mein kleiner blog

19.11.2021, Kategorie: Kultur

Wiesbadener Bachwochen: Ein Abend ├╝ber das Sterbenm├╝ssen

zul. bearbeitet 2021-11-19 15:04:52

06.11.2021, Kategorie: Natur

Vorige Woche mein gemauertes, 1,25m tiefes Fr├╝hbeet ausger├Ąumt - wunderbare duftende schwarze Erde - und den angesammelten Kompost von diesem Jahr - geh├Ąckselten Geh├Âlzschnitt, K├╝chemabf├Ąlle, Unkraut, alles ziemlich trocken - hineingef├╝llt. danach hat es ein paar Tage sch├Ân geregnet. Und gestern vormittag zeigte das in die Mitte hineingesteckte alte Einkochthermometer 72┬░C. So gut hat der Start bisher noch nie geklappt. Nun gilt es, die Heizung gleichm├Ą├čig und lang anhaltend am Laufen zu halten.

zul. bearbeitet 2021-11-06 06:53:09

31.10.2021, Kategorie: Natur

Endlich geht die Uhr wieder richtig. ;)

zul. bearbeitet 2021-10-31 07:27:44

27.10.2021, Kategorie: Geschichte

Was bin ich froh, da├č ich mir dieses Jahr endlich abgew├Âhnen konnte, mir Twitter und die "├Âffentliche Debatte" zu Herzen zu nehmen! Rosen veredeln, Kartoffeln und Gem├╝se anbauen, jeden Tag gut kochen und mit Genu├č essen und nun zum Winter hin mein Feld in der Wissenschaft wieder beackern, tut mir dagegen gut, und so wie der Begriff Wissenschaft von den Impfmissionaren inzwischen mi├čbraucht wird, mu├č das einfach sein. Wissenschaft ist Zweifeln als Methode, das Gegenteil von fest daran Glauben, auf der richtigen Seite zu stehen, imho.

zul. bearbeitet 2021-10-27 08:58:10

Die ├Ąltesten Hospitalregeln

08.01.2019, Kategorie: Geschichte

Zivildienst habe ich nach der Schule in einem Alten- und Pflegeheim der Diakonie in Bayerisch Schwaben gemacht, und dort haben die Rummelsberger damals alle neuen, ob Diakonenanw├Ąrter, Freie Mitarbeiter und ZDLs, in die hauseigene Krankenpflegeschule geschickt und nach einem Jahr zum Gesundheitsamt zur Pr├╝fung als staatl. anerk. Krankenpflegehelfer.

Mit dem handfesten Beruf noch sehr lebendig im Hinterkopf und in der neuen Rolle als Geschichtsstudent ohne klare Berufsaussicht noch reichlich unsicher, fand ich einige Jahre sp├Ąter zuf├Ąllig in der anderen Welt, im Katalogsaal der Bayerischen Staatsbibliothek in einem Karteikasten, staunend, da├č es auch ├╝ber die mittelalterliche Geschichte dieses Berufes B├╝cher gibt und nicht nur ├╝ber die Kaiser und P├Ąpste, von denen die Vorlesungen und Semiinare handelten, und war mir irgendwie auf der Stelle sicher, wor├╝ber ich, wenn denn einst, mal selbst ein Buch, also zun├Ąchst ja wohl eine Doktorarbeit (wenn nicht auf Lehramt, studierte man damals noch direkt auf Promotion hin) schreiben wollte.

Zun├Ąchst wurde es eine Magisterarbeit, 1985, die erste bei meinem Professor, 700 handgetippte Seiten, viel zuviel Aufwand f├╝r eine Magisterarbeit, nicht wahr, und er ahnte richtig: daraus wird noch ein Lebenswerk.

Das Dissertationsprojekt erwies sich dann als zu selbstgew├Ąhlt und einsam in M├╝nchen (ich h├Ątte vielleicht nach Trier oder nach Konstanz wechseln sollen), um in absehbarer Zeit zu einem Abschlu├č und festen Einkommen zu f├╝hren. Habe also erst noch einen «richtigen Beruf» gelernt, aber die Sache nie ganz aus dem Kopf und den gro├čen Schubladen des selbstgebauten Schreibtischs bekommen. 1999 kam ein eigener Computer ins Spiel, ich lernte in Newsgroups und beim Access-Stammtisch Raunheim, mit Datenbanken zu arbeiten und versuchte mit diesen neuen Werkzeugen die Verwandtschaft der Hospitalregeltexte zu kl├Ąren. Meinem Professor konnte ich gerade noch zur Verabschiedung in den Ruhestand das Teilergebnis zu lesen geben. Nun arbeite ich als "Freizeit-und Feierabend-Historiker" ganz f├╝r mich allein daran weiter.

zul. bearbeitet 2021-10-22 19:49:07

22.10.2021, Kategorie: Geschichte

zul. bearbeitet 2021-10-22 17:52:53

27.09.2021, Kategorie: Natur

Und das Wetter ist seit gestern Mittag auch dunkel, na├č und neblig, vielleicht bleibt es ja jetzt so bis zur n├Ąchsten Wahl, dann verkriechen wir uns am besten solang drinnen unter der Bettdecke oder hinterm Ofen, gell? ^^

zul. bearbeitet 2021-09-27 08:06:00

16.09.2021, Kategorie: Natur

Der Regentag gestern hat die Jahreszeiten gewechselt. Er hat den d├╝rren, staubigen, alten Sommer abgewaschen und den Boden und die Luft erfrischt und erweicht, da├č der bunte, fruchtbare Herbst herausgekommen ist. Endlich wieder mit dem Spaten und der Hacke arbeiten, juhu!

zul. bearbeitet 2021-09-16 18:11:49

28.08.2021, Kategorie: Kultur

"Ihr, die ihr euch von Christo nennet" BWV 164 // zum 13. Sonntag nach Trinitatis f├╝r Sopran, Alt, Tenor und Bass, Traversfl├Âte I+II, Oboe I+II, Streicher und Basso continuo, mit Monika Mauch, Jan B├Ârner, Jakob Pilgram, Markus Volpert, Orchester der Bach-Stiftung St. Gallen, Ltg. Rudolf Lutz

Wir h├Âren noch des N├Ąchsten Seufzer an! Er klopft an unser Herz; doch wirds nicht aufgetan! Wir sehen zwar sein H├Ąnderingen, sein Auge, das von Tr├Ąnen fleu├čt; doch l├Ą├čt das Herz sich nicht zur Liebe zwingen.

zul. bearbeitet 2021-08-28 20:21:24

25.08.2021, Kategorie: rosenwelten

Die Hagebuttenpracht l├Ą├čt sich dieses Jahr besonders gro├čartig an, aber das, was ich sehe - die Details zugleich mit der Masse -, genau so auf einem Foto zu zeigen, finde ich schwierig, umso eifriger versuche ich mich daran, besonders bei ihr: R. sweginzowii 'Macrocarpa'.

zul. bearbeitet 2021-08-25 08:51:33

22.08.2021, Kategorie: Kultur

Gott hat alles wohlgemacht.
Seine Liebe, seine Treu
wird uns alle Tage neu.
Wenn uns Angst und Kummer dr├╝cket,
hat er reichen Trost geschicket,
weil er t├Ąglich f├╝r uns wacht.
Gott hat alles wohlgemacht.
"Geist und Seele wird verwirret", Kantate zum 12. Sonntag nach Trinitatis f├╝r Altus, Orgel und Orchester von Johann Sebastian Bach, BWV 35 (1726), Text von Georg Christian Lehms, 1711 – Marten Engeltjes, Altus, Jos van Veldhoven und Netherlands Bach Society

zul. bearbeitet 2021-08-22 08:42:00

05.08.2021, Kategorie: Kultur

Sonnenhut sei ja ganz sch├Ân, aber so durstig. man k├Ânne ihn nie genug gie├čen, sowie die Sonne rauskomme, lasse er die Bl├Ątter h├Ąngen, h├Ârte ich gestern und verstand erst gar nicht, ein bi├čchen stimmt es ja mit meiner Erfahrung ├╝berein, aber so extrem? Dann sah ich im Garten der Kundin zwei Sonnenh├╝te: Quelle Hornbach, 10 Euro/St., Riesenbl├╝ten dicht an dicht, Riesenbl├Â├Ątter, schlaff herabh├Ąngend, ein armseliges, hochgepushtes Gew├Ąchshausprodukt, dem es selbst bei dieser hohen Luftfeuchtigkeit an der frischen Luft schwindliog wird. So macht man kurzfristig Umsatz mit Spontanverk├Ąufen, aber auf etwas l├Ąngere Sicht bringt man die Leute um den G├Ąrtnerverstand, der aus richtigen Erfahrungen resultiert. Bald wird gar keiner mehr Pflanzen kaufen, nur noch Gartenzubeh├Âr, f├╝r die Baum├Ąrkte nur eine Sortimentsverschiebung, f├╝r die HiTech-Fabrik-G├Ąrtner, die diesen Irrsinn mitmachen, das (verdiente) Ende. Tja, hoffentlich bleiben wir Kleing├Ąrtner so lang ├╝brig, da├č wir das Danach noch genie├čen k├Ânnen.

zul. bearbeitet 2021-08-05 08:31:08

29.07.2021, Kategorie: rosenwelten

Mutti mit kleinem Jungen radeln an Rosenfeld vorbei, wo ein Mann kniet und sich rhythmisch nach vorn beugt und wieder aufrichtet. "Was machtnder da?" "Frag doch einfach mal!" "Was machstndu da?" Habs also kurz erkl├Ąrt. "Oh, das ist ja spannend. Haben wir was gelernt." Und notabene ganz ohne gugeln oder Internet, einfach so, drau├čen ;-)

zul. bearbeitet 2021-07-29 22:00:48

12.07.2021, Kategorie: Kultur

Dieser Sommer 2021, in dem die Nachrichten und die davon lebenden Sozialen Medien derma├čen an diesem Virus festkleben, da├č nicht mal mhr der Fu├čball eine Abwechslung vom AHA-Zeigefinger und Karl Lauterbachs Sorgenmiene bewirken konnte, das Wetter einen als G├Ąrtner aber fast st├╝ndlich seine Pl├Ąne ├Ąndern l├Ą├čt, weil pl├Âtzlich etwas ganz anderes und so vieles geht, das lange Jahre nie gelang, ist wie geschaffen, sich den ganzen Internetfirlefanz und etwaige Mediensucht ab- und wieder an ein richtiges&gutes Leben auf und von dem Land, das einem anvertraut ist, zu gew├Âhnen. Unglaublich, was es alles hervorbringt, wenn es nur mal immer wieder von oben etwas Wasser bekommt. Die Tomaten wachsen mir schon ├╝ber Kopfh├Âhe, die Kartoffellaub steht brusthoch, die Dicken Bohnen haben schon eine reiche Ernte gebracht, die Rosenveredlungen gehen alle gut, und ein einfacher Schweinebraten aus dem R├Âmertopf ist gestern mit Kr├Ąutern aus dem Garten ganz ohne weitere Gew├╝rze wie bei Vincent Klink so gut geworden. :-)

zul. bearbeitet 2021-07-12 07:28:02

03.07.2021, Kategorie: rosenwelten

Die allerersten drei eigenen Kart├Âffelchen zu Mittag gehabt, mit einem gallica-Rosen-Liebhaber telefoniert, alles, was ich die Woche vorhatte, (viele Mutterpflanzen schneiden und verj├╝ngen) geschafft und kurz vor Feierabend noch zwei begeisterten Kundinnen drei sch├Âne Rosen verkauft, darunter eine gro├če 'Roseraie de l'Hay' voller stark duftender Bl├╝ten, mit denen im Kofferrum sie jetzt bis nach M├╝nchen fahren. #wochenende #f├╝├čehoch #sauergespritzterperltimglas #rundumzufriedem

zul. bearbeitet 2021-07-03 18:35:24

03.07.2021, Kategorie: Kultur

zul. bearbeitet 2021-07-03 10:38:47

25.06.2021, Kategorie: Kultur

Zwei 'Mme Isaac waren immerhin nach 2 Tagen in Berlin, und von der Kundin gabs ein "Lob f├╝r die Verpackung". Also es klappt ja manchmal doch; aber die Hauptsache ist diesen Sommer Veredeln und Mutterpflanzen entsprechend schneiden, ich hab j akaum noch St├╝ckzahlen (wobei das andererseits erholsam ist, von der Pflegearbeit her: endlich hetz ich mal nicht hinterher, mach alles zur besten Jahreszeit, eigentlich das A&O aller G├Ąrtnerei, aber im Kapitalismus prinzipiell unm├Âglich, weil man doch immer meint, mehr machen zu m├╝ssen, als man kann.). ;)

zul. bearbeitet 2021-06-25 19:49:39

22.06.2021, Kategorie: Kultur

Nach dem leichten Regen am Nachmittag noch ne Stunde mit der Sense gem├Ąht, bis die Abendglocken von Dotzheim zum Feierabend riefen, und jetzt ein k├╝hles Bierchen und ein gutes Abendbrot. Am "richtigen┬«" Arbeiten&Leben festhalten, so lang uns die irre kapitalistische Welt nur eben l├Ą├čt, selbstbestimmt, mit der Natur, im alten Takt, low-tech ...

zul. bearbeitet 2021-06-22 18:31:27

21.06.2021, Kategorie: rosenwelten

Zu Besuch bei netten Leuten in einem vielf├Ąltigen und liebevoll gepflegten kleinen Naturgarten auf der anderen Seite der Stadt gewesen und Veredlungsreiser f├╝r vier tolle neue Sorten schneiden d├╝rfen: 'Guirlande d'Amour', 'Taunusbl├╝mchen', 'Darlow's Enigma' und R. villosa 'Duplex', morgen werden sie okuliert, sind dann Rosen-Sorte/Art-in-Kultur Ôäľ 173 bis 176.

zul. bearbeitet 2021-06-21 21:19:05

13.06.2021, Kategorie: Kultur

Gestern endlich wieder beim Karstadt drin gewesen und geguckt, was ich mir die n├Ąchste Woche alles kaufen kann, das erste Mal seit vor Weihnachten. Und das Ende der l├Ąstigen Maskierungspflicht in der Innenstadt wird immerhin auch schon gefordert (zB von Herrn Kubicki), also kann man seine Medienaufmerksamkeit von Themen, die einem aufgen├Âtigt wurden endlich wieder Themen zuwenden, die einen wirklich interessieren: Erst einmal will ich einige Bildungsl├╝cken in Geographie ausf├╝llen, dann zur mittelalterlichen Geschichte und meinem Thema Hospit├Ąler zur├╝ckkehren. Aber nur wenig Zeit bleibt f├╝r Medien an Tagen wie diesen, wo drau├čen ALLES bl├╝ht! :-)

zul. bearbeitet 2021-06-13 19:43:28

11.06.2021, Kategorie: rosenwelten

Heute morgen beim Sensen lange in den blauen Himmel geguckt: acht St├Ârche und zwei Milane kreisten und kreisten ├╝ber mir, wollten wohl aushandeln, wer auf der frisch gem├Ąhten Nachbarwiese landen und Fr├╝hst├╝ck suchen d├╝rfe.

zul. bearbeitet 2021-06-11 15:34:24

06.06.2021, Kategorie: rosenwelten

Kochen, Backen, Essen genie├čen, Mittagsruhe, Bl├╝ten fotografieren, Vorbereitungen zum Veredeln, Beethoven h├Âren (auf arte), Mails beantworten, von Wahlen nur nebenbei lesen, desinteressiert. Ob es morgen trocken bleibt, m├╝├čte weiter m├Ąhen. Getsern abend allein hat es bei uns 5┬Ż Liter geregnet!

zul. bearbeitet 2021-06-06 21:35:05

02.06.2021, Kategorie: rosenwelten

Der erste Tag bei uns in Wiesbaden ohne "Notbremse". Und sowie die Nachrichten nicht mehr von Merkels, Lauterbachs und Drostens d├╝steren Mienen und Unheilsprophezeiungen gepr├Ągt werden, sondern von lauter "Lockerungen" und ge├Âffneten Caf├ęs berichtet wird, bricht sich die Kauflust Bahn. Nachbar meint, das k├Ânnte noch eine Zeitlang so weitergehen, da habe sich richtig viel angestaut. Vielleicht hat er ja recht? Jahresumsatz bisher jedenfalls h├Âher als zum 2. Juni aller Jahre seit 2016, wobei die Talsohle 2019 war.

zul. bearbeitet 2021-06-02 18:26:30

01.06.2021, Kategorie: Kultur

Mir l├Ąufts jedesmal eiskalt den R├╝cken runter, wenn wieder irgendwo zu lesen ist, wie die Regierenden in Berlin ganze Branchen und Teile des ├Âffentlichen Lebens in unserem Land ohne mit der Wimper zu zucken ├╝ber die Wupper gehen lassen. Gut, nicht jedem geht bei Musik das Herz auf, einem k├╝hlen Hanseaten reicht vielleicht das Verkehrsfunkgedudel auf ner langen Autofahrt als Kultur, aber als Regierung von Deutschland so bannausisch-ignorant zu sein, ist doch der Hammer!

zul. bearbeitet 2021-06-01 14:13:39

18.05.2021, Kategorie: rosenwelten

Gerade sehr erfreulichen Besuch von jemandem gehabt, dem im Vorbeifahren die gro├če gelbe Rose vor unserem Haus so ins Auge gesprungen ist, da├č er angehalten hat, um sie staunend in Ruhe aus der N├Ąhe zu betrachten.

zul. bearbeitet 2021-05-18 15:37:07

18.05.2021, Kategorie: rosenwelten

Das Gras auf den Brachfl├Ąchen ist schon hoch, w├Ąchst unvermindert weiter, trocknet kaum jemals genug ab, da├č man mit dem Rasenm├Ąher durchk├Ąme, und nun macht der auch noch Mucken (wie Maschinen immer genau dann, wenn man sie mal unbedingt braucht) — ich denke, dieses Fr├╝hjahr wird das, in dem ich mir das M├Ąhen mit der Sense angew├Âhne, jeden Tag ein St├╝ck, ohne Krach, ohne Treibstoff (au├čer Feierabendbier) ...

zul. bearbeitet 2021-05-18 13:23:03

08.05.2021, Kategorie: rosenwelten

Heute lag irgendwie Spannung in der Luft. Viel mehr Kunden als je zuvor in diesem Jahr, und nicht nur zum Gucken sondern schnell zum Kauf entschlossen. Und als ich dann endlich in die Stadt zum Einkaufen kam, waren auf dem Markt etliche schon vorzeitig am Abfahren und die noch offen hatten, hattem nur noch schmale Auslagen, also das Gesch├Ąft schien auch da gebrummt zu haben am Vormittag. Und die Mauergasse voller Leute mit Wein oder Kaffee "to go", quasi Au├čengastronomie inoffiziell ge├Âffnet. Na ja, es gen├╝gt ja auch ein Blick auf den Kalender, um zu begreifen: wann wenn nicht jetzt! #weiterso #allesoeffnen

zul. bearbeitet 2021-05-08 19:33:32

25.04.2021, Kategorie: Kultur

Was f├╝r wunderbar zusammenklingende Stimmen: der Countertenor Th├ęo Imart und die Sopranistin Jessica Niles in Pergolesis "Stabat Mater" von Les Arts Florissants heute abend.

zul. bearbeitet 2021-04-25 22:13:22

15.04.2021, Kategorie: Kultur

Hier zeigt Apfelweinkelterer Michael T. Giudice in Upstate New York, wie er mittels Gei├čfu├č-Pfropfung Lokalsorten auf Apfels├Ąmlinge veredelt, um noch in 100 Jahren den Rohstoff f├╝r sein St├Âffche ernten zu k├Ânnen.

zul. bearbeitet 2021-04-15 19:34:51

11.04.2021, Kategorie: Kultur

HK: Danser encore via Telepolis

zul. bearbeitet 2021-04-11 19:22:51

31.03.2021, Kategorie: Kultur

"We are the ocean. Each one a drop." Pasticcio. Une revue musicale. Les Arts Florissants, Lea Desandre, Jakub J├│zef Orlinski, Festival de P├óques 2021, Aix-en-Provence www.festivalpaques.com Das sch├Âne Zitat ist aus einem Lied des Lautenisten des Ensembles, Thomas Dunford, das sie ganz am Schlu├č spielten.

zul. bearbeitet 2021-03-31 22:30:33

28.03.2021, Kategorie: rosenwelten

So so, da ist auf einmal Sommerzeit! Da├č ich beim Einschalten des Computers zuerst erschrocken bin, weil mir seine Uhr auf einmal eine Stunde vorzugehen schien und die Ursache mir erst nach und nach ged├Ąmmert ist, beweist immerhin, da├č ich mich von Social Media und Nachrichten doch ganz gut entw├Âhnt und in meine eigene Zeit und Welt zur├╝ckgefunden habe. Gestern ist das Pflanzen fertig geworden, heute abend gie├če ich an, und morgen wird es warm. Dann kann ich in der Karwoche den eigenen Garten herrichten und das Haus putzen, dann Ostern feiern und danach die ganzen Rosen - erst Mutter-, dann Verkaufspflanzen - schneiden, d├╝ngen und die Bew├Ąsserung einrichten (und Kundschaft wird schon auch noch eines Tages kommen). Und Abends bin ich seit gestern und bis ├╝ber Ostern immer in Aix-en-Provence, wunderbar!

zul. bearbeitet 2021-03-28 09:16:38

10.03.2021, Kategorie: rosenwelten

Das hat nicht ganz geklappt, der K├Ârper wollte zwischen Winterarbeit und Fr├╝hjahrsarbeit noch mal eine Woche Pause haben und hat der linken Schulter gesagt, sie soll so weh tun, da├č ich still sitzenbleiben mu├č. Aber jetzt geht es wieder und es wird weiter gepflanzt und n├Ąchste Woche aufgestellt, das Wetter ist ja immer noch *optimal* - nicht zu schnell warm und trocken - und der Boden br├Âckelt so wunderwundersch├Ân beim Graben, so habe ich es noch kein Fr├╝hjahr erlebt. Ob er einfach gut erholt ist, nach 13 Jahren Brache und elf Jahren, in denen keine schwere Maschine mehr auf ihm herumgefahren ist?

zul. bearbeitet 2021-03-10 14:22:12

Der Vorteil, wenn man ohne Maschinen arbeitet

01.03.2021, Kategorie: rosenwelten

Samstag abend um 5 waren dann alle 1500 Rosen-Veredlungsunterlagen/-Wildlinge an den Wurzeln so, wie ich das haben m├Âchte, geschnitten, und diese Woche gehts ans Pflanzen, die erste von 4 Reihen kann ich wohl heute nachmittag schon anfangen, eben den Boden gelockert mit der Grabgabel, das ging recht gut. Fr├╝her wollte ich es immer erst richtig abtrocknen lassen und noch paar Mal durchhacken, um es m├Âglichst feinkr├╝melig hinzubekommen, aber in Zeiten der Sommerd├╝rre kommt es wohl mehr darauf an, die Winterfeuchte auszunutzen und so fr├╝h wie m├Âglich zu pflanzen, Bodenschlu├č schafft wohl auch ordentliches Antreten und Angie├čen und der sch├Âne Lehmbrei-├ťberzug! Wenn alles klappt, hab ich sie dann gegen├╝ber vorigem Jahr 7 Wochen eher im Boden, Zeit, in der sie tiefe Wurzel bilden k├Ânnen, bevor die D├╝rre kommt. Erm├Âglicht wird dieser Vorsprung nicht zum wenigsten durch die Handarbeit: mit Maschinen k├Ânnte ich den Boden wohl niemals so fr├╝h bearbeiten bzw w├╝rde dabei viel verschmieren und verdichten..

zul. bearbeitet 2021-03-01 12:35:18

28.02.2021, Kategorie: rosenwelten

Die Dachplatanen am D├╝sseldorfer Rheinufer hab ich damals bei Zirener in K├Ânigsdorf mit erzogen, einen ganzen Sommer lang waren wir zu viert jeden Tag aufm Schneidewagen, und es war irre hei├č, und die Bl├Ątter der Platanen setzen bei Ber├╝hrung so einen Staub frei, der Husten- und Niesreiz ausl├Âst ... Aber wir waren ein gutes Team und es war trotz allem eine sch├Âne Zeit. #baumschule

zul. bearbeitet 2021-02-28 20:06:01

28.02.2021, Kategorie: rosenwelten

Im hinteren Garten, wo die Sonne weniger hinkommt, stehen die Schneegl├Âckchen jetzt auch in voller Bl├╝te, und die Knospen am Rhododendron praecox zeigen auch schon Farbe! Vorne sind die Winterling bereits am Verbl├╝hen. Bilder von heute

zul. bearbeitet 2021-02-28 20:04:57

Einkauf im Freien

25.02.2021, Kategorie: rosenwelten

Gef├Ąhrlich ist es in geschlossenen R├Ąumen, drau├čen passiert nichts, wenn man sich nicht direkt l├Ąngere Zeit gegen├╝bersteht, und das kann man ja vermeiden beim Rosenkauf auf den Feld.

zul. bearbeitet 2021-02-25 07:39:58

25.02.2021, Kategorie: rosenwelten

Wenn selbst das RKI die Gefahr im Einzelhandel als "niedrig" einsch├Ątzt, aber die Regierung ihn trotzdem erw├╝rgt, kann sich jeder sein Teil denken, was sie treibt. Und sicher nicht nur mir wird dabei ganz flau im Magen. Via @istuetzle

zul. bearbeitet 2021-02-25 07:36:08

24.02.2021, Kategorie: rosenwelten

Also mein #Stufenplan steht: 1. Kaffee trinken 2. Tor aufmachen, falls jemand was sucht 3. heute noch 150 Rosen schneiden 4. 2 Fenster putzen inkl. Gardinen waschen 5. Brot holen (leider mit Maskentheater) 6. Morgen noch 2 Fenster putzen und 375 Rosen schneiden 7. ├ťbermorgen nochmal 375 Rosen schneiden 8. N├Ąchste Woche 1500 Rosen pflanzen 9. ├ťbern├Ąchste Woche Containerrosen aufstellen ...

zul. bearbeitet 2021-02-24 14:57:42

19.02.2021, Kategorie: rosenwelten

Heute endlich mal wieder was Richtiges mit Pflanzen gemacht: und zwar die Stauden geputzt und aufgestellt, und zwar am Nachmittag ohne Pullover! Und die Winterling fotografiert, die sind jetzt ganz weit offen, vorgestern fingen sie mit dem Aufgehen an, und heute waren auch schon Bienen dran. Am Montag bekomme ich die Veredlungsunterlagen, dann werden die auch geputzt ...

zul. bearbeitet 2021-02-19 17:37:42

13.02.2021, Kategorie: rosenwelten

Zwei Stunden durch die Stadt gelaufen (auf dem Markt einkaufen, um nicht ganz auf Rewes Industriefutter angewiesen zu sein, ist nun mal der letzte verbliebene Rest Lebensgenu├č beim Zuhausebleiben), aber bei dem herrlichen Wetter und der klaren Winterluft die ganze Zeit hinter der FFP2-Maske meine eigene verbrauchte Ausatemluft eingeatmet und die Brille in der Brusttasche herumgetragen, davon soll man also gesund bleiben. An der heimatlichen Bushaltestelle dann endlich wieder tief durchgeatmet, Maske ab-, Brille aufgesetzt, und jetzt reichts mir derma├čen, da├č ich trotz dem sch├Ânen Wetter drau├čen nix mehr machen mag und drinnen auch nichts, au├čer Sofa. Was f├╝r eine Zeitvergeudung und Lebensverplemperung; hat der liebe Gott uns etwa daf├╝r in die Welt gesetzt, da├č wir mit traurigem, gesenktem Blick und verbundenem Gesicht aneinander vorbeilaufen und Angst voreinander haben und unseren eigenen Mief statt seinem frischen Wind einatmen, ohne Aussicht auf Besserung?

zul. bearbeitet 2021-02-13 15:15:00

04.02.2021, Kategorie: rosenwelten

Wenig geschlafen die Nacht, wegen dem Vollmond oder wegen den Nachrichten und Aussichten, wer wei├č. Und das soll das ganze Jahr so weitergehen?

zul. bearbeitet 2021-02-04 07:46:18

01.02.2021, Kategorie: rosenwelten

Als erste Arbeiten drau├čen heute die Temperatur im frisch aufgesetzten Kompost gemessen (schon 30%!), den B├╝rgersteig saubergespritzt und mit Nachbarn geplaudert, alles sehr erbaulich und ermutigend, aber dann jetzt grad hier wieder Nachrichten gelesen, wie Corona immer weiter verl├Ąngert wird, und da ist gleich wieder dieses Krampfen im Bauchraum ...

zul. bearbeitet 2021-02-01 17:43:28

Aussicht

01.02.2021, Kategorie: rosenwelten

Was dieses Jahr noch bringen mag, ob Kunden kommen werden, wenn sie denn ├╝berhaupt d├╝rfen, wei├č der Kuckuck und vielleicht Herr Wieler oder Herr Drosten, aber jedenfalls habe ich heute Topfsubstrat und D├╝nger bekommen und kann paar Containerrosen produzieren. :-) #neuefotos

zul. bearbeitet 2021-02-01 15:28:59

Auf ein neues

18.01.2021, Kategorie: rosenwelten

Ideales Wetter zum Beerenstr├Ąucher auslichten und vorj├Ąhrige Staudenstengel und Gr├Ąserb├╝schel abschneiden: durch den Schnee sieht man "schwarz auf wei├č", und man bekommt keine drecligen Schuhe und kann keine Bodenverdichtung verursachen. Das alte Gezweig vom vorigen Jahr ist schon geh├Ąckselt und der Kompost damit neu aufgesetzt, so kann die Arbeit f├╝rs neue Jahr beginnen. Winterjasmin, Winterkirsche und Winterschneeball stehen in Bl├╝te, und die ersten gelben Winterling-Kugelknospen lugen aus dem Schnee. Zum Mittag gibts Blut- und Leberwurst mit eigenem Sauerkraut und leider nur gekauften Kartoffeln, weil die eigenen bei der Trockenheit 2020 klein geblieben sind - die liegen jetzt frostsicher im Fr├╝hbeet und seit Weihnachten treiben sie sogar schon ein bi├čchen (ein Experiment).

zul. bearbeitet 2021-01-18 12:43:59

02.01.2021, Kategorie: Kultur

Der Chor der Gefangenen aus "Nabucco" mu├č im im Jahr 2021 mit verbundenen M├╝ndern singen, geknebelt von der Anszeckungsgefahr und den Vorschriften der Gesundheitsbeh├Ârde - unfreiwillige Steigerung der Authentizit├Ąt, und bestimmt extrem anstrengend f├╝r die S├Ąnger (und anderen Musiker), bewundernswert, wie pr├Ąchtig sie das Neujahrskonzert trotzdem darzubieten verstehen Concerti di Capodanno 2020 del Teatro La Fenice, Venezia

zul. bearbeitet 2021-01-02 22:26:17

Das alte Jahr vergangen ist ...

01.01.2021, Kategorie: rosenwelten

Gestern ein wundersch├Ânes Silvesterkonzert in der Thomaskirche Leipzig geh├Ârt, als vorletztes St├╝ck spielte der Organist BWV 614, Choralvorspiel "Das alte Jahr vergangen ist" aus dem ÔÇ×Orgelb├╝chleinÔÇť, und die f├╝nf S├Ąnger von "Calmus Ensemble" trugen das sch├Âne Lied. dessen Text gut auf die gegenw├Ąrtige Zeit pa├čt, als Choral (BWV 288) vor. #abendmusik

Sp├Ąter fand ich noch diese Aufnahme einer anderen Vertonung desselben Liedes von Samuel Scheidt, gesungen von den genialen "Vox Luminis".

Text nach bach-cantatas.com:

1. Das alte Jahr vergangen ist;
Wir danken dir, Herr Jesu Christ,
Dass du uns in so gro├č Gefahr
Bewahrt hast lange Zeit und Jahr.

2. Und bitten dich, ewigen Sohn
Des Vaters in dem h├Âchsten Thron,
Du wollst dein arme Christenheit
Bewahren ferner allezeit.

3. Entzeuch uns nicht dein heilsam Wort,
Welchs ist der Seelen h├Âchster Hort:
Vors Papst Lehr und Abg├Âtterei
Beh├╝t uns, Herr, und seh uns bei.

4. Hilf, dass wir fliehn der S├╝nde Bahn
Und fromm zu werden fangen an;
Der S├╝nd' im alten Jahr nicht denk,
Ein gnadenreiches Jahr uns schenk.

5. Christlich zu leben, seliglich
Zu sterben und hernach fr├Âhlich
Am j├╝ngsten Tage aufzustehn,
Mit dir in' Himmel einzugehn.

6. Zu loben und zu preisen dich
Mit allen Engeln ewiglich.
O Jesu, unsern Glauben mehr'
Zu deines Namens Ruhm und Ehr.

zul. bearbeitet 2021-01-01 17:49:27

Die ├Ąltesten Hospitalregeln und die Urspr├╝nge der

08.01.2019, Kategorie: rosenwelten

Vor meinem Geschichtsstudium hatte ich als Zivi[weiter]

Ernte 2020

24.11.2020, Kategorie: rosenwelten

Bis auf die letzten paar, alle Rosen gerodet, oder geerntet, kann man auch sagen. Waren nicht viele, sogar sehr wenige, weil ich vor 2 Jahren wenig veredelt hab, um den Bestand an die Nachfrage anzupassen, aber ich staune selbst ├╝ber die guten Wurzeln (die sieht man ja immer erst, wenn man sie aus der Erde genommen hat, vorher kann man sie anhand des oberirdischen Wachstums nur ahnen) und die sch├Âne Verzweigung. Das war in Jahren mit besserem Wetter meist nicht so gut. Die Trockenheit hat nat├╝rlich die Triebl├Ąnge sehr ged├Ąmpft, aber die Verzweigung ober- wie unterirdisch offenbar eher gef├Ârdert. Es kann allerdings zum Teil auch daran liegen, da├č ich mit Kompost nicht gespart und ein paar Mal pinziert hab. Nun freu ich mich schon, n├Ąchstes Jahr im Topf gibt dieser Jahrgang mit diesen Voraussetzungen wahrscheinlich sehr sch├Âne buschige, reichbl├╝hende Pflanzen mit starken Wurzelballen.

zul. bearbeitet 2020-11-24 17:01:48

Geburtstag

03.10.2020, Kategorie: rosenwelten

Bin nach dem Mittagessen gegen meine Gewohnheit nochmal kurz aufs Feld gegangen, mir etwas, von dem ich noch nicht richtig weiß, wie ich es machen will, nochmal kurz anzuschauen, vielleicht käme ja danach bei der Siesta eine gute Idee - da traf es sich, daß gerade zwei Spaziergänger auf dem Feldweg spazieren gingen mit dem Hintergedanken, sich mal mein Feld anzuschauen, nachdem sie im Internet bei mir zu Besuch gewesen waren, und das endete mit einem schönen Rosen-Einkauf trotz Feiertag. - Diesen Feiertag hatte ich schon vor siebzehn Jahren nicht ganz heilig gehalten, da habe ich nämlich zusammen mit meinem damaligen Kollegen und Compagnon den arbeitsfreien Tag genutzt, um das allererste Stückchen Land zum Rosen aufschulen vorzubereiten; ein guter Bekannter, der mir schon zum Job als Norwegisch-Dozent an der Volkshochschule verholfen hatte, stellte einen Teil seines Gartens spontan gratis zur Verfügung, als er hörte, daß ich mich selbständig machen möchte. Also ist heute quasi der 17. Geburtstag von rosenwelten. :-)

zul. bearbeitet 2020-10-03 16:00:45

Endlich wieder volle Breite

24.09.2020, Kategorie: rosenwelten

Das rechte von meinen beiden Containerbeeten habe ich diesen Sommer neu geebnet, und heute ist es endlich fertig geworden. Erst war die rechte, dann die linke Hälfte frei, und Folie, Vließ und Bändchengewebe lagen eingerollt am Rand, damit ich den Boden darunter auflockern, erst nach Augenmaß mit dem großen Rechen planieren dann mit einem schweren Balken exakt abziehen konnte. Das L├Ąngsgef├Ąlle von 2% ist schon naturgegben, zus├Ątzlich brauche ich aber 2% Quergef├Ąlle von den Beetr├Ąndern zum Abzugsgraben in der Mitte hin, damit die durch das Vlie├č sickernde Feuchtigkeit lange genug aber auch nicht zu lange den T├Âpfen zur Verf├╝gung steht. Die saugen sie per Kapillarspannung des Substrats aus dem Vlie├č, auf dem sie stehen, hoch an die Wurzeln. Die Trockenheit dieses Sommers kam mir beim Feinkr├╝meln und Planieren des Bodens sehr zustatten. Die Pflanzen mu├čten derweil dichter als bei mir sonst üblich auf der jeweils anderen Hälfte beieinander stehen. Das hat die Bewässerung in der heißen Zeit erleichtert, der buschigen Verzweigung hat es glaube ich nicht wesentlich geschadet. Aber nun, gerade zum spätsommerlichen Blüh-Höhepunkt kommen die meisten endlich wieder auf richtigen Abstand über die volle Beetbreite und können wenigstens gut ausreifen.

zul. bearbeitet 2020-09-24 18:36:57

Endlich ist das Ding weg!

03.09.2020, Kategorie: rosenwelten

Am Anfang von rosenwelten hab ich, naiv wie ich war, eine Ramblerrose, 'Kiftsgate', neben das Eingangstor gepflanzt. Da steht aufm B├╝rgersteig ein sehr hoher Lichtmast, und vielleicht k├Ânnte die da irgendwie hoch klettern? Sp├Ąter erfuhr ich, da├č solche Masten frei bleiben m├╝ssen, damit die Stadt regelm├Ą├čig ihre Standsicherheit pr├╝fen kann. Die n├Ąchste geniale Idee war dann, einen eigenen Mast f├╝r das Firmenschild aufzustellen, so hoch, da├č die Rose quasi als Kr├Ânung ├╝ber dem Schild herumh├Ąngen k├Ânnte. Viele Tage Arbeit hat es im Laufe der Jahre gekostet, sie dazu zu bringen. Jetzt war sie einigerma├čen geb├Ąndigt und h├╝bsch in Form, aber verschnupft und unlustig, zu bl├╝hen, au├čerdem ein Mehltaumagnet, und jeden Sp├Ątsommer streckte sie meterlange d├╝nne Fangarme von oben herab den Passanten auf dem B├╝rgersteig in die Haare hinein. Vielleicht habe ich l├Ąngst mehr Feinde in der Nachbarschaft als ich ahne, den Ruf, da├č ich "alles wachsen lasse", habe ich ja eh. Jetzt ist sie ab, ganz unten, "baumschulm├Ą├čiger R├╝ckschnitt", und ein gro├čer Berg Dornengestr├╝pp will durch den H├Ącksler. Am Ende war es nicht mal ein halber Tag Arbeit.

zul. bearbeitet 2020-09-03 11:45:46

Macht der Klimawandel Einmaligbl├╝her zu Dauerbl├╝hern?

31.08.2020, Kategorie: Natur

Gestern las ich auf Twitter von einer 3. "Fr├╝jahrs"-Bl├╝te einer Magnolie:

und ohne das "Die ganze Natur ist kaputt"-Lied mancher Panikfans mit anzustimmen, wollte ich dazu die Beobachtung beitragen, da├č dieser dritte Hitze-D├╝rre-Sommer den inneren Kalender mancher einmal(ig)bl├╝hender Ramblerrosen au├čer Kraft gesetzt hat. Seit Mai bis jetzt bl├╝hen 'Chevy Chase', 'Long John Silver' und 'Minnehaha' durch. Die ersteren beiden taten das auch fr├╝her schon in manchen Jahren, aber nur bis so ca. Anfang August, und nicht so reichlich.

zul. bearbeitet 2020-08-31 18:44:02

Gem├╝seanbau in Zeiten der Klimakrise

11.08.2020, Kategorie: Natur

Tomaten, die sowie sie einen Tag nicht begossen werden, die Fl├╝gel h├Ąngen lassen, kannte ich bisher nicht. Tomaten setzt man zwei Spaten tief, denn sie wurzeln am in die Erde gesetzten Stengel, und braucht sie dann kaum noch gie├čen, so war es bis voriges Jahr Wie es jetzt geworden ist, ist es Gem├╝se-Eigenanbau zum Abgew├Âhnen, anders gesagt: so wird es mir zu viel Arbeit. Der Vorteil von Anbau im Boden ist ja eigentlich dessen gro├čer Wasser- (und N├Ąhrstoff-)Speicher, gerade in unserem fetten Lehmboden. Wenn Gem├╝se, selbst Tomaten, an das Bodenwasser nicht mehr herankommt, mu├č ich mir ├╝berlegen, ob ich es nicht besser in T├Âpfe pflanze und die zu den Rosen auf die Containerfl├Ąche stelle und dort mit bew├Ąssere ...

zul. bearbeitet 2020-08-11 12:30:07

Rosenrost im Hitzesommer - seltsam

10.08.2020, Kategorie: Natur

Nachdem die wundersch├Âne Rose '├á Prafum de l'Hay' hier im Garten an einem warmen Platz schon seit ein paar Wochen von unten her Rosenrost (den echten, nicht den oft so genannten Sternru├čtau) bekommt, sehe ich ihn jetzt auch an der Rose de Resht. Kannte diesen Pilz bisher als einen, der bei feucht-kaltem Wetter bei bestimmten, empfindlichen Sorten auftritt. Nun mag man ja 'Parfum de l'Hay' noch als etwas heikel ansehen (dieses Jahr w├Ąchst sie allerdings gerade besonders froh), 'Rose de Resht' aber doch eigentlich gar nicht. Der Standort ist nicht gerade frei und windig, ziemlich gesch├╝tzt. Sonne bekommt 'Parfum' den ganzen Mittag und Nachmittag, die volle Hitze, Rose de Resht hat nach S├╝den zu einen Sauerkrischbaum vor sich, steht aber auch nicht gerade schattig.

zul. bearbeitet 2020-08-10 18:39:50

16.07.2020, Kategorie: rosenwelten

Aber wieder verhindert ein festsitzendes Gewinde, da├č ich das mit den neuen H├Ąhnen fertig gekriegt hab, wie ich wollte. Wird eben morgen in der Stadt eine ordentliche Rohrzange gekauft.

zul. bearbeitet 2020-08-08 07:30:47

16.07.2020, Kategorie: rosenwelten

Drei Kunden heute trotz dem Wetter, und lauter sehr nette. :-) Und 2 neue Wasserh├Ąhne angeschafft, 1┬Ż", das ist schon was Ordentliches.

zul. bearbeitet 2020-08-08 07:30:24

18.07.2020, Kategorie: rosenwelten

Und nach manchem Frust untertags fragt mich vor unserm Haus ein Musiker nach dem Weg zu einer Schrebergarten-Geburtstagsfeier "Im Loh", was ja neben meinem Feld sein mu├č, und ich schlie├č ihm nochmal das Tor zum Feld auf, so kann er abk├╝rzen, und der Tag endet doch mit was Gutem:) Und er hat auch seinen Namen genannt, das war https://warnermusic.de/sion, und vielleicht macht er demn├Ąchst einen Rap ├╝ber das Rosenfield? ;))

zul. bearbeitet 2020-08-08 07:10:52

19.07.2020, Kategorie: rosenwelten

Wieder ein guter Zufall direkt vor der Haust├╝r: Ein entfernterer Nachbar, der das Handwerk mit Rohren, H├Ąhnen und Gewinden von Berufs wegen beherrscht, ging just vorbei, als ich grad mit meiner tollen neuen Rohrzange zu dem festgerosteten Gewinde wollte. Jetzt ist es lose. \o/

zul. bearbeitet 2020-08-08 07:09:42

20.07.2020, Kategorie: Natur

Die letzten 14 Bilder sind von heute abend. Die Hagebutten der Rosa sweginzowii (und von 'Geranium') leuchten so sch├Ân im Abendlicht, und einiges andere auch noch ... http://rosenwelten.de/portraet/jetzt.php?c=10&bild_nr=24

zul. bearbeitet 2020-08-08 07:05:49

22.07.2020, Kategorie: rosenwelten

So ganz allm├Ąhlich f├Ąngt hier alles auch wieder an, so auszusehen, da├č es mir gef├Ąllt ...

zul. bearbeitet 2020-08-08 07:03:37

00.00.0000, Kategorie: Natur

Der Rittersporn http://rosenwelten.de/portraet/jetzt.php?c=5&bild_nr=38#bild treibt nach 1. Bl├╝te und R├╝ckschnitt zum 2. Mal aus. \o/ Dann wird er vielleicht wirklich wieder mal gro├č und stark wie fr├╝her und ist nicht so kurzlebig wie alle Versuche in den letzten zehn Jahren. https://t.co/mE5pvH3Oma?amp=1

zul. bearbeitet 2020-08-08 07:02:04

24.07.2020, Kategorie: rosenwelten

So, war schon Holz bestellen, Beetkanten aufm Feld m├╝ssen nach 10 Jahren neu gemacht werden. Zum Holzh├Ąndler ist es von hier ein sch├Âner Fu├čweg zwischen G├Ąrten, ohne Autos. Und obwohl sein ganzes Lager mal eines Nachts abgebrannt ist, bekommt man noch alles wie fr├╝her. <3

zul. bearbeitet 2020-08-08 07:00:23

28.07.2020, Kategorie: rosenwelten

Ok, gleich kommen die Studenten, sollte mich vielleicht bi├čchen f├╝r mein Rosen-Seminar vorbereiten ^^ — Wurde eine sehr lustige Fachsimpelei rund ums Veredeln, auch im Vergleich mit Obstb├Ąumen und Weinreben, f├╝r den einen mu├čte ich sogar meine paar Brocken Englisch zusammenkratzen, und vielleicht krieg ich irgendwann eine Rosa-damascena-Sorte direkt aus Aleppo. :-)

zul. bearbeitet 2020-08-08 06:55:41

27.07.2020, Kategorie: rosenwelten

So, jetz liegt n Haufen Holz vor der T├╝r, ┬Ż km Dachlatten, das gibt die neuen Beetkanten, die m├╝ssen dann halten, bis ich aufh├Âre. Der Fahrer, der mir schon im vorigen Jahrtausend Holz f├╝r meine M├Âbel, Garten und dann ab 2007 f├╝r die Firma gebracht hat, h├Ârt n├Ąchstes Jahr auf.

zul. bearbeitet 2020-08-08 06:43:47

03.08.2020, Kategorie: rosenwelten

Wof├╝r das trockene Wetter gut ist: Container-Stellfl├Ąche abziehen. Lag 4 Monate offen und aufgelockert da wegen keine Zeit und ist dadurch jetzt im Handumdrehen plan und eben mit je 2% L├Ąngs- und Quergef├Ąlle (f├╝r die Vlie├čmattenbew├Ąsserung). \o/ Mein Abzieh-Balken sind 5 Baudielen 4x28 cm, 4,50 lang, hochkant mit Schraubklemmen zusammengeklemmt, ├╝ber Schienen aus aufgedoppelten Dachlatten mit Gurten abwechselnd rechts und links gezogen. Herunterdr├╝cken braucht man die nicht. ;)

zul. bearbeitet 2020-08-08 06:35:06

04.08.2020, Kategorie: rosenwelten

Container-Stellfl├Ąche fertig, juhu!

zul. bearbeitet 2020-08-08 06:33:13

06.08.2020, Kategorie: rosenwelten

Nach dem H├Âhepunkt der ersten Rosenbl├╝te im Juni folgt um die Jahresmitte, auch wegen der Klimaver├Ąnderung, immer deutlicher eine Art Ruhezeit bei den Rosen. Der Johannistrieb l├Ą├čt sich Zeit, bis die Tage nicht mehr ganz so lang, die Mittagssonne nicht mehr ganz so grell ist, jedenfalls bei meinen Containerpflanzen. Aber auch die fest im Boden eingewurzelten Rosen, wo sie etwas weniger gut verwurzelt sind, leiden neuerdings um diese Jahreszeit, wachsen erst mal nicht oder ziehen sich sogar ein wenig zur├╝ck. Auf der nun endlich fertiggestellten neuen Containerstellfl├Ąche stehen seit gestern die 4-Liter-Container, und es zeigt sich schon, da├č die Wasserverteilung und -versorgung viel besser ist als auf der ├╝ber zehn Jahre alten und inzwischen nicht mehr richtig ebenen und genau 2% geneigten alten Fl├Ąche. Pflanzen, die bisher immer etwas unterversorgt waren, erholen sich jetzt schnell, und auch allgemein sieht man, da├č der Neutrieb jetzt kommt. Die gr├Â├čeren Pflanzen, sp├Ąter auch die kleineren, schneide ich nun alle noch einmal gr├╝ndlich, um die Verj├╝ngung zu unterst├╝tzen und im September wieder gute Verkaufspflanzen zu haben.

zul. bearbeitet 2020-08-06 21:29:49

06.08.2020, Kategorie: Natur

Eine Aronia hab ich seit Mitte 90er, nie viel drum gek├╝mmert, immer so 1 Handvoll geerntet, dieses Jahr 1 kleinen Eimer voll. Jetzt gibts vielleicht morgen Pfannkuchen und Apfelbeeren-Kompott. Und dann vielleicht ... P.S.: Die Kornelkirsche h├Ąngt auch voll wie noch nie! Aber die gro├čen Rhododendron in ihren Torfbeeten werden welk, je gro├čbl├Ąttriger desto welker, das 3. Jahr in Folge jetzt, etliche sind schon l├Ąnger kahl und versuchen es von ganz unten zaghaft neu. Ich fange jetzt an, auch die noch zu bew├Ąssern, kann man ja nicht mit ansehen ...

zul. bearbeitet 2020-08-06 20:20:55

Fr├╝hjahrsaustrieb 2020

12.04.2020, Kategorie: rosenwelten

zul. bearbeitet 2020-04-12 07:05:58

Freude ├╝ber meine neuen Stauden

09.05.2019, Kategorie: rosenwelten

Zum Ende der Fr├╝hjahrsarbeiten habe ich mir noch neue Stauden geg├Ânnt, 84 St├╝ck in 17 Sorten. Vorgestern kamen sie von der M├╝nsterl├Ąnder Spezialg├Ąrtnerei vorbildlich verpackt an, und gestern nachmittag hab ich das Regenwetter geutzt und sie gleich alle in gr├Â├čere T├Âpfe umgetopft. Sie sehen heute, nach einem weiteren Regentag, schon irgendwie angewachsen aus. So werden sie meine kleine Containerkulturfl├Ąche hier im Garten bereichern, und ich sehe sie schon im Sommer in voller Pracht und Bl├╝te vor mir. Erst neulich habe ich ja an einem Regentag etliche Sorten aus meinen Gartenbeeten ausgestochen, eingetopft und ebenfalls dort aufgestellt. Und die vom vorigen Jahr ├╝brigen Stauden in T├Âpfen geteilt und neu eingetopft. Es wird also sehr bunt und reichhaltig dort im bevorstehenden Sommer (siehe Katalog Abschnitt 'Drumherum'). Zun├Ąchst ist alles zum Verkauf gedacht, was aber im Herbst ├╝brigbleibt, daf├╝r habe ich schon Ideen, wo es in meine Beete passen w├╝rde. Stauden sind nicht mein Haupotsortiment, nur wenige KundInnen kommen zu mir, um welche zu kaufen, und die Auswahl ist in einer richtigen Staudeng├Ąrtnerei ja auch tausendmal gr├Â├čer. Voriges Jahr haben wir ├╝berlegt, die Sache auszuweiten, ein Landschaftsg├Ąrtner hatte geklagt, es gebe immer weniger Staudeng├Ąrtnereien in der Umgebung und ob ich nicht neben den Rosen ein paar Tausend St├╝ck f├╝r ihn produzieren k├Ânne. Aber das w├Ąre mit nur einem Abnehmer ein Riesenaufwand mit Riesenrisiko. So kamen wir darauf, es semi-professionell laufen zu lassen, auf der vorhandenen kleinen Fl├Ąche ein m├Âglichst vielf├Ąltiges Angebot, das aber immer auch der Versch├Ânerung des eigenen Gartens zugute kommen kann. Wie es sich mit der Zeit immer reichhaltiger auchg aus den Mutterpflanzen in den Beeten erg├Ąnzen lassen wird. Deshalb mu├č alles irgendwie hier her und hier hinein und zu unserem Stil passen. Da ist wenig 08/15, daf├╝r viel Erinnerung an fr├╝her Gehabtes im Spiel. Es gab hier eine ganz dunkelrote ganz sp├Ąte Winteraster, die ich noch nirgends wieder gefunden habe. Und Riesen-Herbstasternb├╝sche. Und 2 Meter hohe Rittersporne. Und was hatten wir fr├╝her, als noch weniger Schatten im Garten war, f├╝r sch├Âne Fr├╝hjahrspolsterpflanzen: Iberis, Phlox, Aubrieta, Alyssum ... Und dann das nie Gehabte aber lang Ersehntes: Sonnenbr├Ąute, Lupinen, Ligularia przewalskii, bunte Phlox - mit Phlox war es fr├╝her hier immer frustrierend, Stengel├Ąlchen!, jetzt wird es besser, vielleicht durch die schattigere Lage? Oder dank Vorkultur in gro├čen T├Âpfen mit Baumschulsubstrat und guter Bew├Ąsserung? So freuen wir uns auf viele Blumen im kommenden Sommer, und auf Kunden, mit denen wir sie teilen k├Ânnen, und da├č dies etwas ist, was ich noch lang "semi-professionell" so weiter- und immer besser machen kann, auch wenn die Feld-Pacht einmal abl├Ąuft und die viele Arbeit mit den Rosenkulturen mal nicht mehr zu schaffen ist.

zul. bearbeitet 2019-05-09 20:58:19

Von Spener zu Laestadius

30.12.2018, Kategorie: Geschichte

W├Ąhrend und seit ich 1982/83 Auslandsstipendiat in Tromsø an der n├Ârdlichsten Universit├Ąt der Welt war, habe ich mit Rat und Unterst├╝tzung kompetenter Menschen viel zu einer dort bis heute bedeutenden religi├Âsen Bewegung, dem Laestadianismus, samt ihren sozialen Wirkungen und der Reaktion der Obrigkeit auf sie, gesammelt. Zur├╝ck an meiner Uni in M├╝nchen, im Kirchengeschichts-Seminar "Pietismus" von Prof. Reinhard Schwarz im WS 1984/85, versuchte ich das Wichtigste zu diesem Teilaspekt zu referieren. Nun habe ich mein Referat wieder hervorgeholt und zun├Ąchst nur etwas gestrafft und gegliedert. Am Schlu├č ├Âffnet sich ein weites Feld voll weiterer Arbeit, zu den Faktoren kirchlichen (Stockfleth) und staatlichen Akteuren auf norwegischer Seite samt Klimax in Kautokeino und Repression/Quietismus danach; dazu habe ich auch noch Archivmaterial in Kopie hier liegen. Inwieweit derartige Bewegungen in den Kontext von Befreiungsbewegungen geh├Âren, finde ich eine spanndende Frage - f├╝r einen eigenen Artikel.

zul. bearbeitet 2019-01-03 12:15:00

Geschichts-Erinnerungen

26.12.2018, Kategorie: Geschichte

Vor meiner Berufsausbildung zum Baumschulg├Ąrtner hatte ich von 1976 bis kurz vor der "Wende" in M├╝nchen Geschichte studiert.

Nachdem ich per Zufall in der Wikipedia einzelne Artikel ├╝ber Lehrer und Mitstudenten gefunden hatte, an die ich mich gut erinnere, kam mir neulich der Gedanke, sie mal zusammenzustellen.

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Ein paar kurze Frost-Tips f├╝r Rosenbesitzer

12.01.2017, Kategorie: Natur

bei Ihnen mag ganz anderes Wetter sein, aber hier in Wiesbaden beginnt voraussichtlich am kommenden Wochenende eine l├Ąngere Dauerfrost-Periode, so da├č der Boden durchfrieren wird. Wenn Sie vorher, also am Samstag, bei Ihren empfindlichen Pflanzen das Herz mit einer Hacke mit umgebender Erde anh├Ąufeln, sind sie eigentlich schon ziemlich sicher vor Verlusten durch Frost. Denn aus (┬źschlafenden┬╗) Augen in diesem untersten Teil der Triebe kann sich eine Pflanze im Fr├╝hjahr binnen kurzem regenerieren, selbst wenn alles dar├╝ber erfrieren sollte. Um auch die oberen Pflanzenteile zu sch├╝tzen, stellen Sie Fichten-, Tannen- oder sonstige immergr├╝ne ├äste und Zweige als luftdurchl├Ąssigen Wind- und Sonnenschutz daran. Die meisten Frostsch├Ąden entstehen durch die Temperaturspannung, wenn am Morgen nach einer kalten Nacht die Sonne eine Seite der gr├╝nen Triebe erw├Ąrmt. Bei Hochst├Ąmmen stecken sie kurze Zweige zwischen die Kronen├Ąste und binden die Krone locker zusammen, damit sie nicht wegwehen. Dem Stamm selbst d├╝rfte kaum etwas passieren k├Ânnen. Vorerst sind hier keine Temperaturen unter -10┬░ in Sicht, die Rosen gef├Ąhrlich werden k├Ânnen, aber in h├Âheren Lagen, in Talz├╝gen (wie am Ochsenbach auf meinem Feld) und an zugigen Stellen vielleicht schon. Reichlich Schnee ist im ├╝brigen das beste, was passieren kann. Unter einer hohen Schneedecke haben bei Kunden am Brennerpa├č in Tirol Rosensorten unbeschadet ├╝berwintert, die bei mir 2008/09 komplett erfroren sind. Luftdurchl├Ąssges Vlie├č w├Ąre ein unvollkommener Ersatz, wenn es keinen Schnee gibt. Mit allem Luftdichten, also Folien, (na├č werdendes) Sackleinen usw, mu├č man ├Ąu├čerst vorsichtig sein und darf immer nur f├╝r kurze Zeit abdecken. Topfpflanzen r├╝ckt man am besten dicht ans Haus, und zwar an eine Nord- oder Westseite, wo die Sonne nicht hinkommt und t├Ąglich aufw├Ąrmt. Leicht eingraben w├Ąre ideal. Das Abdecken mt Deckreisern habe ich oben beschrieben. Geht es nicht anders, kann man Topfpflanzen f├╝r kurze Zeit in ungeheizte R├Ąume stellen, mu├č sie dann aber oft beobachten und sobald es milder wird, bei bedecktem Himmel wieder hinausr├Ąumen. Mehr zum Thema: http://rosenwelten.de/rat/rat.php?rat=winter Ist meine Sorte empfndlich? http://rosenwelten.de/rosen/suche.php?kat=anspr&c=winterhaerte 10-Tage-Wettervorhersage: http://www.yr.no Ach ja, und ein gutes Neues Jahr noch gew├╝nscht! Bis im Fr├╝hjahr bin ich

zul. bearbeitet 2017-01-12 19:00:51

Ruhige und gr├╝ndliche Wintergedanken ├╝ber Rosensorten

27.12.2008, Kategorie: Kultur

Vorbehalte

Es soll ja Menschen geben, die in ihrem Garten keine Rosen haben m├Âgen. Dahinter stecken meist schlechte Erfahrungen mit heiklen Sorten. Mit Recht. Warum soll man sich Pflanzen in seinen Garten holen, die man nur durch st├Ąndigen Kampf gegen Sch├Ądlinge und Krankheiten gerade so am Leben erhalten kann? Hat man nicht einen Garten oder Balkon, um sich zu erholen vom Kampf und Stre├č des Arbeitsalltags? Ich spritze auch nicht gern, und eine Sorte, bei der ich jeden Morgen kranke Bl├Ątter vom Boden aufzulesen habe, m├╝├čte ich eigentlich teurer verkaufen als eine, die ihre Bl├Ątter gesund h├Ąlt, den Preis w├╝rde aber niemand bezahlen. Schon allein deswegen, aber auch aus noch gewichtigeren Gr├╝nden, setze ich auf Rosensorten, die sich aus eigener Kraft gegen Sternru├čtau, Mehltau und Rosenrost behaupten k├Ânnen.

Moderne Rosen

In den 70er- und 80-er Jahren war man modern. Nadelgeh├Âlze wie Blaufichten und Strauchwacholder waren chic, und Rosen hatten gro├če gef├╝llte Bl├╝ten aus schlanken Knospen auf langen Stielen in knalligen Farben zu haben und ├Âfter zu bl├╝hen. Nostalgie galt als l├Ącherlich. Alte Gem├Ąuer ri├č man ab und ersetzte sie durch Betonbauten. Auch alte Rosen, die in den G├Ąrten die Jahrzehnte ├╝berdauert und ihre Robustheit bewiesen hatten, sch├Ątzte man nicht mehr, da sie meist zu kleine und zu blasse Bl├╝ten hatten, und gegen die Chemie im Garten hatte man ja nichts. Noch nicht. Die "modernen" Rosen von damals ├╝berleben nur, solange sie unerm├╝dlich gespritzt und geschnitten werden. (Und wo keine Nadelgeh├Âlze sie in den Schatten dr├Ąngten). Wo j├╝ngere Leute mit Skepsis gegen├╝ber Chemie im Garten die G├Ąrten von der ├Ąlteren Generation ├╝bernommen haben, sind die Rosenbeete meist als erstes verschwunden.

Zwei Sichtweisen

Als dann mit den Neunzigern neue, gesunde Rosensorten kamen, schieden sich die Geister. N├╝chtern denkende und rechnende Menschen, Architekten, Landschaftsg├Ąrtner, Gartenamtsleiter, machten reichlich Gebrauch von den neuen gesunden, reichbl├╝henden und pflegeleichten Rosenz├╝chtungen, allen voran Noacks 'Heidetraum'. Nun konnten sie wieder gro├če Rosenbeete anlegen, Farbe in St├Ądte, Parks und Wohnanlagen bringen. Denn die "Bodendeckerrosen" entwickelten im Nu dichte Bl├╝tenmeere, die das Unkraut unterdr├╝ckten und praktisch ohne Schnitt und Chemie gediehen. Nostalgisch eingestellte, dem Fortschritt mi├čtrauende Menschen beargw├Âhnten solche herrlichen Beete, fanden die Bl├╝ten zu klein, die Triebe zu lang, die Farben zu strahlend, vermi├čten Duft ... Je mehr die G├Ąrtner Stadt und Land mit gro├čz├╝gigen Rosenbeeten zum Bl├╝hen brachten, desto ver├Ąchtlicher sah, wer auf guten Geschmack hielt, auf dieses "├Âffentliche Gr├╝n" herab. Jetzt, wo es immer mehr bl├╝hende Fl├Ąchen gab, erfanden die Nostalgiker ihre Sehnsucht nach wenigen, aber riesigen, Bl├╝ten, voll gef├╝llt wie Pfingstrosen, in gedeckten Farben und duftend. Darin wollte man Gro├čmutters Rosen wiedererkennen, die vielleicht erst zehn Jahre zuvor im Modernisierungseifer herausgerissen worden waren. Ungl├╝cklicherweise bedeckten die Profis aus Sparsamkeit viel mehr Quadratmeter mit billigen ├Ąlteren Bodendeckersorten als mit guten Neuz├╝chtungen. Die Massen von "The Fairy", einer Vorkriegssorte mit mickrigen Bl├╝tchen in blassem Rosa, haben dem Wort "Bodendeckerrosen" den Klang des Sch├Ąbigen angeh├Ąngt. J├Ąhrlich viele sehr teure Neuheiten an Englischen Rosen und dann auch immer mehr Romantik-Serien der anderen Z├╝chter lieferten gen├╝gend Stoff f├╝r Sehns├╝chte, verhinderten, da├č man einfach die wirklich alten Rosensch├Ątze gehoben h├Ątte bzw. sorgten daf├╝r, da├č das nur in Liebhaberkreisen stattfand. Den Alten Rosen h├Ąngte man erfolgreich den Makel an, "nur einmal" zu bl├╝hen, obwohl das ja gar kein Makel sein mu├č. F├╝r den Nostalgie-Trend wurde die geschicktere Werbung gemacht. Aus eigener Erfahrung kann ich best├Ątigen: als wir anfingen, Portr├Ąts unserer Rosen zu verfassen, fielen uns ohne M├╝he im Handumdrehen gleich jede Menge sehnsuchtsvoll-romantischer, eigentlich ganz sch├Ân schwammiger, Adjektive ein, aber kaum klangvolle Synonyme f├╝r reale Vorz├╝ge wie "einfach und sch├Ân". Die W├Ârter "gesund" und "pflegeleicht" wurden dadurch unbrauchbar, da├č man das eine dauernd im Kontext mit dem kranken Geundheitswesen h├Ârt, das andere schon leicht nach Leistungsverweigerung riecht, heute etwas ganz besonders Schlimmem.

Eigene Erfahrungen

Wer trotzdem eine "gesunde" und "pflegeleichte" Rose bei uns gekauft hatte, ist aber, soweit ich es mitbekomme, nach ein, zwei und drei Jahren hochzufrieden mit deren pr├Ąchtiger Entwicklung, kam wieder und war von der Lust auf mehr Rosen im Garten infiziert. Wer nur einer prachtvollen duftenden Bl├╝te wegen eine Rose gekauft hatte, scheint dagegen selten wiedergekommen zu sein, um noch eine dazu zu kaufen. War die romantische Sehnsucht schon mit der einen gestillt? Oder hat die Pflanze vielleicht nicht gehalten, was die Bl├╝te versprochen hatte? Angefangen habe ich rosenwelten mit der Idee, zwei Bereiche anzubieten, die nicht ├╝berall zu bekommen sind: einerseits neue gesunde und pflegeleichte Sorten, andererseits romantische und besonders gut duftende. Anfangs schien der zweite Bereich der leichtere: eine kleine Rose mit einer gro├čen, extravaganten Bl├╝te fand und findet noch immer schnell einen K├Ąufer. Ich habe aber das ungute Gef├╝hl, da├č das ├Âfters allzuschnell ging und nicht jedes R├Âschen dann den Platz und die Aufmerksamkeit gefunden hat, die es gebraucht h├Ątte, um etwas zu werden. Diese Gro├čkopfigen brauchen ja nicht nur tats├Ąchlich mehr Pflege, man kauft sie wohl auch besonders gern einfach mal so "aus dem Bauch heraus", ohne ├╝ber ihre Anspr├╝che nachzudenken. Wenn dann aber jeder nach nur einer bei mir gekauften Rose schon entt├Ąuscht ist und nicht wiederkommt, l├Ąuft mein Gesch├Ąft r├╝ckw├Ąrts; von mir aus m├╝├čte die erste Rose dem Kunden Lust auf mehr machen, mindestens eine ganze Rosenwelt oder auch mehrere mit Pflanzen von rosenwelten in seinem Garten anlegen.

Meine Rosen-Philosophie

Die gute Anfangsidee formuliere ich daher jetzt nach drei Jahren pr├Ągnanter: rosenwelten bietet dem N├╝chternen noch mehr "Bl├╝tenmeere" als bisher und empfiehlt dem Nostalgiker und dem Roamtiker die "Naturnahen" - in beiden Gruppen nur Sorten, die eigentlich nicht entt├Ąuschen k├Ânnen. Im Kapitel "Rosenwelten im Garten" m├Âchte ich Ihnen k├╝nftig Lust auf immer neue gelungene Kombinationen damit machen, damit Ihr Garten immer sch├Âner wird. Was blo├č "Gro├če Bl├╝ten" hat und keine wirklich guten Pflanzen sind, diese Sorten will ich auf einen kleinen Rest einschr├Ąnken. Die "Bl├╝tenmeere" sind die Zuverl├Ąssigen und Anspruchslosen. Ihr Bl├╝tenreichtum und das Durchbl├╝hen bis zum Herbst unterscheidet sie von den "Naturnahen". Sie bringen also viel Farbe und Fr├Âhlichkeit in den Garten, ohne viel Arbeit zu machen, denn verzweigen k├Ânnen sie sich von alleine und mit Blattkrankheiten werden sie auch so ziemlich selber fertig, ja ihr Laub ist eine zus├Ątzliche Zier, harmonierend zu den Bl├╝ten. Man kann sie auf traditionelle Art in gr├Â├čeren Fl├Ąchen pflanzen oder einzeln in K├╝beln und K├Ąsten auf Balkon und Terrasse oder in kreatven Kombinationen mit Gr├Ąsern, Stauden und anderen Str├Ąuchern, dann entstehen starke Bilder mit viel Farbe. Da├č diese Rosen nur f├╝rs "├ľffentliche Gr├╝n" seien ist ja so verkehrt wie nur etwas sein kann. Es sind die Rosen f├╝r alle, denen Opas m├╝hsame Rosenpflege die Lust an Rosen verdorben hat, so gern sie auch im tiefsten Innern welche h├Ątten. Die "Naturnahen" sind ebenso robust und ebensowenig auf st├Ąndige Pflege angewiesen, aber es sind Rosen mit Jahreszeiten. Man pflanzt sie nicht allein der Bl├╝ten wegen. Manche bl├╝hen immer wieder bis zum Herbst, manche "einmalig" im Fr├╝hsommer in ├╝berw├Ąltigender Pracht und geben im Herbst und Winter eine weitere, noch l├Ąngere Galavorstellung mit bunten Hagebutten. Es sind lauter unverkennbare Individualisten. Schon im Winter stellen manche mit auff├Ąlligen Stacheln, farbiger Rinde, bizarrer oder gef├Ąlliger Silhouette einen Blickpunkt im Garten dar. Im Fr├╝hjahr sprie├čt bei einigen neongr├╝n das junge Laub, das alle m├Âglichen Formen, Farbnuancen und Oberfl├Ąchen aufweist. Sie lassen sich ganz hervorragend mit Gr├Ąsern, Bl├╝tenstauden, anderen Str├Ąuchern und niedrigen Clematis zu stimmungsvollen Arrangements kombinieren, denn sie wirken ├╝berhaupt nicht fremd oder arrogant. A propos Clematis: Die mit den gro├čen Bl├╝ten ├╝ber langweiligem Laub und von zweifelhafter Gesundheit gibt es ├╝berall. Bei rosenwelten gibt es dagegen die viel wertvolleren viticella-Hybriden, die den ganzen Sommer ├╝ber bl├╝hen (ideal also zu einmalbl├╝henden Kletterrosen!), ├╝ppig wachsen und quasi welkeresistent sind. Die texensis-Hybriden, die S├╝dw├Ąnde vertragen. Die fast unbekannten Stauden-Clematis, ideal zum Kletternlassen in Strauchrosen und am Fu├č von Kletterrosen, die zum Aufkahlen neigen. Dann Riesen-Clematis ...

Das Besondere an meinem Angebot

Die Gro├čm├Ąrkte quellen ├╝ber von Pflanzen zu niedrigsten Preisen. Nur durch industrialisierte Produktion und Ausbeutung l├Ą├čt sich so etwas noch billig genug produzieren. Heraus kommen bedauernswerte Wegwerfartikel f├╝r Gedankenlose, produziert, um genau zum Verkaufszeitpunkt attraktiv auszusehen und danach keine Zukunft zu haben. Wenn mal einer ein par Jahre l├Ąnger durchkommt, ist man stolz auf den g├╝nstigen Kauf und vergi├čt, wieviel Euro man in derselben Zeitspanne auf den Kompost gewordfen hat. Auf Sorten kann auch keine R├╝cksicht mehr genommen werden. Oft werden die Sortennamen nicht einmal verraten ("Edelrosen in verschiedenen Farben jetzt nur 1,99"), oder sind l├Ąngst ├╝berholt, weil die Lizenzgeb├╝hr auch noch eingespart werden sollte. Diese Billigpflanzen passen nicht in unsere Zeit. W├╝rde man es sich auf anderen Gebieten gefallen lassen, da├č man uns, um Entwicklungskosten einzusparen, Modelle von vor 70-80 Jahren (The Fairy) andrehen m├Âchte? Wertvolle Neuz├╝chtungen und zu Unrecht vergessene Sch├Ątze mu├č man inzwischen leider m├╝hsam suchen.

zul. bearbeitet 2016-12-22 23:47:53

Rosenschnittkurs 2010

06.03.2010, Kategorie: rosenwelten

Auch in diesem Jahr lade ich zum Fr├╝hjahrsbeginn alle Interessierten ein, sich in einem zweist├╝ndigen Kurs auf dem Rosenfeld intensiv mit Theorie und Praxis sinvollen Rosenschnitts zu befassen, Erinnerungen aufzufrischen, Vorurteile infragezustellen, Hemmungen abzubauen, um dann daheim gezielt und sicher die Schere anzusetzen. Dieses Jahr erweitern wir das Thema erstmals vom sinnvollen Schnitt auf die Pflege des Bodens, den anderen entscheidenden Faktor f├╝r gutes Gedeihen der Rosen. Ein Berater von der Fa. Oscorna, dem f├╝hrenden Hersteller organischer D├╝nger und Bodenverbesserungsmittel, Herr v. Schrenck, ber├Ąt und hilft bei Boden- und Ern├Ąhrungsfragen zu Rosen und anderen Gartengew├Ąchsen. Wir treffen uns Samstag, dem 6. M├Ąrz., diesmal nachmittags um 15 Uhr im rosenwelten-Garten, besprechen kurz das Schneidwerkzeug und gehen dann hin├╝ber aufs Feld. Ende wird gegen 17 Uhr wieder im Garten sein.[weiter]

Wildlinge pflanzen

30.04.2006, Kategorie: rosenwelten

Zur Zeit pflanzen wir unsere Wildrosen (Veredlungsunterlagen) auf den neuen Acker im Belzbachtal. Wir pflanzen die 5200 St├╝ck von Hand mit einer speziellen Pflanzhacke, die eine geniale Form hat, so da├č sie schon durch ihr Eigengewicht tief in den Boden eindringt. Nachher h├Ąufeln wir sie an, damit die Wurzelh├Ąlse von Erde umgeben sind und bis zum Veredeln im Sommer nicht holzig und hart werden. Im Sommer veredeln wir auf diese Wildrosen die Sorten, die wir im Jahr 2008 verkaufen m├Âchten. Baumschule ist eben kein schnelles Gesch├Ąft, der Baumschuler braucht einen laaangen Atem! A propos: Wenn Sie eine spezielle Sorte besitzen, von der Sie gern Nachkommenschaft h├Ątten und die keinem Sortenschutz mehr unterliegt, wenden Sie sich einfach im Lauf der n├Ąchsten zwei Monate an uns!

zul. bearbeitet 2016-08-24 06:07:52

Sommer in der Rosenschule

01.08.2008, Kategorie: rosenwelten

Sommer in der Rosenschule: Im Juli und August werden die Sorten f├╝rs ├╝bern├Ąchste Jahr veredelt. In dieser Zeit treffen Sie mich oft statt im Verkaufsgarten auf dem Feld, der kurze Fu├čweg ist dann beschildert - und auf jeden Fall lohnend! Haben Sie alte Rosensch├Ątze, von denen Sie sich Nachkommen w├╝nschen, k├Ânnen Sie mir jetzt Reiser zum Veredeln bringen. Auf dem Feld gibt es wieder unsere sehr beliebten bunten Rosenstr├Ąu├če, taufrisch!

zul. bearbeitet 2016-08-24 06:07:52

Alles eingetopft

18.04.2006, Kategorie: rosenwelten

Jetzt stehen um 4500 Rosen in 4-Liter-T├Âpfen in unserem Garten! Aus diesem Anla├č haben wir der Lokalredaktion des Wiesbadener Kurier folgende Zeilen zugeschickt: Vermutlich ist der Garten in der Erich-Ollenhauer-Stra├če 116 derzeit das rosenreichste Grundst├╝ck in Wiesbaden: Wo fr├╝her W├Ąsche getrocknet und Blumenkohl angebaut wurde, lassen Bernhard H├Âpfner und Giuseppe Kahn mit ihrer G├Ąrtnerei "rosenwelten" jetzt Hunderte von Rosen wachsen und bl├╝hen. Die zwei begeisterten Profig├Ąrtner haben sich im Sommer des vergangenen Jahres selbstst├Ąndig gemacht und konzentrieren sich ganz auf die Anzucht von Rosen. Die werden von den beiden Roseng├Ąrtnern auf althergebrachte Art auf einem Acker im Belzbachtal veredelt, nach zwei Jahren eingetopft und im Sommer bl├╝hend an Gartenfreunde verkauft. Insgesamt 4.500 eingetopfte Rosen stehen nun seit Ostern in Reih und Glied im Verkaufsgarten von "rosenwelten". Aus dem Grundst├╝ck haben die beiden Profig├Ąrtner ein wahres Rosenparadies f├╝r Gartenliebhaber geschaffen. Die Rosensorten, die Kahn und H├Âpfner mit Erlaubnis von Z├╝chter Noack aus G├╝tersloh veredeln, sind noch wenig bekannt, aber enorm bl├╝hfreudig und vor allem krankheitsresistent: Das Laub bekommt keine Pilzkrankheiten mehr, so dass Hobbyg├Ąrtner ihre Spritzen im Schrank stehen lassen k├Ânnen. Zum umfangreichen Sortiment von ÔÇ×rosenweltenÔÇť z├Ąhlen aber auch die besten Duftrosen aus Frankreich von Delbard, sowie eine Menge Rarit├Ąten aus deutschen Spezial-Rosenschulen. In dieser Woche pflanzen die Roseng├Ąrtner ihre Wildrosen, die sie im Sommer veredeln werden. Das wird dann der Jahrgang 2008. Der Jahrgang 2006 wird den Garten an der Erich-Ollenhauer-Stra├če aber bereits n├Ąchsten Monat in Wolken von Rosend├╝ften h├╝llen.

zul. bearbeitet 2016-08-24 06:07:52

Ästhetische Aussaaten

06.02.2009, Kategorie: Natur

Schon die Samen mancher Pflanzen sind ein ├Ąsthetischer Hochgenu├č.

Beim Auss├Ąen einiger Gr├Ąser Clematis und anderer Rosenbegleitpflanzen in dieser Woche war ich fasziniert von den Samen der Federgr├Ąser (Stipa). Sie tragen lange Schweife, die ihnen wohl als Flugorgane dienen. Ein B├╝schel von diesem Federzeug war im Sommer in einer Saatschale gelandet und bis jetzt darin gelegen. Die Saatschale hat einen engmaschigen Siebboden. Etwa die H├Ąlfte der Samen hatten sich kopf├╝ber in die Sieb├Âffnungen gezw├Ąngt und sa├čen richtig fest darin. Anscheinend k├Ânnen Pflanzen sich doch bewegen!

Andere Federgras-Samen hatte ich vom Samentausch bei der GdS bekommen. Darunter eine Sorte mit ganz geraden, exakt zu engen Spiralen gedrehten Flugorganen. Die hatten alle ihre K├Âpfe in eine Ecke der T├╝te gezw├Ąngt und ihre Spie├če zu einem vollendeten F├Ącher ausgebreitet.

Von den Clematissamen haben mir die von Cl. versicolor besonders gefallen. Dunkelbraune, breite flache Ovale mit kurz aber dicht behaarten, gewundenen hellgrauen Schw├Ąnzchen. Die auf glatter Erdoberfl├Ąche ausgebreitet, erscheinen wie ein wunderbares Ornament. Eigentlich gar nicht so un├Ąhnlich der sp├Ąteren Pflanze mit den kleinen, ovalen Bl├Ąttchen, hin und hergedreht an gewundenen Stielchen.

zul. bearbeitet 2016-08-24 06:07:52

Br├╝ckenbau

06.02.2009, Kategorie: rosenwelten

Die ├ťberquerung des Ochsenbachs auf dem Weg von unserem Garten zu unserem Rosenfeld war noch vor anderthalb Jahren richtig m├╝hselig. Dann kam eine Behelfsbr├╝cke, die hatte einen ordentlichen Schu├č Abenteuer-Effekt. Manche fanden das toll, andere waren froh, wenn sie dr├╝ber waren.

Seit kurzem gibt es da nun etwas Neues, kaum noch abenteuerlich, fast schon komfortabel, auch f├╝r Transporte von Erde, T├Âpfen, Pflanzen. Sobald der Boden frostfrei wird, kommt noch ein Gel├Ąnder dran. Die zwei L├Ąngsh├Âlzer sind 20x10 cm, die zwei Querh├Âlzer auch, darauf liegen die Tragh├Âlzer (10x10), darauf die Dielen (4 cm), m├╝├čte also selbst gr├Â├čere Besuchergruppen aushalten.

Neue Br├╝cke ├╝ber den Ochsenbach

zul. bearbeitet 2016-08-24 06:07:52

Innen-Einrichtung

06.02.2009, Kategorie: rosenwelten

Das Baumschul-B├╝ro war bisher ein "Mehrzweckraum" mit Eck-Steh-Schreibtisch.

Das hat sich jetzt ge├Ąndert. An na├čkalten Tagen kann ich endlich 3 Sitzpl├Ątze im Trockenen anbieten. Die St├╝hle kriegen noch h├╝bsche Polster. Dahinter die B├╝cher- und Zeitschriften-Ecke mit den jeweils neuesten Heften von "Gartenpraxis", "Gr├╝ner Anzeiger" und "Staudengarten". Leise Musik auf Wunsch. Ein gem├╝tlicher Ofen, mit Holz beheizt. Kaffee, handgefiltert.

Innen-Einrichtung

zul. bearbeitet 2016-08-24 06:07:52

Der Wintertunnel f├╝llt sich ...

28.11.2012, Kategorie: rosenwelten

Die Fl├Ąche, die bei Bedarf ├╝bertunnelt werden kann, ist jetzt gut zur H├Ąlfte belegt. In den n├Ąchsten tagen m├╝ssen noch die Rosen mit Jahreszeiten, die Einmalbl├╝henden, die Rambler und die gro├čen T├Âpfe dazukommen.

Alle Containerrosen liegen in einem 3,20 m breiten und am Ende etwa 40 m langen Streifen auf dem Rasen zwischen den Beeten dicht aneinander und leicht schr├Ąg, so da├č die Zweige ein dichtes, vor Wind und Sonne sch├╝tzendes Gestr├╝pp ├╝ber den T├Âpfen bilden und sich in diesen auf keinen Fall N├Ąsse stauen kann.

Hoffentlich werden nicht zu viele M├Ąuse angelockt. Die haben in den letzten Jahren manche T├Âpfe regelrecht ausger├Ąumt und Wurzeln sowie die Rinde an der Basis der Triebe abgenagt. Die Gr├Ąser, die sie besonders gern mochten, habe ich aus diesem Grund alle in den Garten gefahren und dort unter ein Tunnelger├╝st gelegt.

  1. Rosa 'Bambino®'
  2. Rosa 'Viridiflora'
  3. Rosa 'Charmi'
  4. Rosa 'White Wings'
  5. Rosa 'Alberich'
  6. Rosa 'Verschuren'
  7. Rosa 'Souvenir d Adolphe Turc'
  8. Rosa 'Dana├ź'
  9. Rosa 'Marie Pavi├ę'
  10. Rosa 'Francis Dubreuil'
  11. Rosa 'Merveille des Rouges'
  12. Rosa 'Felicia'
  13. Rosa 'Canzonetta®'
  14. Rosa 'Gru├č an Aachen'
  15. Rosa 'Hom├Ęre'
  16. Rosa 'Jacques Cartier'
  17. Rosa 'La Reine'
  18. Rosa 'Mme Ernest Calvat'
  19. Rosa 'Kronjuwel®'
  20. Rosa 'Mme Knorr'
  21. Rosa 'Ambiente®'
  22. Rosa rugosa 'Dagmar Hastrup®'
  23. Rosa 'Flashlight®'
  24. Rosa 'Mme Pierre Oger'
  25. Rosa 'Tascaria®'
  26. Rosa moyesii 'Marguerite Hilling'
  27. Rosa 'Saremo®'
  28. Rosa rugosa 'Blanc double de Coubert'
  29. Rosa 'Nur Mahal'
  30. Rosa 'Tornella®'
  31. Rosa rugosa 'C. F. Meyer'
  32. Rosa 'Westzeit®'
  33. Rosa rugosa 'Hansa'
  34. Rosa 'Vinesse®'
  35. Rosa 'Salet'
  36. Rosa rugosa 'Roseraie de l'Ha├┐'
  37. Rosa 'Soupert et Notting'
  38. Rosa 'Viridiflora'
  39. Rosa 'Souvenir du Docteur Jamain'
  40. Rosa rugosa 'Blanc double de Coubert'
  41. Rosa 'Souvenir de la Malmaison'
  42. Rosa 'Deuil de Paul Fontaine'
  43. Rosa 'Honorine de Brabant'
  44. Rosa 'Eugenie Guinoisseau'
  45. Rosa 'Compassion'
  46. Rosa '?Hewel2'
  47. Rosa 'Rubin'
  48. Rosa 'Gru├č an Teplitz'
  49. Rosa 'Calapuno®'
  50. Rosa 'Louise Odier'
  51. Rosa 'Flashlight®'
  52. Rosa 'Inspiration®'
  53. Rosa 'Mme Ernest Calvat'
  54. Rosa 'Maid Marion'
  55. Rosa 'Mme Isaac Pereire'
  56. Rosa 'Johannes Rau®'
  57. Rosa 'Mme Knorr'
  58. Rosa 'Dortmunder Kaiserhain®'
  59. Rosa pimpinellifolia 'Stanwell Perpetual'
  60. Rosa 'Münsterland®'
  61. Rosa 'Rose de Resht'
  62. Rosa 'Rose de Resht'
  63. Rosa 'Rotfassade®'
  64. Rosa rugosa 'C. F. Meyer'
  65. Rosa rugosa 'Blanc double de Coubert'
  66. Rosa rugosa 'Blanc double de Coubert'
  67. Rosa 'Saremo®'
  68. Rosa rugosa 'à Parfum de l'Haÿ'
  69. Rosa rugosa 'à Parfum de l'Haÿ'
  70. Rosa 'Tascaria®'
  71. Rosa 'Simply®'
  72. Rosa 'Souvenir de la Malmaison'
  73. Rosa 'Souvenir de la Malmaison'
  74. Rosa 'Souvenir de la Malmaison'
  75. Rosa 'Tornella®'
  76. Rosa 'The Portland'
  77. Rosa 'Flashlight®'
  78. Rosa 'Flashlight®'
  79. Rosa 'Flashlight®'
  80. Rosa 'Alberich'
  81. Rosa 'Fassadenzauber®'
  82. Rosa 'Rotfassade®'
  83. Rosa 'New Dawn'
  84. Rosa 'Gru├č an Aachen'
  85. Rosa 'Sophies Perpetual'
  86. Rosa 'Nur Mahal'
  87. Rosa 'The Portland'
  88. Rosa 'Louise Odier'
  89. Rosa 'Ferdinand de Lesseps'
  90. Rosa alba 'Celeste'
  91. Rosa alba 'Suaveolens'
  92. Rosa 'Nuits de Young'
  93. Rosa 'Fenja'
  94. Rosa 'Fritz Nobis'
  95. Rosa 'Kathleen'

zul. bearbeitet 2016-08-24 06:07:52

Liebe Besucher von damals, die lange nicht mehr hier waren, ...

24.09.2013, Kategorie: rosenwelten

ich hoffe, Ihre Rosen gefallen Ihnen nach 4 Jahren noch so gut, da├č ich wieder einmal anklopfen darf? 2009 kam der erste von mehreren Horrorwintern nacheinander. Den Teil des Sortiments, den er am schlimmsten dahingerafft hat, die Englischen und Delbard-Rosen, wollte ich danach nicht mehr Sortiment haben. Au├čerdem kaufe ich seither keine Veredlungen mehr zu und mache alles selbst. Und ich d├╝nge nur noch organisch und habe mit dem Spritzen aufgeh├Ârt, denn mein jetziges Sortiment, die Alten Rosen und die von Noack kommen ohne das zurecht. Einige Kunden haben danach pomp├Âse Bl├╝ten in ausgefallenen Farben wie bei den Englischen oder Delbard-Rosen vermi├čt. Aber die zuvor solche Rosen gekauft hatten, haben damit, nach allem, was ich wei├č, ├Ąhnlich schlechte Erfahrungen gemacht wie ich - mit den robusteren Pflanzen aus meinem jetzigen Sortiment gab es dagegen nur gute bis beste Erfahrungen. Ging es Ihnen ebenso? Wenn ja, k├Ânnte es sich ja vielleicht lohnen, wieder einmal hier vorbei zu schauen, um eine weitere Gartenecke zu versch├Ânern. Seit 2007 wachsen meine eingetopften Rosen auf dem Feld. Beide je 8x50 m gro├čen Beete mit Vlie├čmattenbew├Ąsserung sind neu, seit vorigem Jahr fertig und nun ganz gef├╝llt. Sie sind so sch├Ân geworden wie Verkaufsbeete, und die Kunden gehen gern mit dort hin├╝ber (seit 2009 auf einer sch├Ânen Br├╝cke ├╝ber den Bach), wo sie das ganze gro├če Angebot zur Auswahl haben. Mein Rosenfeld: http://rosenwelten.de/portraet/feld.php Auf dem linken Beet die modernen Rosensorten, viele mit ADR-Pr├Ądikat, fast alles Sorten von Noack. Auf dem rechten Beet die Alten Rosen, jede anders im Charakter, fast alle von bet├Ârendem Duft. An den oberen Enden der Beete links die Kletter- und rechts eine besonders gro├če Auswahl an Rambler-Rosen. Linkes Beet: http://rosenwelten.de/dateien/beet_links.pdf Rechtes Beet: http://rosenwelten.de/dateien/beet_rechts.pdf Hier im Garten auf der kleinen Topf-Stellfl├Ąche habe ich nun ein feines kleines Sortiment Stauden und Gr├Ąser zur Begleitung Ihrer Rosen stehen, alle in sehr kr├Ąftiger Qualit├Ąt.

zul. bearbeitet 2016-08-24 06:02:27

Newsletter 2012-1

31.01.2012, Kategorie: rosenwelten

Wiesbaden, 31. Januar 2012

Liebe Freunde guter Rosen,

seit drei Jahren lernen wir wieder, mit dem in unseren Breiten eigentlich normalen Winter zu leben, nachdem davor 13 Jahre lang fast nichts mehr erfroren war. Diesmal kommt er sp├Ąt; mal sehen, wie lang er bleibt.

Die Rosen auf dem Feld liegen seit Dezember dicht an dicht und sch├╝tzen sich so schon gegenseitig. Im Dezember waren sie mal kurz dick eingeschneit. Seit dem Wochenende sind sie, als Ersatz f├╝r isolierenden Schnee, mit wei├čem Vlie├č abgedeckt. F├╝r die k├Ąltesten N├Ąchte habe ich jetzt noch zus├Ątzlich ├╝ber die Federstahlst├Ąbe wei├če Folie gespannt. Sie reflektiert die Sonnenw├Ąrme am Tag, so da├č die Luft darunter ziemlich konstant k├╝hl bleibt und die Pflanzen gegen die Wetterextreme drau├čen isoliert.

Auf den ersten echten Winter vor 3 Jahren waren die Rosen nicht gut vorbereitet gewesen, er hat mehr als einen ganzen Jahrgang umgebracht, in einer halben Stunde, als die Morgensonne die Triebe von der Ostseite her taute, die von pl├Âtzlichem Frost in der Nacht zuvor auf -15┬░ schockgefrostet waren. Das war ein gro├čer Verlust, aber auch ein deutliches Zeichen zum Umdenken.

Seither mache ich das meiste etwas anders, als wir es in der Ausbildung gelernt hatten. D├╝ngung, Bew├Ąsserung, Schnitt, das mu├č alles viel mehr im richtigen Ma├č und zur richtigen Zeit geschehen. Ab Hochsommer schon m├╝ssen die Pflanzen wirklich in Ruhe ausreifen k├Ânnen; und im Winter mu├č die Rinde unbedingt intakt sein, um die Pflanzen vor diesen fatalen Pilzinfektionen zu bewahren (die sich stark ausbreiten und aussehen wie Frostsch├Ąden). Viele beliebte Sorten waren nicht ohne Chemie zu kultivieren; die vermisse ich nicht.

In den letzten drei Jahren habe ich daf├╝r nach Herzenslust weniger bekannte, aber viel sch├Ânere und robustere Sorten veredelt. Zwei Jahrg├Ąnge sind nun mit satten St├╝ckzahlen fertig herangewachsen. Jetzt kann ich wieder ├╝ber 150 Sorten anbieten. Nur sind es alles eigene und es sind keine Blender-Sorten mehr dabei, wie Sie sie im Gartencenter bekommen: makellos und stets knospig, weil direkt aus dem Gew├Ąchshaus, schnell gekauft, kurz toll gebl├╝ht und das war's. Bei mir bekommen Sie Rosen von drau├čen f├╝r drau├čen, f├╝r Jahrzehnte.

In den vergangenen Wochen seit Weihnachten habe ich meinen Katalog im Internet, www.rosenwelten.de, ├╝berarbeitet. Jetzt sind Sie herzlich eingeladen: Lernen Sie die neuen, besseren Sorten kennen, lassen Sie sich inspirieren zu Pl├Ąnen neuer Rosenwelten in Ihrem Garten 2012 und setzen Sie sie beizeiten in die Wirklichkeit um, wenn der Boden wieder offen ist.

Und wenn Sie bereits Rosen von mir haben, teilen Sie Ihre Erfahrungen anderen Lesern mit, jedes Pflanzenportr├Ąt hat daf├╝r jetzt eine Registerkarte "Kommentare" bekommen. Sind Sie auf rosenwelten.de angemeldet, finden Sie Ihre Rosen mit Links zum Kommentieren unter "meineRosen"→"fr├╝her geliefert"

Drei Hinweise zum Schlu├č:

Auch wenn es jetzt erst einmal kalt wird, das Fr├╝hjahr ist nicht mehr weit!

Viele Gr├╝├če

Bernhard H├Âpfner

Noch mehr zum Thema Winterschutz auf rosenwelten.de

zul. bearbeitet 2016-08-24 06:00:52

Johannistriebe, ├╝berquellende Bl├╝te und der letzte Schnitt (Newsletter)

26.07.2012, Kategorie: rosenwelten

Lang ist's her seit dem letzten Rundbrief. Vom M├Ąrz bis zum Juni geht hier eine Arbeit in die andere ├╝ber, bis alle Pflanzen alles haben, was sie zum Gedeihen brauchen - die in den T├Âpfen, die Veredlungen auf dem Feld und die Wildlinge zum Veredeln jetzt im Sommer. Da blieb einfach keine Mu├če zum Schreiben. Das Gie├čen hat dieses Jahr meist ein anderer gemacht, der das viel besser kann als ich, so sehr ich mir M├╝he gebe. Das sieht man den Pflanzen dieses Jahr wirklich an: Sie waren noch nie so ├╝ppig. Und es gab auch noch nie so viele: Beide gro├čen Container-Stellfl├Ąchen sind fast randvoll, und die zweite Bl├╝te ist in vollem Gang. Nun ist Mittag im Jahr, die Zeit mit den ganz langen Tagen. Fr├╝h morgens, solang es noch k├╝hl ist und abends bis zum Dunkelwerden arbeitet sich's am sch├Ânsten drau├čen auf dem Feld, und dazwischen ergibt sich endlich wieder etwas Mu├če zum Schreiben. F├╝r das Wachstum ist jetzt Hochsaison. Gegen Ende der ersten Bl├╝te haben alle Rosen sich wieder auf ihre Basis besonnen und dort die Knospen ausgebildet, aus denen der starke Johannistrieb w├Ąchst. Er soll das ├Ąltere Holz mitsamt der Bl├╝tentriebe des Fr├╝hjahrs ├╝berragen und die Pflanzen erst wirklich gr├Â├čer werden lassen. Es begann bei einigen Sorten recht schwungvoll durch den vielen Regen schon Mitte Juni, doch das k├╝hle Wetter und nun auch der austrocknende Wind haben den Schwung erst einmal ged├Ąmpft. Diese Woche treibt die Knallhitze erst einmal Bl├╝ten ├╝ber Bl├╝ten hervor, doch wird sie wohl auch den Johannistrieb wieder anschieben. Viele Leute haben wohl dieses Jahr eingesehen, da├č das alte Vorurteil, Rosen w├╝rden keinen Regen vertragen, nicht stimmt. Zum Gl├╝ck war es f├╝r den Sternru├čtau meist zu k├╝hl, er verbreitet sich bei schw├╝lwarmem Wetter ab 7 Stunden Dauer-Blattfeuchte. Andere Pilze, die kleinere dunkle Flecken auf den Bl├Ąttern hinterlassen, haben wir dagegen schon bekommen. Aber ein Pilz kommt und geht, wie es eine Kundin treffend formuliert hat. Er bringt keine Pflanze um, auch wenn die Werbung der Chemie-Industrie Angst davor sch├╝rt und ├Ąngstliche Leute gerne darauf hereinfallen. Manchen Pflanzen scheint der Pilz sogar dbei zu helfen, mitten im Sommer die kleinen hellen Bl├Ąttchen des Fr├╝hjahrs loszuwerden und neues, sattes Sommerlaub an frischen Trieben aus der Basis zu entfalten. Helle Bl├Ąttchen gibt es auch aus anderen Gr├╝nden, wie Hitze, D├╝ngermangel - und hier und da auch als sehr sp├Ąte Folge von Frostsch├Ąden an der Rinde. Dann hat das Laub eines ganzen Astes eine ungesunde Farbe und stockt im Wachstum. Den Rindenschaden sieht man bei n├Ąherem Hinschauen. Solche ├äste sind hier und da innerhalb von ein paar Tagen abgestorben, besonders an Pflanzen, die zus├Ątzlich unter Trockenheit litten. Heimt├╝ckische Wintersch├Ąden durch in Frostwunden eindringende Rindenpilze werden seit 2008/2009 immer mehr. Ich versuche als Vorbeugung, nur noch w├Ąhrend der Wachstumszeit, von April bis Anfang August, zu schneiden, so da├č die Rinde im Winter m├Âglichst heil bleibt und l├╝ckenlos vor Infektionen sch├╝tzen kann. Jetzt im Sommer schlie├čen sich nicht nur Schnittwunden viel schneller. Es ist auch ganz leicht zu erkennen, wo Rosen geschnitten werden wollen. Der Schnitt soll ja die nat├╝rliche Verj├╝ngung einer Rose unterst├╝tzen. Jetzt sieht man, wo sie sich von unten verj├╝ngen will und kann oberhalb davon altes, schwach gewordenes Ge├Ąst entfernen, so dem neuen Trieb Licht und Raum geben. Einen gar zu langen, unverzweigten Neutrieb kann man zwischen zwei Fingern├Ągeln ├╝ber einem nach au├čen gerichteten Blattansatz entspitzen ("pinzieren"), er wird sich dann innerhalb weniger Wochen dort verzweigen. Diese und evtl. n├Ąchste Woche ist noch eine gute Zeit, um alle Rosen ein letztes Mail in diesem Jahr gr├╝ndlich durchzusehen, was (besser jetzt als im Fr├╝hjahr) zu verj├╝ngen w├Ąre und welche toten Stummel auszuputzen sind. Dann sollten auch in einem feuchten und warmen Herbst alle Schnittstellen vor dem Winter gut verheilen und alles junge Holz gut ausreift. Die Schere hat dann bis April 2013 Winterpause. Wenn Du den Schnitt im Dialog mit der Pflanze einmal konkret sehen oder eine Schnupper-Runde ├╝ber das Rosenfeld machen m├Âchtest, um neue Sorten f├╝r Deinen Garten zu entdecken und gleich mitzunehmen: willkommen in Wiesbaden. Denn jetzt gepflanzt, ist im Herbst schon gut etabliert - und somit f├╝r den Winter bestens ger├╝stet. Weiterhin viele sch├Âne Sommertage voll Rosenduft im Garten w├╝nscht Dir

zul. bearbeitet 2016-08-24 06:00:52

Vom Nutzen der Pilze f├╝r die Rosen (Herbst-Newsletter)

10.09.2013, Kategorie: rosenwelten

Liebe Pflanzenbegeisterte, dieses Fr├╝hjahr, das vielen Leuten gar nicht gefiel, hat den Rosen wirklich gutgetan. "Mairegen bringt Segen" stimmt, wie wir gesehen haben, nicht? Als die Bl├╝te Anfang Juni, genau zur rechten Zeit, begann, war n├Ąmlich eine gute Grundlage an Trieben und Zweigen gewachsen und lie├č sie pr├Ąchtiger strahlen als so manche verfr├╝hte Hungerbl├╝te Afang Mai in vergangenen Jahren. Hier in der Rosenschule waren erstmals beide gro├čen Containerbeete, zusammen etwa 800 m┬▓, voll bl├╝hender Rosen. Die Anfangsjahre, in denen immer dies und jenes noch nicht fertig gewesen war, sind damit ├╝berwunden. Die Stauden stehen jetzt alle im Garten und k├Ânnen sich in diesem Jahr auch mehr als je zuvor sehen lassen, was Auswahl, Menge und Qualit├Ąt angeht. Sie k├Ânnen also ├╝berall nach Herzenslust zugreifen. Allerdings kam schon wenige Tage nach dem allgemeinen Bl├╝tenh├Âhepunkt heftiger Wind (der b├Âse Feind aller Pflanzen in T├Âpfen) und dann eine Hitzewelle nach der anderen. Der Boden wurde hart und h├Ąrter und das Graben im Garten beschwerlich, so da├č den Sommer ├╝ber weniger Rosen als sonst aus ihren "Mobilheimen" in G├Ąrten umziehen konnten. Die Rosen haben sich im Juli wohl gedacht: "Genug gebl├╝ht! Es kommt noch viel Sonne, la├čt uns Hagebutten bilden, dann k├Ânnen wir uns auss├Ąen." Wenn man das gleich verstanden h├Ątte, h├Ątte man einen Teil des Fruchtansatzes ausschneiden und sie zu neuen Bl├╝ten ├╝berlisten k├Ânnen. H├Ątte! Aber auch die Hitze hat den Sommer-Trieb dieses Jahr gebremst, der die zweite Bl├╝te bringt. Besonders die Topfpflanzen mit ihrer doch relativ kleinen Wurzel wollten wohl erst einmal besseres Wetter abwarten. Von den vielen saftigen Bl├Ąttern, gewachsen im regenreichen Fr├╝hjahr, haben sie nur die j├╝ngsten behalten und sind ein bi├čchen in einen Sommerschlaf gefallen. Da hat sich ├╝brigens gezeigt, was mir immer mehr einleuchtet, seit ich es vor ein paar Jahren im Rosen-Forum auf planten.de gelesen hatte (ich glaube, der Moderator des Forums, Giuseppe, hatte es geschrieben): Pilzinfektionen sind keine sinnlosen "Krankheiten", sie dienen der Pflanze, ein Zuviel an Verdunstungsfl├Ąche unter trockenen Bedingungen loszuwerden um weniger leicht zu welken. Ich w├╝rde wetten, die ├Ąltesten Bl├Ątter w├Ąren auch dann gelb geworden und abgefallen, wenn ich alle Blattpilze durch Spritzen mit Fungiziden h├Ątte verhindern k├Ânnen. Man sollte sich nicht zu Panik beim kleinsten Anzeichen von "Krankheit" verleiten lassen von all den Bildern, deren wir bald mehr zu sehen bekommen als echte Rosen und die die ganze Welt Photoshop-"rein" zeigen. Jetzt bekommen wir den lang vermi├čten Regen und angenehmere Temperaturen zum drau├čen arbeiten, und Sie k├Ânnen wahrscheinlich bald wieder leicht mit dem Spaten in den Boden. Das Gras wird wieder gr├╝n, die Rosen treiben noch einmal und werden noch viele Bl├╝ten bringen, bevor sie, gut angewachsen, in den Winter gehen und im n├Ąchsten Fr├╝hjahr bereits voll "da sind" - der un├╝bersch├Ątzbare Vorteil einer Herbstpflanzung. Nutzen Sie doch die Sp├Ątsommerwochen, um lang gehegte Tr├Ąume wahr zu machen, fassen Sie sich ein Herz und trennen Sie sich von ausdruckslosen Verlegenheitspflanzen, setzen Sie kr├Ąftige Akzente mit charaktervollen Alten und farbstarken Modernen Rosen und phantasievollem "Beiwerk" oder lassen Sie einen Baum von einer Ramblerrose erklettern. Verglichen mit all dem was Ihnen die Werbung f├╝r Ihren Garten andrehen will, um ihren Garten "repr├Ąsentativ" zu machen, ist eigenes Gestalten mit Pflanzen wirklich billig, selbst mit den feinsten, aber vor allem macht es viel mehr Freude, an Gem├Ąlden mit lebenden Pflanzen zu malen, die sich ├╝ber Jahre und Jahrzehnte immer weiter fortentwickeln, als irgendwelchen importierten Gartenausstattungkrempel zusammenzuschrauben und ├╝ber die Jahre verrosten zu sehen.

zul. bearbeitet 2016-08-24 06:00:52

L├Ąuse

30.08.2011, Kategorie: Natur

In diesem Video von Alvar Freude sieht man gut, wozu Pflanzen Borsten oder H├Ąrchen auf dem Stengel haben. F├╝r L├Ąuse mit ihren kurzen Beinchen mu├č das so ├Ąhnlich sein wie wenn unsereiner durch h├╝fthohes Gestr├╝pp zu laufen versuchte.

zul. bearbeitet 2016-08-24 05:30:55

Zeitgem├Ą├če Rosen und solche, die kein Mensch mehr braucht

14.09.2010, Kategorie: Kultur

Opas Rosenbeet brauchte viel Chemie und Geschnippel. Seit keiner das mehr so ordentlich wie einst Opa macht, sind aus den edlen Rosen traurige Gestalten mit nackten Beinen und ├╝bergewichtigen Bl├╝tenk├Âpfen geworden. [weiter]

Bessere Rosen

16.02.2010, Kategorie: Kultur

Vorbehalte

Es soll ja Menschen geben, die in ihrem Garten keine Rosen haben m├Âgen. Dahinter stecken meist schlechte Erfahrungen mit heiklen Sorten. Mit Recht. Warum soll man sich Pflanzen in seinen Garten holen, die man nur durch st├Ąndigen Kampf gegen Sch├Ądlinge und Krankheiten gerade so am Leben erhalten kann? Hat man nicht einen Garten oder Balkon, um sich zu erholen vom Kampf und Stre├č des Arbeitsalltags? Ich spritze auch nicht gern, und eine Sorte, bei der ich jeden Morgen kranke Bl├Ątter vom Boden aufzulesen habe, m├╝├čte ich eigentlich teurer verkaufen als eine, die ihre Bl├Ątter gesund h├Ąlt, den Preis w├╝rde aber niemand bezahlen. Schon allein deswegen, aber auch aus noch gewichtigeren Gr├╝nden, setze ich auf Rosensorten, die sich aus eigener Kraft gegen Sternru├čtau, Mehltau und Rosenrost behaupten k├Ânnen.

Moderne Rosen

armselige Rose vor Wacholder In den 70er- und 80-er Jahren war man modern. Nadelgeh├Âlze wie Blaufichten und Strauchwacholder waren chic, und Rosen hatten gro├če gef├╝llte Bl├╝ten aus schlanken Knospen auf langen Stielen in knalligen Farben zu haben und ├Âfter zu bl├╝hen. Nostalgie galt als l├Ącherlich. Alte Gem├Ąuer ri├č man ab und ersetzte sie durch Betonbauten. Auch alte Rosen, die in den G├Ąrten die Jahrzehnte ├╝berdauert und ihre Robustheit bewiesen hatten, sch├Ątzte man nicht mehr, da sie meist zu kleine und zu blasse Bl├╝ten hatten, und gegen die Chemie im Garten hatte man ja nichts. Noch nicht. Die "modernen" Rosen von damals ├╝berleben nur, solange sie unerm├╝dlich gespritzt und geschnitten werden. (Und wo keine Nadelgeh├Âlze sie in den Schatten dr├Ąngten). Wo j├╝ngere Leute mit Skepsis gegen├╝ber Chemie im Garten die G├Ąrten von der ├Ąlteren Generation ├╝bernommen haben, sind die Rosenbeete meist als erstes verschwunden.

Zwei Sichtweisen

Als dann mit den Neunzigern neue, gesunde Rosensorten kamen, schieden sich die Geister. N├╝chtern denkende und rechnende Menschen, Architekten, Landschaftsg├Ąrtner, Gartenamtsleiter, machten reichlich Gebrauch von den neuen gesunden, reichbl├╝henden und pflegeleichten Rosenz├╝chtungen, allen voran Noacks 'Heidetraum'. Nun konnten sie wieder gro├če Rosenbeete anlegen, Farbe in St├Ądte, Parks und Wohnanlagen bringen. Denn die "Bodendeckerrosen" entwickelten im Nu dichte Bl├╝tenmeere, die das Unkraut unterdr├╝ckten und praktisch ohne Schnitt und Chemie gediehen. Nostalgisch eingestellte, dem Fortschritt mi├čtrauende Menschen beargw├Âhnten solche herrlichen Beete, fanden die Bl├╝ten zu klein, die Triebe zu lang, die Farben zu strahlend, vermi├čten Duft ... Je mehr die G├Ąrtner Stadt und Land mit gro├čz├╝gigen Rosenbeeten zum Bl├╝hen brachten, desto ver├Ąchtlicher sah, wer auf guten Geschmack hielt, auf dieses "├Âffentliche Gr├╝n" herab. Jetzt, wo es immer mehr bl├╝hende Fl├Ąchen gab, erfanden die Nostalgiker ihre Sehnsucht nach wenigen, aber riesigen, Bl├╝ten, voll gef├╝llt wie Pfingstrosen, in gedeckten Farben und duftend. Darin wollte man Gro├čmutters Rosen wiedererkennen, die vielleicht erst zehn Jahre zuvor im Modernisierungseifer herausgerissen worden waren. Ungl├╝cklicherweise bedeckten die Profis aus Sparsamkeit viel mehr Quadratmeter mit billigen ├Ąlteren Bodendeckersorten als mit guten Neuz├╝chtungen. Die Massen von "The Fairy", einer Vorkriegssorte mit mickrigen Bl├╝tchen in blassem Rosa, haben dem Wort "Bodendeckerrosen" den Klang des Sch├Ąbigen angeh├Ąngt. J├Ąhrlich viele sehr teure Neuheiten an Englischen Rosen und dann auch immer mehr Romantik-Serien der anderen Z├╝chter lieferten gen├╝gend Stoff f├╝r Sehns├╝chte, verhinderten, da├č man einfach die wirklich alten Rosensch├Ątze gehoben h├Ątte bzw. sorgten daf├╝r, da├č das nur in Liebhaberkreisen stattfand. Den Alten Rosen h├Ąngte man erfolgreich den Makel an, "nur einmal" zu bl├╝hen, obwohl das ja gar kein Makel sein mu├č. F├╝r den Nostalgie-Trend wurde die geschicktere Werbung gemacht. Aus eigener Erfahrung kann ich best├Ątigen: als wir anfingen, Portr├Ąts unserer Rosen zu verfassen, fielen uns ohne M├╝he im Handumdrehen gleich jede Menge sehnsuchtsvoll-romantischer, eigentlich ganz sch├Ân schwammiger, Adjektive ein, aber kaum klangvolle Synonyme f├╝r reale Vorz├╝ge wie "einfach und sch├Ân". Die W├Ârter "gesund" und "pflegeleicht" wurden dadurch unbrauchbar, da├č man das eine dauernd im Kontext mit dem kranken Geundheitswesen h├Ârt, das andere schon leicht nach Leistungsverweigerung riecht, heute etwas ganz besonders Schlimmem.

Eigene Erfahrungen

Wer trotzdem eine "gesunde" und "pflegeleichte" Rose bei uns gekauft hatte, ist aber, soweit ich es mitbekomme, nach ein, zwei und drei Jahren hochzufrieden mit deren pr├Ąchtiger Entwicklung, kam wieder und war von der Lust auf mehr Rosen im Garten infiziert. Wer nur einer prachtvollen duftenden Bl├╝te wegen eine Rose gekauft hatte, scheint dagegen selten wiedergekommen zu sein, um noch eine dazu zu kaufen. War die romantische Sehnsucht schon mit der einen gestillt? Oder hat die Pflanze vielleicht nicht gehalten, was die Bl├╝te versprochen hatte? Angefangen habe ich rosenwelten mit der Idee, zwei Bereiche anzubieten, die nicht ├╝berall zu bekommen sind: einerseits neue gesunde und pflegeleichte Sorten, andererseits romantische und besonders gut duftende. Anfangs schien der zweite Bereich der leichtere: eine kleine Rose mit einer gro├čen, extravaganten Bl├╝te fand und findet noch immer schnell einen K├Ąufer. Ich habe aber das ungute Gef├╝hl, da├č das ├Âfters allzuschnell ging und nicht jedes R├Âschen dann den Platz und die Aufmerksamkeit gefunden hat, die es gebraucht h├Ątte, um etwas zu werden. Diese Gro├čkopfigen brauchen ja nicht nur tats├Ąchlich mehr Pflege, man kauft sie wohl auch besonders gern einfach mal so "aus dem Bauch heraus", ohne ├╝ber ihre Anspr├╝che nachzudenken. Wenn dann aber jeder nach nur einer bei mir gekauften Rose schon entt├Ąuscht ist und nicht wiederkommt, l├Ąuft mein Gesch├Ąft r├╝ckw├Ąrts; von mir aus m├╝├čte die erste Rose dem Kunden Lust auf mehr machen, mindestens eine ganze Rosenwelt oder auch mehrere mit Pflanzen von rosenwelten in seinem Garten anlegen.

Meine Rosen-Philosophie

Die gute Anfangsidee formuliere ich daher jetzt nach drei Jahren pr├Ągnanter: rosenwelten bietet dem N├╝chternen noch mehr "Bl├╝tenmeere" als bisher und empfiehlt dem Nostalgiker und dem Roamtiker die "Naturnahen" - in beiden Gruppen nur Sorten, die eigentlich nicht entt├Ąuschen k├Ânnen. Im Kapitel "Rosenwelten im Garten" m├Âchte ich Ihnen k├╝nftig Lust auf immer neue gelungene Kombinationen damit machen, damit Ihr Garten immer sch├Âner wird. Was blo├č "Gro├če Bl├╝ten" hat und keine wirklich guten Pflanzen sind, diese Sorten will ich auf einen kleinen Rest einschr├Ąnken. Die "Bl├╝tenmeere" sind die Zuverl├Ąssigen und Anspruchslosen. Ihr Bl├╝tenreichtum und das Durchbl├╝hen bis zum Herbst unterscheidet sie von den "Naturnahen". Sie bringen also viel Farbe und Fr├Âhlichkeit in den Garten, ohne viel Arbeit zu machen, denn verzweigen k├Ânnen sie sich von alleine und mit Blattkrankheiten werden sie auch so ziemlich selber fertig, ja ihr Laub ist eine zus├Ątzliche Zier, harmonierend zu den Bl├╝ten. Man kann sie auf traditionelle Art in gr├Â├čeren Fl├Ąchen pflanzen oder einzeln in K├╝beln und K├Ąsten auf Balkon und Terrasse oder in kreatven Kombinationen mit Gr├Ąsern, Stauden und anderen Str├Ąuchern, dann entstehen starke Bilder mit viel Farbe. Da├č diese Rosen nur f├╝rs "├ľffentliche Gr├╝n" seien ist ja so verkehrt wie nur etwas sein kann. Es sind die Rosen f├╝r alle, denen Opas m├╝hsame Rosenpflege die Lust an Rosen verdorben hat, so gern sie auch im tiefsten Innern welche h├Ątten. Die "Naturnahen" sind ebenso robust und ebensowenig auf st├Ąndige Pflege angewiesen, aber es sind Rosen mit Jahreszeiten. Man pflanzt sie nicht allein der Bl├╝ten wegen. Manche bl├╝hen immer wieder bis zum Herbst, manche "einmalig" im Fr├╝hsommer in ├╝berw├Ąltigender Pracht und geben im Herbst und Winter eine weitere, noch l├Ąngere Galavorstellung mit bunten Hagebutten. Es sind lauter unverkennbare Individualisten. Schon im Winter stellen manche mit auff├Ąlligen Stacheln, farbiger Rinde, bizarrer oder gef├Ąlliger Silhouette einen Blickpunkt im Garten dar. Im Fr├╝hjahr sprie├čt bei einigen neongr├╝n das junge Laub, das alle m├Âglichen Formen, Farbnuancen und Oberfl├Ąchen aufweist. Sie lassen sich ganz hervorragend mit Gr├Ąsern, Bl├╝tenstauden, anderen Str├Ąuchern und niedrigen Clematis zu stimmungsvollen Arrangements kombinieren, denn sie wirken ├╝berhaupt nicht fremd oder arrogant. A propos Clematis: Die mit den gro├čen Bl├╝ten ├╝ber langweiligem Laub und von zweifelhafter Gesundheit gibt es ├╝berall. Bei rosenwelten gibt es dagegen die viel wertvolleren viticella-Hybriden, die den ganzen Sommer ├╝ber bl├╝hen (ideal also zu einmalbl├╝henden Kletterrosen!), ├╝ppig wachsen und quasi welkeresistent sind. Die texensis-Hybriden, die S├╝dw├Ąnde vertragen. Die fast unbekannten Stauden-Clematis, ideal zum Kletternlassen in Strauchrosen und am Fu├č von Kletterrosen, die zum Aufkahlen neigen. Dann Riesen-Clematis ...

Das Besondere an meinem Angebot

Die Gro├čm├Ąrkte quellen ├╝ber von Pflanzen zu niedrigsten Preisen. Nur durch industrialisierte Produktion und Ausbeutung l├Ą├čt sich so etwas noch billig genug produzieren. Heraus kommen bedauernswerte Wegwerfartikel f├╝r Gedankenlose, produziert, um genau zum Verkaufszeitpunkt attraktiv auszusehen und danach keine Zukunft zu haben. Wenn mal einer ein par Jahre l├Ąnger durchkommt, ist man stolz auf den g├╝nstigen Kauf und vergi├čt, wieviel Euro man in derselben Zeitspanne auf den Kompost gewordfen hat. Auf Sorten kann auch keine R├╝cksicht mehr genommen werden. Oft werden die Sortennamen nicht einmal verraten ("Edelrosen in verschiedenen Farben jetzt nur 1,99"), oder sind l├Ąngst ├╝berholt, weil die Lizenzgeb├╝hr auch noch eingespart werden sollte. Diese Billigpflanzen passen nicht in unsere Zeit. W├╝rde man es sich auf anderen Gebieten gefallen lassen, da├č man uns, um Entwicklungskosten einzusparen, Modelle von vor 70-80 Jahren (The Fairy) andrehen m├Âchte? Wertvolle Neuz├╝chtungen und zu Unrecht vergessene Sch├Ątze mu├č man inzwischen leider m├╝hsam suchen. Es wird Zeit, die Abw├Ąrtsspirale von immer billiger und minderwertiger zu durchbrechen. rosenwelten macht es Ihnen in Wiesbaden und Rhein-Main wieder ganz leicht, wirklich gute Sorten in Ihren Garten zu pflanzen.

zul. bearbeitet 2016-08-23 21:20:12

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen

15.09.2011, Kategorie: rosenwelten

Neu auf rosenwelten.de: Bei jedem Sortenportr├Ąt gibt es jetzt ein Tab "Kommentare". Hier k├Ânnen Sie als registrierte Besucher Ihre Erfahrungen mit den Rosen von rosenwelten mitteilen. Steht im Moment nat├╝lich noch nicht viel drin, wird aber hoffentlich bald mehr.

zul. bearbeitet 2016-08-23 21:16:32

twitter-Follower sind jetzt automatisch Rosenwelten-Insider

01.10.2011, Kategorie: rosenwelten

F├╝r einige Funktionen mu├č eine Website den Benutzer wiedererkennen, zum Beispiel damit der eine Liste seiner Favoriten anlegen und aus den verschiedenen Gr├Â├čen die passenden Pflanzen zum Abholen oder Zuschicken reservieren kann.

Anderes m├Âchte ich gern guten Kunden und Freunden vorbehalten, zum Beispiel das gesamte Angebot zu ├╝berblicken, inklusive Sahnest├╝ckchen in kleinsten St├╝ckzahlen und was derzeit noch in Kultur ist und n├Ąchstes oder ├╝bern├Ąchstes Jahr fertig wird. Und Erfahrungen mit gekauften Sorten anderen mitteilen.

Meine Follower auf twitter sind ja nun alles andere als Fremde. Vom Blick aufs Wetter in aller Fr├╝he ├╝ber den Blick in die Zeitungen, Kommentare zu Livestreams von wichtigen Debatten, bis zu den Sto├čseufzern zu Feierabend und den bissigen Bemerkungen zu den Talkshows im Fernsehen verbringen wir Tage miteinander. Endlich habe nun auch ich ein Plugin, twitconnect, gefunden, das die twitter-Identit├Ąt an das Wordpress-Anmeldesystem, das rosenwelten.de nutzt, weitergibt.

Liebe twitter-Follower, Ihr klickt also bei der rosenwelten-Anmeldung einfach auf "sign in with twitter" und best├Ątigt beim ersten Mal in einem Popup-Fenster, da├č rosenwelten Eure twitter-Anmeldung wissen darf. Damit seid Ihr automatisch auch auf rosenwelten.de keine Fremden mehr sondern Stammg├Ąste, registriert unter Eurem twitter-Namem mit angeh├Ąngtem "@twitter". Herzlich willkommen zum Pflanzen aussuchen, merken, reservieren, bestellen und kommentieren! Ich freue mich auf Euch und bin gespannt, wie Ihr es findet.

zul. bearbeitet 2016-08-23 21:16:14

"Grenzen des Wachstums": Dennis Meadows im Bundestag

31.10.2011, Kategorie: Natur

Dennis Meadows sah die "Grenzen des Wachstums" schon 1972. Ich erinnere mich noch gut. Alle lasen es, ├╝berall wurde dar├╝ber geredet. Es gab ein paar Sonntage, an denen wir auf der Autobahn spazierengingen, weil sie zwecks Energiesparen "autofrei" erkl├Ąrt worden waren. Es galt als unanst├Ąndig, alles m├Âgliche elektrisch machen zu wollen und daf├╝r lauter neue Ger├Ąte zu kaufen, von Dosen├Âffner bis Rolladenantrieb. Man erwartete, da├č nun umgedacht und umgesteuert w├╝rde, um die Katastrophe zu vermeiden. Damit man sich einen sparsameren neuen K├╝hlschrank kaufen konnte, gabs Zuschu├č von den Stadtwerken. Aber wie es bei den Rauchern ist, die sich "nur eine noch" genehmigen, bevor sie ganz bestimmt aufh├Âren, fing man doch wieder an, Elektroger├Ąte zu kaufen. Irgendwann kam Kohl mit der "geistig-moralischen Wende", die er sogar den Br├╝dern und Schwestern im Osten zugutekommen lie├č, und pl├Âtzlich hie├č es, wenn der Strom nicht mehr von den Stadtwerken sondern von einer Privatfirma kommt, sei er viel billiger und man k├Ânne so viel davon verbrauchen, wie man will. Nun gings erst richtig los: Weihnachtsbeleuchtungen wurden Mode und immer protziger, und wer seinen Kuchenteig noch von Hand r├╝hrte und den Kaffee von Hand filterte, wurde nicht ganz ernstgenommen. Die Waldschadensberichte verschwanden auch aus den Nachrichten und die Autos wurden nat├╝rlich von Jahr zu Jahr dicker. Mit anderen Worten, Mr. Meadows konnte alles eintreffen sehen, wovor er gewarnt hatte. Ich wu├čte, ehrlich gesagt, gar nicht, da├č es ihn noch gibt, beinahe m├Âchte man sagen, da├č er es ausgehalten hat, diesen frohen Aufbruch in Richtung Abgrund so lang mitanzusehen. Eine hervorragende Idee, ihn in den Bundestag einzuladen, wo eine leider wahrscheinlich wenig einflu├čreiche Kommission wieder einmal an dem Thema "Grenzen des Wachstums" arbeitet. Diesen kurzen Bericht dar├╝ber fand ich gerade durch einen Tweet von @linksfraktion: http://www.linksfraktion.de/im-wortlaut/es-wird-kommenden-20-jahren-radikalen-aenderungen-kommen/. Mu├č mal sehen, ob es nicht noch mehr dar├╝ber gibt.

zul. bearbeitet 2016-08-23 21:15:42

Jetzt besonders g├╝nstig

22.12.2011, Kategorie: rosenwelten

der neue Jahrgang ist jetzt geerntet und bis M├Ąrz bei frostfreiem Wetter aus dem Einschlag "mit blanker Wurzel" im Angebot. G├╝nstig zu versenden wegen des geringen Gewichts und g├╝nstig f├╝r Leute, die gr├Â├čere St├╝ckzahlen brauchen wegen des Preises.

zul. bearbeitet 2016-08-23 21:13:40

Magere Jahre

16.02.2010, Kategorie: rosenwelten

Es ging nur bis Ende 2007 zu zweit, seither schaukele ich das Ding alleine. Mein ehemaliger Mitarbeiter sucht sich in norddeutschen Baumschulen eigene Wege und mein einstiger Mit-Ideenerfinder hat gleich ganz den Beruf gewechselt. Unser vereinter Enthusiasmus konnte die Kundschaft zwar von Anfang an ganz sch├Ân begeistern, genau wie es ja auch gedacht gewesen war. Aber das Wenige, was man einem Mitarbeiter selbst in der Niedriglohnbranche Gartenbau schuldet, kam dabei doch auf die Dauer einfach nicht heraus. Man lockt am Anfang durch die Werbung, f├╝r die man viel Geld ausgibt, doch wohl zu viele an, die blo├č mal kurz neugierig waren und schon zufrieden sind, nachdem sie sich die neuen Nasen einmal aus der N├Ąhe betrachtet hatten, um sich daraus eine Meinung dar├╝ber abzuleiten, wie lange sich denn nun dieses neue Gesch├Ąft wohl "werde halten k├Ânnen". Anstandshalber kauften sie ja sogar irgendetwas, sofern es nicht zu teuer war. Aber es ging ihnen nie um Pflanzen und Garten, und es hat keinerlei Nachwirkungen. Dazu kam, da├č wir anfangs nat├╝rlich noch nicht alles wu├čten, was mir inzwischen klargeworden ist. Wir hatten von fr├╝heren Arbeitspl├Ątzen zwar eine Menge Erfahrung mit Rosensorten, die wir nicht mochten und riskierten in der eigenen Firma, wagemutig, lauter, wie wir dachten, bessere anzubieten, mit denen wir jedoch noch keine Erfahrung hatten. Da├č "tolle" Bl├╝ten in der Regel auf d├╝rftigen Pflanzen wachsen, war uns nicht klar, gibt ja auch niemand von den Z├╝chterfirmen freiwillig zu. Als es mir allm├Ąhlich klar wurde und ich anfing, umzusteuern, war es allerdings mit dem Grundkonsens, auf dem die kollegiale Betriebsf├╝hrung beruhte, vorbei. Die Jugend von heute hat keine Lust mehr, die Augenblicks-Blendwirkung des sch├Ânen Scheins mit kritischen Fragen zu entzaubern. Kaufm├Ąnnisches Denken, kurzfristiges jedenfalls, scheint ihr Recht zu geben, denn die Kunden wollen sich wirklich verf├╝hren lassen: mu├č man die allermeisten fast gewaltsam von den Blender-Bl├╝ten losrei├čen, will man ihnen vern├╝nftige Rosen verkaufen, so stark ist die Wirkung der Drogen. Weiter voraus denkend hat man aber keine andere Wahl als genau dieses Marketing-Sakrileg zu begehen, denn wenn die Leute nach drei Jahren ihre traurigen Gestalten im Garten wiedersehen, denken sie wohl nicht mit freundlichen Gef├╝hlen an uns zur├╝ck, die wir ihnen mit naivem Enthusiasmus das Zeug auch noch empfohlen hatten. Niemand von diesen kam wieder und wollte mehr kaufen, doch genau darauf ist die Firma angewiesen. Der grimmige Winter 08/09 hat dann die Streitfrage denn auch zugunsten der robusten Rosen entschieden, alle anderen landeten auf dem Komposthaufen. Die Selbstdarstellung der Firma umzustellen, war ein Proze├č, der bis jetzt angedauert hat. Das neue Bild in die ├ľffentlichkeit zu vermitteln und endlich eine zufriedene Stammkundschaft zu gewinnen, wird noch lang dauern. Immerhin ist rosenwelten nun, seit ich allein bin, ganz meine Firma, das genie├če ich schon. Es gibt auch schon viele Routinen, nicht mehr alles mu├č improvisiert werden und ich bin kein "b├Âser" Arbeitgeber mehr, dem Telefonterror der kleinen Sachbearbeiterinnen von der Krankenkasse wegen irgendwelcher Frist├╝berschreitungen ausgesetzt, das spart sehr viele Nerven. F├╝r den Boden und das Kleinklima auf dem Feld habe ich ein Gef├╝hl bekommen und kann besser damit umgehen. In meinem Garten, der 2006 eine Topfw├╝ste war, f├╝hle ich mich wieder wohl, wenn die Nachbarschaft nicht gerade Fu├čballmeisterschaft, Grillorgien oder Kinderfeste feiert. In solchen F├Ąlle weiche ich auf das beschaulichere Rosenfeld. 2007 war es noch eine Unkrautbaustelle, jetzt kann ich mit Stolz dar├╝ber hinschauen. Das tut der Seele gut. An der nagt inzwischen anderes. M├Âgen die offiziellen Branchenvertreter noch so zweckoptimistisch t├Ânen, in Krisenzeiten gehe es den G├Ąrtnern immer besonders gut, weil die Leute sich Primeln kauften als Trost, ich kenne es anders. Ab Juli 2008 wurden die Leute pl├Âtzlich immer mi├čtrauischer, bekamen Angst, etwas auszugeben, auch f├╝r realen Gegenwert, und verloren den Mut, noch Ver├Ąnderungen vorzunehmen. Denn eine Rosenpflanzung ist nicht wie ein Primel, das man mal f├╝r ein paar Tage aufs Fensterbrett stellen kann. Meist bedeutet sie, den Garten ein St├╝ck weit umzugestalten. Dazu h├Ątte man wohl schon oft Lust, aber man traut sich nicht mehr. Man kann ja auch alles so lassen und sich M├╝he und Geld sparen. Beratungen ziehen sich dann endlos hin und drehen sich im Kreis, weil Kundin oder Kunde insgeheim nicht nach einer noch besser geeigneten Pflanze suchen sondern nach einer Gelegenheit, ganz ohne Geldausgeben davonzukommen. Als kundenorientierter Verk├Ąufer soll man nat├╝rlich grunds├Ątzlich selbst schuld sein, wenn Gesch├Ąfte mi├člingen. Man war vielleicht nicht freundlich genug, h├Ątte das Gesch├Ąft auch mittags, ja am besten Tag und Nacht offen halten sollen, m├╝├čte in der Werbung einfach lauter ├╝berschreien, mit immer gr├Â├čeren Firmenschildern protzen, d├╝rfte nicht so ehrlich auch ├╝ber Nachteile seiner Produkte informieren, m├╝├čte st├Ąndig die Preise senken, ja geradezu Geschenke anbieten - aber damit hat das Ganze ja gar nichts zu tun, so w├╝rde man sich nicht nur wirtschaftlich sondern auch seelisch ruinieren. Man m├╝├čte den Leuten irgendwie Mut machen, ihr Umfeld sch├Âner zu gestalten. Zeigen, da├č es nicht so schwer ist und sicher gelingt. Vielleicht werden die Rosen, die ich jetzt am Rande des Feldes und im Garten als Mutterpflanzen gepflanzt habe, wenn sie einmal gro├č und stattlich dastehen, genau das vermitteln. Vielleicht wird aber auch die Umverteilung des Geldes von unten nach oben, der Kahlschlag der sozialen Sicherungen, so weitergehen, bis nur noch ganz wenige sich Roseng├Ąrten leisten k├Ânnen und wir kleinen und normalen Leute nur noch als deren Dienstboten eventuell ein Auskommen finden. Man wird einiges tun m├╝ssen, damit es dazu nicht kommt.

zul. bearbeitet 2016-08-23 21:04:04

Rosen auf Sand (Bericht ├╝ber einen Versuch)

10.01.2010, Kategorie: Natur

ist der Titel eines kurzen Berichts von Anja Knuth im neuesten Gr├╝nen Anzeiger (Jg. 13, 2010, H. 1). Sie berichtet, wie sie vor zwei Jahren angefangen hat, ein St├╝ck armen Sandboden (Punktzahl 18) f├╝r Rosen herzurichten. An Unkrautwuchs war dieses Land nicht arm, dem r├╝ckte sie teils von Hand, teils mit Abdeckgewebe recht erfolgreich zu Leibe. Beim Pflanzen der Rosen sparte sie nicht an Humus und Lehm: je Pflanzloch gab sie einen Eimer zu. Bisher habe sich die Pflanzung gut entwickelt, man ist gespannt, wie es weitergeht.

zul. bearbeitet 2016-08-23 21:00:01

Ertrag

06.09.2009, Kategorie: rosenwelten

Die Rosenzeit ist zwar noch lange nicht vor├╝ber - ein paar k├╝hle Tage sind noch kein Winter, auf zwei Monate mit Bl├╝ten wollen wir uns schon noch freuen, und dann kommt ja noch die Hagebuttenpracht ... Doch der Ertrag des Sommers steht uns jetzt schon vor Augen. September und Oktober werden kaum noch Zuwachs bringen, sie sollen es auch nicht, denn das Holz, das im Juli-August gewachsen ist, mu├č vor dem Winter gr├╝ndlich ausreifen, damit es frostfest wird. Auf dem Rosenfeld nahe der Kahlem├╝hle zeigt sich in diesen Septemberwochen der Ertrag des Rosensommers 2009 gerade zur idealen fr├╝herbstlichen Pflanzzeit. Jetzt schon gepflanzt, etablieren sich die in T├Âpfen kultivierten und nun bestens bewurzelten Pflanzen sehr schnell im warmen Gartenboden, gehen dem Winter bereits mit tiefen Wurzeln entgegen und werden diese fr├╝he Pflanzung im n├Ąchsten Jahr mit erstaunlichem Wachstum und Bl├╝tenf├╝lle danken. Die Beetfl├Ąche f├╝r die Containerrosen haben wir dieses Jahr komplett erneuert und dabei noch einmal um ein Viertel vergr├Â├čert. Knapp 3200 Rosen und Rosenbegleiter in ├╝ber 200 Arten und Sorten profitierten von gleichm├Ą├čigerer Wasserversorgung und reichlich Raum zur Entfaltung, und das sieht man ihnen jetzt an: dichte, starke B├╝sche, voll gesundem Laub sind es geworden, gr├Â├čtenteils noch jetzt in voller Bl├╝te, und die Rambler haben meterlang getrieben. Der n├Ąchste Jahrgang steht ein paar Meter weiter ein Jahr nach der Veredlung noch im Boden, l├Ą├čt aber jetzt schon seine Bl├╝ten sehen. Noch ein St├╝ck weiter haben wir im August bereits den ├╝bern├Ąchsten Jahrgang veredelt. Der scheint, wenn alles gutgeht, an Wuchskraft und Sortenvielfalt alle vorigen noch ├╝bertreffen zu wollen. Der vorige grimmige Winter hat uns leider einen sehr gro├čen Komposthaufen beschert. Die schmerzlichen Verluste haben wir aber zum Anla├č genommen, konsequent auf Sorten zu verzichten, die spektakul├Ąre Bl├╝ten bringen, aber als Pflanze d├╝nn und schwach bleiben. Auch wenn das Rosen waren, die infolge geschickter Werbung derzeit "im Trend" liegen. Die Erfahrungen unserer Kunden deckten sich nach den ersten drei Jahren mit unseren eigenen, und die sprachen gegen diese Sorten. Statt "alles" im Angebot haben zu wollen, richten wir unseren Ehrgeiz jetzt lieber darauf, auf Schatzsuche zu gehen im Reich der Alten Rosen, also der Original-Z├╝chtungen des romantischen 19. Jahrhunderts. Was wir an derartigen Sch├Ątzen bisher in Kultur haben, ist den trendigen "Romantikrosen" englischer und franz├Âsischer Provenienz sowohl an Eleganz als auch in der Substanz ganz augenscheinlich klar ├╝berlegen! Moderne Rosen in starken Farben m├Âgen wir auch, aber die sollen bittesch├Ân ihre Bl├╝ten ├╝ber sch├Ânem Laub pr├Ąsentieren und intelligent genug sein, sich buschig zu verzweigen und neue Bl├╝tentriebe auch ohne viel Schnitt zu bilden. Wer schon einmal an einem Schnittkurs bei uns teilgenommen hat, kennt sich damit aus. Der n├Ąchste Winter kommt ├╝brigens bestimmt, und wir haben gelernt, ihn wieder ernstzunehmen. Jetzt schon sollte man auf tote Stummel im Ge├Ąst der Rosen achten und sie glatt und ohne Rest herausschneiden. Seit einigen Jahren scheinen Rinden-Pilzkrankheiten in der kalten Jahreszeit immer mehr ├╝berhandzunehmen. Sie k├Ânnen von solchem Totholz ausgehen und im zeitigen Fr├╝hjahr ganze Triebe mit braunen oder violetten Flecken ├╝berziehen und zum Absterben bringen; selbst gro├če starke Pflanzen erholen sich davon oft nicht mehr.

zul. bearbeitet 2016-08-23 20:56:15

Es beginnt sich zu regen

19.02.2009, Kategorie: Natur

Rosen sind doch verflixt z├Ąhe Lebewesen. So denkt man, wenn man jetzt ├╝ber das Rosenfeld geht, wo vor ein paar Tagen noch nur Eis und Schnee und gar keine Spur von Leben mehr zu sehen war. An den ersten Triebspitzen f├Ąrben sich nun die ersten Knospen rot. Und die Rinde hat bei vielen, die schon ganz matt und leblos gewirkt hatten, wieder Glanz bekommen. Nat├╝rlich kann noch viel passieren, ein Viertel Jahr vor den Eisheiligen! ...

zul. bearbeitet 2016-08-23 20:44:38

Marketing-Frage

15.11.2009, Kategorie: rosenwelten

Wenn man wie am Anfang einer neuen Baum- oder Rosenschule noch nicht so viel wirklich gut gewachsene Pflanzen hat, weil bei der Kultur das eine oder andere danebengegangen ist, finden die Kunden trotzdem meistens etwas und kaufen es. Hat man dann nach vier Jahren bessere Routinen und 95% sch├Âne Pflanzen, sch├Ąrft die ge├╝bte Kundin ihren Blick f├╝r die feinen Unterschiede. Wenn dann die Pflanze, die ihr am besten gef├Ąllt, gerade nicht in der Farbe bl├╝ht, die sie sich an diesem Morgen ausgedacht hatte, kauft sie weder die mit der richtigen Farbe, weil ihr diese Pflanze ja nicht so gut gef├Ąllt, noch die sch├Ânste Pflanze, weil deren Farbe ja falsch ist, sondern gar nichts. Dazu nun meine bescheidene Frage an die Marketing-Weisen, die immer so genau wissen, wie man sich verhalten mu├č, um mit seinem Gesch├Ąft einen Haufen Geld zu verdienen: Ist das Kundenverhalten erkl├Ąrbar? Was mache ich falsch? War es unklug, alle Pflanzen zu sch├Ânen heranzuziehen? Wenn die Marketing-Experten zu der Frage keine Antwort wissen, dann sagt mir mein einfacher Menschenverstand als Zeitzeuge der Wirtschaftskrise: angefangen hat das ziemlich genau im Juli 2008. Als ob seither, wer in ein Gesch├Ąft hineingeht, immer einen Plan B im Hinterkopf mitbringt, den er im Grunde seines Herzens viel lieber mag als den Kauf-Plan A: nichts zu kaufen, mit vollem Geldbeutel wieder heimzufahren und beim Blick aus dem Fenster festzustellen, da├č der Garten eigentlich auch so bleiben kann, wie er ist?

zul. bearbeitet 2016-08-23 20:42:47

Til ungdommen (Nordahl Grieg, 1936)

26.09.2011, Kategorie: Geschichte

Habe mal versucht, das Gedicht von Nordahl Grieg, das seit 22. Juli in Norwegen im Gottesdienst, bei Beerdigungen, Versammlungen und Gedenkstunden so gern gesungen wird, so da├č es sogar als neue Nationalhymne vorgeschlagen worden ist, zun├Ąchst eher wortgetreu zu ├╝bersetzen. Bin dankbar f├╝r Korrekturen/Verbesserungen.

Ein englischer Wikipedia-Artikel bietet Informationen ├╝ber das Gedicht und verschiedene englische ├ťbersetzungen und auf youtube kann man verschiedene Auff├╝hrungen sehen und h├Âren. ├ťber den Dichter Nordahl Grieg (1902-1943) kann man in der deutschen Wikipedia nachlesen.

Kringsatt av fiender, g├ą inn i din tid! Under en blodig storm - vi deg til strid!

Kanskje du sp├Şr i angst, udekket, ├ąpen: hva skal jeg kjempe med hva er mitt v├ąpen?

Her er ditt vern mot vold, her er ditt sverd: troen p├ą livet v├ąrt, menneskets verd.

For all v├ąr fremtids skyld, s├Şk det og dyrk det, d├Ş om du m├ą - men: ├Şk det og styrk det!

Stilt g├ąr granatenes glidende b├ąnd Stans deres drift mot d├Şd stans dem med ├ąnd!

Krig er forakt for liv. Fred er ├ą skape. Kast dine krefter inn: d├Şden skal tape!

Elsk og berik med dr├Şm alt stort som var! G├ą mot det ukjente fravrist det svar.

Ubygde kraftverker, ukjente stjerner. Skap dem, med sk├ąnet livs dristige hjerner!

Edelt er mennesket, jorden er rik! Finnes her n├Şd og sult skyldes det svik.

Knus det! I livets navn skal urett falle. Solskinn og br├Şd og ├ąnd eies av alle.

Da synker v├ąpnene maktesl├Şs ned! Skaper vi menneskeverd skaper vi fred.

Den som med h├Şyre arm b├Žrer en byrde, dyr og umistelig, kan ikke myrde.

Dette er l├Şftet v├ąrt fra bror til bror: vi vil bli gode mot menskenes jord.

Vi vil ta vare p├ą skj├Şnnheten, varmen som om vi bar et barn varsomt p├ą armen!

Umzingelt von Feinden, tritt ein in deine Zeit! Unter einem blutigen Sturm weih dich dem Streit!

Mag sein, du fragst in Angst - ungedeckt, offen -: womit soll ich denn k├Ąmpfen, was ist meine Waffe?

Dies ist dein Schutz vor Gewalt, dies ist dein Schwert: Der Glaube an unser Leben, des Menschen Wert.

Um all unsrer Zukunft willen, such ihn und f├Ârder ihn, stirb, wenn du mu├čt - doch vermehr ihn und st├Ąrk ihn!

Still wie am laufenden Band fliegen Granaten. Stop ihren Todestrieb, stop ihn mit Geist!

Krieg ist Leben verachten, Frieden ist schaffen. Setz deine Kr├Ąfte ein, der Tod soll verlieren!

All das Gro├če, das war, lieb es und bereicher's durch Tr├Ąume! Geh auf das Unbekannte zu, entringe ihm Antworten.

Noch ungebaute Kraftwerke, noch unbekannte Sterne, schaff sie mit mutigen K├Âpfen mit Leben derer, die bewahrt wurden!

Edel ist der Mensch, die Erde ist reich! Gibt es hier Not und Hunger, liegt's an Verrat.

Weg damit! Im Namen des Lebens mu├č das Unrecht fallen. Sonne und Brot und Geist, das geh├Ârt allen.

Die Waffen sinken dann kraftlos zu Boden. Schaffen wir Menschenwert, schaffen wir Frieden.

Wer auf dem rechten Arm eine Last tr├Ągt, die ihm teuer ist und nicht verlorengehen darf, der kann nicht morden.

Dies ist unser Versprechen von Bruder zu Bruder: Wir wollen gut werden/bleiben zur Erde der Menschen.

Wir wollen achtgeben auf die Sch├Ânheit, die W├Ąrme, als ob wir tr├╝gen ein Kind achtsam im Arm!

zul. bearbeitet 2016-08-23 18:20:24

Rhabarber mit Gew├╝rzkuchen

23.05.2012, Kategorie: Kultur

175 g Butter schaumig r├╝hren, 100 g Rohrzucker und 2 EL frischen geriebenen Ingwer unterr├╝hren, nach und nach 4 Eigelb gr├╝ndlich einr├╝hren. 250 g Mehl mit 1 1/2 TL Backpulver, 1/2 TL geriebener Muskatnu├č, 1/2 TL gem├Ârserten Nelken mischen und unter den Teig heben. 200 ml Melasse (ich nehme "Grafschafter Goldsaft") mit 100 ml Creme fraiche verr├╝hren (das geht) und unter den Teig heben. 8 (!) Eiwei├č zu steifem Schnee schlagen und mit 40 g feinem Zucker mischen, vorsichtig unter den Teig heben. In einer gro├čen Kastenform bei 180┬░ 30-45 Minuten backen, ausk├╝hlen lassen, in Scheiben schneiden. Rhabarber in St├╝cke schneiden, waschen, abtropfen lassen, einzuckern und etwas stehen lassen. Dann einmal kr├Ąfdtig aufkochen und langsam garziehen lassen. Abk├╝hlen lassen. In einen tiefen Teller eine Scheibe Gew├╝rzkuchen legen, eine Kugel Vanilleeis dazu, mit Rhabarberkompott umgeben. Gleich aufessen, w├Ąhrend der Rhabarbersaft in den Kuchen zieht.

zul. bearbeitet 2016-08-23 18:15:43

Neue Ernte

30.10.2011, Kategorie: rosenwelten

F├╝r den, der einen leeren Garten oder ein gro├čes Pflanzprojekt hat, ist ab November einfach die g├╝nstigste Pflanzzeit. Die Rosenveredlungen des Vorjahres sind jetzt soweit ausgereift, da├č ich sie in den n├Ąchsten Wochen vom Feld ernten kann. ├ťber Winter schlage ich sie gesch├╝tzt in meinem Garten ein, und im zeitigen Fr├╝hjahr werde ich sie wieder eintopfen. [Mehr dar├╝ber im Kultur-Portr├Ąt am Ende des 2. Jahres] Diese Rosen kann ich bis ca. Mitte/Ende M├Ąrz, bevor der Austrieb einsetzt, ÔÇťmit blanker WurzelÔÇŁ verkaufen. Die Kosten und M├╝hen der Kultur im Topf stecken noch nicht darin, deshalb kann ich sie zum Preis von 12 ÔéČ/St, mit Mengenrabatten bis zu 10 ÔéČ/St. anbieten. Da sie leicht sind, sind sie auch leicht und billig zu versenden. F├╝r ein gutes Anwachsen sind einige besondere Regeln zu beachten. Die Erfolgsaussichten sind ziemlich gut, nehmen erst ab, je l├Ąnger man bis ins Fr├╝hjahr hinein wartet. Wenn Sie mit solchen Rosen aus anderen Quellen schlechte Erfahrungen gemacht haben, kann es an der Art gelegen haben, wie sie dort gelagert worden waren, in K├╝hlh├Ąusern werden sie z.B. oft trocken und von Schimmelpilzen befallen. Bis vor 30 Jahren, bevor es die Containerkultur gab, hat man alle Rosen und Obstb├Ąume im Winter in der Baumschule aus dem Einschlag gekauft und mit blanker Wurzel gepflanzt. Die ├ťbersicht der verf├╝gbaren Sorten wird jetzt t├Ąglich auf den neuesten Stand der Ernte gebracht. Es werden im Lauf der n├Ąchsten 2-3 Wochen alle Sorten hinzukommen, die im Hauptkatalog f├╝r "ab Mai 2012" als Rosen im 4-l-Container angezeigt werden. Fragen Sie bei Interesse einfach an, ob Ihre Wunsch-Sorte dabei sein wird. Um auch gr├Â├čere Pflanzungen mit kleinem Budget zu verwirklichen, sind Rosen mit blanker Wurzel eine g├╝nstige Alternative. Gleichwohl bleiben zwei Vorteile von Rosen im Container: ein bereits gut entwickelter Wurzelballen, der den Start sichtbar beschleunigt, und die unbeschr├Ąnkte Pflanzbarkeit w├Ąhrend des ganzen Jahres, auch in voller Bl├╝te. Auch mit Rosen im Container ist es aber m├Âglich, gr├Â├čere Projekte g├╝nstig umzusetzen, denn bei Sorten, von denen gr├Â├čere St├╝ckzahlen vorhanden sind, gibt es Mengenrabatte bis zu 66%. Bitte fragen Sie bei Interesse einfach an.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:56:12

├ťber das Pflanzen im Herbst oder Wann ist denn eigentlich die beste Pflanzzeit?

03.11.2013, Kategorie: Kultur

Von den Pflanzen her gesehen, ist einfach nach wie vor der Herbst. die beste Pflanzzeit Nur nicht mehr die einzige. [weiter]

Nach der Hitze

23.08.2015, Kategorie: rosenwelten

Duft - so leicht er verfliegt, so tief kann er sich im Ged├Ąchtnis festsetzen. Die warme Sonne entfaltet die D├╝fte von ein paar Bl├╝ten in einer Vase hier auf dem Fensterbrett, und ein leichter Wind tr├Ągt sie mir ins Zimmer und versetzt bei der Sonntags-Siesta ins Paradies ... Der Duft von ein paar kleinen 1j├Ąhrigen Veredlungen der Rose 'Souvenir de St. Anne's', der an den hei├čen Tagen beim Veredeln bestimmt zehn Meter weit ├╝ber dem Feld lag, wird f├╝r mich die Erinnerung an den Sommer 2015 bleiben. Dann, wie starke, schwarzrote Neutriebe bei 'Mme Ernest Calvat', einer bisher nie gro├č aufgefallenen Sorte, mir in der Juli-Hitze pl├Âtzlich ├╝ber den Kopf gewachsen sind. Und noch mehrere Rosen, deren Sch├Ânheits-Entfaltung in der W├Ąrme dieses Sommers ├╝berrascht hat. Endlich hat es nun ja voriges Wochenende einmal geregnet, heute k├Ânnte auch noch ein wenig kommen. Alles noch viel zu wenig f├╝r den Boden, der hier schon seit Anfang April austrocknet, aber die D├╝rre ist nicht mehr alternativlos, es gibt immerhin Hoffnung, anders als in der Europa-Politik, wo unser gro├čes Land das kleine Griechenland in endlose Schuldknechtschaft dr├╝ckt und das "Hilfe" nennt. Alteingewachsene Rosen auf unseren lehmigen B├Âden finden mit ihren tiefen Wurzeln wohl im allgemeinen trotzdem immer noch genug Wasser, um nicht nur zu ├╝berleben sondern kr├Ąftig zu wachsen, uns das will was hei├čen! Und spricht f├╝r mehr Rosen im Garten, wenn das Wetter bei uns immer ├Âfter mediterran wird. Der G├Ąrtner mit seinen per dato 2313 Rosen in T├Âpfen mu├čte sich diesen Sommer was einfallen lassen und den Bew├Ąsserungsrhythmus eisern durchhalten, und das hat den Pflanzen gutgetan. Bei wechselhaftem Wetter kann man sich beim Wasserbedarf schon mal zugunsten der eigenen Bequemlichkeit versch├Ątzen; bei anhaltender Trockenheit hingegen mu├č je nach Verdunstung ein Mal t├Ąglich (jetzt) bis alle 3 Stunden (bei >35┬░) Wasser durch die Vlie├čmatte sickern, auf der die T├Âpfe stehen und saugen, bzw durch die Leitungen tropfen, sonst hat man wenig sp├Ąter von unten heraus gelbe Bl├Ątter oder gar Rosentabak. Das Thema G├Ąrtnereien und Gie├čen schaffte es k├╝rzlich sogar in unsere Zeitung, wo rosenwelten an vorderster Stelle genannt wurde. So verging der Juli, in dem die Firma zehn Jahre alt geworden ist, doch f├╝r Feiern oder Sentimentalit├Ąt war bei ├╝ber 30┬░ keine Mu├če. Dann habe ich den Rosen gar noch Kopft├╝cher aufgebunden. Bedroht die Islamisierung jetzt schon die deutsche Scholle? Nein, aber die Amseln scharren neuerdings derma├čen heftig nach irgendetwas in den Rosent├Âpfen, da├č die ganze obere, wenig durchwurzelten Erdschicht mitsamt dem organischen D├╝nger herausgewirbelt wird. Mit den "Kopft├╝chern", zugeschnitten aus altem wei├čem Winterabdeckvlie├č, ist dieses Problem nun gel├Âst, zugleich das der herausfallenden Erde bei Windwurf, und au├čerdem die Verdunstung verringert, also Wasser gespart, und es werden die hohen Temperaturen an den Wurzeln gemildert. Schon nach zwei, drei Wochen mit Kopftuch war den Pflanzen anzusehen, wie sie sie sch├Ątzen, gr├Â├čere Bl├Ątter, sch├Ânere Bl├╝ten und kr├Ąftigere Triebe entwickeln. Und sch├Ân sieht es auch noch aus! Also, wenn Sie schon wieder graben k├Ânnen, und vielleicht haben Sie sogar ganz gut Zeit, noch Ferien? - jetzt ist die beste Zeit, sowohl zum Ausw├Ąhlen, denn Sie sehen die Pflanzen im sch├Ânsten Wachstumszustand und die mehrmalsbl├╝henden noch bl├╝hend - und zum Pflanzen, denn sie wachsen im warmen Boden schnell an und sind dann schon eingewachsen, bevor der Winter kommt. Die erw├Ąhnte 'Souvenir du St. Anne's' gibt es n├Ąchstes Fr├╝hjahr im Topf. Beim diesj├Ąhrigen Veredeln sind durch Augentausch mit Kollegen @omiobio in der Schweiz, ein paar Alte Rosen neu ins Sortiment gekommen, die es ab 2017 dann als Containerpflanzen gibt, wenn alles gutgeht. Die von mir sehr empfohlenen und von Ihnen hoch gesch├Ątzten Rosen von Noack dagegen veredle ich seit 2011 nicht mehr selbst, da Noack zu gro├če Mindestveredlungsmengen verlangt. Ich habe aber noch einen ansehnlichen Bestand und will sie k├╝nftig bei Noack zukaufen, um sie weiter anbieten zu k├Ânnen. Bei dem Stauden und Gr├Ąsern hier im Garten war die Auswahl nie gr├Â├čer und die Qualit├Ąt noch nie kr├Ąftiger. Erstmals gibt es zwei wundersch├Ân blaue Herbst-Salbei, uliginosa und azurea in einiger St├╝ckzahl, die Federgr├Ąser stehen in sch├Ânster Bl├╝te, und erstmals habe ich M├Ânchspfeffer und richtig rote Tr├Ąnende Herzen. Alles dieses Jahr neu eingetopft und gro├č und stark. Die wunderbare Rispenhortensie 'Vanille Fraise' und alle drei bisherigen Lavendel-Sorten sind wieder da und der Provence-Lavendel 'Grosso' ist vom Lavendel-Spezialisten Bastin neu dazugekommen.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:50:52

Keine Sch├Ânheit ohne Bl├Ątter, oder?

01.09.2007, Kategorie: Natur

Nach diesem feuchten Sommer stehen die Rosen in vielen G├Ąrten schon l├Ąnger ohne Laub da. Der Grund sind Pilzinfektionen, beg├╝nstigt von zu lang andauernder Feuchtigkeit auf den Bl├Ąttern. Wir empfehlen Ihnen, empfindliche Sorten durch robuste "Bl├╝tenmeere" zu ersetzen: Sie gl├Ąnzen (im wahrsten Sinn des Wortes) noch jetzt (und manche sogar stets bis zum Fr├╝hjahr) mit gesundem, gl├Ąnzendem Laub, wobei auch ihre Bl├╝tenf├╝lle legend├Ąr ist.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:48:40

Roseng├Ąrten auch f├╝r Wintermonate

01.12.2008, Kategorie: Kultur

Wie sieht Ihr Rosengarten z.B. jetzt im Winter aus? Leer und ausger├Ąumt? Dann fehlen Ihnen noch Rosen mit Jahreszeiten! Bei uns im Garten leuchten immer noch die bunten Bl├Ątter von 'Honorine de Brabant'. 'Seagull' am Haus und andere h├Ąngen noch voll leuchtend roter Hagebutten. Viele Rosen behalten ihr gr├╝nes Laub auch im Winter. Und wie elegante Gr├Ąser jedes Bild noch beschwingter wirken lasen, auch das sehen Sie jetzt noch in unserem Verkaufsgarten. Lassen Sie sich inspirieren zu neuen Ideen!

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:48:18

Ungef├╝llte Rose gewinnt hohe Auszeichnung

01.09.2007, Kategorie: Kultur

Die Rose 'Fortuna' hat 2007 zwei der international renommiertesten Preise f├╝r neue Rosenz├╝chtungen gewonnen, die Goldene Rose von Den Haag und zus├Ątzlich die Goldmedaille als beste Beetrose. Obwohl sie gerade mal 5 Bl├╝tenbl├Ątter aufzuweisen hat, also keine Spur gef├╝llt! Fortuna, Bilder und Beschreibung eine Lobeshymne auf ungef├╝llte und andere unkonventionelle Rosen (Linkziel nicht mehr online)

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:48:02

Natur und Bilder

01.06.2016, Kategorie: Kultur

Hier in der Stra├če sehe ich ┬źfrische┬╗ Rosen gepflanzt, mit gro├čen Bl├Ąttern und fetten Bl├╝ten wie bei einem erwachsenen Rosenstock, aber mit drei Bambusst├╝tzen, sonst w├Ąren sie wohl umgefallen vor Schw├Ąche. Solche gequ├Ąlten Gesch├Âpfe kann man heute offenbar leichter verkaufen, als im Freien gewachsene, mehrj├Ąhrige Pflanzen mit dem ein oder anderen Fleck oder Loch an einem Blatt. Warum nur? Vielleicht haben Menschen nie so viele sch├Âne Bilder von Pflanzen gesehen und dabei so wenig mit Pflanzen zu tun gehabt, also richtig gearbeitet, um etwas zu ernten, Rasenm├Ąhen und Hecken schneiden rechne ich da jetzt mal nicht dazu. Idealbilder als zur Erbauung der Seele und Bilder von Natur-Zerst├Ârung als Nachrichten oder Dokumentarfilme. Bei Idealbildern ist die umgebende Natur, sind tierische und pilzliche Mitbewohner, gelbe Bl├Ątter und welke Bl├╝ten der portr├Ątierten Pflanze selbstverst├Ąndlich professionell vermieden oder herausgeschnitten, wie Tippfehler aus einem Text. Und in Berichten ├╝ber Tschernobyl, Bhopal und die Hagel- und Flutkatastrophe im Nachbardorf geht immer alles unweigerlich kaputt. Wer mit Pflanzen zu tun hat, wei├č, da├č die Wirklichkeit normalerweise dazwischen liegt, aber die Bilder pr├Ągen mehr und mehr unsere Vorstellungen ... Pflanzen haben dann so auszusehen wie auf den Bildern. Alles dar├╝ber hinaus ist ┬źBefall┬╗, und f├╝r ┬źso etwas┬╗ m├Âchte niemand Geld ausgeben, und wie man st├╝nde man denn da, wenn man ┬źso etwas┬╗ als Geschenk ├╝berreichte, etwa der Schwiegermutter oder dem Direktor, bei denen man doch einen makellosen Eindruck hinterlassen mu├č. Lieber geht man auf Nummer Sicher und kauft eine Pflanze, die f├╝r den Verkaufsaugenblick gestylt wurde, da├č sie so aussieht wie auf Bildern, als w├Ąre sie nicht von dieser Welt. Mit L├Ąusen, Raupen und Pilzen wei├č die Natur aber umzugehen, mit den f├╝r die Illusion von Makellosigkeit notwendigen Giften und Energieverschwendung nicht allzu lang. Wie oft haben wir als Studenten ├╝ber die Menschen im Mittelalter gel├Ąchelt, die die Natur durch Zitieren der antiken Autoren beschrieben, erst ganz allm├Ąhlich auch nach ihrem eigenen Augenschein - aber verstellen Google und Youtube, Wikipedia und Facebook nicht auch uns schon wieder den eigenen Blick auf die Natur, genau wie Aristoteles und Plinius den mittelalterlichen Schriftkundigen? Vielleicht ist es Zeit, die Medien und die Bilder bewu├čt abzuschalten, um die Natur mit so unvoreingenommen es noch geht eigenen Augen zu beobachten. Zum Beispiel wie die Meisen ihre Jungen f├╝ttern mit den Raupen, von denen der Nachbar denkt, sie w├╝rden die Rosen auffressen. Oder wie die Marienk├Ąfer und die Schwebfliegen ihre Eier neben die L├Ąuse legen und wenig sp├Ąter Larven aus den Eiern schl├╝pfen, um sich an L├Ąusen dick und rund zu fressen. Dann lachen wir ├╝ber den Nachbarn der denkt, er m├╝sse sie totspritzen. Pflanzen m├╝ssen ohne Befestigung und bewaffnete Grenzschutzagentur auskommen, m├╝ssen mit der Natur zusammenleben k├Ânnen. Selbst als Geschenk sind sie dann schon ab ca. der dritten Woche wertvoller als blo├če Ausstellungsst├╝cke. Wo Du solche Rosen finden, wei├čt Du ja: auf http://rosenwelten.de/rosen bzw auf meinem Feld. Es bl├╝ht jetzt eine nach der andern auf, und wenn Du bald kommst, erlebst Duauch die besonders robusten Einmaligbl├╝henden in ihrer ganzen Pracht.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:46:16

Ein wenig zu den neuen Rosen dieses Fr├╝hjahr

02.06.2016, Kategorie: rosenwelten

Au├čer 1483 ├Ąlteren gibt es dieses Jahr 529 Rosen aus frischer Ernte. Rosen sind Geh├Âlze und werden mit den Jahren gr├Â├čer und reicher an Bl├╝ten und an Charakter; und dieses Jahr dank Regen und Sonne zur rechten Zeit und im rechten Ma├č ganz besonders, wobei sie im Topf weniger zulegen als im gewachsenen Boden. Die Neuen sind 2014 aufgeschult und veredelt, Ende 2015 vom Feld geerntet, in der ersten Aprilwoche eingetopft worden und nun gut bewurzelt und kr├Ąftig ausgetrieben und f├╝llen so manche L├╝cke, die im Sortiment entstanden war:

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:45:24

Schnittregeln gibt es weniger als man denkt

04.04.2006, Kategorie: Natur

Absolutes Richtig und Falsch gibt es nicht. Jede Sorte w├Ąchst anders, jeder Standort wirkt sich anders auf das Wachstum aus, und nicht zuletzt m├Âchte jeder seine Rose anders wachsen sehen. In einem neuen Artikel in unserer Rubrik "Rat" versuchen wir, die wenigen wirklich wichtigen Schnittregeln einmal zusammenzufassen.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:29:41

Wachstum steuern auf die elegante Art

30.04.2006, Kategorie: Natur

Wer seine Rosen jetzt genau beobachtet, kann den Wuchs auf eine besonders elegante Art steuern: die Triebe, die sp├Ąter zu lang werden, so da├č die Schere ran mu├č, kann man n├Ąmlich jetzt schon erkennen. Sie sind jetzt schon sichtbar dicker und schie├čen schneller als die ├╝brigen an der Pflanze. Schneidet man jetzt die Spitze eines solchen Triebes heraus, sorgt der jetzige enorme Saftdruck daf├╝r, da├č sich innerhalb weniger Tage in den drei obersten Blattachseln neue Triebspitzen bilden. Bis zum Sommer erhalten wir somit statt eines ├╝berlangen Triebes drei m├Ą├čig starke mit entsprechend mehr Bl├╝ten. Eine wenig verzweigte Pflanze wird dadurch schnell buschig. Uns bleibt die M├╝he und der Pflanze der Substanzverlust des sp├Ąteren R├╝ckschnitts erspart. Das sogenannte Pinzieren oder Entspitzen macht man entweder mit einem sehr scharfen Messer oder mit den Fingern├Ągeln. Man schneidet oder kneift ├╝ber einem nach au├čen wachsenden, kr├Ąftigen Blatt, da, wo man den k├╝nftigen Verl├Ąngerungstrieb haben m├Âchte. Wenn Sie es in natura gesehen haben m├Âchten, bevor sie es ausprobieren, kommen sie bei uns vorbei. Bei uns ist es die t├Ągliche Morgenarbeit in den Wochen vom Austrieb bis zur Bl├╝te. So bringen wir den Pflanzen in der Rosenschule ganz ohne Chemie und Zauberei auf die schonendste Weise einen gleichm├Ą├čigen, runden und gut verzweigten Wuchs bei.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:29:08

Materialien zum Rosenschnitt

11.01.2007, Kategorie: rosenwelten

Zur Vorbereitung auf unseren Schnittkurs am 23.2. haben wir zwei Arbeitsbl├Ątter mit einigen Tatsachen und ├ťberlegungen f├╝r die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammengestellt, das in unserem Download-Bereich als pdf heruntergeladen werden kann.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:28:54

L├Ąuse und R├Ąupchen

24.04.2007, Kategorie: Natur

Das trockene Wetter bewahrt zur Zeit zwar die Rosen vor den Blattpilzen, aber den L├Ąusen scheint es umso besser zu gehen. Je weniger Wasser den Pflanzen zur Verf├╝gung steht, desto reicher an Zucker scheint der Pflanzensaft zu sein und desto besser scheint er zu schmecken.

Besonders gern betracht ich dann
Die Rosen, die so niedlich;
Die Blattlaus sitzt und saugt daran
So gr├╝n, so still, so friedlich.

Man braucht aber nicht gleich nerv├Âs zu werden. Die Wuchskraft ist um diese Zeit so enorm, da├č das bi├čchen. was die L├Ąuse wegsaugen, nicht schadet. Au├čerdem beobachten wir, wie sich die Marienk├Ąfer mindestens ebenso flei├čig vermehren, und deren Larven haben wiederum einen Riesenappettit auf L├Ąuse. Normalerweise stellt sich bald ein Gleichgewicht zwischen N├╝tzlingen und Sch├Ądlingen ein und es kommt zu keiner L├Ąuseplage.

Da├č keine Rose ohne Dorn,
Bringt mich nicht aus dem H├Ąuschen.
Auch sag ich ohne jeden Zorn:
Kein R├Âslein ohne L├Ąuschen!

Deswegen, wenn Sie etwas gegen die L├Ąuse tun wollen, schaden Sie nicht den Marienk├Ąfern, sonst stehen Sie den n├Ąchsten L├Ąusegenerationen allein gegen├╝ber. Sp├╝len Sie L├Ąusekolonien evtl. morgens mit einem scharfen Wasserstrahl weg, spr├╝hen Sie Seifenlauge mit einem Schu├č Spiritus und w├Ąhlen Sie im schlimmsten Fall ein n├╝tzlingsschonendes Spritzmittel.

├ähnlich ist es mit den kleinen R├Ąupchen, die seit gestern wieder an den jungen Bl├Ąttern fressen. Vorige Woche hatte ein leichter Nachtfrost sie erst einmal gestopt. Sie sind willkommenes Futter f├╝r die V├Âgel, die jetzt ├╝berall Junge gro├čzuziehen und viele Schn├Ąbel zu stopfen haben! Wenn man nur zwei, drei Rosen auf Balkon oder Terrasse hat und nicht auf die Meisen warten will, kann man die gr├╝nen R├Ąupchen ja auch einfach und ganz ohne Chemie absammeln.

Fachartikel Fachartikel aktuelle Forumsbeitr├Ąge Das Blattlausgedicht von Wilhelm Busch Unsere "Rat"-Seite

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:28:43

Je fr├╝her gepflanzt

03.03.2008, Kategorie: Natur

desto besser! Jetzt bereits gepflanzt, k├Ânnten ihre Rosen sich schon vor dem Fr├╝hjahr bewurzeln. Klar, da├č sie dann im April mit mehr Elan austreiben, als wenn Sie dann auch erst noch anwachsen m├╝├čten. Und keine Angst vor Frost, der noch kommen k├Ânnte: Bei uns stehen die Pflanzen f├╝r Ihren Garten ja auch den ganzen Winter im Freien; rosenwelten hat kein Gew├Ąchshaus und Rosen brauchen auch keins. Schon als die Winter noch wirklich kalt waren, galt der G├Ąrtnerspruch: jeder Tag, an dem ich mit dem Spaten in den Boden kann, ist ein Pflanztag. Das geriet erst in Vergessenheit, als Pflanzen zu Supermarktware wurden und g├Ąrtnerisch ahnungslose Verkaufsstrategen am Schreibtisch festlegten, wann welche Saison sei: seither dr├Ąngt uns die Werbung Christstollen ab Ende August und Pflanzen, egal welche, von Ostern bis Muttertag auf. Unseren Rosen fehlt daf├╝r jedes Verst├Ąndnis.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:28:10

Sommer-Praxis

01.08.2008, Kategorie: Natur

Ab Ende Juli sollte man nicht mehr d├╝ngen, damit die Rosen nicht mit unausgereiften, anf├Ąlligen Trieben in den Winter gehen. Mehr unserer Rosen als sonst scheinen dieses Jahr viele Hagebutten anzusetzen, es ist einfach ein gutes Obstjahr, und die Rose zeigt damit ihre Verwandtschaft mit den Obstb├Ąumen. Um die sp├Ąte Bl├╝te zu f├Ârdern, kann man diesen Fruchtansatz evtl. jetzt noch wegschneiden (mehr).

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:27:28

Lob der Disteln

03.07.2009, Kategorie: Natur

Die L├Ąuseplage kommt dieses Jahr zwei Monate versp├Ątet. Sei's wegen der Winterk├Ąlte, sei's wegen der W├Ąrme im April, jedenfalls waren die Marienk├Ąfer zur Stelle, ihr Futter jedoch nicht. Beinahe h├Ątten sich die L├Ąuse, als sie Mitte Juni dann doch auftraten, ungest├Ârt ihres sch├Ądlichen Daseins erfreuen k├Ânnen. Auf den Rosen und den Obstb├Ąumen, deren s├╝├čen Saft sie saugten war zun├Ąchst weit und breit kein Marienk├Ąfer zu sehen. Zum Gl├╝ck w├Ąchst auf dem Rosenfeld neben den Stellfl├Ąchen f├╝r die eingetopften Rosen auf einem abgeernteten St├╝ck neben der als Bodenkur einges├Ąten Luzerne noch so manches andere. Spontanvegetation. Darunter nicht wenige G├Ąnsedisteln. Wof├╝r soll man die loben? Ja, es war am Samstag vor acht Tagen klar zu sehen: Auf den G├Ąnsedisteln wimmelte es von Marienk├Ąfern, einzeln und auch schon zu zweit. Wie vom Himmel geregnet, aber nur auf den Disteln. Ein Blattlausl├ÂweInzwischen haben sie l├Ąngst die leckeren L├Ąuse auf den Rosen entdeckt, sie und ihre noch gefr├Ą├čigeren Nachkommen mit dem Beinamen "Blattlausl├Âwen". Mit den Rosent├Âpfen kamen auch genug in den Garten, wo sie noch andere L├Ąusev├Âlker auf B├Ąumen, Str├Ąuchern und Stauden ersp├Ąhen und Zug um Zug verzehren. H├Ątte ich die Disteln totgespritzt, m├╝├čte ich wahrscheinlich jetzt auch die L├Ąuse totspritzen. So brauche ich nur zuschauen, wie sich ein "schrecklicher Befall" von selbst erledigt. Bevor sie sich allzusehr versamen, habe ich die Disteln dann heute mit der Sense gem├Ąht. Die Luzerne soll durch den Schnitt gest├Ąrkt werden, aber es werden hoffentlich auch ein paar Disteln ├╝brigbleiben als Kinderstube f├╝r die Marienk├Ąfer. Hat jemand weitere Beobachtungen zu Wirtspflanzen von N├╝tzlingen und m├Âchte sie hier anf├╝gen??

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:27:06

Frostschutz

12.11.2009, Kategorie: Natur

Als Roseng├Ąrtner mit einem Riesen-Komposthaufen nach den Sch├Ąden durch den vorigen Winter gibt man sich in diesen Wochen alle M├╝he, seine Pflanzen kr├Ąftig, sauber und gegen Frost, Wind und Sonne gesch├╝tzt in den Winter gehen zu lassen und hofft und bangt, da├č man alles richtig macht und keine solche Katastrophe mehr kommt wie vorigen Winter. Auf meinem Feld sind die Pflanzen in T├Âpfen dicht an dicht gestellt, das abgefallene Laub als m├Âglicher Tr├Ąger von Pilzsporen ausgefegt, alle Totholzstummel, von denen Rindenpilze ausgehen k├Ânnten, sauber entfernt. Wenn es weiter so na├č bleibt, werde ich die T├Âpfe umlegen oder wenigstens schr├Ąg stellen, damit das Wasser noch besser abflie├čen kann. Im Dezember kommt dann zuerst einmal Schattiergewebe und sp├Ąter noch Vlie├č ├╝ber die Beete. Wenn das alles nicht reichen sollte, habe ich auch noch eine wei├če Folie f├╝r einen richtig dichten Tunnel von 3 mal 50 m. In der Welt drumherum wird zur gleichen Zeit nicht viel gesch├╝tzt und bewahrt, im Gegenteil. Seit zwei Monaten benutze ich twitter, um im Internet mehr Nachrichten und Kommentare zu finden, als das blasse Einerlei, mit dem die Radio-, Fernseh- und Zeitungsredaktionen uns abspeisen. Das Allerdringendste helfe ich durch meine eigenen "Tweets" weiterzuverbreiten. Fast jeden Tag werden Ungeheuerlichkeiten gemeldet, die jede f├╝r sich einen Aufschrei im ganzen Land ausl├Âsen m├╝├čten. Aber die Leute bescheiden sich mit Mauerfallgedenken und schweigen, nachdem sie ihre Stimme ja gerade erst jetzt f├╝r vier Jahre abgegeben haben. Heute z.B. steht in telepolis, da├č die gro├čen Geldmengen, die die Regierungen zur Verf├╝gung stellen, um angeblich die Wirtschaft anzukurbeln, nur von denselben Hedgefonds und Investmentbankern verzockt wird, die voriges Jahr den Crash verschuldet haben, um dieses Jahr noch gr├Â├čere Gewinne und Boni zu kreieren als je zuvor. Wie lang ists her, da├č Frau Merkel versprach, die alle an die kurze Leine zu legen und ihnen Regeln vorzuschreiben, die so etwas nie mehr m├Âglich werden lassen? Heise online meldet ebenfalls heute beil├Ąufig, die EU biete den US-Terrorfahndern unbeschr├Ąnkten Zugriff auf alle Kontodaten an. Also was bem├╝hen wir uns da Tag f├╝r Tag, Trojaner aus unseren Computern zu verjagen, damit unsere Kontodaten geheim bleiben - wer sie wissen will, braucht nur Beziehungen zum FBI zu haben. An anderer Stelle wird von den Wirkungen auf die berichtet, die alles ausbaden m├╝ssen, 1/3 aller Erwerbst├Ątigen hat psychische Probleme, schon 1/5 braucht deswegen im Lauf 1 Jahres einen Arzt auf: die Zukunftsaussichten vergiften die Arbeitsbedingungen auch schon f├╝r die, die noch Arbeit haben. Da liest man fast entspannt, was die S├╝ddeutsche heute ├╝ber die Zerschlagung der DDR-Wirtschaft zu Zeiten Kohls schreibt (komisch, warum dieses Thema gerade jetzt in all dem frohen Mauerfallgedenken?): Die Chefs der Treuhand waren per Gesetz "zur gr├Âblichen Au├čerachtlassung der im Gesch├Ąftsverkehr ├╝blichen Sorgfalt" erm├Ąchtigt, wie sp├Ąter im Untersuchungsausschuss "DDR-Verm├Âgen" festgestellt wurde. Man sieht es an dem, was sie angerichtet haben: Ruinen und entv├Âlkerte St├Ądte. Wenn wir G├Ąrtner uns erlauben w├╝rden, die ├╝bliche Sorgfalt gr├Âblich au├čer acht zu lassen, w├╝rden uns die erfrorenen Rosen bius in den Schlaf verfolgen.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:26:49

Abenteuer Winter

15.12.2009, Kategorie: Natur

Nach dem vorigen Winter sieht man den n├Ąchsten mit einem flauen Gef├╝hl im Magen heraneilen. Nicht ├╝berall war der vorige Winter so schlimm wie hier. In der N├Ąhe des Brenners zum Beispiel haben Rosen, die hier zugrundegegangen sind, klaglos ├╝berwintert. Dort lag lange und viel Schnee. Auch in manchen G├Ąrten hier blieben Rosen v├Âllig unbehelligt, die in anderen, ganz in der N├Ąhe, ├╝bel zugerichtet wurden.[weiter]

Je schneller fertig, desto l├Ąnger der ├ärger

10.01.2010, Kategorie: Natur

Die Katastrophe, die der Gartenarchitekt Klaus Kaiser in der neuesten Gartenpraxis" (2009,1, S. 18-24) schildert, kommt wohl gar nicht so selten vor. An mehrere Versionen dieser Geschichte erinnere ich mich auch, erz├Ąhlt von Baumschul-Kunden, die erst einmal den Spa├č am Garten verloren hatten. Kein Wunder: Jemand erwirbt ein Grundst├╝ck und baut sich sein Haus. Schon selten genug der Gl├╝cksfall, da├č danach noch Geld ├╝brig ist, den Garten professionell anlegen zu lassen. Umso schlimmer, wenn es zum Fenster hinaus geworfen wird. Der Boden ist na├č, in der Umgebung gibt es Quellen. Aber der "professionelle" Landschaftsg├Ąrtner lebt von seinem Image, f├╝r alles eine schnelle L├Âsung parat zu haben. Bodenprobleme? Gibts nicht f├╝r einen "richtigen Profi"! Er hat schwere Lastwagen, mit denen kann er anderen Boden anliefern. Klingt f├╝r den Laien toll. Richtigen Profis ist eben nichts zu schwer, und geht nicht gibts nicht! Einen Meter hoch neuen Boden karrte die Firma in Klaus Kaisers Geschichte von woanders heran und kippte ihn ruckzuck auf den vorhandenen obendrauf. Damit, den Bewuchs abzutragen, machte sich niemand die M├╝he. Was man nachher nicht, kostet nur unn├╝tz Zeit, und Zeit ist Geld. Doch die Natur hat den l├Ąngeren Atem und sitzt am l├Ąngeren Hebel. Fast alles, was f├╝r viel Geld (man wollte es eben richtig sch├Ân haben) auf diesen sch├Ânen neuen "Boden" gepflanzt wurde, ist eingegangen. Da hatte man nicht am Garten gespart, damit das Bl├╝hen und Gedeihen vor den Fenstern das Auge erfreue, und dann zwei Winter und zwei Sommer lang der Anblick sterbender Pflanzen. In diesem Fall ist am Ende doch noch alles gut geworden, ein anderer, diesmal echter Fachmann hat die ganze Gartenanlage r├╝ckg├Ąngig gemacht und neu gemacht und, wie Bilder zeigen, viel sch├Âner. Nicht immer geht die Geschichte am Ende doch noch gut aus. Wenn Pflanzen eingehen, wird nat├╝rlich zuerst mal auf die Baumschule geschimpft, die sie geliefert hat. Wenn die sich traut und nicht allzu abh├Ąngig ist von dem Landschaftsg├Ąrtner als Gro├čkunden, gibt sie den Schwarzen Peter weiter, denn wenn alle Pflanzen auf einem Grundst├╝ck eingehen, mu├č es ja schon eher am Grundst├╝ck als an den Pflanzen liegen. Zum Schlu├č verdienen eventuell auch noch Gutachter, Rechtsanw├Ąlte und Gerichte an der Sache. Jedenfalls ist viel schwere Arbeit umsonst geschafft und viel Geld in den Sand Matsch gesetzt. Es gibt ja sogar DIN-Normen f├╝r solche F├Ąlle. Dabei h├Ątte nur irgendeiner bei der ganzen Aktion f├╝r eine Minute seinen G├Ąrtner-Verstand eingeschaltet lassen brauchen, um das ganze Debakel zu verhindern. Daf├╝r ist aber offenbar keine Zeit, wenn gro├če Auftr├Ąge mit gro├čen Maschinen in Nullkommanix durchgezogen werden m├╝ssen, damit fette Rechnungen gestellt werden k├Ânnen, von denen die gro├čen Maschinen bezahlt werden k├Ânnen. Der Boden ist keine leblose Materie, die man hin- und herschieben kann, ohne da├č etwas passiert. Er mu├č bei Niederschl├Ągen Unmengen von Wasser aufnehmen und ableiten, in Trockenzeiten Wasser aus der Tiefe heraufsaugen, den Pflanzen Halt und Nahrung geben. Der begrenzende Faktor ist aber die Luft im Boden. Wo aber keine Luft hinkommt, entsteht F├Ąulnis, sterben Pflanzenwurzeln. Jeder Zentimeter des Bodens hat seinen bestimmten Luftgehalt, wird von bestimmten Mikrolebewesen bewohnt, die bestimmte Aufgaben erf├╝llen. Kommt das, was oben war, nach unten und damit unter Luftabschlu├č, fault es und vergiftet die Umgebung. Zwischen einem neuen Boden und dem vorhandenen gibt es zun├Ąchst keine Verbindungskan├Ąle. Erst recht, wenn der untere durch schwere Fahrzeuge verdichtet wurde. Wasser bleibt dann auf dem verdichteten Horizont stehen und ers├Ąuft die Pflanzen, die in den aufgef├╝llten Boden gesetzt wurden.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:25:22

Eine Lanze f├╝r die Herbstpflanzung

14.09.2010, Kategorie: Kultur

Pflanzzeit ist heutzutage immer. Schon seit zwei, drei Jahrzehnten werden die meisten Geh├Âlze n├Ąmlich im Container herangezogen und k├Ânnen dadurch, ohne Wurzeln zu verlieren, transportiert werden. Damit ist die Pflanzzeit nicht mehr auf die Zeit der Winterruhe beschr├Ąnkt. Ein gro├čartiger Fortschritt, der sich aber immer noch nicht ├╝berallhin herumgesprochen hat (anders als etwa das Internet, das in der H├Ąlfte der Zeit tief in jedermanns Leben eingedrungen ist). Verwirrung schafft in letzter Zeit die Baumarkt-Werbung, die den mai als Pflanzzeit verk├╝ndet, was Magazine und Nachmittags-Talkshows hirnlos nachplappern. Da haben ein paar g├Ąrtnerisch ahnungslose Marketing-Strategen in ganzj├Ąhrig klimatisierten B├╝ros mal einfach eben die Jahreszeiten umdefiniert, um den Profit zu steigern: F├╝r Pflanzen ist nur im April-Mai Platz auf deren teuren Fl├Ąchen, da m├╝ssen die voll "drehen", danach kommen n├Ąmlich die Gartenm├Âbel und das Grillger├Ąt bis August, und ab September dr├Ąngen bereits wieder die Lichterketten. Der Mai ist die richtige Pflanzzeit f├╝r die Einjahrsblumen, die erst nach den Fr├Âsten des Fr├╝hjahrs raus d├╝rfen, das stimmt, mehr ist am Mai aber auch nicht dran. Zwischen frostempfindlichen Einjahresblumen, die der Beet- und Balkonpflanzeng├Ąrtner unter Glas heranzieht, und den winterharten Gehlzen und Stauden liegen ja Welten, was die Jahreszeiten angeht. Werbestrategen ist so etwas freilich egal, sie verdummen anstandslos das Publikum, damit es ihren Umsatzzielen dient. F├╝r Geh├Âlze und Stauden ist und bleibt der Herbst und Winter die klassische Pflanzzeit, auch wenn es dank Containerkultur nicht mehr die einzige ist! Sie k├Ânnen in der feuchten Zeit anwachsen, bevor sie in der warmen Zeit austreiben m├╝ssen, das ist genial. In der W├Ąrme des Fr├╝hherbstes, wenn er feucht genug ist, geht das Anwachsen nat├╝rlich leichter und schneller als in der Winterk├Ąlte, aber der Boden bleibt viel l├Ąnger warm und Wurzeln frieren viel weniger als sich schlotternde Gartenbesitzer gemeinhin vorstellen. Durch die moderne Kultur im Topf k├Ânnen Sie ihre Rosen freilich das ganze Jahr pflanzen, wann immer Sie gerade Zeit und Lust haben, am besten jedoch immer so fr├╝h wie m├Âglich. Die n├Âtigen Handgriffe sind einfach und leicht erkl├Ąrt.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:25:00

Daumen dr├╝cken

20.02.2012, Kategorie: rosenwelten

Die Winterabdeckung ist jetzt entfernt, wenn kein starker Frost droht, brauchen die Rosentriebe vor allem frische Luft. Reisig oder Vlie├č bleiben aber griffbereit, falls das Wetter doch wieder umschl├Ągt. Angeh├Ąufelt sollten die Rosen auch noch bleiben, das schadet nichts und sichert das "Herz" der Pflanze vor Totalschaden. In meinem Garten und in der Nachbarschaft sind da, wo bei bis zu -14┬░ die Morgensonne auf die gefrorenen Triebe scheinen konnte, wieder die Knospen erfroren. Je weiter sie im milden Januar schon angeschwollen, zum Teil gar aus den sch├╝tzenden H├╝llbl├Ąttchen hervorgebrochen waren, desto fahler, farbloser sehen sie aus. Noch sieht man den Schaden nur bei genauem Hinsehen aus der N├Ąhe; von weiter weg wird er erst auffallen, wenn er sich wie 2009 durch Pilzinfektionen auf die Rinde ausdehnt und irgendwann im Mai ganze Triebe absterben - aber so schlimm mu├č es nicht kommen. In diesen k├╝hlen Vorfr├╝hlingstagen m├╝ssen nun die Rosen diverse Schadpilze abwehren, deren Sporen darauf lauern, ├╝ber die erfrorenen Knospen in die Leitungsbahnen der Rinde hineinzuwachsen. und dort ein bequemes Leben zu f├╝hren. Bei warmem "Wachswetter" ist die Rose im Vorteil dann str├Âmt der Saft wohl einfach zu ungest├╝m, als da├č die Pilze Fu├č fassen k├Ânnten. Wenn bei kaltem, nassem Wetter der Saftflu├č stockt, gelingt es jedoch den Pilzen, sich auszubreiten. W├Ąhrenddessen versucht die Rose, unter dem abgestorbenen Gewebe schlafende Ersatzaugen zu aktivieren. Wenn Sonne und starke Wurzeln ihr Kraft verleihen, ├╝berhaupt kein Problem, bei wurzelgesch├Ądigten Topfpflanzen dagegen manchmal ein allzu gro├čes. Wenn die neuen Augen schwellen und Farbe zeigen, wird das abgestorbene Gewebe abgesto├čen und die Wunde geschlossen und die Gefahr ist erst einmal gebannt. Das ist Schwerstarbeit, und schon beeindruckend zu beobachten, wie schnell die Rosen das schaffen, wenn erst einmal das Wetter pa├čt. Haupts├Ąchlich m├╝ssen wir also nun auf gutes Wetter hoffen (im Moment sieht es auch danach aus) und uns zus├Ątzlich ein P├Ąckchen Kupferspritzmittel kaufen. Das Kupfer, nach Anweisung verd├╝nnt und mit einer Spritze gleichm├Ą├čig ├╝ber die Rinde verteilt, t├Âtet Pilzsporen ab, bevor sie einwachsen k├Ânnen. Je mehr erfrorene Knospen, desto wichtiger ist jetzt sehr bald diese einzige Spritzung im Jahr. Wenn bei einer besonders empfindlichen Sorte wie meiner 'Mar├ęchal Niel' die Rinde bereits lilafleckig wird, ist es allerh├Âchste Zeit. Wo die Triebe vor Sonne bei Frost gesch├╝tzt waren oder ihre Knospen sich von der Januar-W├Ąrme nicht zu unvorsichtigem Austreiben hatten verf├╝hren lassen, d├╝rfte nichts passiert sein. Die Knospen und die Rinde m├╝├čten ihre normale, frische Farbe und ihren Glanz behalten haben und jetzt mit steigenden Temperaturen normal austreiben k├Ânnen. Schneiden w├╝rde ich gesch├Ądigte wie auch heile Triebe erst, wenn wirklich starker Saftflu├č herrscht und die Knospen deutlich schwellen. Jede Schnittwunde ist ein offenes Tor f├╝r Rindenpilze. Nur alte, starke Pflanzen auslichten kann man schon eher. Am Samstagnachmittag, 10. M├Ąrz besprechen wir hier den Fr├╝hajhrsschnitt der Rosen ganz ausf├╝hrlich, wenn Sie teilnehmen m├Âchten (es kostet 10 Euro), geben Sie bitte vorher Bescheid.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:24:19

Fr├╝hjahr wird kommen

15.02.2013, Kategorie: rosenwelten

Es bleibt zwar vorerst noch winterlich, aber in Katastrophenfr├Âste m├╝nden wie der vorige um diese Zeit, wird dieser Winter wohl nicht mehr. Uns Pflanzenliebhabern w├Ąre es ja recht, wenn nach drei R├Ąuberwintern dieser wieder einmal friedlich zuendegehen wollte. Meine 2932 Rosen liegen noch dicht an dicht, aber bei diesen Temperaturen unter freiem Himmel, nur im Januar war der Folientunnel dar├╝ber mal f├╝r 14 Tage geschlossen. Von der W├Ąrme bis nach Neujahr gef├Ąhrlich vorwitzig geworden, haben sie sich dann wohl doch wieder soweit beruhigt, da├č ihnen anscheinend nichts passiert ist. Mu├č nur noch der M├Ąrz mitmachen und sie z├╝gig ins Wachsen bringen, da├č sich keine Rindenpilze in kleine Frostrisse einnisten, die eventuell doch hier und da entstanden sind. Zur Sicherheit werde ich wieder mit Kupfer spritzen. Pflanzzeit ist immer, wenn der Spaten in die Erde kann und unser lehmiger Boden nicht so na├č ist, da├č wir ihn durchs Betreten verschmieren w├╝rden, aber das wei├čt Du ja. Kurzum, auch jetzt schon ist fast das ganze Sortiment verf├╝gbar und kann bei nicht zu strengem Frost auch versendet werden. Wenn Du also schon Pl├Ąne fertig hast - je fr├╝her gepflanzt, desto besser! Ab ├╝bern├Ąchster Woche will ich die Pflanzen dann wieder auf die beiden gro├čen Fl├Ąchen stellen, geputzt und etikettiert, damit Du Dir bei einem Besuch hier die Sch├Ânsten der Sch├Ânen aussuchen kannst. So unglaublich es klingt, in 8 Wochen d├╝rfte Rosa hugonis ja schon wieder den Bl├╝tenreigen er├Âffnen. Auch dieses Fr├╝hjahr lade ich Interessierte zu einem Schnittkurs ein. Das wird wahrscheinlich am 3. Samstag im M├Ąrz, nachmittags ab 15 Uhr, sein. F├╝r gew├Âhnlich f├╝hren die Fragen der Teilnehmer sehr schnell vom blo├čen Schnitt, der meiner Meinung nach ein Dialog mit der Pflanze ist, zu all dem, was noch zu gutem Gedeihen wichtig ist, und alle gehen mit der befreienden Erkenntnis nach hause, da├č Rosen gar nicht kompliziert sind. Bitte melde Dich bei Interesse vorher an, so da├č wir den genauen Termin miteinander ausmachen k├Ânnen. F├╝r die Fr├╝hjahrsd├╝ngung empfehle ich rein organischen Oscorna Volld├╝nger und in schwierigen F├Ąllen sowie in K├╝beln Oscorna Bodenaktivator, die ich beide auch selbst verwende und gern in gr├Â├čeren und kleineren Mengen verkaufe.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:23:01

Konditorenkunst mit Rosen

16.08.2011, Kategorie: Kultur

Vorvorige Woche hat jemand auf dem Rosenfeld f├╝nfzig wei├če und rosa Rosenbl├╝ten gepfl├╝ckt, sorgf├Ąltig nebeneinander in eine Schachtel gesetzt und nach hause gebracht. Dort wurden sie in Eiwei├č getaucht und dann mit Puderzucker ├╝berzogen: Kandierte Rosenbl├╝ten trocknen auf der W├Ąscheleine Auf der Leine mu├čten sie mehrere Tage trocknen, da war bestimmt kein schlechter Duft im Zimmer: Kandierte Rosenbl├╝ten trocknen auf der W├Ąscheleine Schlie├člich kamen sie auf eine dreist├Âckige Torte: Hochzeitstorte mit kandierten Rosenbl├╝ten Danke f├╝r die Bilder und gro├čen Respekt f├╝r das Kunstwerk!

zul. bearbeitet 2016-08-20 04:45:48

Rosen mit blanker Wurzel im Angebot

02.11.2010, Kategorie: rosenwelten

Jetzt sind die Rosenveredlungen des Vorjahres soweit ausgereift, da├č ich sie im Lauf des Monats vom Feld ernten kann. Ich werde sie ├╝ber den Winter in meinem Garten gesch├╝tzt einschlagen und im zeitigen Fr├╝hjahr eintopfen. Das bedeutet f├╝r Sie, da├č Sie alle Sorten, die ab Mai 2011 eingetopft zu 18 ÔéČ zum Verkauf kommen, auch jetzt im Winter ungetopft "mit blanker Wurzel" zum erm├Ą├čigten Preis von 12 ÔéČ kaufen k├Ânnen. Die ├ťbersicht der bereits geernteten und verf├╝gbaren Sorten wird jetzt t├Ąglich aktualisiert. Der Anwachserfolg ist nicht ganz so sicher wie bei im Topf gewachsenen Rosen, aber wenn man die Grundregeln beachtet, durchaus sicher genug. Fr├╝her, bevor es die Containerkultur gab, hat man alle Rosen so gepflanzt. Was beim Pflanzen wichtig ist, habe ich in einer kleinen Anleitung zusammengefa├čt.

zul. bearbeitet 2016-08-20 04:44:29

Wer macht die Gartenarbeit?

30.08.2011, Kategorie: Kultur

In der taz steht heute:

In den Freizeitaktivit├Ąten zeigen sich die sozialen Unterschiede. Leute mit Hauptschulabschluss treffen sich h├Ąufiger als Menschen mit Abitur mit Gro├čeltern und Enkeln, halten h├Ąufiger Mittagsschlaf, l├Âsen ├Âfter Kreuzwortr├Ątsel und Sudoko und machen mehr Gartenarbeit. Menschen mit Abitur hingegen lesen und schreiben mehr Emails, surfen ├Âfter im Internet, lesen mehr B├╝cher, treiben mehr Sport und haben mehr Sex als B├╝rgerInnen mit Hauptschulabschluss.
Dabei haben die Menschen mit Abitur, so sie denn ein h├Âheres Einkommen haben, wahrscheinlich die gr├Â├čeren G├Ąrten. Fragt sich, wer dann in diesen G├Ąrten die Arbeit macht? Sind sie etwa alle so naturbewu├čt und planerisch genial, da├č sie pflegearme G├Ąrten angelegt haben? Oder lassen sie die Gartenarbeit vonMenschen mit Hauptschulabschlu├č machen? Weiter erf├Ąhrt der Leser:
Geringverdiener mit einem Haushaltseinkommen unter 1000 Euro im Monat geben ├Âfter an als Besserverdiener, in ihrer Freizeit auszuschlafen, "seinen Gedanken nachzugehen", Fahrrad zu fahren oder Spazieren zu gehen. Besserverdiener mit einem Einkommen von ├╝ber 3 500 Euro hingegen besuchen h├Ąufiger Restaurants, machen mehr Ausfl├╝ge, gehen ├Âfter ins Fitnesstudio und verbringen mehr als doppelt soviel Zeit mit dem Internet.

zul. bearbeitet 2016-08-20 04:12:46

Endlich k├Ânnen wir anfangen!

17.03.2006, Kategorie: rosenwelten

Der Gr├╝ndungskredit von der Landwirtschaftlichen Rentenbank ist uns zur Verf├╝gung gestellt worden.

zul. bearbeitet 2016-08-18 11:20:26

Es gibt doch noch Winter

23.03.2009, Kategorie: Natur

Wer hatte damit noch gerechnet? Wir Baumschuler sahen uns in einer Art (unangebrachter) Klimawandel-Euphorie ja fast schon Palmen und Oliven statt Apfelb├Ąumen und Rosen anbauen. Doch ├ťbermut tut selten gut. Nehmen wir es einfach als Lektion. Manches sollte man halt schon beherzigen, auch wenn der n├Ąchste Winter jetzt erst wieder in 17 Jahren kommt:[weiter]

Trotz des schlechten Wetters:

27.05.2006, Kategorie: Natur

Sie lassen sich nicht aufhalten: 'Abraham Darby' hat sich ├╝ber und ├╝ber mit dicken Knospen geschm├╝ckt, die jetzt schon Farbe zeigen. Das zierliche 'Heider├Âslein Nozomi' sitzt voller Knospen. Die gute alte 'Bonica' sowieso, sie ist eben einfach zuverl├Ąsig! 'Leonardo da Vinci' sieht man an der Dicke der Knospen schon an, welch prall gef├╝llte Bl├╝ten er in K├╝rze ├Âffnen wird. Ein paar vorwitzige von unseren 8 Moosrosen-Sorten und der 'Rose de Resht' verhei├čen mit ihren Knospen unverge├čliche Duft-Erlebnisse. Die Baumrosen wachsen so kraftstrotzend, da├č man fast zuh├Âren kann. ├ähnlich unsere franz├Âsischen Duftrosen: Guy Savoy, Edgar Degas, Marcel Proust und Kaiserin Farah mit ihren riesigen, bei Marcel Proust leuchtend hellgr├╝n gl├Ązenden Bl├Ąttern. Genista lydia beginnt flach am Boden leuchtendgelb zu bl├╝hen. Und in der Etage dar├╝ber sitzen unsere Hochstammrosen 'Vinesse', 'Focus', Tendence' und 'Inspiration' voller Knospen. Die Stauden-Clematis recta 'Purpurea' breitet jetzt einen Schleier aus winzigen rosawei├čen Bl├╝tenkn├Âpfchen ├╝ber Ihr purpurrotes Laub. Neugierig geworden? Willkommen in Wiesbadens derzeit wohl rosenreichstem Garten an der Erich-Ollenhauer-Stra├če 116, immer werktags von 9-12 und 15-18 Uhr!

zul. bearbeitet 2016-08-16 17:27:05

Asao ├Âffnet Bl├╝ten

12.05.2006, Kategorie: Natur

Die gro├čen purpurrosa Bl├╝tensterne der Clematis 'Asao' haben sich ge├Âffnet!

zul. bearbeitet 2016-08-16 17:26:36

Zeit zum Pl├Ąneschmieden

07.02.2012, Kategorie: Kultur

diese Nachmittage im Februar: die Natur scheint wirklich still zu stehen - man mu├č nichts, nichts gie├čen, nichts schneiden, nichts s├Ąen, nichts hacken - genie├čen Sie das auch so wie ich? Es ist ein bi├čchen als ob im Jahr des G├Ąrtners Sonntag w├Ąre. Nicht jedes Jahr gibt es so eine Zeit, viele Winter hier im Rhein-Main-Gebiet sind ja nur verl├Ąngerte November. Es ist jetzt auch schon wieder l├Ąnger hell, nicht wahr? Und man sieht vom Fenster durch den ganzen Garten, Str├Ąucher und B├Ąume lassen den Blick hindurch. Bilder aus fr├╝heren Jahren fallen einem wieder ein, als die Geh├Âlze noch kleiner waren oder andere dort standen. Hat es nicht sch├Âner gebl├╝ht, als noch mehr Licht in diese Ecke fallen konnte? W├Ąrs nicht mal Zeit, diesen oder jenen einst netten Busch oder Baum, der sich zum Klotz entwickelt hat und alles dominiert oder gar erdr├╝ckt, behutsam auszulichten oder gar mutig abzus├Ągen, damit es wieder bunt wird? An dieser Stelle sollte ich Sie, glaube ich, mit Ihren Gedanken erst einmal alleine lassen ÔÇö. Gerne helfe ich allerdings bei Fragen weiter, am liebsten nat├╝rlich was die Gestaltungsm├Âglichkeiten mit Rosen betrifft. Sie wissen ja, deren gibt es viel, viel mehr als meist genutzt werden. Die Bl├╝tenfarben sind ja eigentlich ├╝berbewertet, die Wuchsformen, Blattfarben, Rindenfarben (der Winteranblick) dagegen kaum ausgesch├Âpft. Rosen als gro├če, malerische freistehende Str├Ąucher oder als hohe Sichtschutz-Hecke, als Baumkletterer, als Kaskade, um nur ein paar Beispiele zu nennen, sehen Sie so etwas schon als Bilder in Ihrem Kopf? Wenn icht, dann vielleicht mal auf rosenwelten.de inspirieren lassen. Pa├čt eines in Ihren Garten? Ich w├╝nsche Ihnen sch├Âne Vorfr├╝hlingsnachmittage und viele gute Gedanken und Ideen f├╝r die Zukunft Ihres Gartens und freue mich auf Ihre Anfragen.

zul. bearbeitet 2016-08-16 17:25:39

Die ersten Clematis bl├╝hen

01.05.2006, Kategorie: Natur

Seit ein paar Tagen bl├╝hen bei uns die hellblaue akeleibl├╝tige Clematis alpina 'Blue Princess' und die phantastische Clematis macropetala 'Rosy O'Grady', bei der sich purpurrosa Kugelknospen zu hellrosa schwebenden Glocken mit purpur Zeichnung ├Âffnen. Sehenswert! Nicht weniger sehenswert der kr├Ąftige dunkelpurpurne Laubaustrieb unserer Clematis recta 'Purpurea'!

zul. bearbeitet 2016-08-16 15:10:37

Runderneuert

27.12.2008, Kategorie: rosenwelten

Willkommen im rosenwelten-blog in einem neuen Outfit! Der alte hatte ja zuletzt hinten und vorne nicht funktioniert ;-( Jetzt aber viel Spa├č beim Schreiben und Lesen und Diskutieren!

zul. bearbeitet 2016-08-16 15:03:32

Unser Schnittkurs am 23. Februar 2008

11.11.2007, Kategorie: rosenwelten

M├Âchten Sie sich im zeitigen Fr├╝hjahr einmal intensiv in den Rosen- (und Obstgeh├Âlz-)Schnitt einf├╝hren lassen? Wir planen am Samstag, 23. 2. 2008, einen Schnittkurs in dem gro├čen und anregenden Garten von Frau Kretschmer am Chausseehaus bei Wiesbaden. Unkostenbeitrag 15,00 Euro; auf Ihre Anmeldung freuen wir uns schon! Wir haben vor, in zwei Gruppen, vormittags und nachmittags, zu ├╝ben. Dazwischen, gegen 12 bis 1 Uhr, wird eine kleine St├Ąrkung angeboten. Wenn Sie m├Âchten, k├Ânnen Sie freilich auch den ganzen Tag bleiben. Um Ihnen bereits im voraus ein bi├čchen Lesestoff zuschicken und um Sie benachrichtigen zu k├Ânnen, falls wir den Termin wegen starken Frosts oder Dauerregens verschieben m├╝ssen, bitten wir, sich anzumelden. Die Grundregeln. Jetzt anmelden

zul. bearbeitet 2016-08-16 15:02:59

Geschenk-Gutschein

22.12.2007, Kategorie: rosenwelten

Ein Geschenk-Gutschein von rosenwelten ist ein Weihnachtsgeschenk, in dem schon der n├Ąchste Sommer steckt. Und nicht nur der n├Ąchste sondern zig weitere. Sie wissen bestimmt jemanden, dem Sie damit eine riesige Freude machen w├╝rden. Pflanzen zu Weihnachten: endlich mal eine neue, andere Geschenkidee! - Jetzt gleich einen Geschenk-Gutschein bestellen!

zul. bearbeitet 2016-08-16 15:02:19

Sommer-Chance

01.08.2008, Kategorie: Natur

Warm und doch mit dem n├Âtigen Regen durchwachsen - ist dieser Sommer ideal f├╝r unsere Pflanzen zum Einwurzeln in Ihrem Garten. Nutzen Sie die angenehme Jahreszeit f├╝r lang ersehnte Umgestaltungen Ich habe an den Regentagen unseren Katalog etwas umgestaltet und hoffe, Sie finden ihn jetzt handlicher.

zul. bearbeitet 2016-08-16 15:01:04

Schnittkurs

01.03.2008, Kategorie: rosenwelten

der Rosenschnittkurs am 23.2.2008 hat mir sehr gut gefallen und ich habe eine Menge dazugelernt. Das ist eben doch etwas ganz anderes, als dar├╝ber in B├╝chern zu lesen. Ich bin im n├Ąchsten Jahr sicher wieder mit dabei. Toll f├Ąnde ich, wenn Sie eine Art Forum einrichten k├Ânnten, wo Besucher Kommentare abgeben k├Ânnen. Vielleicht w├Ąre es ja, zumindest im Winter, auch m├Âglich, dass die Fachleute von Rosenwelten Fragen zum Thema Rosen beantworten.

zul. bearbeitet 2016-08-16 14:58:42

Anfahrtsskizze

15.08.2008, Kategorie: rosenwelten

├ťbrigens, hat je irgendjemand bemerkt, da├č wir hinter dem Link "Wegbeschreibung" auf unserer Kontaktseite eine Anfahrtsskizze versteckt hatten? Ein kompetenter Kartograph hat ermittelt, da├č darin ein winziger Ausschnitt aus einem 25 Jahre alten Stadtplan steckte. Damals druckte noch niemand ein Copyright-Zeichen auf sowas. Heute hat eine Firma die Rechte jenes weiland Kartenverlags geerbt, die sich die M├╝he macht, 766 Euro Lizenzgeb├╝hr f├╝r jeden im WWW versteckten DIN A6 gro├čen Ausschnitt jenes uralten Plans abzukassieren. man wolle die Arbeitspl├Ątze bei den Kartographie-Verlagen sch├╝tzen. Wer wie wir immer noch versucht, sein Geld durch eigener H├Ąnde Arbeit zu verdienen, macht wahrscheinlich was falsch. Wer braucht heute noch Stadtpl├Ąne, wo jeder seine Wegbeschreibung als Link auf seinen kostenlosen Eintrag bei Google-Maps haben kann? Die Kartographie ist keine 25 Jahre alt, zoombar von europaweit bis zu Einzelb├Ąumen, und als Zugabe gibts noch ein h├╝bsches rosenwelten-Foto und unsere ├ľffnungszeiten. Sollte auch mal gesagt sein.

zul. bearbeitet 2016-08-16 14:52:58

Bl├╝hmeldung am 17.6.20066

17.06.2006, Kategorie: Natur

'Abraham Darby' bl├╝ht ├╝ber und ├╝ber. Auch 'Bonica' und 'Leonardo da Vinci' stehen bereits voll in Bl├╝te. Unsere Moosrosen bl├╝hen auf, zuerst 'Deuil de Paul Fontaine'. Die Malerrose 'Edgar Degas' er├Âffnet mit unglaublich farbenpr├Ąchtig gelb-roten Bl├╝ten den Reigen der franz├Âsischen Duftrosen.

zul. bearbeitet 2016-08-16 14:50:29

Rosentreffen in unserem Garten am 21. April

04.04.2007, Kategorie: rosenwelten

Bei einem ersten Rosentreffen im Garten am Samstag, den 21. April ab 18 Uhr soll es um ungewohnte Rosenkompositionen im Garten gehen. Wir w├╝rden uns freuen, wenn Sie an diesem Abend Zeit und Lust h├Ątten, Ihre Erfahrungen und Ideen zu diesem spannenden Thema mit anderen G├Ąsten auszutauschen und hei├čen Sie jetzt schon herzlich willkommen! Genaueres demn├Ąchst an dieser Stelle. Geben Sie uns doch bitte kurz Nachricht, wenn wir mit Ihnen rechnen d├╝rfen.

zul. bearbeitet 2016-08-16 14:50:11

Osterknospen

04.04.2007, Kategorie: Natur

Der milde Winter und der sch├Âne M├Ąrz haben Rosa hugonis, die immer die erste ist, schon jetzt vor Ostern viele Bl├╝tenknospen hervorbringen lassen, aber auch bei unseren gro├čen Abraham Darby geht es schon los. Die ersten Clematisbl├╝ten ├Âffnen sich seit gestern bei 'Tage Lundell', 'Pink Princess' und 'Blue Princess', aber auch 'Bourbon', 'Asao' und viele andere zeigen schon Knospen. Die Bl├╝te der Akebia begann dieses Jahr schon Anfang M├Ąrz und h├Ąlt immer noch an. Die Knospen waren bereits im Januar da. Wir haben Akebia noch nie so prachtvoll bl├╝hen sehen.: Akebia!@!@!http://rosenwelten.de/rosen/rose.php?rose_nr=16230!@!@!_blank Rosa hugonis!@!@!http://rosenwelten.de/rosen/rose.php?rose_nr=718!@!@!_blank Clematis 'Tage Lundell'!@!@!http://rosenwelten.de/rosen/rose.php?rose_nr=19751!@!@!_blank

zul. bearbeitet 2016-08-16 14:49:48

Die gelben sind die ersten

04.04.2007, Kategorie: Natur

Heute, den 16. April, ist an Rosa hugonis die erste Rosenbl├╝te dieses Jahres bei uns aufgegangen. F├╝r ihre Verh├Ąltnisse ist es fast normal,so fr├╝h zu sein. Inzwischen haben schon viele Rosen Knospen hervorgebracht, aber es sind auff├Ąllig viele gelbe daruner: Abraham Darby, Tendence, Gloire de Dijon ...

zul. bearbeitet 2016-08-16 14:49:25

Auch 2007 Tomatenspezialit├Ąten bei rosenwelten

15.04.2007, Kategorie: rosenwelten

Wir haben rechtzeitig zum Auspflanzen ab Mitte Mai wieder viele ausgefallene Tomatensorten. Diesmal alle in extra starker Qualit├Ąt im 2-l-Tieftopf zu 2,25 Euro/St.

zul. bearbeitet 2016-08-16 14:48:37

Tomaten bei rosenwelten

11.05.2006, Kategorie: rosenwelten

Holger Ennulat hat uns ein Sortiment ausgesucht exotischer Tomatensorten aus biologischem Anbau zur Verf├╝gung gestellt. Alle diese Sorten schmecken viiiiel besser als die normalen. Das haben wir in den Vorjahren von ihm bereits demonstriert bekommen.

zul. bearbeitet 2016-08-16 14:48:01

Die ersten Knospen!!

11.05.2006, Kategorie: Natur

Seit vorgestern haben unsere Abraham Darby und Bonica Knospen. Jetzt kann es nicht mehr lange dauern,bis alles in Bl├╝te steht! In den letzten Tagen wurde im Verkaufsgarten nochmals vieles umgestellt, so da├č die Sch├Ânheiten besser zur Wirkung kommen. Schauen Sie herein, wenn Sie in der N├Ąhe sind!

zul. bearbeitet 2016-08-16 11:55:21

Ja, ich mache das beruflich.

15.03.2015, Kategorie: rosenwelten

zul. bearbeitet 2015-03-15 15:05:43

Bl├╝tengeh├Âlz mit vier Buchstaben

03.02.2015, Kategorie: Natur

Auch wenn es jetzt erst noch mal frostig wird, wollte ich es (und mich) mal vorsichtig in Erinnerung bringen ÔÇŽ Tr├Ąumen und planen kann man ja schon, und pflanzen auch bald, wenn der Boden nicht mehr gar so na├č ist. Da gabs doch mal solche strauchigen Gew├Ąchse mit teils gemeinen Stacheln, mehr oder weniger fleckenfreien Bl├Ąttern und hier und da mal einer netten Bl├╝te. Vier Buchstaben, vorne ein R ÔÇŽ Als die Leute noch keine Displays zum Draufgucken hatten, fr├╝her also, als sie morgens in der Bahn h├Âchstens ihr Gegen├╝ber anschauen konnten, keine Urlaubsvideos mit Palmen an Sandstr├Ąnden, in dieser trostlosen Zeit pflanzten sie sich diese struppigen Str├Ąucher eigenh├Ąndig in eigene sogenannte G├Ąrten, in richtige Erde, hegten und pflegten sie und setzten sich im Sommer nach harten Arbeitstagen sowie sonntags daneben, um nichts als ihre Sch├Ânheit anzuschauen und ihren Duft einzuatmen. Sie hatten ja sonst nichts, kein Internet, kein Facebook. Konnten noch nicht mal Bildchen von den Bl├╝ten photoshoppen und posten. Die gibt es noch! Also diese Str├Ąucher. Man kann sie kaufen. In Wiesbaden, in dem Tal, wo die A643 anf├Ąngt, wurde ein ├ťberlebender aus dem vorigen Jahrtausend entdeckt, der diese Pflanzen noch erwerbsm├Ą├čig kultiviert, als g├Ąbs kein amazon und kein ebay, von wo man doch heute die verr├╝cktesten Sachen bequem online liefern l├Ą├čt. Nein, der Tr├Ąumer wartet dort auf Leute, die sich tats├Ąchlich, also real-life-m├Ą├čig, zu Fu├č, manchmal durch nasses Gras, zu ihm begeben und ein Portemonnaie voll barem Geld mitbringen, um die Dinger zu erwerben. Nicht mal mit Gift spritzen tut er sie, so da├č sie aussehen, wie die Natur sie l├Ą├čt, total unattraktiv, also ohne Filter, und manchmal sogar mit kleinen R├Ąupchen drauf oder lebenden Regenw├╝rmern in den T├Âpfen. Danach mu├č man nicht nur seinen Kofferraum aussaugen, nein, man soll sich auch noch H├Ąnde und Schuhe schmutzig machen und sie einpflanzen! Gut, er behauptet ja, da├č sie sich dann an ihrem Standort im Garten, wenn man alles gescheit macht, entwickeln w├╝rden und sogar sch├Âner als in Filmen und Prospekten, weil sie ja reale, lebende Wesen seien. Aber der will halt was verkaufen, und daf├╝r l├╝gen sie doch alle das Blaue vom Himmel herunter, das kennt man ja. Und das Geld ist dann weg, 18 ÔéČ pro St├╝ck, wenn man zu handeln anfangen will, wird er sogar grantig. Gut, die es gewagt haben, berichten ja gr├Â├čtenteils, da├č es stimmt - sie haben solche Prachtst├╝cke real hinterm Haus, k├Ânnen morgens in der Bahn die Augen schlie├čen und vom Feierabend tr├Ąumen. Wie sie in ihren G├Ąrten sein werden, ohne Netz, und all den Duft und die Sch├Ânheit genie├čen, sieht irgendwie so aus, als ob das Wellness pur sein mu├č. Die 18 ÔéČ haben sie l├Ąngst vergessen, und sie kaufen sich sogar alle paar Jahre noch ein, zwei Rosen dazu, immer wieder dort in dem Paradies halb unter der Autobahn, wo Herr und Frau Fasan zwischen Rosenreihen herumspazieren. Richtig, Rose ist der Name des Bl├╝tengeh├Âlzes mit 4 Buchstaben ÔÇŽ Ge├Âffnet auch jetzt schon au├čer bei Sturm und Schnee und Regen werktags von 9 bis 12 Uhr mittags und von 3 bis 6 Uhr nachmittags. Online-Bestellen geht sogar auch, wenn man weiter weg wohnt, unter www.rosenwelten.de.

zul. bearbeitet 2015-02-03 09:16:49

Willkommen im Fr├╝hling

28.02.2014, Kategorie: rosenwelten

im Winterschlaf war die Rosenschule diesen Winter gar nicht, fast jeden Tag konnte ich drau├čen etwas machen. Ab jetzt ist aber wieder regelm├Ą├čig jeden Werktag von 9 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr ge├Âffnet. Die Stauden und Gr├Ąser hier im Garten stehen bereits fertig geputzt in Reih und Glied und wachsen ins neue Jahr hinein. Die Rosen dr├╝ben auf dem Feld wollen auch, ab n├Ąchste Woche will ich sie nach der Winterruhe auf dem Rasen zur├╝ck auf die Beete stellen und fein herausputzen zum Verkauf. Mit dem Schnitt hat es keine Eile. Aber mit dem Auslichten bei gro├čen, starken Str├Ąuchern k├Ânnte man allm├Ąhlich anfangen. An einem trockenen Tag und mit frisch gesch├Ąrfter Schere: Totholz sorgf├Ąltig ausputzen, so viele der ├Ąltesten ├äste ganz unten herauss├Ągen, da├č wieder Licht an die Basis kommt und die Rose sich von dort verj├╝ngt. Das reicht meist schon. Ich habe hier etwas und hier eine ganze Menge dazu geschrieben und helfe gern bei spezielleren Fragen. Mit dem eigentlichen R├╝ckschnitt, besonders bei schwachen und empfindlichen Rosen w├╝rde ich aber noch bis April warten. Denn es gibt kein 'zu sp├Ąt' - aber wenn der Saft nicht bald nach dem Schnitt in Wallung kommt und die Schnittwunden schlie├čt, k├Ânnen Pilze in die Rinde eindringen und ganze ├äste umbringen. Noch nicht tief verwurzelte Pflanzen bekommen nach dem Schnitt einen Happen D├╝nger, am besten einen langsam wirkenden, bodenverbessernden organischen Volld├╝nger, ich hab den von Oscorna, das Kilo zu 5,50 ÔéČ. An einem der n├Ąchsten Samstagnachmittage k├Ânnen wir das Schneiden und D├╝ngen und was sonst bei Rosen wichtig ist, wieder hier im Garten und auf dem Feld besprechen und ├╝ben, den Termin daf├╝r k├Ânnen wir unter denen, die dabeisein m├Âchten, ausmachen. Wenn es dann mit den Rosen so leicht von der Hand geht und so gut gelingt, will nat├╝rlich jedefrau und jedermann immer mehr unerfreuliche Ecken in seinem Garten zu Rosenwelten umgestalten. Pflanzen ging ja den ganzen Winter hindurch, es wird aber jetzt immer angenehmer, je sch├Âner der Boden kr├╝melt, die Sonne den R├╝cken w├Ąrmt und die V├Âgel dazu tirillieren. Wenn ich dazu etwas vorschlagen d├╝rfte, w├Ąren es ja Rosen, die auch "den Winter ├╝ber da sind". Jetzt ist das noch gut im Ged├Ąchtnis. Nur ein paar Beispiele von vielen:

Stellen Sie sich jetzt noch die rote Rinde von virginiana 'Plena', 'Marguerite Hilling' oder majalis 'Foecundissima', und daneben die silbergraue von Perovskia vor oder die wuscheligen Samenst├Ąnde des Chinaschilfs 'Silberfeder', die die tiefstehende Wintersonne einfangen, so werden Sie mir zustimmen: Rosen im Garten versch├Ânern auch ganz ohne Bl├╝ten den Winter. Nach so viel Farbe genie├čen Sie zum Schlu├č noch diese wundersch├Ânen Silhouetten gegen den blassen Winterhimmel: die elegante Zweighaltung von 'William Lobb', die abenteuerliche Bestachelung von 'Agnes' oder der 'Stacheldrahtrose', um nur ein paar beim Namen zu nennen ... Ich w├╝nsche Ihnen die n├Ąchsten Wochen viel Freude in Ihrem Garten. Vielleicht sehen wir uns zwischendurch in der Rosenschule? Und der Ordnung halber: wenn Sie keine Rundbriefe mehr erhalten m├Âchten, gen├╝gt selbstverst├Ąndlich eine kurze Nachricht.

zul. bearbeitet 2014-02-28 14:17:49

Industrieproduktion eignet sich gut f├╝r Schrauben.

23.02.2014, Kategorie: rosenwelten

Um exakt gleiche Schrauben f├╝r den Weltmarkt zu fertigen, eignen sich Fabriken mit computergesteuerten Maschinen. Einmal erdacht, finanziert und eingerichtet, brauchen sie nur noch von wenigen Menschen ├╝berwacht werden. Lebensmittel sowie die Dinge, mit denen wir uns im Leben gern umgeben, kann ein Mensch von Hand viel besser herstellen, mit dem Wissen und der Erfahrung von Generationen im Kopf und im Handwerkzeug, mit Lust an seiner Arbeit und Befriedigung durch ein sch├Ânes Ergebnis. Lebensmittel, die hergestellt werden, als w├Ąren sie Schrauben, sind zwar billig, aber ihnen fehlen Geruch und Geschmack. Damit das nicht auff├Ąllt und sie trotzdem gekauft werden, m├╝ssen von Werbeagenturen k├╝nstliche Emotionen erzeugt werden. Die lassen sich ihre Arbeit viel h├Âher bezahlen als die urspr├╝nglichen Erzeuger von Lebensmitteln mit Geruch und Geschmack. Nun liegen zwischen einer Fabrik und den Kocht├Âpfen der Verbraucher viel gr├Â├čere Abst├Ąnde als bei lauter lokalen Erzeugern in der N├Ąhe ihrer Kunden. So kommen enorme Kosten f├╝r Frischhaltung, Transport und Zwischenhandel hinzu. Viele weitere Unternehmen m├Âchten an der Distribution verdienen. Bei lokaler Erzeugung entstehen nur geringe Fahrkosten und evtl Standgeb├╝hren f├╝r Wochenm├Ąrkte. F├╝r die Eigner der Fabriken ist Lebensmittel-Industrie trotz der hohen Nebenkosten offenbar lukrativ. Einige versuchen sogar, die verbliebenen nat├╝rlichen Rohstoffe durch selbstgebaute GVOs zu ersetzen, um den industriellen Proze├č zu vervollkommnen. Jeder Industrie-Arbeitsplatz ersetzt eine Menge Existenzen kleiner, selbstvermarktender Erzeuger. Richtig, die Arbeit ist leichter, das Einkommen zun├Ąchst einmal besser, Arbeits- und Freizeit geregelter, die Existenz besser gesichert. Aber je mehr produziert wird, desto schlechtere Preise sind daf├╝r zu bekommen. Und das Ausland hat selbst genug, warum sollte es uns die ├ťberproduktion abkaufen? Also senkt man die Kosten, vor allem die L├Âhne, weniger die derer, die alles vom Schreibtisch aus steuern, mehr die derer, die die Arbeit machen. Zun├Ąchst geht das, weil die Preise auch niedrig sind. Aber es wird ein Teufelskreis. Je weniger Geld ausgegeben wird, desto weniger wird eingenommen. Und es sinken nicht nur die L├Âhne, sondern die Qualit├Ąt der Arbeitsbedingungen insgesamt. Auch die Sicherheit der Arbeitspl├Ątze. Mit dem Abbau des K├╝ndigungsschutzes f├Ąllt das Unternehmerrisiko auf die Arbeitnehmer zur├╝ck. Die Gewerkschaften hat man, als es allen gut ging, vernachl├Ąssigt, sie k├Ânnen nicht mehr viel helfen. Wie soll das enden? Was w├Ąre eigentlich so schlecht daran, wieder mehr im kleinen zu produzieren? Auch mit einfacheren Maschinen, gar auch von Hand? Schuften wie die Gro├čeltern mu├č das bestimmt nicht hei├čen, denn vieles wird sich auf einfache Art erleichtern lassen, wenn gewitzte K├Âpfe erst einmal das zu ihrer Aufgabe machen statt der Konstruktion von Massenproduktionsmaschinen. Und was w├Ąre so schlecht daran, wieder mehr in der Nachbarschaft zu verkaufen und zu kaufen? Angst vor Menschen ist sowieso eine Unart, die man ablegen sollte. Und teurer wird es auch nicht, weil ja der ganze Wust an Zwischenhandel samt Verwaltung, Finanzierung und Marketing nichts dabei abkriegt. Die m├╝├čten sich dann n├Ąmlich echt nach anderen Verdienstm├Âglichkeiten umschauen, so leid mirs tut (nicht allzu sehr, gebe ich zu).

zul. bearbeitet 2014-02-23 22:09:58

Das Internet hat auch gute Seiten.

08.10.2013, Kategorie: rosenwelten

Wenn Sie bisher zwecks Anregungen oder zum Rosen aussuchen lieber direkt hier hergekommen sind oder bei mir angerufen haben, machen Sie das selbstverst├Ąndlich auch so weiter ... Das Internet stiehlt uns allen viel Zeit und Nerven! Aber es hat auch ein paar Vorteile: Wenn Sie das n├Ąchste Mal Rosensehnsucht bef├Ąllt, versuchen Sie doch einfach mal im Internet http://rosenwelten.de/kunden mit dem treffenden Seitentitel ┬źMeine Rosen┬╗. Hab die Seite jetzt endlich so, wie ich sie mir schon lang vorgestellt hatte. Ihr Rosen-Zentrum mit ├ľffnungszeit Montag-Sonntag, 0-24 Uhr, hilft Ihnen, den ├ťberblick zu behalten: von den zuletzt angeschauten Sortenprotr├Ąts ├╝ber die Sorten, die Sie sich unterwegs merken, Reservierungs- und Bestellm├Âglichkeiten bis zu einer Chronik all Ihrer bisherigen Rosenk├Ąufe. Ein Nutzerkonto w├Ąr halt schon die Voraussetzung, damit die Seite derma├čen Ihre Rosen-Seite werden kann. Ich lege gern eins f├╝r Sie an. Oder Sie machen es selbst, den Link finden Sie ├╝berall ganz oben rechts in der Ecke. Bei Fragen und Verbesserungs-Ideen helfe ich nat├╝rlich gern. Ich w├╝nsche schon mal sch├Âne Herbstabende auf rosenwelten.de, eine Seite im Netz, auf der man wirklich noch stundenlang mit Genu├č verweilen kann. Behaupte ich jetzt einfach mal so ... :D

zul. bearbeitet 2013-10-08 14:16:57

Entt├Ąuschung

02.08.2010, Kategorie: rosenwelten

Frau Siemers aus Wiesbaden hat ins G├Ąstebuch geschrieben:

ich war dieses Jahr bei Ihnen, weil mir Ihre Homepage gef├Ąllt, ich einige positive Kritiken gelesen hatte und als Anf├Ąngerin auf Ihren Rat gebaut habe. Leider bin ich entt├Ąuscht. Sie haben mir eine stark verlauste Rose und eine Rose mit reichlich Sternru├čtau und Rosenrost verkauft. Schon bei Ihnen im Garten/Feld habe ich die Schadbilder gesehen und Sie darauf hingewiesen bzw. dar├╝ber befragt. Sie hatten mir versichert, dass die Beeintr├Ąchtigungen unproblematisch seien. Die Rosen seien kr├Ąftig, robust und gesund und w├╝rden mit diesen Krankheiten keine Probleme haben. Leider k├╝mmern beide Rosen vor sich hin. Ich habe mit den beiden Pflanzen viel Arbeit und wenig Freude. ├ťber Rosenrost und Sternru├čtau habe ich mich zwischenzeitlich informiert und erfahren, dass stark befallene Pflanzen meist den n├Ąchsten Winter nicht ├╝berleben. Es sei denn, man r├╝ckt ihnen mit viel Gift zu Leibe, was ich nicht m├Âchte. Dass Sie Ihre Sorgenkinder einer erkl├Ąrten Rosen-Anf├Ąngerin verkauft haben, verstehe ich nicht.
Da├č Sie mit den Rosen wenig Freude und viel Arbeit haben, sollte nicht sein und tut mir leid. Wenn Ihnen die Pflanzen von Anfang nicht gefallen haben, frage ich mich allerdings, warum Sie sie gekauft haben. Andere Verk├Ąufer dr├Ąngen manchmal dem mi├čtrauischen Kunden etwas auf, das ist aber gar nicht meine Art, weil ich genau die Situation vermeiden m├Âchte, die wir jetzt haben, da├č Sie sich jeden Tag ├╝ber mich ├Ąrgern. Viele Verk├Ąuferspr├╝che sind auch, obwohl sie wahr sind, so abgegriffen, da├č sie keiner mehr glaubt und ich sie nicht in den Mund nehme. Aber "Wird schon noch, nur Geduld" ist gar nicht immer so falsch. Wie lange haben sie die beiden denn schon? Sorgenkinder verkaufe ich grunds├Ątzlich nicht sondern kultiviere sie, bis sie selbst├Ąndig sind oder auf den Kompost kommen. Grunds├Ątzlich gibt es immer zwei M├Âglichkeiten: Mit Ihrer Erde, dem Standort bei Ihnen, Ihrer Behandlung der Pflanzen ist irgendetwas nicht in Ordnung - oder es ist ein massiver Schaden aufgetreten, den man nicht voraussehen konnte. Ersteres passiert zB in K├╝beln mit billiger Pflanzerde, zuviel/zuwenig Wasser, zu windstillem/schattigem Standort oder wenn jemand eine Containerpflanze stundenlang untertaucht vor dem Pflanzen, so da├č die Wurzeln ersaufen. Letzteres k├Ânnte ein Pilz an der Rinde sein, der den Saftflu├č bremst, dann ist die Pflanze nicht mehr robust und in der Lage, sich gegen Sch├Ądlinge zu wehren. Den sieht man besonders im Fr├╝hjahr manchmal nicht vor dem Verkaufen. Sie sehen, es gibt viele offene Fragen. Ihnen und Ihren Rosen w├Ąre am besten geholfen, wenn wir dar├╝ber sprechen k├Ânnten. Als G├Ąrtner verkaufen wir Lebewesen, die sind nicht berechenbar wie Maschinen. Unsere Erfahrung l├Ą├čt uns vieles vorhersehen, aber nie alles. Vieles h├Ąngt ├╝brigens auch davon ab, ob man selbst seinen Pflanzen etwas zutraut oder von vornherein erwartet, da├č sie kaputtgehen. Ich w├╝rde mich freuen von Ihnen zu h├Âren.

zul. bearbeitet 2013-06-01 21:53:52

Sieben M├╝ller und ein adeliger Herr aus Preu├čen

30.11.2011, Kategorie: Geschichte

Sieben M├╝hlen hat der kleine Bach mit den vielen Namen einst angetrieben, an dem mein Rosenfeld liegt. Er entspringt im Taunus, flie├čt durchs Weilburger Tal, als Belzbach durch Dotzheim, als Ochsenbach weiter, als Mosbach durch Biebrich, wo er durch den Schlo├čpark pl├Ątschert und dann auch schon gleich in den Rhein m├╝ndet.

1869, kaum hatte Preu├čen das Land hier erobert und annektiert, baute sich ein adeliger Herr aus Westpreu├čen, Freiherr Constantin von Zacha-Strelitz, etwas weiter westlich in Georgenborn ein Schlo├č und wollte partout im zugeh├Ârigen Schlo├čpark Teiche mit Wasserspielen haben. Geradlinig wie diese preu├čischen Herren sind, lie├č er sich eine Wasserleitung legen, die die Quelle unseres M├╝hlbachs anzapfte. Das Wasser im Bach hatte schon bisher f├╝r die sieben M├╝hlen eher schlecht als recht gereicht, nun ging nichts mehr.

Die sieben M├╝ller, und zwar, bachaufw├Ąrts:

setzten sich also zusammen und fertigten am 12. November 1869 eine Eingabe an die neue Regierung in Wiesbaden, worin sie ihre Lage und die Ursache ihrer Verzweiflung schilderten.

Nun h├Ątte die Regierung landesv├Ąterlich weise abw├Ągen k├Ânnen: den wirtschaftlichen Nutzen von sieben M├╝hlen, die Steuern und Abgaben, die ihr von denen zuflossen, gegen das Privatvergn├╝gen des westpreu├čischen Herrn an dem Gepl├Ątscher in seinen Teichen. Aber die Akten lassen keinen Zweifel: es war keine gute alte Zeit damals. Die Eingabe wurde abgelehnt mit der arroganten Bemerkung, gegen den Wasserklau des Adelsherrn sei "nichts zu erinnern", also einzuwenden. Die M├╝hlen sind dann alle eingegangen, nur einige ├╝berdauerten noch eine Zeitlang als Ausflugsgastst├Ątten.

(nach Rolf Schwalbach, Die M├╝hlen zwischen Dotzheim und Biebrich (Schriften des Heimat- und Versch├Ânerungsvereins Dotzheim e.V., 28) Wiesbaden: Thorsten Rei├č Verlag, 2011, S. 165-167)

zul. bearbeitet 2011-11-30 18:30:15

"Die haben Masern"

06.10.2011, Kategorie: Kultur

zul. bearbeitet 2011-10-06 20:57:54

"Teure" Rosen?

10.01.2009, Kategorie: Kultur

Nachdem ich ├╝ber Weihnachten in Ruhe ├╝ber Rosensorten nachgedacht und meine Website runderneuert hatte, war ich nat├╝rlich neugierig, wie meine Darstellung beim Publikum ank├Ąme und was sich im neuen Jahr wohl noch an Kauflust entwickeln k├Ânnte, nachdem einerseits die Wirtschaftskrise und Zukunftsangst alles ├╝berschattet, andererseits von einem lebhaften Weihnachtsgesch├Ąft zu h├Âren war.

Ich beteiligte mich also nichtsahnend mit einigen der ruhigen Gedanken an einer Diskussion im Rosenforum auf planten.de. Recht heftige Reaktionen lassen mich f├╝r die Zukunft vorsichtiger sein mit ungeschminkten Meinungs├Ąu├čerungen. Offenbar glauben einem manche kein Wort und trauen einem das alles zu, sobald sie rauskriegen, da├č man von seiner G├Ąrtnerei zu leben versucht.

Hoffentlich trifft das auf die Besucher von rosenwelten.de nicht zu, sonst h├Ątte ich keine eigene Website schreiben brauchen, dann h├Ątte ein 08/15-Shop mit irgendwelchen Bildchen und Spr├╝chen zu allen Sorten auch gereicht.

Aus anderen Beitr├Ągen in dem besagten Thread habe ich aber eine Menge zur sozialen Funktion von Rosen und Roseng├Ąrten in der Vergangenheit gelernt, z.B. aus #53 und #62.

zul. bearbeitet 2009-02-06 15:33:45

Tsch├╝├č Wordpress!

28.05.2018, Kategorie: rosenwelten

Seit langem fand ich es irgendwie wichtig, da├č man sich auf rosenwelten.de registrieren und anmelden k├Ânne. Vielleicht aus der Hoffnung, da├č Besucher sich dann enger mit der Website verbunden f├╝hlen, ├Âfter und l├Ąnger darin lesen w├╝rden. Ein bi├čchen auch, um gewisse Dinge nicht aller Welt sondern nur geladenen G├Ąsten servieren zu k├Ânnen. Eine sichere Benutzerverwaltung selbst zu programmieren, habe ich mir aber nie zugetraut. Zuletzt hatte ich rosenwelten.de daher mit einem Wordpress-blog verkn├╝pft, da gibt es eine solche Benutzerverwaltung und die M├Âglichkeit, die f├╝r eine ├╝bergeordnete Website erweitert gelten zu lassen. Hacker kennen sich damit aber auch ganz gut aus, und so mu├čte ich immer strengere Zutrittsschranken aufrichten, die dann nicht immer richtig funktioniert und leider auch manchen ehrlichen Kunden abgeschreckt haben.

Dabei ist der einzige Zweck, da├č ein Besucher sich beim Surfen Pflanzen in einer eigenen Wunschliste merken kann, auch ohne Registrierung und Anmeldung zu erreichen, indem die Nummern der zu merkenden Rosen einfach als Zeichenkette als Cookie auf dem eigenen Computer gespeichert werden. Zum Einkaufen oder Bestellen bitte ich Sie sowieso hierher oder ans Telefon, weil ein Online-Shop mir zu gef├Ąhrlich ist wegen der nur auf irgendwelche winzige Formfehlerchen lauernden Abmahnanw├Ąlte, denen ich mein weniges Sauerverdientes nicht vorwerfen m├Âchte.

Nun ist es endlich soweit, die Merkliste funktioniert, soweit ich bisher sehe, mittels Cookie, und die ganze Benutzerverwaltung sowie der dazu eingebundene Wordpress-Blog k├Ânnen weg. F├╝4 das bi├čchen, was ich vielleicht ab und zu zu erz├Ąhlen habe, ist ein Wordpress-Blog viel zu wuchtig, dieses Eckchen hier schnell eingerichtet und v├Âllig ausreichend. Ich f├╝hle mich erleichtert und weine dem kein Tr├Ąnchen nach, denn es hat immer viel Arbeit und Nerven gekostet, das am Laufen zu halten, und kaum je f├╝hlte ich mich richtig zufrieden. Genutzt wurde es nur anfangs mehr, zuletzt immer weniger. Nur noch die allerwenigsten bleiben l├Ąnger auf einer anderen Website als dem eigenen Social-Media-Portal, man guckt h├Âchstens mal fl├╝chtig etwas nach und wenn es nicht gerade ist, was man lange gesucht hat, ist man auch gleich wieder weg.

zul. bearbeitet 0000-00-00 00:00:00

Gr├Ąser zu den Rosen

05.06.2018, Kategorie: rosenwelten

Die Gr├Ąser ziehen in diesen Tagen von der kleinen Stauden-Containerfl├Ąche im Garten aufs Feld um. Dort kommen sie in doppelt so gro├če (7,5-Liter-)T├Âpfen zwischen die beiden Au├čenreihen mit Solit├Ąr-Rosen in 15- und 26-Liter-Containern.

Strauchrosen und Staudengr├Ąser geh├Âren zusammen, die einen steigern die Wirkung der andern und umgekehrt. Ich denke, dies kann ich nun endlich nicht nur behaupten sondern zeigen und augenf├Ąllig machen. In 4-Liter-T├Âpfen wurden sie auf dem Feld zu leicht umgeweht und bekamen auch nicht genug Wasser - jetzt kann ich sie an die Tropfleitungen anschlie├čen und die ├äste der gro├čen Strauchrosen halten sie fest; umgekehrt gingen Rosen-Verkaufspflanzen auf der Stellfl├Ąche im Garten zwischen den in viel k├╝rzerer Zeit hochwachsenden Stauden und den fest eingepflanzten Rosen rundherum optisch unter und k├╝mmerten nach einigen Wochen aus Lichtmangel.

In 3-4 Wochen sch├Ątze ich, haben sie die gr├Â├čeren T├Âpfe soweit durchwurzelt, da├č sie verk├Ąuflich sind.

Die Bl├╝tenstauden haben dann die kleine Stellfl├Ąche im Garten f├╝r sich allein, und weil da sowieso kein irgendwie abgerundetes Sortiment Platz hat, lasse ich es k├╝nftig bewu├čt bunt zugehen, f├╝ge lieber ├Âfter mal etwas neues Interessantes hinzu, als diese Kleinstmengen-Sorterei aufwendig im Internet zu bebildern und zu beschreiben. Wer herschaut, soll immer wieder mal was H├╝bsches finden, ├Ąhnlich zuf├Ąllig wie vorm Supermarkt, aber in fetter Qualit├Ąt - sucht jemand Stauden in gro├čer Auswahl, sollte er/sie eine gute Staudeng├Ąrtnerei aufsuchen.

zul. bearbeitet 0000-00-00 00:00:00

Veredeln "aufs treibende Auge"

18.06.2018, Kategorie: rosenwelten

Dieses Jahr will ich endlich wieder einige Stammrosen veredeln. Als Wildst├Ąmme habe ich vor drei Jahren Rosa pollmeriana 'Schreibers' gepflanzt und voriges Jahr endg├╝ltig hochgezogen. Edelreiser will ich mir beim bevorstehenden Johannistrieb-R├╝ckschnitt aus den Containerrosen und beim Pinzieren von den vorj├Ąhrigen Veredlungen schneiden. Diese ├Âffnen jetzt die ersten Bl├╝ten, und gleich wenn die verbl├╝hen, sind die Reiser "reif". Wom├Âglich treiben die Stamm-Veredlungen dann dieses Jahr noch aus, dann k├Ânnte ich sie n├Ąchsten Winter schon mit kleiner Krone roden und n├Ąchstes Fr├╝hjahr eintopfen.

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