte mein Sammeleifer; die atemberaubenden Veränderungen von Leben, Wirtschaft und Gesellschaft in der Coronakrise will ich aber nun (mittels rss statt twitter) doch nicht versäumen und festhalten.

Wenn Sie links nichts ausgewählt haben, erscheinen die 50 zuletzt eingetragenen oder geänderten Lesezeichen.

Hohle Worte für die Kultur

Berthold Seliger in Telepolis, 01.06.21

"... Man fragt sich ja immer, wenn man derartige Stellungnahmen von Politiker:innen wie Herrn Scholz oder Frau Grütters hört, ob bei ihnen schlicht Ignoranz gegenüber der Realität zum Beispiel des Konzertgeschäfts oder doch einfach eine generelle Inkompetenz vorherrscht. ...

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Frankfurt: Der Pandemie-Experte, dem man nicht zuhörte – „Widerlegt wurde ich bisher nicht“

René Gottschalk im Porträt in Frankfurter Rundschau, 01.06.21

"... Würde es nach dem Infektiologen gehen, könnte die Eintracht vor Publikum spielen, wären die Städtischen Bühnen offen, die Museen, Geschäfte und viele andere Einrichtungen mit guten Hygienekonzepten ebenfalls. ... Ein Arzt orientiert sich bei seinen Entscheidungen an den aktuellen Erkenntnissen der Wissenschaft. Ein Vorgehen, das Gottschalk in der Bundespolitik vermisst: „Es werden Gesetze gemacht aufgrund nicht vorhandener Evidenz. Das ist nicht in Ordnung.“ Die wahren Expert:innen seien die Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitswesens. „Wir haben das Ganze im Blick.“ Nicht die Virolog:innen, die sich in den Talkshows die Klinken in die Hand gaben. Nicht ein SPD-Abgeordneter Ka rl Lauterbach oder eine Anne Will. „Sie wollen ja auch nicht von einem Augenarzt am Herzen operiert werden.“"

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Identitätspolitik: Woke und weltfremd

Teseo La Marca in Telepolis, 31.05.21

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Svenja Beller in der Freitag, 30.05.21

... es ist ja so bequem, und unsere Politiker sagen uns ja auch die ganze Zeit, Einkaufen in Einzelhandelsgeschäften am Ort sei unnötiger Luxus, höchstens nötig, solangs noch alte Leute gibt, die kein Internet bedienen können ...

Kategorie: Größenwahn · Schlagwörter: #shoplocal · amazon ·

„Mi r geht das Kind kaputt“: Warum Deutschland seinen Jüngsten nach der Pandemie etwas schuldet

Imre Grimm in rnd.de, 27.05.21

„Mama!“, schluchzte Lina, tief verzweifelt. „Ich will tot sein! Lass mich endlich sterben, dann bin ich im Himmel. Und da gibt es kein Corona!“ ... Doch während die Regierung 9 Milliarden Euro allein in die Lufthansa pumpte, umfasst das „Aufholprogramm“ für Jüngere gerade mal 2 Milliarden Euro. Schon das Wort ist verräterisch. Aufholprogramm. Das klingt nach Leistungsrückstand und Defizitkorrektur. Als gehe es nur darum, den künftigen Arbeitnehmern in einem Crashkurs den Fehlstoff einzubimsen. Aber was ist mit dem Erlebnisrückstand? Wer ersetzt all die ausgefallenen Klassenreisen, Bolzplatzdramen und ersten Küsse auf Klammerbluespartys? ... setzte sich früh für eine Öffnungsperspektive der Schulen ein – durchaus laut, selbstbewusst und professionell. Dafür erntete sie Drohungen und Beschimpfungen. Anonyme Kritiker verschrieen sie in den sozialen Medien und in Mails als arbeitgebernahen Lobbyverband, als Pseudo-Graswurzelbewegung, die in Wahrheit eine neoliberale Öffnungsagenda betreibe. Von „widerlichen Durchseuchungsbefürwortern“ war die Rede, von „Covidioten und Lügnern, die russisches Roulette mit Kindern spielen“ und als „terroristische Vereinigung“ auch „Zigtausende Tote billigend in Kauf“ nähmen. ... Im Kern laute die Botschaft der Gesellschaft an die Kinder seit Monaten: „Du musst aufpassen, dass deine Eltern nicht sterben“, sagt Denecke. „Das ist eine massive Überforderung. Diese Verantwortung kann kein Kind tragen. Stattdessen sollten wir Erwachsenen uns viel mehr zurücknehmen, damit die Kinder sich entwickeln können.“ ...

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter:

Sehr geehrter Herr Bundespräsident, ...

Manfred Kölsch in reitschuster.de, 25.05.21

... mein heutiges Schreiben an Sie ist begleitet von dem mir vor vielen Jahren verliehenen Bundesverdienstkreuz. Dieses gebe ich zurück aus Protest gegen die von den staatlichen Organen zur angeblichen Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 ergriffenen Maßnahmen.

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter:

Sinkende Tarifbindung in der Klassengesellschaft

Peter Nowak in Telepolis, 20.05.21

... Zentrale Branchen der fordistischen Wirtschaft, die lange Jahre gewerkschaftlich gut organisiert waren, sind geschrumpft oder ganz verschwunden. Vermehrt haben sich Tätigkeiten und die Berufe in prekären Beschäftigungsverhältnissen, in denen eine gewerkschaftliche Organisierung schwer, aber nicht unmöglich ist. ...

Kategorie: Ausbeutung · Schlagwörter: Gewerkschaften · Tarifvertrag ·

Auslastung der Krankenhäuser: Immer schön bei der Wahrheit bleiben!

Elke Bodderas in Die Welt, 15.05.21

bei Lebenserwartung, Gesundheitszustand oder Mobilität im Alter liegt Deutschland im europäischen Vergleich meist im hinteren Drittel. Es gib kaum ein Land auf der Welt, das ähnlich gut ausgebildete Ärzte hat wie Deutschland. Kaum ein Land der Welt ist technisch ähnlich gut ausgerüstet, kaum ein Land der Welt hat so viele Intensivbetten. Das ist die eine Seite. Die andere ist: Gesundheit hat sich in Deutschland in eine Ware verwandelt, wie Maschinen oder Autos.

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Corona-Maßnahmen : Notfallsanitäter: Meine Kritik an den Corona-Maßnahmen

Jan Schad in Berliner Zeitung, 05.05.21

Unser Autor ist täglich für das Überleben anderer im Einsatz. Er verteidigt #allesdichtmachen, weil es nach seiner Ansicht wirklich viel zu kritisieren gibt.

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"Aufstehen für die Kunst" zieht vor Verfassungsgericht

Christian Gerhaher im Interview in Bayerischer Rundfunk, 04.05.21

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter:

Die Vergiftung

Georg Diez im Interview in Tageszeitung, 28.04.21

Das Politische der Pandemie ist zu strikt in richtig und falsch geteilt. In diesem „Wir gegen die“ wird der Raum für Zweifel, Ausprobieren und Austausch knapp

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter: Coronamaßnahmenkritiker · Gesellschaft · Medien · Selbständigkeit ·

Die bundeseinheitliche Notbremse richtet unnötigen Schaden an

Andreas Rosenfelder in Die Welt, 18.04.21

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter:

Wie wir die Kontrolle über die Corona-Technokratie verloren haben

Sigbert Gebert in Telepolis, 18.04.21

Mit zunehmender Naturbeherrschung wurden immer mehr Gefahren – ihnen ist man ausgesetzt – zu Risiken, zu Folgen von Entscheidungen. Die Gesellschaft wurde zur Risikogesellschaft, die für alle Ereignisse selbst verantwortlich ist, weshalb bei Fehlentwicklungen Versäumnisse der Politik beklagt werden. Die individuelle Gefahr während einer Pandemie zu sterben, wurde so zum sozial bedingten Risiko, aufgrund fehlender Medikamente oder medizinischer Kapazitäten zu sterben. Je reicher die Gesellschaft, umso höher das Sicherheitsbedürfnis, die Ängste, umso höher der Anspruch an die Politik, gegen alle möglichen Gefahren vorzusorgen. Dieses Sicherheitsbedürfnis traf bei Corona-Pandemie auf die Warnungen von Fachleuten, gegenwarts- und bildorientierten, weltweit operierenden Massenmedien, was die von der öffentlichen Meinung abhängige und an weltpolitischen Vorbildern orientierten nationalen Politiken zwang, die Gesellschaft herunterzufahren. Die Digitalisierung bot hierzu – letztlich entscheidend – die technische Grundlage oder vielmehr umgekehrt: Die Digitalisierung ermöglichte erst die Politisierung der Krankheit, die technischen Mittel erlaubten erst die Zwecksetzung des staatlichen Schutzes vor Corona.

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter: Coronavirus · Digitalisierung · Krankheit · Medien · Politik ·

„Aus Angst vor dem Sterben haben wir aufgehört zu leben“

Nikola Schmutzler m Interview in Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.04.21

Früher hat die Gesellschaft den Tod ausgeklammert. Für die DDR kann ich das besser beurteilen als für die BRD: Da wurden in den siebziger Jahren die Verabschiedungsräume in Leichenhallen und Kapellen mit Glasscheiben abgetrennt, weil man Angst davor hatte, sich zu „vergiften“. Das Sterben wurde damals, auch in Westdeutschland, in Pflegeheime und Krankenhäuser ausgelagert. Mit dem Erstarken der Palliativmedizin und den Patientenverfügungen kam der Tod dann wieder stärker ins Bewusstsein. Aber die Pandemie hat uns da um Jahrzehnte zurückgeworfen.- Warum das? - Krankheit und Sterben wurden zum Schreckgespenst, die Furcht davor beherrscht alles. Aus lauter Angst vor dem Sterben haben wir aufgehört zu leben.

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter: Coronavirus · Einsamkeit · Tod ·

„Lockdowns schützen die Laptop-Klasse“

Martin Kulldorff im Interview in Die Welt, 15.04.21

"Lockdowns dagegen sind eine andere Form von gezieltem Schutz: Sie schützen die Laptop-Klasse, Menschen, die im Homeoffice arbeiten können. In Los Angeles und Toronto etwa hat es die ärmeren Wohngebiete stärker getroffen als die wohlhabenden. Wir haben es also geschafft, das Risiko von den wohlhabenden auf die weniger wohlhabenden Klassen zu verlagern. In den USA waren die Lockdowns der größte Angriff auf die Arbeiterklasse seit der Rassentrennung."

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter: Coronavirus · Lockdown ·

Ausgangssperren passen nicht zu einer freien und offenen Gesellschaft

Andreas Rosenfelder in Die Welt, 13.04.21

"Dass etwas gerade noch Undenkbares nun Gesetz werden könnte, ist ein Verdienst der deutschen Bundeskanzlerin."

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter: Coronavirus · Lockdown · Merkel ·

Die Corona-Krise und die Privatisierung des Gesundheitssystems

Werner Rügemer im Interview in Telepolis, 29.03.21

Interview mit Werner Rügemer über die Logik des Systems: "Um die Gesundheit der Bevölkerung geht es dabei am Wenigsten" Erklärt alles, ohne Verschwörung, aber mindestens genauso empörend. Die da dran schuld sind (CDU-, SPD-Bundes- und auch Kommunal-Politiker [#wiesbaden #hsk]) haben #schwereschuld auf sich geladen.

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter: Coronavirus · Krankenhaus · Privatisierung ·

Deutschland geht in verschärften fünftägigen Oster-Lockdown

Helene Bubrowski in Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.03.21

"...Merkel wollte den sogenannten „kontaktarmen Urlaub“ aber verhindern. Nach zähem Ringen und diversen Unterbrechungen wurde der Passus gestrichen. Anders als zunächst geplant gab es auch keine Protokollnotiz der fünf Länder in dem Beschluss. ..." - Ginge es um Gesundheit, würden nur Dinge verhindert, die Ansteckungsgefahr beinhalten. Also zum Beispiel auch keine Ostergottesdienste (Kirchen sind selten enge Räume und kaum je voll).

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter: Coronavirus · Lockdown · Merkel ·

Es geht um Staatsbürger, nicht um Untertanen

Cora Stephan in NDR, 21.03.21

"... Als Menschen sind wir offenbar nicht mehr in der Lage, uns selbst zu schützen, müssen wie die Kinder zu Hygiene angehalten werden und uns zeigen lassen, wie man sich die Hände wäscht - und lassen uns schließlich von den Kindergärtnern der Nation erzählen, dass wir uns vor einem "Piks" nicht fürchten müssen. ... Es ist verblüffend, welches "neue Normal" viele hierzulande hinzunehmen bereit sind. Und wie bereitwillig hart erkämpfte Errungenschaften aufgegeben werden. Grundrechte. Demokratie. Rechtsstaat. Seit einem Jahr gibt es in diesem Land keine Rechtssicherheit mehr, wird nach dem Notstandsprinzip regiert, hat sich das Parlament selbst entmachtet, wird der Bürger von Woc he zu Woche mit Zahlen bombardiert, aus denen wie aus dem Kaffeesatz herausgelesen wird, was gerade ansteht: Weihnachten feiern oder nicht, Osterferien ja oder nein, Kinder in die Schule oder vielleicht doch lieber nicht, Laden aufmachen, Laden zumachen. Wem das an die Existenz oder auch nur auf die Nerven geht, dem wird mit einer weiteren Welle gedroht oder mit einer noch gefährlicheren Mutante, mit Krankheit und, wenn schon nicht gleich mit dem Tod, mit Langzeitschäden. ... Doch nicht die Freiheit muss sich rechtfertigen, sondern ihre Beschränkung. ..."

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter: Coronavirus · Infantilisierung ·

SPD in Wiesbaden von Platz eins auf Platz drei

- in hessenschau, 15.03.21

Tja, wenn man die Leute einsperrt und die Läden zusperrt und man nicht mehr unmaskiert durch die Innenstadt laufen darf, was sollen die einfachen Leute da noch wählen gehen? Dann geht halt nur die Minderheit hin, die sich als Stützen der Gesellschaft fühlt, die wählen aber CDU oder Grün.

Kategorie: SPD · Schlagwörter: Coronavirus · Kommunalwahl · Lockdown ·

Corona - Die Panikmache der Medien ist das größte Problem

Tobias Riegel in Nachdenkseiten, 15.03.21

"Wer diese Politik weiter möglich macht – etwa durch Angst-Propaganda -, der macht sich schuldig. Panikmache ist keine Petitesse. Panikmache ist ein schweres Vergehen am sozialen Zusammenhalt einer Gesellschaft. ... Selbst wenn sich die Macher der großen deutschen Medien noch heute ihrer Verantwortung bewusst würden und umsteuern würden, weg vom skrupellosen Schüren von Ängsten: Es würde trotzdem noch viel Zeit brauchen, um die gesellschaftlichen Folgen der Corona-Episode wieder zu heilen und den Bürgern wieder einen angstfreien Umgang miteinander zu vermitteln. Es ist auch ein Charakterzug der aktuellen, radikalen und spaltenden Politik, dass deren Langzeitfolgen nicht abzuschätzen sind, und diese auch gar nicht in den Blick genommen werden: in einem Akt der kollektiven Verantwortungslosigkeit. Das ist aber ein Grund mehr, die mediale Panikmache umgehend einzustellen."

Kategorie: Medien · Schlagwörter: Coronavirus ·

Seit 30 Jahren bombardieren die USA den Irak

Jakob Reimann in Nachdenkseiten, 11.03.21

Mit der Operation Desert Storm setzte Bush Senior 1991 eine Pathologie US-amerikanischer Außenpolitik in Gang, unter der seit nunmehr 30 Jahren Krieg gegen die irakische Bevölkerung geführt wird. Die Kriegsformen wechseln sich ab und greifen verstärkend ineinander: Bombenteppich, Invasion, Flugverbotszonen, Wirtschaftskrieg, Drohnenkrieg. Das Ziel ist es, den Aufstieg des ölreichen Irak zum Regionalhegemonen dauerhaft zu unterbinden. Für dieses machtpolitische Kalkül zerstörten die USA die Grundfeste eines ganzen Landes, der Wiege der Zivilisation, und töteten im Irak mindestens 2,7 Millionen Menschen – im Schnitt 250 jeden Tag, seit 30 Jahren. Von Jakob Reimann. Der 17. Januar 2021 markierte den 30. Jahrestag des Krieges der USA gegen den Irak. Seit Januar 1991 bombardieren die Vereinigten Staaten nun ohne Unterbrechung das Land an Euphrat und Tigris, die Wiege der Zivilisation, und setzen darüber hinaus Wirtschaftskrieg, Staatsterrorismus und Folter ein. Der Irakkrieg dauert länger als der Amerikanische Bürgerkrieg, der Spanisch-Amerikanische Krieg, der Erste Weltkrieg, der Zweite Weltkrieg, der Koreakrieg, der Vietnamkrieg und der Kosovokrieg zusammen und ist damit der längste international ausgetragene Krieg seit dem Dreißigjährigen Krieg von 1618.

Kategorie: USA · Schlagwörter: Irak ·

Maskenaffäre – was soll die künstliche Empörung?

Jens Berger in Nachdenkseiten, 11.03.21

ist die gesamte Geschichte der CDU eine Geschichte der Korruption und gekauften Demokratie, wie Werner Rügemer es einst auf den NachDenkSeiten formulierte: https://www.nachdenkseiten.de/?p=42169

Kategorie: Was die Regierung macht, ist alternativlos · Schlagwörter: Korruption · Schäuble ·

Neues von der deutschen "Universitätshure"

Johannes Schillig in Telepolis, 10.03.21

Kategorie: Wissenschaft · Schlagwörter: Heidegger · Israel · Palästina · Philosophie ·

Theorien sind nicht Fakten

Arnd Pollmann in Der Freitag, 09.03.21

Szientismus Auch die Politik muss genug Abstand halten – zur Wissenschaft. Kritik sollte man nicht der Querdenkerei überlassen

Kategorie: Wissenschaft · Schlagwörter:

Die Pandemie und der Verlust des Politischen

Ulrike Guérot in Deutschlandfunk, 09.03.21

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter:

Der Staat drangsaliert uns, um sein Scheitern zu übertünchen

Julian Reichelt in Bild, 01.03.21

Ich lese Julian Reichelt und bin mit jeder Zeile begeisterter. Was kann der Mann gut schreiben, wenn er sich endlich mal für was Gescheites einsetzt.

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter: Coronavirus ·

Alles schön bunt: Linke-Parteitag bietet vielen vieles

Arnold Schölzel in Junge Welt, 01.03.21

CDU und CSU suchen sich nach dem 26. September die aus, mit denen zusammen sie die Rechnung für Wirtschaftskrise und Pandemie ausstellen und die Rüstung weiter hochfahren. Buntheit ist nicht einmal Garnitur, sondern bewusste Verschleierung.

Kategorie: Parteien · Schlagwörter: CDU · Demokratie · Grüne · Linke · SPD ·

Hans Kluge Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?

Wolfram Weimer in ntv, 23.02.21

Während sich Deutschland aus Sorge vor Mutationen und der dritten Welle nicht aus dem Lockdown traut, meldet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf globaler Ebene eine verblüffende Entspannung der Pandemielage. Die weltweiten Infektionen gehen seit sechs Wochen in Folge massiv zurück - viel stärker und schneller als prognostiziert. In der zweiten Januarwoche hatte die globale Pandemie nach offiziellen Zahlen ihren Höhepunkt erreicht. Damals infizierten sich nach den offiziellen Daten mehr als 700.000 Menschen jeden Tag. Jetzt, nur sechs Wochen später, liegen die Zahlen nurmehr halb so hoch bei 350.000. | @Mi_el49 kommentiert auf Twitter treffend: "Deutschland macht dann halt alleine weiter..."

Kategorie: Gesundheit und Krankheit · Schlagwörter: Coronavirus ·

"Die Leute drehen durch"

Claudia Wessel in Süddeutsche Zeitung, 23.02.21

Viele Mittelständler und Solo-Selbständige haben ihre Reserven aufgebraucht, die Altersvorsorge aufgelöst und können nicht mehr. Rudolf Denzel, Münchner Kreisvorsitzender der Mittelstandsunion, fordert mehr Klarheit.

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter: Einzelhandel · Lockdown · Selbständigkeit ·

Macht die Schulen nie wieder zu

Sebastian Puschner in Der Freitag, 22.02.21

"die Folgen des Lockdowns für Kinder und Jugendliche sind verheerend: ein „alarmierendes Bild von verstärkten Ängsten, Spannungen im häuslichen Umfeld, häuslicher Gewalt, Leistungsabfall und Versagensängsten, stark erhöhtem Medienkonsum und Gewichtszunahme“ ergab eine aktuelle Befragung des Bundesverbands der Vertragspsychotherapeuten mit Blick auf Kinder und Jugendliche. Trennungsängste bei Kleinkindern hätten zugenommen, ebenso Schulängste bei frisch Eingeschulten oder Schulwechslern, Essstörungen bei den Pubertären, den bei allen Öffnungsplänen zuletzt Bedachten, für die zudem keine Notbetreuung greift. Mancherorts ist die Triage längst Realität – aber nicht die der an Covid Erkrankten, sondern die der Kinder und Jugendlichen mit psychosozialem Therapiebedarf." "Was auch immer noch notwendig sein wird, um diese Pandemie zu beenden: Die Schließung der Schulen darf keine Option mehr sein. Ihre Weiterentwicklung aber ist oberste Pflicht, was nicht nur meint, endlich Schnelltests, Luftfilter, einladende Schultoiletten und die beste IT-Ausstattung zum Standard zu machen. Sondern auch, Schulen künftig nicht mehr nur als Institution zum Aufbewahren und Aussortieren zu begreifen, sondern als den zentralen Ort, an dem in lauter Spiel und Trubel die Lust am Lernen und am Leben sprießt."

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter: Lockdown · Schule ·

Amtsärzte fordern Abkehr von Lockerungen nach Inzidenzwert

Julius Betschka in Der Tagesspiegel, 22.02.21

In einem Schreiben an den Berliner Senat haben alle zwölf Amtsärzte eine veränderte Lockerungsstrategie gefordert. Sie kritisieren „NoCovid“-Konzepte scharf.

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter: Lockdown · Medizin ·

Ulrike Guérot: „Ja, ich möchte mit Christian Drosten über Freiheit diskutieren“

Ulrike Guérot im Interview in Berliner Zeitung, 21.02.21

"Der historische Franziskus hat Leprakranke umarmt. Stattdessen erlauben wir nicht, Verwandte zu bestatten. Bei Antigone war das ein großer Frevel. ... Ich wäre für den schwedischen Weg, also für Selbstverantwortung und Selbsttests, Filter und Spucktests in den Schulen. Warum passiert das alles nicht? Ich meine das wirklich nicht zynisch, sondern lösungsorientiert. Vielleicht müssen wir uns auch von der Idee verabschieden, dass eine Gesellschaft eine mathematische Simulation ist und wir alles im Griff haben. Es fehlt mir eine gewisse Demut vor der Unverfügbarkeit des Schicksals. Die verabsolutierte Annahme, dass wir einen Krieg gegen das Virus bis zum letzten Gefecht führen können, scheint mir nicht sinnvoll zu sein."

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter: Humanität · Nächstenliebe ·

Corona: Rückgang der Fallzahlen durch natürliche Immunität

Joachim Guilliard in Telepolis, 21.02.21

"Während Lockdowns kaum Wirkung zeigen, bremst nun der erhebliche Anteil derer, die nach einer Infektion immun sind, die Ausbreitung des Virus In den meisten europäischen Ländern sind die Corona-Fallzahlen von ihren zeitweiligen Spitzenwerten zurückgegangen. Auch in Deutschland bewegen sie sich ungefähr wieder auf dem Niveau von Ende Oktober. Die Regierungen von Bund und Ländern wollen dies nun darauf zurückführen, dass der von ihnen verordnete harte Lockdown nach acht Wochen endlich wirkt. Um "diesen Erfolg nicht zu gefährden", wurde er um weitere vier Wochen verlängert. Auch die meisten Medien führen den Rückgang ungeprüft auf den Lockdown zurück. Belege dafür bleiben sie schuldig. Belastbare Daten dazu und über das Infektionsgeschehen allgemein wurden nicht erhoben. Die Verantwortlichen waren bisher nicht willens oder nicht fähig, entsprechende Studien durchführen zu lassen, mit deren Hilfe man abschätzen könnte, welche der verschiedenen Maßnahmen tatsächlich etwas zum Rückgang der Fallzahlen beigetragen haben und wenn ja, wieviel. Dabei wäre dies zur Beurteilung ihrer jeweiligen Verhältnismäßigkeit an sich zwingend geboten. Vieles spricht allerdings dagegen, dass abendliche Ausgehverbote, rigide Beschränkungen privater Kontakte, das Schließen von Restaurants und kulturellen Einrichtungen oder eine der sonstigen massiven Restriktionen eine deutliche Wirkung hatten, die über die der selbstverständlichen Maßnahmen wie Einhaltung von Hygieneregeln, Abstandhalten und Selbstisolation von Infizierten oder das Verbot von größeren Veranstaltungen, hinausgehen. Wenn die Infektionszahlen nun nach etlichen Wochen oder Monaten mitten im Winter zurückgehen, so ist das wahrscheinlich viel mehr auf den inzwischen erheblich gewachsenen Anteil von Menschen zurückzuführen, die nach einer Infektion bereits immun sind, und so für das sorgen, was Wissenschaftler eine "kleine Herdenimmunität" nennen. ..."

Kategorie: Gesundheit und Krankheit · Schlagwörter: Coronavirus ·

Geschichte | Die DDR-Kirche hat es gar nicht gegeben

Karsten Krampitz in Der Freitag, 20.02.21

Kategorie: Kirche · Schlagwörter: BRD/DDR ·

Amazon [Polen]: „Alle Pakete gehen nach Deutschland“

Jörn Boewe in Der Freitag, 20.02.21

"Wenn sie im Überwachungssystem sehen, dass Beschäftigte während einer Zehn-Stunden-Schicht hier und da ein paar Minuten keine Artikel gescannt haben, werden sie zu einem Disziplinargespräch gerufen, weil sie „zusätzliche Pausen machen“"

Kategorie: Größenwahn · Schlagwörter: Ausbeutung · Onlinehandel ·

When poison is the cure: examining today’s processed meat

Joanna Blythman in The Spectator, 20.02.21

Guillaume Coudray deplores the modern use of nitrates in charcuterie – compared with the simple, age-old treatment of salt, air and time

Kategorie: Lebensmittel · Schlagwörter: Fleischindustrie · Metzgerei ·

@manomama zu @peteraltmeier

Sina Trinkwalder in Twitter, 19.02.21

Die Corona-Hilfen helfen den kleinen Unternehmen, die für unser Wohlbefinden arbeiten, nicht, nur den großen.

Kategorie: Größenwahn · Schlagwörter: Lockdown · Wirtschaft ·

Corona-Management: "Entscheidungsträger haben sich verrannt"

Matthias Schrappe im Interview in Telepolis, 19.02.21

"von dem seuchenpolizeilichen Duktus der Gesundheitsämter wegkommen und sich um das Wohlergehen – nicht die "Absonderung" – der positiv Getesteten kümmern. Warum werden diese zwar in Isolation geschickt, aber nicht täglich besucht, um frühzeitig eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu erfassen? Wenn man wirklich etwas an der Hospitalisierungsrate und der Belegung der Intensivstationen – also am gesundheitlichen Outcome – ändern wollte, wäre dies doch der wichtigste Ansatzpunkt. ... Eine Strategie, die Selbstständigkeit fördert, statt zu passivem Gehorsam für dauernd geänderte Regeln zu erziehen. Anlass gibt es immer noch mehr als genug: Wir werden mit der Impfquote nicht über 75 Prozent kommen, wir werden noch jahrelang Ausbrüche zu bewältigen haben und wir können nur hoffen, dass wir den Hardlinern, die mit totalitär anmutenden Mitteln die Menschen und Gemeinschaften in ein Rennen gegeneinander um "grüne Zonen" schicken wollen, eine Haltung entgegensetzen können, die den humanitären Grundsätzen unserer Gesellschaft entspricht. ... wenn überhaupt noch jemand hinschauen wird, wenn sie überhaupt noch aufzuholen sein wird. Und ökonomische Folgen, die Folgen für die Kultur, die Folgen für die Mitmenschlichkeit einer auf das individuelle Verhalten zurückgeworfenen Generation, ... zunehmende Gefährdung der ärztlichen Schweigepflicht. Wenn diese weiter durch diejenigen gefährdet wird, die Corona sogar noch gutheißen als den längst überfälligen Schub für ihr technologisches Mantra der Digitalisierung, sei nur gesagt: Wenn die Patienten aufhören uns zu erzählen, ob sie Symptome haben, aus Angst, dass dies in ihren Akten steht und dort nicht vertraulich verbleibt, ... dann werden diese R isiken alle Digitalisierungsvorteile zusammen weit übertreffen.

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter:

Bleibt alles anders

Roberto J. De Lapuente in neulandrebellen, 18.02.21

"»Ich will mein altes Leben zurück.« Den Spruch höre ich in letzter Zeit oft. Tut mir leid: Das wird nichts. ... All das wird uns lange nachhängen. Gemeinsinn und Staatsbürgertum werden sich nicht einfach reaktivieren lassen, die letzten Kohäsionskräfte verdampfen gerade, der postulierte Zusammenhalt hat uns auseinanderdividiert."

Kategorie: Leben · Schlagwörter: Coronavirus · Lockdown ·

‘Zero Covid’ strategy might sound great, but it can lead to even MORE radical measures. Because ‘Seek and ye shall find’

Neil Clark in RT.com, 18.02.21

@Roger Chait: "Heard on a tv news clip an interview with Amish fellow. Has Covid effected your community? "Not at all." Why, do you think? "Because we dont have television." I cannot find the clip, but I consulted two local Amish men I know personally, and they agreed 100§." ->https://twitter.com/paulanthtaylor: "Covid-19 is the strangest pandemic in history, writes @NeilClark66, because it seems that the more seriously countries take it the more serious a problem it becomes. Governments need to realise that Zero Covid’ as a policy goal is fundamentally flawed." ->Neil Clark: ‘Zero Covid’ strategy might sound great, but it can lead to even MORE radical measures. Because ‘Seek and ye shall find’ https://www.rt.com/op-ed/515858-zero-covid-strategy-uk/

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter: Coronamaßnahmenkritiker · Medien ·

Eli David in Twitter, 18.02.21

The strict lockdown in the UK was so effective that it stopped the spread of Covid in Sweden as well

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter: Großbritannien · Lockdown · schweden ·

«Die Verlängerung des Lockdowns ist nicht vermittelbar»: Der Ethiker Christop h Lütge bleibt bei seiner Kritik an den Corona-Massnahmen

Christoph Lütge im Interview in Neue Zürcher Zeitung, 16.02.21

Markus Söder warf Christoph Lütge aus dem Bayerischen Ethikrat. Dieser habe dem Ansehen des Gremiums geschadet. Im Interview spricht der Wirtschaftsethiker über das Risiko der eigenen Meinung und die Einseitigkeit der Politikberatung. "Wir Professoren riskieren oft zu wenig. Wir sind dafür da, unbequeme Auffassungen zu äussern, ohne sofort unsere Entfernung fürchten zu müssen. In früheren Jahrzehnten gab es eine grössere Risikobereitschaft als heute. Professoren sollten keine Scheu haben, sich in der öffentlichen Arena auch einmal die Hände schmutzig zu machen."

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter: Lockdown ·

Massive Kritik am Merkel-Kurs: Mediziner: „Kanzlerin leidet unter Kuba-Syndrom – sie lässt nur noch eine Meinung zu“

Matthias Schrappe im Interview in Focus, 16.02.21

Merkel perfektioniert das Denken in eindimensionalen Schablonen. Wer nicht mitmacht, wird entsorgt. Akademische Kritik kommt weitgehend nur von emeritierten Wissenschaftlern. Wer Karriere machen will, macht eifrig mit oder schweigt. (https://twitter.com/RalfSchumache17/status/1361331776044605440) "Die Logik dieses Instruments ist, dass man es immer weiter anwenden muss. Denn sonst werden die Zahlen ja wieder schlechter. Ich fürchte daher, es wird zu einer Betonierung dieses inadequaten Instruments „Lockdown“ kommen. ... Für die Alten- und Pflegeheime haben wir schon im April letzten Jahres eine Schnellteststrategie gefordert. Es hat zehn Monate gedauert, bis sich da etwas bewegt hat. Bis dahin waren dort schon 20.000 Menschen gestorben. ... dafür bräuchte es eine politische Führung, die unsere Gesellschaft in eine Aufbruchsstimmung, in eine Bereitschaft der Hilfe und Unterstützung versetzen kann. Da genügt es nicht, immer nur zu sagen, wie furchtbar alles ist, weitere Sperrungen zu verfügen und die Innenstädte veröden lassen. Aber die politische Führung verbreitet keine Botschaft, die eine Aufbruchsstimmung erzeugen kann. Nur Angst. Und das seit einem Jahr. Die ganze Gesellschaft ist in einem passiven Schockzustand. ... Mit Verboten und Drohungen erreicht man gar nichts. Dann suchen die Leute nur Schlupflöcher, vor allem wenn sie sehen, dass Maßnahmen eh nichts nützen.

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter: Alte Menschen · Coronamaßnahmenkritiker · Merkel ·

FHI: Koronavaksinen har effekt

- in NRK, 16.02.21

Færre innleggelser på sykehus og færre dødsfall skyldes trolig effekten av koronavaksinering blant eldre, mener Folkehelseinstituttet. Fagdirektør Frode Forland sier til VG at færre utbrudd på institusjoner også er et signal om effekten av vaksinen. – Dette er en trend etter vaksinering vi også ser i andre land som har kommet lenger enn oss, som Storbritannia og Israel, utdyper Forland i Nyhetsmorgen på NRK. ... – Utfordringen er å få vaksinert mange raskt, samtidig som ham holder lokale utbrudd nede, sier Forland.

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter: Alte Menschen · Coronavirus · Pflegeheim ·

Ny korona-studie: D-vitamin gir lavere sannsynlighet for alvorlig sykdom

Iselin Elise Fjeld in NRK, 14.02.21

Vitamin D stärkt gegen Corona. Leute, eßt Lebertran (oder/und fetten Fisch) und geht jeden Tag an die Sonne! 'Koronapasienter har 60 prosent større sjanse for å overleve når de ble behandlet med D-vitamin. Og de som ikke fikk D-vitamin hadde fire ganger større sannsynlighet for å trenge intensivbehandling. Det viser en studie ved Hospital del Mar i Barcelona i Spania. Studien er ikke ennå fagfellevurdert. Men resultatene peker i samme retning som flere andre studier om D-vitamin kan hjelpe mot alvorlig covid-19-sykdom. Forskere flere steder i verden har spekulert på om det er noe spesielt med stoffet kroppen lager når det ultrafiolette lyset fra solen treffer huden. Flere studier bekrefter en sterk sammenheng mellom et lavt D-vitaminnivå og alvorlig covid-19, skriver Dagens Medisin. D-vitamin ser særlig ut til å styrke kroppens forsvar mot virale luftveisinfeksjoner. ...' 'Corona-Patienten haben 60% mehr Überlebenschance, wenn se mit Vtamin D behandelt werden. Und die kein Vitamin D bekommen, haben 4fach höhere Wahrscheinlichkeit, eine Itensivbehandlung zu brauchen. Zeigt eine Studie am Hospital del Mar, Barcelona. Die Studie ist noch nicht 'peer-reviewed'. Aber die Ergebnisse deuten in dieselbe Richtung wie mehrere andere Studien, daß Vitamin D gegen schwere Covid-Erkrankung helfen kann. An mehreren Orten in der Welt haben Forscher darüber gegrübelt, was es Besonderes mit dem Stoff auf sich hat, den der Körper bildet, wenn das ultraviolette Licht der Sonne auf die Haut trifft. Mehrere Studien belegen einen starken Zusammenhang zwischen einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel und schwerem Covid-19, schreibt Dagens Medisin. Vitamin D scheint insbesondere die Abwehrkraft des Körpers gegen virale Atemwegsinfektionen zu stärken. ...' Weiter steht im Artikel, daß gebürtige Norweger, die traditionellerweise mit Lebertran großgeworden sind, weniger mit schwerem Covid-19 in Krankenhäuser liegen als Einwanderer aus dem Süden, die das nicht gewohnt sind und auch nicht so gern fetten Fisch essen. Von früher her hat man im Norden darauf geachtet, in der sonnenarmen Jahreszeit Lebertran zu sich zu nehmen, um den Vitamin-D-Mangel auszugleichen. Seit Urzeiten leben Menschen n der Arktis mit ihrer dunklen Winterzeitt von Tran und fettem Fisch und wenig Gemüse sehr gesund. Und was haben die Menschen im Frühjahr instinktiv richtig gemacht, als das Virus kam und die Sonne schien? Sie sind in die Parks gegangen. Aber die Spießer hinter den Gardinen haben sich über den Anblick aufgeregt und gefordert, die Parks und die Wanderer-Parkplätze zuzumachen und Bänke wurden mit Absperrband beklebt und 'zuhause bleiben' zur ersten Bürgerpflicht erklärt, was für ein Quatsch. Ich arbeite seit 1989 draußen und hab seither keine Grippe mehr bekommen.

Kategorie: Gesundheit und Krankheit · Schlagwörter: Coronavirus ·

Ex-Leiter der Charité-Virologie: „Respekt vor diesem Virus, aber Angst ist fehl am Platz“

Tim Röhn in Die Welt, 14.02.21

Detlev Krüger war 27 Jahre lang Chef-Virologe der @ChariteBerlin. Im großen @welt-Interview fordert er einen sachlichen Umgang mit #COVID19, kritisiert den Dauer-#Lockdown und plädiert für ein Umdenken der Bundesregierung.

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter: Coronavirus ·

Der Spaziergang als Freigang

Magnus Klaue in Die Welt, 13.02.21

über ein nur noch scheinbar bürgerliches Corona-Ritual

Kategorie: Leben · Schlagwörter: Coronavirus · Individualisierung · Öffentlicher Raum ·

Was Igor Levit sagt

Igor Levit in Twitter, 10.02.21

'Mir ist niemand bekannt, niemand, der für “Öffnungsorgien” plädiert. Niemand braucht diese Art Sprache. Wahnsinnig unangenehm.' Und dann retweetet er Ronzheimer, und mit Recht: '„Der nächste Öffnungsschritt soll bei einer deutschlandweiten 7-Tage-Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner greifen.“ 35! Das bedeutet: Wenn die Mutation wirklich so heftig wird, wird das ein Ewig-Endlos-Lockdown.' Und dann: 'Alexa, wie buchstabiert man #Perspektive?'

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter: Lockdown ·

Macht das Tor auf. Bitte

- in Nachdenkseiten, 09.02.21

'... Viele Kinder und Jugendliche sind jetzt schon seit Monaten eingesperrt, werden sowohl der Bildung als auch ihrer sozialen Kontakte beraubt, und nicht jeder hat dabei das Glück, dass diese herben Einschnitte von einem intakten Familienverband aufgefangen werden können. Beim digitalen Fernunterricht bleiben vor allem die Kinder auf der Strecke, die eine gute pädagogische Betreuung nötiger haben als andere. Auch Studierende sind auf sich gestellt. Vielen sind die Nebenjobs weggebrochen, die sie dringend brauchen, um ihr Studium zu finanzieren. Wer keine finanzstarken Eltern im Rücken hat, bleibt oft auf der Strecke. In unzähligen Berufen und Wirtschaftsbereichen herrscht die nackte Panik. Wie viele Kneipen, Restaurants, Cafés, Hotels, Friseursalons, Buchhandlungen, Boutiquen oder Fitnessstudios wieder öffnen können, ist ungewiss. Fest steht nur, dass die Zahl der Pleiten mit jeder Woche Lockdown steigt. Vor allem die kleinen, oft seit Generationen bestehenden Familienbetriebe sind gefährdet, während sich die Großkonzerne mit ihren anonymen Filialgeschäften und Franchisemodellen bereits die Hände reiben. ...'

Kategorie: Gesundheitspolitik · Schlagwörter: Lockdown ·

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