Gesellschaft-blog:

06. 04. 2022

In dieser Zeit, die Albrecht Müller auf den Nachdenkseiten beschreibt, bin ich zur Schule gegangen. Unser Gymnasium, geleitet von einem CDU-Stadtrat und Ritter des Malteserordens, führte als eines der ersten in NRW Russisch als 3. Fremdsprache ein, und wir bekamen Austauschlehrer aus der leibhaftigen Sowjetunion. Genug aus der Nazizeit übriggebliebene Russenhasser schrieen auch damals entsetzt Zeter und Mordio (mein Vater, der im Krieg dort gewesen war, nicht!), und die Standard-Gewissensprüfungsfrage im Kriegsdienstverweigererverfahren war immer noch: "Mit Ihrer Freundin allein im Wald, plötzlich hinter einem Baum ein Russe, bleiben Sie da friedlich?" Als wir schließlich Gas aus Rußland bekamen, glaubten wir, nun wäre der Friede durch gegenseitige wirtschaftliche Abhängigkeit auf ewig gesichert. Genau, was Grüne und andere Grünschnäbel jetzt alles besser wissen. Jetzt freue ich mich schon auf die heutige Abendmusik-Übertragung aus Sankt Petersburg im Internet, aber pssst, nicht daß es noch gesperrt wird wie RT.

zul. bearbeitet 2022-04-06 19:33:42

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