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Versunkener Apfelkuchen
geblogt am 08. 11. 2024

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Die großen Äpfel, vielleicht ist es die Sorte 'Klarapfel', vielleicht 'Kaiser Wilhelm', werden schon ab Ende Juli reif, im August schmecken sie richtig und halten sich dann im Keller, wenn man Glück hat, bis vor Weihnachten. Den alten Baum (Bild 1 zeigt ihn etwa 1978), ganz hinten links im Garten, hatte noch mein Großvater gepflanzt, er hatte einen gewaltigen waagrechten Ast in Brusthöhe, stand bis zum Anfang von rosenwelten. Die Sorte hab ich aber rechtzeitig, sobald ich es in der Lehre gelernt hatte, auf einen neuen, schwachwachsenden Baum (MM106) am Spalier vorne rechts nachveredelt; von ihm stammt die große Ernte am 13.9.2021 (Bild 2).[x]

Früher hat Mama diese Äpfel abends am großen Tisch geschält, in Schnitze geteilt und an alle, die mit am Tisch saßen, ausgeteilt, dazu haben wir oft aufgesammelte Walnüsse von Nachbars Baum geknackt und gegessen. In den letzten Jahren haben wir die großen Äpfel fast vollständig zu diesem Kuchen verbraucht, vielleicht unser meistgebackener überhaupt. Er ist so weich und saftig, daß Mama ihn noch ganz zuletzt immer gut essen konnte:[x]

Mengen passen für eine 26-cm-Springform:[x]

Dieses Jahr gab es keine großen Äpfel, aber viele von den schönen kleinen 'Zuccalmaglio', die eigentlich auch einen ausgeprägten Geschmack haben, so hab ich den Versunkenen Apfelkuchen damit probiert, aber es schmeckt nicht so gut wie mit den Großen. Vielleicht haben sie zuwenig Säure.[x]

zul. bearbeitet 2024-11-09 02:40:08