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mein kleiner blog

Macht der Klimawandel EinmaligblĂŒher zu DauerblĂŒhern?

31.08.2020, Kategorie: Natur

Gestern las ich auf Twitter von einer 3. "FrĂŒjahrs"-BlĂŒte einer Magnolie:

und ohne das "Die ganze Natur ist kaputt"-Lied mancher Panikfans mit anzustimmen, wollte ich dazu die Beobachtung beitragen, daß dieser dritte Hitze-DĂŒrre-Sommer den inneren Kalender mancher einmal(ig)blĂŒhender Ramblerrosen außer Kraft gesetzt hat. Seit Mai bis jetzt blĂŒhen 'Chevy Chase', 'Long John Silver' und 'Minnehaha' durch. Die ersteren beiden taten das auch frĂŒher schon in manchen Jahren, aber nur bis so ca. Anfang August, und nicht so reichlich.

zul. bearbeitet 2020-08-31 18:44:02

GemĂŒseanbau in Zeiten der Klimakrise

11.08.2020, Kategorie: Natur

Tomaten, die sowie sie einen Tag nicht begossen werden, die FlĂŒgel hĂ€ngen lassen, kannte ich bisher nicht. Tomaten setzt man zwei Spaten tief, denn sie wurzeln am in die Erde gesetzten Stengel, und braucht sie dann kaum noch gießen, so war es bis voriges Jahr Wie es jetzt geworden ist, ist es GemĂŒse-Eigenanbau zum Abgewöhnen, anders gesagt: so wird es mir zu viel Arbeit. Der Vorteil von Anbau im Boden ist ja eigentlich dessen großer Wasser- (und NĂ€hrstoff-)Speicher, gerade in unserem fetten Lehmboden. Wenn GemĂŒse, selbst Tomaten, an das Bodenwasser nicht mehr herankommt, muß ich mir ĂŒberlegen, ob ich es nicht besser in Töpfe pflanze und die zu den Rosen auf die ContainerflĂ€che stelle und dort mit bewĂ€ssere ...

zul. bearbeitet 2020-08-11 12:30:07

Rosenrost im Hitzesommer - seltsam

10.08.2020, Kategorie: Natur

Nachdem die wunderschöne Rose 'Ă  Prafum de l'Hay' hier im Garten an einem warmen Platz schon seit ein paar Wochen von unten her Rosenrost (den echten, nicht den oft so genannten Sternrußtau) bekommt, sehe ich ihn jetzt auch an der Rose de Resht. Kannte diesen Pilz bisher als einen, der bei feucht-kaltem Wetter bei bestimmten, empfindlichen Sorten auftritt. Nun mag man ja 'Parfum de l'Hay' noch als etwas heikel ansehen (dieses Jahr wĂ€chst sie allerdings gerade besonders froh), 'Rose de Resht' aber doch eigentlich gar nicht. Der Standort ist nicht gerade frei und windig, ziemlich geschĂŒtzt. Sonne bekommt 'Parfum' den ganzen Mittag und Nachmittag, die volle Hitze, Rose de Resht hat nach SĂŒden zu einen Sauerkrischbaum vor sich, steht aber auch nicht gerade schattig.

zul. bearbeitet 2020-08-10 18:39:50

06.08.2020, Kategorie: Natur

Eine Aronia hab ich seit Mitte 90er, nie viel drum gekĂŒmmert, immer so 1 Handvoll geerntet, dieses Jahr 1 kleinen Eimer voll. Jetzt gibts vielleicht morgen Pfannkuchen und Apfelbeeren-Kompott. Und dann vielleicht ... P.S.: Die Kornelkirsche hĂ€ngt auch voll wie noch nie! Aber die großen Rhododendron in ihren Torfbeeten werden welk, je großblĂ€ttriger desto welker, das 3. Jahr in Folge jetzt, etliche sind schon lĂ€nger kahl und versuchen es von ganz unten zaghaft neu. Ich fange jetzt an, auch die noch zu bewĂ€ssern, kann man ja nicht mit ansehen ...

zul. bearbeitet 2020-08-06 20:20:55

20.07.2020, Kategorie: Natur

Die letzten 14 Bilder sind von heute abend. Die Hagebutten der Rosa sweginzowii (und von 'Geranium') leuchten so schön im Abendlicht, und einiges andere auch noch ... http://rosenwelten.de/portraet/jetzt.php?c=10&bild_nr=24

zul. bearbeitet 2020-08-08 07:05:49

Ein paar kurze Frost-Tips fĂŒr Rosenbesitzer

12.01.2017, Kategorie: Natur

bei Ihnen mag ganz anderes Wetter sein, aber hier in Wiesbaden beginnt voraussichtlich am kommenden Wochenende eine lĂ€ngere Dauerfrost-Periode, so daß der Boden durchfrieren wird. Wenn Sie vorher, also am Samstag, bei Ihren empfindlichen Pflanzen das Herz mit einer Hacke mit umgebender Erde anhĂ€ufeln, sind sie eigentlich schon ziemlich sicher vor Verlusten durch Frost. Denn aus («schlafenden») Augen in diesem untersten Teil der Triebe kann sich eine Pflanze im FrĂŒhjahr binnen kurzem regenerieren, selbst wenn alles darĂŒber erfrieren sollte. Um auch die oberen Pflanzenteile zu schĂŒtzen, stellen Sie Fichten-, Tannen- oder sonstige immergrĂŒne Äste und Zweige als luftdurchlĂ€ssigen Wind- und Sonnenschutz daran. Die meisten FrostschĂ€den entstehen durch die Temperaturspannung, wenn am Morgen nach einer kalten Nacht die Sonne eine Seite der grĂŒnen Triebe erwĂ€rmt. Bei HochstĂ€mmen stecken sie kurze Zweige zwischen die KronenĂ€ste und binden die Krone locker zusammen, damit sie nicht wegwehen. Dem Stamm selbst dĂŒrfte kaum etwas passieren können. Vorerst sind hier keine Temperaturen unter -10° in Sicht, die Rosen gefĂ€hrlich werden können, aber in höheren Lagen, in TalzĂŒgen (wie am Ochsenbach auf meinem Feld) und an zugigen Stellen vielleicht schon. Reichlich Schnee ist im ĂŒbrigen das beste, was passieren kann. Unter einer hohen Schneedecke haben bei Kunden am Brennerpaß in Tirol Rosensorten unbeschadet ĂŒberwintert, die bei mir 2008/09 komplett erfroren sind. LuftdurchlĂ€ssges Vließ wĂ€re ein unvollkommener Ersatz, wenn es keinen Schnee gibt. Mit allem Luftdichten, also Folien, (naß werdendes) Sackleinen usw, muß man Ă€ußerst vorsichtig sein und darf immer nur fĂŒr kurze Zeit abdecken. Topfpflanzen rĂŒckt man am besten dicht ans Haus, und zwar an eine Nord- oder Westseite, wo die Sonne nicht hinkommt und tĂ€glich aufwĂ€rmt. Leicht eingraben wĂ€re ideal. Das Abdecken mt Deckreisern habe ich oben beschrieben. Geht es nicht anders, kann man Topfpflanzen fĂŒr kurze Zeit in ungeheizte RĂ€ume stellen, muß sie dann aber oft beobachten und sobald es milder wird, bei bedecktem Himmel wieder hinausrĂ€umen. Mehr zum Thema: http://rosenwelten.de/rat/rat.php?rat=winter Ist meine Sorte empfndlich? http://rosenwelten.de/rosen/suche.php?kat=anspr&c=winterhaerte 10-Tage-Wettervorhersage: http://www.yr.no Ach ja, und ein gutes Neues Jahr noch gewĂŒnscht! Bis im FrĂŒhjahr bin ich

zul. bearbeitet 2017-01-12 19:00:51

BlĂŒtengehölz mit vier Buchstaben

03.02.2015, Kategorie: Natur

Auch wenn es jetzt erst noch mal frostig wird, wollte ich es (und mich) mal vorsichtig in Erinnerung bringen 
 TrĂ€umen und planen kann man ja schon, und pflanzen auch bald, wenn der Boden nicht mehr gar so naß ist. Da gabs doch mal solche strauchigen GewĂ€chse mit teils gemeinen Stacheln, mehr oder weniger fleckenfreien BlĂ€ttern und hier und da mal einer netten BlĂŒte. Vier Buchstaben, vorne ein R 
 Als die Leute noch keine Displays zum Draufgucken hatten, frĂŒher also, als sie morgens in der Bahn höchstens ihr GegenĂŒber anschauen konnten, keine Urlaubsvideos mit Palmen an SandstrĂ€nden, in dieser trostlosen Zeit pflanzten sie sich diese struppigen StrĂ€ucher eigenhĂ€ndig in eigene sogenannte GĂ€rten, in richtige Erde, hegten und pflegten sie und setzten sich im Sommer nach harten Arbeitstagen sowie sonntags daneben, um nichts als ihre Schönheit anzuschauen und ihren Duft einzuatmen. Sie hatten ja sonst nichts, kein Internet, kein Facebook. Konnten noch nicht mal Bildchen von den BlĂŒten photoshoppen und posten. Die gibt es noch! Also diese StrĂ€ucher. Man kann sie kaufen. In Wiesbaden, in dem Tal, wo die A643 anfĂ€ngt, wurde ein Überlebender aus dem vorigen Jahrtausend entdeckt, der diese Pflanzen noch erwerbsmĂ€ĂŸig kultiviert, als gĂ€bs kein amazon und kein ebay, von wo man doch heute die verrĂŒcktesten Sachen bequem online liefern lĂ€ĂŸt. Nein, der TrĂ€umer wartet dort auf Leute, die sich tatsĂ€chlich, also real-life-mĂ€ĂŸig, zu Fuß, manchmal durch nasses Gras, zu ihm begeben und ein Portemonnaie voll barem Geld mitbringen, um die Dinger zu erwerben. Nicht mal mit Gift spritzen tut er sie, so daß sie aussehen, wie die Natur sie lĂ€ĂŸt, total unattraktiv, also ohne Filter, und manchmal sogar mit kleinen RĂ€upchen drauf oder lebenden RegenwĂŒrmern in den Töpfen. Danach muß man nicht nur seinen Kofferraum aussaugen, nein, man soll sich auch noch HĂ€nde und Schuhe schmutzig machen und sie einpflanzen! Gut, er behauptet ja, daß sie sich dann an ihrem Standort im Garten, wenn man alles gescheit macht, entwickeln wĂŒrden und sogar schöner als in Filmen und Prospekten, weil sie ja reale, lebende Wesen seien. Aber der will halt was verkaufen, und dafĂŒr lĂŒgen sie doch alle das Blaue vom Himmel herunter, das kennt man ja. Und das Geld ist dann weg, 18 € pro StĂŒck, wenn man zu handeln anfangen will, wird er sogar grantig. Gut, die es gewagt haben, berichten ja grĂ¶ĂŸtenteils, daß es stimmt - sie haben solche PrachtstĂŒcke real hinterm Haus, können morgens in der Bahn die Augen schließen und vom Feierabend trĂ€umen. Wie sie in ihren GĂ€rten sein werden, ohne Netz, und all den Duft und die Schönheit genießen, sieht irgendwie so aus, als ob das Wellness pur sein muß. Die 18 € haben sie lĂ€ngst vergessen, und sie kaufen sich sogar alle paar Jahre noch ein, zwei Rosen dazu, immer wieder dort in dem Paradies halb unter der Autobahn, wo Herr und Frau Fasan zwischen Rosenreihen herumspazieren. Richtig, Rose ist der Name des BlĂŒtengehölzes mit 4 Buchstaben 
 Geöffnet auch jetzt schon außer bei Sturm und Schnee und Regen werktags von 9 bis 12 Uhr mittags und von 3 bis 6 Uhr nachmittags. Online-Bestellen geht sogar auch, wenn man weiter weg wohnt, unter www.rosenwelten.de.

zul. bearbeitet 2015-02-03 09:16:49

"Grenzen des Wachstums": Dennis Meadows im Bundestag

31.10.2011, Kategorie: Natur

Dennis Meadows sah die "Grenzen des Wachstums" schon 1972. Ich erinnere mich noch gut. Alle lasen es, ĂŒberall wurde darĂŒber geredet. Es gab ein paar Sonntage, an denen wir auf der Autobahn spazierengingen, weil sie zwecks Energiesparen "autofrei" erklĂ€rt worden waren. Es galt als unanstĂ€ndig, alles mögliche elektrisch machen zu wollen und dafĂŒr lauter neue GerĂ€te zu kaufen, von Dosenöffner bis Rolladenantrieb. Man erwartete, daß nun umgedacht und umgesteuert wĂŒrde, um die Katastrophe zu vermeiden. Damit man sich einen sparsameren neuen KĂŒhlschrank kaufen konnte, gabs Zuschuß von den Stadtwerken. Aber wie es bei den Rauchern ist, die sich "nur eine noch" genehmigen, bevor sie ganz bestimmt aufhören, fing man doch wieder an, ElektrogerĂ€te zu kaufen. Irgendwann kam Kohl mit der "geistig-moralischen Wende", die er sogar den BrĂŒdern und Schwestern im Osten zugutekommen ließ, und plötzlich hieß es, wenn der Strom nicht mehr von den Stadtwerken sondern von einer Privatfirma kommt, sei er viel billiger und man könne so viel davon verbrauchen, wie man will. Nun gings erst richtig los: Weihnachtsbeleuchtungen wurden Mode und immer protziger, und wer seinen Kuchenteig noch von Hand rĂŒhrte und den Kaffee von Hand filterte, wurde nicht ganz ernstgenommen. Die Waldschadensberichte verschwanden auch aus den Nachrichten und die Autos wurden natĂŒrlich von Jahr zu Jahr dicker. Mit anderen Worten, Mr. Meadows konnte alles eintreffen sehen, wovor er gewarnt hatte. Ich wußte, ehrlich gesagt, gar nicht, daß es ihn noch gibt, beinahe möchte man sagen, daß er es ausgehalten hat, diesen frohen Aufbruch in Richtung Abgrund so lang mitanzusehen. Eine hervorragende Idee, ihn in den Bundestag einzuladen, wo eine leider wahrscheinlich wenig einflußreiche Kommission wieder einmal an dem Thema "Grenzen des Wachstums" arbeitet. Diesen kurzen Bericht darĂŒber fand ich gerade durch einen Tweet von @linksfraktion: http://www.linksfraktion.de/im-wortlaut/es-wird-kommenden-20-jahren-radikalen-aenderungen-kommen/. Muß mal sehen, ob es nicht noch mehr darĂŒber gibt.

zul. bearbeitet 2016-08-23 21:15:42

LĂ€use

30.08.2011, Kategorie: Natur

In diesem Video von Alvar Freude sieht man gut, wozu Pflanzen Borsten oder HĂ€rchen auf dem Stengel haben. FĂŒr LĂ€use mit ihren kurzen Beinchen muß das so Ă€hnlich sein wie wenn unsereiner durch hĂŒfthohes GestrĂŒpp zu laufen versuchte.

zul. bearbeitet 2016-08-24 05:30:55

Rosen auf Sand (Bericht ĂŒber einen Versuch)

10.01.2010, Kategorie: Natur

ist der Titel eines kurzen Berichts von Anja Knuth im neuesten GrĂŒnen Anzeiger (Jg. 13, 2010, H. 1). Sie berichtet, wie sie vor zwei Jahren angefangen hat, ein StĂŒck armen Sandboden (Punktzahl 18) fĂŒr Rosen herzurichten. An Unkrautwuchs war dieses Land nicht arm, dem rĂŒckte sie teils von Hand, teils mit Abdeckgewebe recht erfolgreich zu Leibe. Beim Pflanzen der Rosen sparte sie nicht an Humus und Lehm: je Pflanzloch gab sie einen Eimer zu. Bisher habe sich die Pflanzung gut entwickelt, man ist gespannt, wie es weitergeht.

zul. bearbeitet 2016-08-23 21:00:01

Je schneller fertig, desto lĂ€nger der Ärger

10.01.2010, Kategorie: Natur

Die Katastrophe, die der Gartenarchitekt Klaus Kaiser in der neuesten Gartenpraxis" (2009,1, S. 18-24) schildert, kommt wohl gar nicht so selten vor. An mehrere Versionen dieser Geschichte erinnere ich mich auch, erzĂ€hlt von Baumschul-Kunden, die erst einmal den Spaß am Garten verloren hatten. Kein Wunder: Jemand erwirbt ein GrundstĂŒck und baut sich sein Haus. Schon selten genug der GlĂŒcksfall, daß danach noch Geld ĂŒbrig ist, den Garten professionell anlegen zu lassen. Umso schlimmer, wenn es zum Fenster hinaus geworfen wird. Der Boden ist naß, in der Umgebung gibt es Quellen. Aber der "professionelle" LandschaftsgĂ€rtner lebt von seinem Image, fĂŒr alles eine schnelle Lösung parat zu haben. Bodenprobleme? Gibts nicht fĂŒr einen "richtigen Profi"! Er hat schwere Lastwagen, mit denen kann er anderen Boden anliefern. Klingt fĂŒr den Laien toll. Richtigen Profis ist eben nichts zu schwer, und geht nicht gibts nicht! Einen Meter hoch neuen Boden karrte die Firma in Klaus Kaisers Geschichte von woanders heran und kippte ihn ruckzuck auf den vorhandenen obendrauf. Damit, den Bewuchs abzutragen, machte sich niemand die MĂŒhe. Was man nachher nicht, kostet nur unnĂŒtz Zeit, und Zeit ist Geld. Doch die Natur hat den lĂ€ngeren Atem und sitzt am lĂ€ngeren Hebel. Fast alles, was fĂŒr viel Geld (man wollte es eben richtig schön haben) auf diesen schönen neuen "Boden" gepflanzt wurde, ist eingegangen. Da hatte man nicht am Garten gespart, damit das BlĂŒhen und Gedeihen vor den Fenstern das Auge erfreue, und dann zwei Winter und zwei Sommer lang der Anblick sterbender Pflanzen. In diesem Fall ist am Ende doch noch alles gut geworden, ein anderer, diesmal echter Fachmann hat die ganze Gartenanlage rĂŒckgĂ€ngig gemacht und neu gemacht und, wie Bilder zeigen, viel schöner. Nicht immer geht die Geschichte am Ende doch noch gut aus. Wenn Pflanzen eingehen, wird natĂŒrlich zuerst mal auf die Baumschule geschimpft, die sie geliefert hat. Wenn die sich traut und nicht allzu abhĂ€ngig ist von dem LandschaftsgĂ€rtner als Großkunden, gibt sie den Schwarzen Peter weiter, denn wenn alle Pflanzen auf einem GrundstĂŒck eingehen, muß es ja schon eher am GrundstĂŒck als an den Pflanzen liegen. Zum Schluß verdienen eventuell auch noch Gutachter, RechtsanwĂ€lte und Gerichte an der Sache. Jedenfalls ist viel schwere Arbeit umsonst geschafft und viel Geld in den Sand Matsch gesetzt. Es gibt ja sogar DIN-Normen fĂŒr solche FĂ€lle. Dabei hĂ€tte nur irgendeiner bei der ganzen Aktion fĂŒr eine Minute seinen GĂ€rtner-Verstand eingeschaltet lassen brauchen, um das ganze Debakel zu verhindern. DafĂŒr ist aber offenbar keine Zeit, wenn große AuftrĂ€ge mit großen Maschinen in Nullkommanix durchgezogen werden mĂŒssen, damit fette Rechnungen gestellt werden können, von denen die großen Maschinen bezahlt werden können. Der Boden ist keine leblose Materie, die man hin- und herschieben kann, ohne daß etwas passiert. Er muß bei NiederschlĂ€gen Unmengen von Wasser aufnehmen und ableiten, in Trockenzeiten Wasser aus der Tiefe heraufsaugen, den Pflanzen Halt und Nahrung geben. Der begrenzende Faktor ist aber die Luft im Boden. Wo aber keine Luft hinkommt, entsteht FĂ€ulnis, sterben Pflanzenwurzeln. Jeder Zentimeter des Bodens hat seinen bestimmten Luftgehalt, wird von bestimmten Mikrolebewesen bewohnt, die bestimmte Aufgaben erfĂŒllen. Kommt das, was oben war, nach unten und damit unter Luftabschluß, fault es und vergiftet die Umgebung. Zwischen einem neuen Boden und dem vorhandenen gibt es zunĂ€chst keine VerbindungskanĂ€le. Erst recht, wenn der untere durch schwere Fahrzeuge verdichtet wurde. Wasser bleibt dann auf dem verdichteten Horizont stehen und ersĂ€uft die Pflanzen, die in den aufgefĂŒllten Boden gesetzt wurden.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:25:22

Abenteuer Winter

15.12.2009, Kategorie: Natur

Nach dem vorigen Winter sieht man den nĂ€chsten mit einem flauen GefĂŒhl im Magen heraneilen. Nicht ĂŒberall war der vorige Winter so schlimm wie hier. In der NĂ€he des Brenners zum Beispiel haben Rosen, die hier zugrundegegangen sind, klaglos ĂŒberwintert. Dort lag lange und viel Schnee. Auch in manchen GĂ€rten hier blieben Rosen völlig unbehelligt, die in anderen, ganz in der NĂ€he, ĂŒbel zugerichtet wurden.[weiter]

Frostschutz

12.11.2009, Kategorie: Natur

Als RosengĂ€rtner mit einem Riesen-Komposthaufen nach den SchĂ€den durch den vorigen Winter gibt man sich in diesen Wochen alle MĂŒhe, seine Pflanzen krĂ€ftig, sauber und gegen Frost, Wind und Sonne geschĂŒtzt in den Winter gehen zu lassen und hofft und bangt, daß man alles richtig macht und keine solche Katastrophe mehr kommt wie vorigen Winter. Auf meinem Feld sind die Pflanzen in Töpfen dicht an dicht gestellt, das abgefallene Laub als möglicher TrĂ€ger von Pilzsporen ausgefegt, alle Totholzstummel, von denen Rindenpilze ausgehen könnten, sauber entfernt. Wenn es weiter so naß bleibt, werde ich die Töpfe umlegen oder wenigstens schrĂ€g stellen, damit das Wasser noch besser abfließen kann. Im Dezember kommt dann zuerst einmal Schattiergewebe und spĂ€ter noch Vließ ĂŒber die Beete. Wenn das alles nicht reichen sollte, habe ich auch noch eine weiße Folie fĂŒr einen richtig dichten Tunnel von 3 mal 50 m. In der Welt drumherum wird zur gleichen Zeit nicht viel geschĂŒtzt und bewahrt, im Gegenteil. Seit zwei Monaten benutze ich twitter, um im Internet mehr Nachrichten und Kommentare zu finden, als das blasse Einerlei, mit dem die Radio-, Fernseh- und Zeitungsredaktionen uns abspeisen. Das Allerdringendste helfe ich durch meine eigenen "Tweets" weiterzuverbreiten. Fast jeden Tag werden Ungeheuerlichkeiten gemeldet, die jede fĂŒr sich einen Aufschrei im ganzen Land auslösen mĂŒĂŸten. Aber die Leute bescheiden sich mit Mauerfallgedenken und schweigen, nachdem sie ihre Stimme ja gerade erst jetzt fĂŒr vier Jahre abgegeben haben. Heute z.B. steht in telepolis, daß die großen Geldmengen, die die Regierungen zur VerfĂŒgung stellen, um angeblich die Wirtschaft anzukurbeln, nur von denselben Hedgefonds und Investmentbankern verzockt wird, die voriges Jahr den Crash verschuldet haben, um dieses Jahr noch grĂ¶ĂŸere Gewinne und Boni zu kreieren als je zuvor. Wie lang ists her, daß Frau Merkel versprach, die alle an die kurze Leine zu legen und ihnen Regeln vorzuschreiben, die so etwas nie mehr möglich werden lassen? Heise online meldet ebenfalls heute beilĂ€ufig, die EU biete den US-Terrorfahndern unbeschrĂ€nkten Zugriff auf alle Kontodaten an. Also was bemĂŒhen wir uns da Tag fĂŒr Tag, Trojaner aus unseren Computern zu verjagen, damit unsere Kontodaten geheim bleiben - wer sie wissen will, braucht nur Beziehungen zum FBI zu haben. An anderer Stelle wird von den Wirkungen auf die berichtet, die alles ausbaden mĂŒssen, 1/3 aller ErwerbstĂ€tigen hat psychische Probleme, schon 1/5 braucht deswegen im Lauf 1 Jahres einen Arzt auf: die Zukunftsaussichten vergiften die Arbeitsbedingungen auch schon fĂŒr die, die noch Arbeit haben. Da liest man fast entspannt, was die SĂŒddeutsche heute ĂŒber die Zerschlagung der DDR-Wirtschaft zu Zeiten Kohls schreibt (komisch, warum dieses Thema gerade jetzt in all dem frohen Mauerfallgedenken?): Die Chefs der Treuhand waren per Gesetz "zur gröblichen Außerachtlassung der im GeschĂ€ftsverkehr ĂŒblichen Sorgfalt" ermĂ€chtigt, wie spĂ€ter im Untersuchungsausschuss "DDR-Vermögen" festgestellt wurde. Man sieht es an dem, was sie angerichtet haben: Ruinen und entvölkerte StĂ€dte. Wenn wir GĂ€rtner uns erlauben wĂŒrden, die ĂŒbliche Sorgfalt gröblich außer acht zu lassen, wĂŒrden uns die erfrorenen Rosen bius in den Schlaf verfolgen.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:26:49

Lob der Disteln

03.07.2009, Kategorie: Natur

Die LĂ€useplage kommt dieses Jahr zwei Monate verspĂ€tet. Sei's wegen der WinterkĂ€lte, sei's wegen der WĂ€rme im April, jedenfalls waren die MarienkĂ€fer zur Stelle, ihr Futter jedoch nicht. Beinahe hĂ€tten sich die LĂ€use, als sie Mitte Juni dann doch auftraten, ungestört ihres schĂ€dlichen Daseins erfreuen können. Auf den Rosen und den ObstbĂ€umen, deren sĂŒĂŸen Saft sie saugten war zunĂ€chst weit und breit kein MarienkĂ€fer zu sehen. Zum GlĂŒck wĂ€chst auf dem Rosenfeld neben den StellflĂ€chen fĂŒr die eingetopften Rosen auf einem abgeernteten StĂŒck neben der als Bodenkur eingesĂ€ten Luzerne noch so manches andere. Spontanvegetation. Darunter nicht wenige GĂ€nsedisteln. WofĂŒr soll man die loben? Ja, es war am Samstag vor acht Tagen klar zu sehen: Auf den GĂ€nsedisteln wimmelte es von MarienkĂ€fern, einzeln und auch schon zu zweit. Wie vom Himmel geregnet, aber nur auf den Disteln. Ein BlattlauslöweInzwischen haben sie lĂ€ngst die leckeren LĂ€use auf den Rosen entdeckt, sie und ihre noch gefrĂ€ĂŸigeren Nachkommen mit dem Beinamen "Blattlauslöwen". Mit den Rosentöpfen kamen auch genug in den Garten, wo sie noch andere LĂ€usevölker auf BĂ€umen, StrĂ€uchern und Stauden erspĂ€hen und Zug um Zug verzehren. HĂ€tte ich die Disteln totgespritzt, mĂŒĂŸte ich wahrscheinlich jetzt auch die LĂ€use totspritzen. So brauche ich nur zuschauen, wie sich ein "schrecklicher Befall" von selbst erledigt. Bevor sie sich allzusehr versamen, habe ich die Disteln dann heute mit der Sense gemĂ€ht. Die Luzerne soll durch den Schnitt gestĂ€rkt werden, aber es werden hoffentlich auch ein paar Disteln ĂŒbrigbleiben als Kinderstube fĂŒr die MarienkĂ€fer. Hat jemand weitere Beobachtungen zu Wirtspflanzen von NĂŒtzlingen und möchte sie hier anfĂŒgen??

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:27:06

Es gibt doch noch Winter

23.03.2009, Kategorie: Natur

Wer hatte damit noch gerechnet? Wir Baumschuler sahen uns in einer Art (unangebrachter) Klimawandel-Euphorie ja fast schon Palmen und Oliven statt ApfelbĂ€umen und Rosen anbauen. Doch Übermut tut selten gut. Nehmen wir es einfach als Lektion. Manches sollte man halt schon beherzigen, auch wenn der nĂ€chste Winter jetzt erst wieder in 17 Jahren kommt:[weiter]

Es beginnt sich zu regen

19.02.2009, Kategorie: Natur

Rosen sind doch verflixt zĂ€he Lebewesen. So denkt man, wenn man jetzt ĂŒber das Rosenfeld geht, wo vor ein paar Tagen noch nur Eis und Schnee und gar keine Spur von Leben mehr zu sehen war. An den ersten Triebspitzen fĂ€rben sich nun die ersten Knospen rot. Und die Rinde hat bei vielen, die schon ganz matt und leblos gewirkt hatten, wieder Glanz bekommen. NatĂŒrlich kann noch viel passieren, ein Viertel Jahr vor den Eisheiligen! ...

zul. bearbeitet 2016-08-23 20:44:38

Ästhetische Aussaaten

06.02.2009, Kategorie: Natur

Schon die Samen mancher Pflanzen sind ein Ă€sthetischer Hochgenuß.

Beim AussĂ€en einiger GrĂ€ser Clematis und anderer Rosenbegleitpflanzen in dieser Woche war ich fasziniert von den Samen der FedergrĂ€ser (Stipa). Sie tragen lange Schweife, die ihnen wohl als Flugorgane dienen. Ein BĂŒschel von diesem Federzeug war im Sommer in einer Saatschale gelandet und bis jetzt darin gelegen. Die Saatschale hat einen engmaschigen Siebboden. Etwa die HĂ€lfte der Samen hatten sich kopfĂŒber in die Sieböffnungen gezwĂ€ngt und saßen richtig fest darin. Anscheinend können Pflanzen sich doch bewegen!

Andere Federgras-Samen hatte ich vom Samentausch bei der GdS bekommen. Darunter eine Sorte mit ganz geraden, exakt zu engen Spiralen gedrehten Flugorganen. Die hatten alle ihre Köpfe in eine Ecke der TĂŒte gezwĂ€ngt und ihre Spieße zu einem vollendeten FĂ€cher ausgebreitet.

Von den Clematissamen haben mir die von Cl. versicolor besonders gefallen. Dunkelbraune, breite flache Ovale mit kurz aber dicht behaarten, gewundenen hellgrauen SchwÀnzchen. Die auf glatter ErdoberflÀche ausgebreitet, erscheinen wie ein wunderbares Ornament. Eigentlich gar nicht so unÀhnlich der spÀteren Pflanze mit den kleinen, ovalen BlÀttchen, hin und hergedreht an gewundenen Stielchen.

zul. bearbeitet 2016-08-24 06:07:52

Sommer-Praxis

01.08.2008, Kategorie: Natur

Ab Ende Juli sollte man nicht mehr dĂŒngen, damit die Rosen nicht mit unausgereiften, anfĂ€lligen Trieben in den Winter gehen. Mehr unserer Rosen als sonst scheinen dieses Jahr viele Hagebutten anzusetzen, es ist einfach ein gutes Obstjahr, und die Rose zeigt damit ihre Verwandtschaft mit den ObstbĂ€umen. Um die spĂ€te BlĂŒte zu fördern, kann man diesen Fruchtansatz evtl. jetzt noch wegschneiden (mehr).

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:27:28

Sommer-Chance

01.08.2008, Kategorie: Natur

Warm und doch mit dem nötigen Regen durchwachsen - ist dieser Sommer ideal fĂŒr unsere Pflanzen zum Einwurzeln in Ihrem Garten. Nutzen Sie die angenehme Jahreszeit fĂŒr lang ersehnte Umgestaltungen Ich habe an den Regentagen unseren Katalog etwas umgestaltet und hoffe, Sie finden ihn jetzt handlicher.

zul. bearbeitet 2016-08-16 15:01:04

Je frĂŒher gepflanzt

03.03.2008, Kategorie: Natur

desto besser! Jetzt bereits gepflanzt, könnten ihre Rosen sich schon vor dem FrĂŒhjahr bewurzeln. Klar, daß sie dann im April mit mehr Elan austreiben, als wenn Sie dann auch erst noch anwachsen mĂŒĂŸten. Und keine Angst vor Frost, der noch kommen könnte: Bei uns stehen die Pflanzen fĂŒr Ihren Garten ja auch den ganzen Winter im Freien; rosenwelten hat kein GewĂ€chshaus und Rosen brauchen auch keins. Schon als die Winter noch wirklich kalt waren, galt der GĂ€rtnerspruch: jeder Tag, an dem ich mit dem Spaten in den Boden kann, ist ein Pflanztag. Das geriet erst in Vergessenheit, als Pflanzen zu Supermarktware wurden und gĂ€rtnerisch ahnungslose Verkaufsstrategen am Schreibtisch festlegten, wann welche Saison sei: seither drĂ€ngt uns die Werbung Christstollen ab Ende August und Pflanzen, egal welche, von Ostern bis Muttertag auf. Unseren Rosen fehlt dafĂŒr jedes VerstĂ€ndnis.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:28:10

Keine Schönheit ohne BlÀtter, oder?

01.09.2007, Kategorie: Natur

Nach diesem feuchten Sommer stehen die Rosen in vielen GĂ€rten schon lĂ€nger ohne Laub da. Der Grund sind Pilzinfektionen, begĂŒnstigt von zu lang andauernder Feuchtigkeit auf den BlĂ€ttern. Wir empfehlen Ihnen, empfindliche Sorten durch robuste "BlĂŒtenmeere" zu ersetzen: Sie glĂ€nzen (im wahrsten Sinn des Wortes) noch jetzt (und manche sogar stets bis zum FrĂŒhjahr) mit gesundem, glĂ€nzendem Laub, wobei auch ihre BlĂŒtenfĂŒlle legendĂ€r ist.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:48:40

LĂ€use und RĂ€upchen

24.04.2007, Kategorie: Natur

Das trockene Wetter bewahrt zur Zeit zwar die Rosen vor den Blattpilzen, aber den LĂ€usen scheint es umso besser zu gehen. Je weniger Wasser den Pflanzen zur VerfĂŒgung steht, desto reicher an Zucker scheint der Pflanzensaft zu sein und desto besser scheint er zu schmecken.

Besonders gern betracht ich dann
Die Rosen, die so niedlich;
Die Blattlaus sitzt und saugt daran
So grĂŒn, so still, so friedlich.

Man braucht aber nicht gleich nervös zu werden. Die Wuchskraft ist um diese Zeit so enorm, daß das bißchen. was die LĂ€use wegsaugen, nicht schadet. Außerdem beobachten wir, wie sich die MarienkĂ€fer mindestens ebenso fleißig vermehren, und deren Larven haben wiederum einen Riesenappettit auf LĂ€use. Normalerweise stellt sich bald ein Gleichgewicht zwischen NĂŒtzlingen und SchĂ€dlingen ein und es kommt zu keiner LĂ€useplage.

Daß keine Rose ohne Dorn,
Bringt mich nicht aus dem HĂ€uschen.
Auch sag ich ohne jeden Zorn:
Kein Röslein ohne LÀuschen!

Deswegen, wenn Sie etwas gegen die LĂ€use tun wollen, schaden Sie nicht den MarienkĂ€fern, sonst stehen Sie den nĂ€chsten LĂ€usegenerationen allein gegenĂŒber. SpĂŒlen Sie LĂ€usekolonien evtl. morgens mit einem scharfen Wasserstrahl weg, sprĂŒhen Sie Seifenlauge mit einem Schuß Spiritus und wĂ€hlen Sie im schlimmsten Fall ein nĂŒtzlingsschonendes Spritzmittel.

Ähnlich ist es mit den kleinen RĂ€upchen, die seit gestern wieder an den jungen BlĂ€ttern fressen. Vorige Woche hatte ein leichter Nachtfrost sie erst einmal gestopt. Sie sind willkommenes Futter fĂŒr die Vögel, die jetzt ĂŒberall Junge großzuziehen und viele SchnĂ€bel zu stopfen haben! Wenn man nur zwei, drei Rosen auf Balkon oder Terrasse hat und nicht auf die Meisen warten will, kann man die grĂŒnen RĂ€upchen ja auch einfach und ganz ohne Chemie absammeln.

Fachartikel Fachartikel aktuelle ForumsbeitrÀge Das Blattlausgedicht von Wilhelm Busch Unsere "Rat"-Seite

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:28:43

Osterknospen

04.04.2007, Kategorie: Natur

Der milde Winter und der schöne MĂ€rz haben Rosa hugonis, die immer die erste ist, schon jetzt vor Ostern viele BlĂŒtenknospen hervorbringen lassen, aber auch bei unseren großen Abraham Darby geht es schon los. Die ersten ClematisblĂŒten öffnen sich seit gestern bei 'Tage Lundell', 'Pink Princess' und 'Blue Princess', aber auch 'Bourbon', 'Asao' und viele andere zeigen schon Knospen. Die BlĂŒte der Akebia begann dieses Jahr schon Anfang MĂ€rz und hĂ€lt immer noch an. Die Knospen waren bereits im Januar da. Wir haben Akebia noch nie so prachtvoll blĂŒhen sehen.: Akebia!@!@!http://rosenwelten.de/rosen/rose.php?rose_nr=16230!@!@!_blank Rosa hugonis!@!@!http://rosenwelten.de/rosen/rose.php?rose_nr=718!@!@!_blank Clematis 'Tage Lundell'!@!@!http://rosenwelten.de/rosen/rose.php?rose_nr=19751!@!@!_blank

zul. bearbeitet 2016-08-16 14:49:48

Die gelben sind die ersten

04.04.2007, Kategorie: Natur

Heute, den 16. April, ist an Rosa hugonis die erste RosenblĂŒte dieses Jahres bei uns aufgegangen. FĂŒr ihre VerhĂ€ltnisse ist es fast normal,so frĂŒh zu sein. Inzwischen haben schon viele Rosen Knospen hervorgebracht, aber es sind auffĂ€llig viele gelbe daruner: Abraham Darby, Tendence, Gloire de Dijon ...

zul. bearbeitet 2016-08-16 14:49:25

BlĂŒhmeldung am 17.6.20066

17.06.2006, Kategorie: Natur

'Abraham Darby' blĂŒht ĂŒber und ĂŒber. Auch 'Bonica' und 'Leonardo da Vinci' stehen bereits voll in BlĂŒte. Unsere Moosrosen blĂŒhen auf, zuerst 'Deuil de Paul Fontaine'. Die Malerrose 'Edgar Degas' eröffnet mit unglaublich farbenprĂ€chtig gelb-roten BlĂŒten den Reigen der französischen Duftrosen.

zul. bearbeitet 2016-08-16 14:50:29

Trotz des schlechten Wetters:

27.05.2006, Kategorie: Natur

Sie lassen sich nicht aufhalten: 'Abraham Darby' hat sich ĂŒber und ĂŒber mit dicken Knospen geschmĂŒckt, die jetzt schon Farbe zeigen. Das zierliche 'Heideröslein Nozomi' sitzt voller Knospen. Die gute alte 'Bonica' sowieso, sie ist eben einfach zuverlĂ€sig! 'Leonardo da Vinci' sieht man an der Dicke der Knospen schon an, welch prall gefĂŒllte BlĂŒten er in KĂŒrze öffnen wird. Ein paar vorwitzige von unseren 8 Moosrosen-Sorten und der 'Rose de Resht' verheißen mit ihren Knospen unvergeßliche Duft-Erlebnisse. Die Baumrosen wachsen so kraftstrotzend, daß man fast zuhören kann. Ähnlich unsere französischen Duftrosen: Guy Savoy, Edgar Degas, Marcel Proust und Kaiserin Farah mit ihren riesigen, bei Marcel Proust leuchtend hellgrĂŒn glĂ€zenden BlĂ€ttern. Genista lydia beginnt flach am Boden leuchtendgelb zu blĂŒhen. Und in der Etage darĂŒber sitzen unsere Hochstammrosen 'Vinesse', 'Focus', Tendence' und 'Inspiration' voller Knospen. Die Stauden-Clematis recta 'Purpurea' breitet jetzt einen Schleier aus winzigen rosaweißen BlĂŒtenknöpfchen ĂŒber Ihr purpurrotes Laub. Neugierig geworden? Willkommen in Wiesbadens derzeit wohl rosenreichstem Garten an der Erich-Ollenhauer-Straße 116, immer werktags von 9-12 und 15-18 Uhr!

zul. bearbeitet 2016-08-16 17:27:05

Asao öffnet BlĂŒten

12.05.2006, Kategorie: Natur

Die großen purpurrosa BlĂŒtensterne der Clematis 'Asao' haben sich geöffnet!

zul. bearbeitet 2016-08-16 17:26:36

Die ersten Knospen!!

11.05.2006, Kategorie: Natur

Seit vorgestern haben unsere Abraham Darby und Bonica Knospen. Jetzt kann es nicht mehr lange dauern,bis alles in BlĂŒte steht! In den letzten Tagen wurde im Verkaufsgarten nochmals vieles umgestellt, so daß die Schönheiten besser zur Wirkung kommen. Schauen Sie herein, wenn Sie in der NĂ€he sind!

zul. bearbeitet 2016-08-16 11:55:21

Die ersten Clematis blĂŒhen

01.05.2006, Kategorie: Natur

Seit ein paar Tagen blĂŒhen bei uns die hellblaue akeleiblĂŒtige Clematis alpina 'Blue Princess' und die phantastische Clematis macropetala 'Rosy O'Grady', bei der sich purpurrosa Kugelknospen zu hellrosa schwebenden Glocken mit purpur Zeichnung öffnen. Sehenswert! Nicht weniger sehenswert der krĂ€ftige dunkelpurpurne Laubaustrieb unserer Clematis recta 'Purpurea'!

zul. bearbeitet 2016-08-16 15:10:37

Wachstum steuern auf die elegante Art

30.04.2006, Kategorie: Natur

Wer seine Rosen jetzt genau beobachtet, kann den Wuchs auf eine besonders elegante Art steuern: die Triebe, die spĂ€ter zu lang werden, so daß die Schere ran muß, kann man nĂ€mlich jetzt schon erkennen. Sie sind jetzt schon sichtbar dicker und schießen schneller als die ĂŒbrigen an der Pflanze. Schneidet man jetzt die Spitze eines solchen Triebes heraus, sorgt der jetzige enorme Saftdruck dafĂŒr, daß sich innerhalb weniger Tage in den drei obersten Blattachseln neue Triebspitzen bilden. Bis zum Sommer erhalten wir somit statt eines ĂŒberlangen Triebes drei mĂ€ĂŸig starke mit entsprechend mehr BlĂŒten. Eine wenig verzweigte Pflanze wird dadurch schnell buschig. Uns bleibt die MĂŒhe und der Pflanze der Substanzverlust des spĂ€teren RĂŒckschnitts erspart. Das sogenannte Pinzieren oder Entspitzen macht man entweder mit einem sehr scharfen Messer oder mit den FingernĂ€geln. Man schneidet oder kneift ĂŒber einem nach außen wachsenden, krĂ€ftigen Blatt, da, wo man den kĂŒnftigen VerlĂ€ngerungstrieb haben möchte. Wenn Sie es in natura gesehen haben möchten, bevor sie es ausprobieren, kommen sie bei uns vorbei. Bei uns ist es die tĂ€gliche Morgenarbeit in den Wochen vom Austrieb bis zur BlĂŒte. So bringen wir den Pflanzen in der Rosenschule ganz ohne Chemie und Zauberei auf die schonendste Weise einen gleichmĂ€ĂŸigen, runden und gut verzweigten Wuchs bei.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:29:08

Schnittregeln gibt es weniger als man denkt

04.04.2006, Kategorie: Natur

Absolutes Richtig und Falsch gibt es nicht. Jede Sorte wÀchst anders, jeder Standort wirkt sich anders auf das Wachstum aus, und nicht zuletzt möchte jeder seine Rose anders wachsen sehen. In einem neuen Artikel in unserer Rubrik "Rat" versuchen wir, die wenigen wirklich wichtigen Schnittregeln einmal zusammenzufassen.

zul. bearbeitet 2016-08-22 15:29:41

00.00.0000, Kategorie: Natur

Der Rittersporn http://rosenwelten.de/portraet/jetzt.php?c=5&bild_nr=38#bild treibt nach 1. BlĂŒte und RĂŒckschnitt zum 2. Mal aus. \o/ Dann wird er vielleicht wirklich wieder mal groß und stark wie frĂŒher und ist nicht so kurzlebig wie alle Versuche in den letzten zehn Jahren. https://t.co/mE5pvH3Oma?amp=1

zul. bearbeitet 2020-08-08 07:02:04

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