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Hohes Alter geblogt am 25. 12. 2024 |
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[] [Dieser Text muß noch wachsen]
Über das hohe Alter (der Kieler) Tante Herta bis zu ihrem Tod 1994 hat ihre Tochter Maria, Heikendorf an Mia, 1994-09-01 erzählt; auch über Tante Marias letztes, 88., Jahr, in dem meine Mutter viel bei ihr war, schreibt ebenfalls Maria, Möltenort, an Mia, 1985-01-16 nach Erinnerungen der Perle Thekla. Auch ihre 4 Jahre ältere Schwester Irmgard hat Mama in ihrem letztem Jahr begleitet, sie hat dazu mit 76 nochmal ein Jahr in Kaufering gelebt, und ich war in Wiesbaden allein im Haus. Ihre Schwägerin Herta hat meine Mutter um 2015 aus dem Pflegeheim ein paar Mal angerufen; Anfang April dieses Jahr, während wir ausgerechnet vor der schrecklichen Klinik HSK auf dem Heimweg von einem Besuch an Mamas Grab in der Abendsonne eine halbe Stunde auf die Linie 39 warten mußten, hat Ursula viel von Tante Hertas letzten Jahren erzählt. Über Tante Inges letzte Zeit hörten wir, daß sie mit einem Treppenlift und einer Vielzahl von HelferInnen und LieferantInnen, die sie per Telefon dirigierte, in ihrem Haus wohnen konnte, bis in der Coronazeit nach der Impfung ein Arzt sie wegen auffälliger Krämpfe zur Beobachtung in die HSK schickte—sterben konnte sie dann zum Glück doch friedlich mit 93 Jahren 2022 in einem Geisenheimer Hospiz. Nur meine Mutter blieb übrig: Ich mach halt jeden Morgen immer wieder meine Augen auf, mir tut nix weh, ich bin nicht krank
, wunderte sie sich oft, gerade sie, die als Kind doch so schwach gewesen war, daß eine Nachbarin, wie sie oft erzählte, die das Würmchen (sie verwendete einen anderen, mir nicht erinnerlichen schlesischen Ausdruck) im Kinderwagen sah, lauthals zweifelte, ob ihre Mutter so etwas überhaupt durchbringen würde.[x]
zul. bearbeitet 2024-12-25 15:44:02